Armageddon

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Im bayerischen Wald hat ein Asteroid keine Chance!

5  16.04.2001

Pro:
animiert zum heulen, aber auch nachdenken, sehr aufwendig gemacht mit vielen Spezialeffekten

Kontra:
stellenweise zu überzogen, aber man  verzeiht ja

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

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kasey

Über sich: ..ist lange her das ich da war, hab den Krebs immer noch nicht besiegt, aber ich arrangiere mich mit...

Mitglied seit:12.09.2000

Erfahrungsberichte:46

Vertrauende:37

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 98 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallöchen

Eigenes Vorwort:
************
Das Universum, das Sonnensystem, die Sternbilder, die Sonne, die Erde, der Mond, die verschiedenen
Planeten, das alles existiert schon seit Jahrmillionen. Diese ganze Einheit gibt uns ein Gefühl der Sicherheit. Eine Sicherheit die
trügerisch sein kann.
Verschiedene abtrünnige "Minniplaneten", Asteroiden, Meteoriten, Kometen usw. die
schon seit dem wahrscheinlichen Urknall durch das Weltall irren, machen diese Sicherheit trügerisch, stellen eine Bedrohung
dar, die der normale Mensch leider, oder soll ich sagen Gottseidank, nicht wahr nimmt.

Um diese Bedrohung geht es in dem Film Armageddon der gestern um 20.15 Uhr auf RTL lief.

ARMAGEDDON:
***********
Woher der Name? Abgeleitet von Harmagedon, der Ort endzeitlichen Kriegsgeschehens und weltweiten Verderbens nach der Offenbarung .
Als solcher von zentraler Bedeutung in der Lehre von Jehovas Zeugen. Der Name leitet sich vermutlich von Megiddo her, wo im Altertum
mehrere große Schlachten stattfanden.

Der Film:
*******

Ein Asteroid von der Größe des US- Bundesstaates Texas wird in 18 Tagen mit der Erde kollidieren und alles Leben auslöschen.
Verhindert werden könnte diese Katastrophe nur von einem Ölbohrexperten Namens Harry Stamper (Bruce Willis), er soll mit Hilfe eines
von ihm erfundenen Bohrers ein Sprengloch von 254 m Tiefe für einen Nuklearsprengkörper in den Asteroiden bohren.
Er darf sich dazu sein Team selbst aus ehemaligen Kollegen und Freunden zusammenstellen. Ein etwas kurioser Haufen der sich letztendlich
zur Rettung der Erde zusammenfindet. Darunter auch der Freund und Liebhaber seiner Tochter.
Innerhalb von 12 Tagen müssen sich die Bohrspezialisten wenigsten die Grundbegriffe des Astronautenseins beibringen lassen, was so
einigermassen gelingt.
Mit zwei Spaceshuttles wird die Reise zum Asteroiden zurückgelegt, wobei eines im Meteoritenhagel auf dem todbringenden Himmelskörper
zerschellt. Mit viel Glück überleben der Verlobte der Tochter von Harry, ein Kosomonaut der Raumstation MIR (dieser wurde vorher schon ein
unglücksbringender Tankbesuch abgestattet, wobei die Station explodierte) und ein Kollege von Harry.

Das andere Spezialistenteam landet unter viel Feuer und Gesteinshagel auf dem Asteroiden, leider auf der falschen Stelle, nämlich einer Stahlplatte.
Trotz allem versucht das Team seine Arbeit unter vielen Problemen wie abbrechende Bohrköpfe, Getriebeschäden, Gesteinshagel, Erdbeben,
Weltraumkoller, vorzeitiger Zündung der Atombombe und Angst seine Arbeit zu erledigen. Die Chance die Welt zu retten wird immer geringer....

Fazit:
*****
Ein sehr gelungener, aktiongeladener und spannender Film, mit einem Schuss Spass und einem traurigem aber doch gutem Ende. Mit Computeranimationen wurde das Spaceshuttle und alle Aktionszenen effektvoll in Szene gesetzt.
Der Produzent Jerry Bruckheimer konnte sich in diesem Film auf die Hilfe der NASA verlassen. Gedreht wurde im Kennedy Space Center in Cape Canaveral/Florida. 150 Techniker bauten 3 Monate lang in den Walt Disneys Studios auf einer Fläche von 12600 Quadratmetern die bizarre Oberfläche des Asteroiden nach.
Mir persönlich gefiel der Ganze sehr aufwendige Stil in dem dieser Film gedreht wurde. Man wurde irgendwie dazu angeregt darüber nachzudenken was wäre wenn die Welt wirklich in so eine Situation kommen würde.

Gespräch zum Nachdenken gestern abend:
*****************************

"Stell dir vor so ein Asteroid käme wirklich, was würden wir wohl machen?" Frage kaseys an ihren Gatten. " Sowas gibts nicht" die verdrängende
Antwort ihres Mannes. "Nun im Ernst, stell dir vor der würde im Meer einschlagen und wirklich diese 5 km hohe Flutwelle und den nuklearen Winter auslösen, dann sind wir erledigt." wieder die in Gedanken verlorene kasey. Ihr Mann nimmt sie nicht ernst: "Wir sind hier im bayerischen Wald da passiert uns nie und nimmer was, das Wasser erreicht uns nie!" "Und was ist mit dem Winter?" wieder die angsterfüllte Frage kaseys.
"Na wir haben ja genug Holz zum heizen, wir erfrieren nicht." Mit kaseys Mann ist nicht ernsthaft über dieses Thema zu reden. Kasey spinnt ihre Gedanken weiter: "Und was zu essen gibts dann auch nicht mehr!"........

Ein Gespräch durch einen Film ausgelöst und nicht ganz ernsthaft umgesetzt, aber dennoch zum Nachdenken anregend.

Wollen wir nur hoffen das die Menschheit nie von einer solchen Katastrophe heimgesucht wird.

In diesem Sinne

kasey

(c)kasey am 16.04.01 um 15.00 Uhr

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
manue-man

manue-man

26.05.2001 13:52

Halli Hallo! Ich habe den Film auch gesehen und fand ihn auch klasse, obwohl doch manches etwas überzogen war! Dein Mann ist ja wirklich cool drauf.... Denk dran: Was uns nicht umbringt macht uns nur noch härter!!! MfG manue-man

Hyby

Hyby

25.05.2001 14:20

Sehr nützliche Beiwerk-Infos ! Und die Bayrischer-Wald-Döntjes (norddt: Erzählungen): die Bayern gehen offenbar davon aus, dass so ein Asteroid wohl immer auch irgendwie so eine Art großer Knödel ist....

JamJam

JamJam

26.04.2001 21:58

Huhu kasey! Naja, ich ahb den Film jetzt neulich auch gesehen, aber irgendwie fand ich "Deep Impact" besser, auch wenn ich mit dieser Meinung alleine dastehe... *g* Tschaui, JamJam

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