Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
guter Geschmack, schnell zubereitet |
| Kontra: |
etwas fad der Teig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Den kleinen Hunger sollte man mit einer Kleinigkeit stillen. Darunter kann man viel verstehen. Der eine greift zur Schokolade, der andere zu einer Tüte Chips und gar zu einem Hamburger. Ich persönlich ziehe dann eine Frühlingsrolle, einen Salat oder Meeresfrüchte vor. Aus Zeitgründen decke ich diesen Hunger häufig mit Angeboten aus der Tiefkühltruhe ab. Damit das aber nicht meinen finanziellen Rahmen sprengt, achte ich hier auf Sonderangebote.
Deshalb griff ich auch zu, als Penny die „Garnelen in Backteig“ für € 1,89 in der Truhe hatte und packte gleich 3 Pakete in meinen Einkaufswagen. Ich kannte diese zwar noch nicht, doch ich war mir sicher, dass sie mir schmecken würden.
Die Verpackung
Auf der Faltschachtel steht ganz groß: Inhalt 200 g. Das ist in diesem Fall etwas irreführend, denn es sind zwei geschweißte Plastikbeutelchen in der Verpackung. In dem einen sind 160g Garnelen und in dem anderen 40 g ein Red Pepper Dip. Durch die Gewichtsschwankung können es 12 bis 16 Garnelen sein.Zu finden sind diese Garnelen normaler Weise in der Tiefkühltruhe zusammen mit den Fischgerichten.
Die Zutaten
Garnelen 50%, Weizenmehl, modifizierte Tapiokastärke, Maismehl, Pflanzenöl, Speisesalz, Maisstärke, Reismehl, Bachtriebmittel Diphosphate.Dip: Zucker, Wasser, modifizierte Maisstärke, Branntweinessig, Apfelsaft, Paprika, Chilis, Speisesalz Säuerungsmittel
Die Zubereitung
Vom Hersteller werden da 3 Möglichkeiten vorgeschlagen. Er schlägt das backen im Backofen, in der Friteuse oder in der Pfanne vor. Aber egal, wofür man sich entscheidet, ohne Vorheizzeit brauchen die Garnelen etwas über 10 Minuten bevor sie dann auf dem Teller serviert werden können.Nach dem Fehlkauf meiner Friteuse, habe ich mich für meinen Wok entschieden. Hierfür nehme ich circa 5 Löffel Öl. Lasse dieses heiß werden und schmeiße die gefrorenen Garnelen hinein. Unter Wenden sind sie hier sogar schon in 8 bis 10 Minuten fertig.
Das Servieren
Hier gibt es natürlich keine Vorschriften sondern nur Vorschläge. Möchte ich sie als Kleinigkeit für Zwischendurch essen, nutze ich die Soße. Diese gebe ich auf den Teller und garniere ihn mit etwas Tomaten, Gurke oder Salat. Auf Baguette verzichte ich meistens, denn das wäre für mich dann schon fast eine Hautmahlzeit.Gut machen sie sich auch zu einem gemischten Salat. Dann langt so ein Paket auch für 3 bis 4 Personen. Wenn überhaupt, reiche ich dann den Dip in einer kleinen Schale. Mein Freund liebt diese Garnellen als Beilage zu Bratkartoffeln und Blattspinat. Dann verzichtet er aber ganz auf den Dip.
Der Genuss
Man sollte darauf achten, dass die Garnelen leicht braun und etwas knusprig sind. So schmecken sie am besten.
Der Teigmantel ist nicht gewürzt, jedenfalls schmecke ich nichts raus. Die Garnelen haben sich durch die Hitze etwas gekrümmt und sind durch den Wasserverlust etwas kleiner geworden. Durchschnittlich haben sie nun die Größe eines 2 Eurostücks. Geschmacklich sind die Garnelen sehr gut. Sie sind herrlich bissfest und schmecken richtig schön frisch. Schaut man unter den Teigmantel haben sie auch die ideale Farbe, Weiß mit einem leicht rosigen Ton. Der Geruch ist nicht unangenehm, wie der von Fisch. Kaum salzig, eher ganz leicht süß, nehme ich sie wahr. Sie muffeln nicht, sondern für Tiere aus dem Meer riechen sie sogar recht frisch. Den Teig finde ich etwas fade. Eigentlich kann ich darauf auch verzichten.
Der Dip ist wirklich rot und sehr dickflüssig. Eigentlich kann man schon das Wort Brei benutzen.. Nicht wie Tomaten, sondern eher wie Knupperkirschen. Das passt gut, denn im ersten Moment schmeckt die Soße auch süß. Doch ganz schnell setzt sich der rote Pfeffer durch. Jetzt ist es eine schön pikante Soße.
Mir ist die Soße meistens zu kalt. Logisch, sie ist ja mit eingefroren. Deshalb erwärme ich sie sehr gern in der Mikrowelle. Das passt besser zu den heißen Garnelen und macht den Dip auch etwas flüssiger.
Mein Fazit
So schön bissfest, ganz leicht süßlich und fleischig wie sie sind, erfreuen sie wirklich den Gaumen. Deshalb eignen sie sich auch wunderbar für einen Festschmaus mit Freunden. (Zum Beispiel auf einem Spieß)Mich hat der Teigmantel zwar nicht so wirklich überzeugt, doch habe ich mir da was einfallen lassen. Ich lasse die Garneleneinfach in einem gewürzten, pikanten Öl antauen. So gewürzt bekommen auch der Mantel und etwas auch die Garnelen eine leichte Würze. Mir schmeckt es besser so.
Preislich war dieses Angebot Topp. Etwas mehr würde ich auch zahlen. Die Packungsgröße finde ich für meinen kleinen Hunger optimal.