Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
auch kleine Teams müssen in der Formel 1 mitfahren |
| Kontra: |
marode Finanzen, merkwürdige sportliche Praktiken |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Die Weltmeisterschaft 2002 ist entschieden, Michael Schumacher hat es mit seinem Ferrari zum 3. Mal in Folge geschafft, sich den Titel zu holen. Einmalig ist es, dass er schon Weltmeister ist, obwohl noch immerhin 6 Rennen zu fahren sind.
Mit um die WM haben in diesem Jahr, wenn auch relativ erfolg- und chancenlos das Williams- BMW Team und das McLaren- Mercedes Team.
Die Formel 1 wäre jedoch langweilig, wenn es nur drei Teams und 6 Fahrzeuge gäbe. In den letzten Jahren haben sich jedoch die Top- Teams immer weiter von den kleineren Teams abgesetzt. Wenn einmal ein Jaguar, Arrows oder Minardi unter die ersten Plätze kommt, dann nur, weil alle anderen mit Unfällen und Ausfällen zu kämpfen haben. Mit fahrerischen Mitteln auf der Strecke haben sie leider nicht die geringste Chance.
Regelmäßig in den hinteren Reihen sind die auffälligen Arrows-Supertec anzutreffen. Das Team von Tom Walkinshaw machte in den letzten Wochen dann auch weniger mit guten Leistungen auf der Strecke, als vielmehr durch finanzielle Schwierigkeiten auf sich aufmerksam.
Kurz einiges zum Team
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1975 gründete Tom Walkinshaw das TWR Team (Tom Walkinshaw Racing). In den vergangenen 27 Jahren fuhr man mit Motoren von BMW, Jaguar, Mazda, Rover, Volvo, Porsche and Nissan. Das TWR- Team fuhr nicht ausschließlich Formel 1, sondern auch die 24 Stunden von Le Mans, die British Touring Car Championchip und die Sports Car World Championship.
1996 kaufte Tom Walkinshaw das Arrows Formel 1 Team, dass schon seit 1978 an der Formel 1 Serie teilnahm.
Walkinshaw verlegte den Sitz des Unternehmens nach Leafield, Oxfordshire.
Technischer Direktor ist Mike Coughlan, geboren am 17. Februar 1959 in Richmond, Surrey. Seine Ausbildung an der Brunel University wurde von Rolce Royce aero division gesponsort, seit 1979 ist er beruflich mit dem Rennsport verbunden.
Berufliche Stationen waren Lotus, Benneton, Tyrrell und Ferrari.
Chief Designer ist Sergio Rinland, 1952 in Argentinien geboren. Er studierte Maschinenbau an Argentiniens University of the South und begann 1970 im Chrysler Formula 2 Team. Über Williams, Dallara und Brabham, Eagle-Toyota in der Indycar Serie, Keke Rosberg's Opel Team, Benneton und Sauber kam er zu Arrows.
Nicolo Petrucci ist der Aerodynamiker des Teams. Er wurde 1962 in Monza geboren, damit war sicher seine Motorsport- Karriere vorbestimmt. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik in Mailand, arbeitete bei Ferrari und Dallara. Zu Arrows kam er Anfang 2001.
Die Fahrer
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Für das Arrows Team fahren in diesem Jahr Enrique Bernoldi und Heinz-Harald Frentzen.
Der Brasilianer Bernoldi, geboren am 19.10.1978 hat noch keine allzugroßen Erfolge aufzuweisen. Er fährt seit 2001 in der Formel1 und über das Cart, die Britische Formel 3 Meisterschaft und die Formel 3000.
Heinz-Harald Frentzen ist dagegen einer der älteren und erfahrenen Formel 1 Piloten. Geboren am 18.05.1967 begann er seine Formel 1 Karriere bei Sauber, wechselte dann zu Williams und gewann seinen ersten Grand Prix in San Marino 1997. Immer wieder prophezeite man ihm eine große Karriere, lobte seine fahrerischen Fähigkeiten, insbesondere seine Fahrweise, die besonders reifenschonend als erfolgversprechend galt.
1998 kam er nur einmal auf Platz 3 in Melborne. Williams lies ihn darufhin zu Jordan gehen, wo er als Teampartner von Ralf Schumacher fuhr.
1999 gewann er die Renenn von Frankreich und Italien und half mit seinen Leistungen Eddie Jordan zum 3. Platz in der Konstrukteurs- WM.
2000 war dann wieder ein schwaches Jahr, nur zweimal Platz drei in Brasiline und den USA.
2001 kam es zum Zerwürfnis zwischen Eddie Jordan und Frentzen, zwei Tage vor dem Deutschen Grand Prix in Hockenheim warf Jordan ihn aus dem Team.
Frentzen wechselte also zu Prost.
