... Sie baut auf der Biographie der echten Artemisia Gentileschi aus Italien auf. Außer ein paar kleineren Veränderungen, die dem normalen Zuschauer sicherlich nicht bekannt sind, ist die Geschichte wahrheitsgetreu wiedergegeben (jedenfalls ein paar Jahre Ihres jungen Lebens)
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Erfahrungsbericht von Sprudelchen über Artemisia (1997) 06.10.2000
Produktbewertung des Autors:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
Pro:
Film mit Aussagekraft und Niveau
Kontra:
gibt es nicht . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"Die Geschichte einer Passion" - Ein Film voller Leidenschaft, Liebe in Verbindung mit Kunst und stilvollen Landschaften die eine unbeschreibliche Freiheit wiedergeben.
Dieser Film ist 1998 in die Kinos gekommen, nur habe ich ihn erst dieses Jahr auf Video ansehen können. Trotz allen Zweifeln, die ich hatte (ich dachte eher an einen Kitsch-Film) war ich äußerst positiv überrascht, letztendlich sogar ziemlich begeistert, auf welche Art und Weise der Regisseurin Agnes Merlet das Buch von Marine Bramly in ihrem Film umgesetzt hat. Die Frage, ob es wirklich noch Filme gibt, in denen es mal nicht um sinnlose Gemetzel geht, kann jeder mit "ja" beantworten, der diesen Film gesehen hat.
Kurz zur Geschichte des Films. Sie baut auf der Biographie der echten Artemisia Gentileschi aus Italien auf. Außer ein paar kleineren Veränderungen, die dem normalen Zuschauer sicherlich nicht bekannt sind, ist die Geschichte wahrheitsgetreu wiedergegeben (jedenfalls ein paar Jahre Ihres jungen Lebens)
Die 17 jährige Artemisia ging einer Beschäftigung nach, die im Italien des 16/17. Jahrhunderts für eine Frau nicht erwünscht war. Sie kam aus dem Kloster und hatte nur einen Wunsch - sie wollte Malerin werden. Sie beschäftigte sich heimlich mit männlichen Aktmodellen. Ihr Lehrer war ihr Vater, aber als auch er ihr nichts neues mehr beibringen konnte, suchte sie Hilfe bei Agostino Tassi, einem Florentiner Maler, der mit ihren Vater zusammen arbeitete. Dies ist der Begin einer leidenschaftlichen Beziehung, die in einem gerichtlichen Prozeß endet, in einem Drama um Liebe und Sehnsucht.
Der Film ist meiner Meinung nach sehr sehenswert, ein Film, der bei den Zuschauern sicherlich nicht so schnell in Vergessenheit gerät, wie die meissten Kindofilme der letzten Jahre!
Frankreich im 17. Jahrhundert: Artemisia (Valentina Cervi) ist die Tochter des bekannten Malers Orazio Gentileschi (Michel Serrault). Von ihm jedoch fühlt sie sich in ihrer eigenen Schaffenskraft eingeschränkt. Deshalb wendet sie sich dem Konkurrenten ihr ...
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