Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
3 - D - Film, weihnachtlich |
| Kontra: |
ich habe schon mitreißendere Trickfilme gesehen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am Samstag, 03.12.2011, besuchte ich mit meiner Freundin Susi den Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg (Ludwigsburg ist eine Stadt, die zwischen Heilbronn und Stuttgart liegt). Ich hatte Susi versprochen, mit ihr ins Kino zu gehen. Sie freute sich auf einen Weihnachtsfilm. So schauten wir uns folgenden Film an:
Arthur Weihnachtsmann
Filmgenre:
Trick-Komödie in 3 D – das heißt, man bekommt vor der Vorstellung im Kino 3-D-Brillen, die man auch aufsetzen sollte, um das wahre Filmvergnügen zu erleben. In dem Kino, das wir besuchten, muss man die 3-D-Brillen nach der Kinovorstellung wieder abgeben. Aber ich habe durch Kommentare zu diesem Bericht erfahren, dass es auch Kinos gibt, bei denen man die Brillen zu je 1 Euro kauft und diese dann auch für künftige Kinobesuche mit 3 D-Vorstellungen nutzen kann.
Der Film wurde veröffentlicht im Jahre 2011.
Hergestellt wurde er in Großbritannien und den USA.
Seit 17.11.2011 läuft er in den deutschen Kinos.
Die Regie führten Barry Cook und Sarah Smith.
Produziert wurde der Film von Sony Pictures und Aardman Animation. Aardman Animation wurde weltweit bekannt durch die Produktion der Filme mit den Knetfiguren „Wallace & Gromitt“.
Filmstudio: Columbia Pictures
Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung.
Länge: 98 Minuten
Webseite des Films: www.arthur-weihnachtsmann.de
Die deutschen Synchronisationssprecher sind: Sebastian Schulz, Jaron Löwenberg, Roland Hemmo und andere.
Für die Kinoplätze haben wir jeweils 10 Euro bezahlt – saßen in der Mitte und hatten gute Sicht auf die Leinwand.
Worum geht es in dem Film?
Der Weihnachtsmann, der jedes Jahr in der Nacht vom 24. auf 25. Dezember Geschenke an die Kinder weltweit ausliefert, ist nur ein Teil eines riesigen Unternehmens, das am Nordpol ansässig ist.
Der Weihnachtsmann selbst ist unterdessen 70 Jahre alt, schon seit vielen Jahren verheiratet mit einer gütigen, etwas molligen Ehefrau. Er hat einen großen Bauch, den er tagsüber hinter seiner Dienstkleidung, dem großen roten Weihnachtsmann-Anzug, verbirgt. Zu seiner Dienstkleidung zählt auch eine rote Mütze.
Bevor der Weihnachtsmann Geschenke ausliefern kann, gibt es viel zu organisieren. Das alles vollzieht sich in einer riesigen Halle, in der etliche Elfen vor Computern sitzen und die Weihnachsgeschenk-Auslieferung mit Hilfe von moderner Technik koordinieren. Da wird geschaut, in welchem Land und in welchem Ort welches Kind wohnt, welches Geschenk es vom Weihnachtsmann bekommen soll (hier wird auf Weihnachtswünsche, die auf Wunschzetteln geäußert werden, geachtet) und welche Route der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten nehmen soll, um alle zwei Milliarden Geschenke in der Nacht ausliefern zu können.
Der Chef all dieser Elfen mit ihren Computern ist Steve, der ältere Sohn des Weihnachtsmanns. Arthur, sein jüngerer Bruder, kümmert sich um die Briefe, die das ganze Jahr über an den Weihnachtsmann geschrieben werden.
In einer Weihnachtsnacht kehrt der Weihnachtsmann nach getaner Arbeit in die Firma am Nordpol zurück. Er ist der Meinung, alle zwei Milliarden Geschenke an Kinder in der ganzen Welt pünktlich ausgeliefert zu haben. Doch nein – ein Geschenk hat er leider vergessen. Nämlich ein Fahrrad für ein kleines Mädchen irgendwo in Großbritannien. Arthur entdeckt es und ist entsetzt: Es darf einfach nicht passieren, dass ein Kind sein Geschenk nicht erhält!