2002 kam es dann wieder zum großen Pech für Frentzen, Prost konnte die Saison nicht fortsetzen, da das Team zahlungsunfähig wurde.
So kam Heinz-Harald Frentzen zum Arrows- Team von Tom Walkinshaw, wo ihm nun weiteres Pech droht.
Die Saison 2002 von Arrows
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Arrows erreicht in dieser Saison bisher ganze 2 WM Punkte, das Team kam recht schnell in die roten Zahlen und schon beim letzten Gran Prix war lange Zeit unklar, ob Arrows überhaupt Motoren bekommen würde, um starten zu können. In allerletzter Sekunde konnte Tom Walkinshaw sich dazu durchringen, die Motoren aus seiner Privatkasse zu zahlen, die im Gegensatz zu den Finanzen seines Teams mehr als gut gefüllt ist.
Dieses Mal sah es ähnlich schlecht aus. Zwar waren Motoren zum Fahren da, aber es schien zu Problemen zwischen Walkinshaw und seinen Investoren gekommen zu sein. Experten vermuten, dass er mit seiner Verweigerungshaltung die Gelder für sein Team mehr oder weniger erpressen will.
Um eine Strafe in Höhe von 1.000.000 $ aus dem Wege zu gehen, startete wenigstens Heinz-Harald Frentzen im Qualifiing und legte eine Zeit ausserhalb der 107%-Regel hin, so dass Arrwos nicht am Rennen teilnehmen durfte oder musste, ganz wie man es sehen will.
Heiz-Harald Frentzen bekam zwar noch ein Angebot, als Ersatz für den verunglückten Fisichella bei Jordan zu starten, doch liegt er immer noch mit Eddie Jordan vor Gericht, um offene Gehälter aus der Saison 2001 zu erstreiten. So war wohl klar, dass er dieses Angebot nicht annehmen würde.
Das weitere sportliche Fortkommen des Teams und auch von Heinz-Harald Frentzen hängt jetzt ganz von weiteren Investitionen in das Arrows- Team ab.
Tom Walkinshaw, der selbst über erhebliche finanzielle Mittel verfügt, scheint nicht gewillt, mit seinem privaten Vermögen das Team aufrecht zu erhalten. Er trennt Firma und Privat äußerst strikt.
Für Bernoldi als junges Talent stehen sicher noch viele Wege offen. Frentzen hingegen nähert sich wohl langsam dem Ende seiner Formel1- Karriere. Er sollte sich nicht weiterhin in drittklassigen und finanziell maroden Teams aufopfern, sondern aus der Formel 1 abtreten, vielleicht in anderen Rennwagen- Serien wie der DTM sein Glück suchen, solange er noch jung genug dafür ist.
Informationen im Web
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www.arrows.com
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Cassiopeia81
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sehr hilfreich
30.05.2001
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Arrows Aufwärts
Bewertung für Arrows-Supertec von
DJRox
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Diese Arrows...
Ansich klasse Autos , aber der Motor ...
Ferrari , Mercedes hin und her , wenn ein guter Motoren Hersteller wie Porsche , BMW oder auch Mercedes mal nach Arrows gehen würden , könnte das Team auf Anhieb bei den 4 besten Teams mitfahren ! ...
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sehr hilfreich
01.09.2000
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die orangen Pfeile
Bewertung für Arrows-Supertec von
Senseisoe
Pro: Steigerung 2000
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Das Arrows Team hat zwar seit seinem Debüt vor 22 Jahren noch keinen GP gewonnen, doch hat sich das Team zur Saison 2000 deutlich verbessert. Das lag zum einen am neuen Designer Mike Coughlan und zum anderen an der Finanzkraft des Hauptsponsors Scot. So h ...
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sehr hilfreich
23.11.2000
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Weitgehend unauffälliger Spanier
Bewertung für Arrows-Supertec von
Kriteldikrit
Pro:
Kontra:
Pedro de la Rossa geht für den Rennstall Arrows an den Start.
Arrows hat nicht das beste Fahrmaterial, die Autos fallen oft wegen diversen Mängeln aus und der Rennstall Arrows selbst konnte sich in den letzten 10 Jahren nicht beim Grand Prix platzieren ...
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sehr hilfreich
24.03.2000
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Durchstarter 2000
Bewertung für Arrows-Supertec von
SnapMan
Pro: Geschwindigkeit
Kontra: Zuverlässigkeit
Ich finde, Arrows hat die 2 Punkte beim Rennen in Kanada wirklich verdient. Nachdem es für Jos Verstappen im Training mit Platz 13 nicht so gut für ihn aussah, da sein Teamkollege auf Platz 9 gefahren ist, hat es im Rennen noch mal allen gezeigt. Diese Sa ...
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sehr hilfreich
19.06.2000
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