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Günstig allein ist nicht alles

1  05.11.2004

Pro:
Gute Preise

Kontra:
Kein Service

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Produktbeschreibungen:

Strukturierung der Angebote:

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Sidewinder

Über sich:

Mitglied seit:05.01.2000

Erfahrungsberichte:30

Vertrauende:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Ich bin meines Erachtens nach ziemlich firm im Umgang mit Hardware und stelle mir einen PC lieber selbst zusammen, als ihn als Komplett-Paket in einem Laden zu kaufen.

Nur gut, dass es heutzutage noch eine Garantie auf alle Produkte gibt. Auch wenn es manchmal gar nicht einfach ist, diese Garantie auch in Anspruch zu nehmen. Die Kette arlt.com bietet dabei leider auch keine Ausnahme.

Im Mai 2003 benötigte ich ein neues Mainboard und ein pfiffiger Mitarbeiter von arlt hat mir auch gleich das nForce2 verkauft, welches damals ziemlich neu auf dem Markt gewesen sein soll.

Es lief auch alles einwandfrei, bis auf einmal im Juli 2004 sich am PC nichts mehr rührte. Nach einer eingehenden Untersuchung stellte ich fest, dass ein Kondensator auf dem Mainboard geplatzt war. Die zugehörige Sollbruchstelle war weit nach aussen gebogen und eigentlich ein klarer Fall.

Da ich noch einen Garantieanspruch auf das Board habe, bin ich in meine arlt-Filiale gefahren, mit einer genauen Beschreibung und dem Hinweis auf den defekten Kondensator.

Als ich eine Woche später anrufe, um nachzuforschen wie das denn jetzt mit der Garantie funktioniert, teilte man mir nur mit, man habe sich noch nicht um das Board gekümmert.

Zwei Wochen später nach erneutem Telefonat (es erfolgte kein Rückruf, wie versprochen) wurde mir mitgeteilt der PC ist fertig. Voller Vorfreude fahre ich also hin, um den Computer wieder abzuholen, doch da überreicht mir der junge unfreundliche Mensch an der Theke nur das leere Gehäuse und jede Menge Einzelteile.

Auf die Frage, dass mir mitgeteilt wurde der PC sei fertig, antwortete er nur, dass sie jetzt wissen was defekt ist, und das Board an den Hersteller eingeschickt werden muss.

Also nahm ich die Überreste so lange an mich. Zu meiner Verwunderung fehlten dabei zwei meiner privaten Rendelschrauben, welche auch nach mehrmaligem Nachfragen auf mysteriöse Weise verschwunden sind.

Inzwischen ist es November, also schon weit über zwei Monate, fast drei Monate, nach dem Einreichen meines Garantiefalls. Ursprünglich war von etwa 4 Wochen Wartezeit die Rede, doch habe ich mein Mainboard immer noch nicht zurück bekommen.

Auf telefonische Anfragen, oder Anfragen per Mail wird nur kurz und knapp geantwortet, dass die Reklamationsabteilung sich um eine schnelle Lösung bemüht.

Auf Anfragen, dass ich gerne mein Geld zurück möchte und sogar bereit wäre bei arlt.com dafür ein neues Mainboard zu kaufen wurde gleich gar nicht mehr geantwortet. So heißt es für mich jetzt nur noch warten und hoffen möglichst noch dieses Jahr mein Mainboard zurück zu bekommen. Immerhin läuft die Garantiezeit ja weiter.

Fazit: Man kann durchaus gute Hardware zu einem günstigen Preis bei arlt.com kaufen. Jedoch sollte man sich überlegen ob man sich mit dem äußerst schlechten Support herumärgern möchte, sollte man doch einmal einen Garantiefall haben.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
denisale81

denisale81

06.11.2004 01:57

toller Bericht.......mein Tip nimm dir einen Anwalt und mach dem Verantwortlichen die Hölle heiß LG Alexandra

hagalulu

hagalulu

05.11.2004 16:23

guter erfahrungsbericht. - gegen den laden würde ich per anwalt vorgehen und auf jeden fall immer schriftlich fristen setzen, dann kann so etwas nicht so lange dauern ;-)

moritzman

moritzman

05.11.2004 15:44

Ich verstehe nicht, warum der Service meist so klein geschrieben wird ...

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