Arthur beschließt, das Geschenk selbst dem Mädchen in Großbritannien unter den Weihnachtsbaum zu legen. Etwas Zeit bis zum Weihnachtsmorgen am 25. Dezember bleibt ihm noch. Sein 136-jähriger Großvater, der selbst einmal Weihnachtsmann war, und dessen altes Rentier unterstützen ihn dabei. Gemeinsam fliegen Arthur, sein Großvater, dessen Rentier und die Elfe Bryony in einem alten Rentierschlitten durch die Lüfte.
Aber das geht nicht ohne Probleme vor sich. Arthur hat ein Navigationssystem, das den Weihnachtsschlitten immer wieder zu falschen Zielen leitet. So landen Arthur, sein Großvater, die Elfe und die Rentiere beispielsweise in Mexiko, dann irgendwo in Afrika, wo sie sich gegen wilde Tiere zu wehren haben. Werden es Arthur und seine Gefährten im Weihnachtsschlitten es trotzdem schaffen, das Weihnachtsgeschenk kurz vor Tagesanbruch am 25. Dezember unter den Weihnachtsbaum zu legen?
Meine Meinung
Ich schaue immer wieder gerne Trickfilme/Animationsfilme an. So bin ich Fan des Films „Das Dschungelbuch“, habe bereits alle drei „Ice-Age“-Filme gesehen und für gut befunden, ich kenne den Film „Ratatouille“ – und natürlich auch die „Wallace-And-Gromitt“-Filme, mit denen das „Aardman-Animation“-Unternehmen berühmt wurde, das jetzt auch diesen Film „Arthur Weihnachtsmann“ mitproduziert hat.
Deshalb setzte ich große Erwartungen in den Film „Arthur Weihnachtsmann“. Ich erwartete einen Film mit Witz und Figuren, die ich mag. Dass ich hier keine Knetmännchen – wie bei „Wallace and Gromitt“ – sehen würde, wusste ich. Allerdings hatte ich Probleme, mich an die Figuren in „Arthur Weihnachtsmann“ zu gewöhnen.
Arthur finde ich ja ganz nett. Er sieht aus wie die gemalte Version eines Teenagers. Auch vom Verhalten her ist er äußerst sympathisch.
Welche Figur mir allerdings gar nicht gefällt, ist sein Bruder Steve. Er hat einen großen Oberkörper und keinen Hals und einen kleinen Kopf – und erinnert mich an die Figuren im Disney-Film „Die Unglaublichen“, die ich nicht mag. Steves Kinnbart, der die Form eines Weihnachtsbaums hat, ist ja noch ganz witzig – aber das übrige Aussehen und das Verhalten von Steve mag ich überhaupt nicht.
Auch der Weihnachtsmann kann bei mir kaum punkten. Er erinnert mich an die dicken Stehauf-Männchen aus Plastik, die man kleinen Kindern zum Spielen gibt. Auch vom Verhalten her finde ich ihn gleichgültig: Wie kann es denn sein, dass ein Weihnachtsmann seine Arbeit so lieblos erledigt, dass es ihm egal ist, dass ein einziges Kind sein Geschenk nicht bekommt?
Die anderen Figuren finde ich in Ordnung. Besonders der Großvater-Weihnachtsmann, der auch mal Probleme mit seinem Gebiss hat, ist gelungen. Er ist es unter anderem, der mit seinen Aktionen hin und wieder das Kinopublikum zum Lachen bringen kann. Beispielsweise, wenn er versucht, den Schlitten mit den Rentieren so zu lenken, dass er nicht abstürzt.
Die Handlung des Films ist actionreich, aber nicht brutal. Durch den 3-D-Effekt werden die Figuren plastisch, die Handlung wird viel lebensnaher – und man hat auch oft den Eindruck, mitten im Geschehen rund um Arthur und die anderen Figuren zu sein.
Der Weihnachtsschlitten rast durch die Lüfte, durch die Atmosphäre – und man fiebert als Zuschauer mit Arthur, dem Großvater und der Elfe mit und hofft, dass sie es noch schaffen mögen, das Fahrrad rechtzeitig nach Großbritannien an die richtige Adresse zu bringen.
Dennoch vermisse ich den Charme der Figuren, den für mich beispielsweise die Figuren im Film „Ratatouille“ haben. „Arthur Weihnachtsmann“ ist ein actionreicher Trickfilm in 3 D rund um Weihnachten – dessen Figuren und Handlung es allerdings kaum schaffen, mich zu berühren. Ebenfalls finde ich den Film nicht sonderlich lustig, auch wenn die Kinder, die mit ihren Eltern im Kino sitzen, sich immer wieder prächtig zu amüsieren scheinen.
Den einzigen Denkanstoß, den mir der Film gibt, ist: „Hat Weihnachten überhaupt noch einen Sinn, wenn ein einziges Kind sein Geschenk vom Weihnachtsmann nicht bekommt?“ Dieser Denkanstoß wird meiner Meinung nach ganz gut vermittelt – und ist auch für mich der emotionalste Moment in dem Film.
Die für mich allerdings auch wichtigen Fragen „Woher bekommt der Weihnachtsmann zwei Milliarden Geschenke?“ und „Wer bezahlt all diese Geschenke?“ beantwortet der Film nicht.
Für mich also ist der Film „Arthur Weihnachtsmann“ mittelmäßig. Kein herausragender Weihnachtsfilm. Daran kann auch das „3-D-Anschau-Erlebnis“ nichts ändern. Als Erwachsener kann man den Film anschauen, muss ihn aber nicht gesehen haben.
Allerdings räume ich ein, dass er der Zielgruppe – den Kindern, die mit ihren Eltern im Kino waren – gut gefallen haben muss, wie ich aus dem Lachen und den Begeisterungsausrufen im Kino, das ich besuchte, entnehmen konnte. Auch meine Freundin Susi fand den Film schön.
Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Meinem Neffen C., der jetzt vier Jahre alt ist, würde dieser Film durchaus gefallen. Ich kann den Film also Kindern (die im Kino 90 Minuten und mehr still sitzen können) empfehlen – und den Menschen, die sie begleiten, natürlich auch.
Mein Fazit
Kindern, die mit ihren Eltern oder Großeltern oder anderen Verwandten/Freunden einen Weihnachtsfilm sehen wollen, kann ich „Arthur Weihnachtsmann“ empfehlen.
Ich gebe dem Film die Note „befriedigend“ – also drei Sterne – und eine Anschau-Empfehlung.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!
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| weitere Erfahrungsberichte |
Früher dachte man, man könnte Frauen das Lesen nicht beibringen
Bewertung für Arthur Weihnachtsmann von
The-Wishmaster
Pro: ...kurzweilig, technisch gut umgesetzt, witzige Dialoge, menschliche Schwächen..
Kontra: ...vorhersehbar, trifft vom Stil her vielleicht nicht jeden Geschmack...
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Heute möchte ich euch von einem Film berichten, den ich mir meiner besseren Hälfte zusammen letzte Woche im Kino angeschaut hatte. Es handelte sich dabei um den Animationsfilm "Arthur Weihnachtsmann". Was es damit ge ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
08.12.2011
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Lustig, aber ohne die vielerwünschte Weihnachtsstimmung
Bewertung für Arthur Weihnachtsmann von
trampastheo
Pro: Lehrreich, Arthurs Charakter, Schlagfertigkeit von Opa Weihnachtsmann, lustig
Kontra: Weihnachsstimmung kam bei mir nicht auf
Ein Weihnachtsfilm, auch wenn animiert, sollte doch jemanden in Weihnachtsstimmung bringen. Der weiße Weihnachtsbaum daheim, die Lichter, die ersten Plätzchen und die verpackten Geschenke sind schön und gut, aber ein guter Weihnachtsfilm kann auch dazu be ...
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sehr hilfreich
11.12.2011
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Weihnachten - (K)ein Geschenk?!
Bewertung für Arthur Weihnachtsmann von
hendi1908
Pro: Animationseffekte, Geschichte, 3D, Spaßfaktor
Kontra: -
Heute möchte ich euch über einen Film berichten, den ich vor kurzem mit einem Kumpel von mir im Kino gesehen haben. Wenn ich ehrlich bin, war ich bisher kein großer Fan von Animationsfilmen und habe mich auch immer erfolgreich dagegen gewehrt. Aber dieser ...
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sehr hilfreich
11.12.2011
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Ein Geschenk vergessen...ohh nein!
Bewertung für Arthur Weihnachtsmann von
darkkyubi_Chris
Pro: passt zu Weihnachten, Story, witzig, 3D
Kontra: manche Charaktere schlecht
############################################################## Arthur Weihnachtsmann ############################################################## Wieso dieser Film Naja wieso dieser, das liegt doch klar auf der Hand. Weihnachten steht vor de ...
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sehr hilfreich
10.12.2011
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