Artlamp Blätter Bilderrahmen

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Aus Pappe, Blättern und Bast
Erfahrungsbericht von joanbaez über Artlamp Blätter Bilderrahmen
02.01.2011


Produktbewertung des Autors:   


Pro: langlebig, Handarbeit, hübsch
Kontra: leben wohl nicht ewig, schwer zu kaufen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ein erster Sonntagsgruß im Neuen Jahr. Bärbel

Trotz Handy, PC und TV gehöre ich zu den Menschen, die noch sehr naturbezogen ist. Das mag an meiner Zeit, die ich in einem kleinen Bergdorf in Andalusien gelebt habe, liegen oder auch an meiner Liebe zu Indien. Wer schon ohne Wasser und Strom, wenn auch nur für eine Weile, zurechtkommen musste, bekommt sicherlich eine andere Wertschätzung.

Meine Wohnung drückt meine Liebe zu anderen Kulturen und dem natürlichen auch aus. In meinem kleinen Wohn- und Schlafraum habe ich viele Erinnerungsstücke, die ich auch durch Neues ergänze. Das ist der Raum in dem kein Telefon, kein TV und kein PC steht. Nur auf eine kleine Musikanlage und ein Deckenlicht kann ich nicht verzichten.

Dieser Raum ist meine Ruhe-Oase, den ich liebevoll gestaltet habe. Er dient für mich, um ein wenig aus unserer hektischen Welt auszusteigen. Geschmückt und dekoriert ist er mit vielen handwerklichen, kleinen Kunstwerken und Arbeiten. Aber auch für viele Fotos habe ich hübsche Rahmen oder andere Idee gesammelt. Von diesen schönen Rahmen möchte ich euch heute berichten


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Artlamp Blätter Bilderrahmen

Die Bezeichnung Artlamp hat eigentlich nichts mit dem Hersteller zu tun. Artlamp ist seit 1.11.08 eine Marke der GURU-Shop GmbH mit den Motto: "Schönes aus aller Welt.“ Hier findet man viele Dinge überwiegend aus Indien, die nicht in großen Fabriken und von bekannten Herstellern angefertigt wurden.

Indien ist groß und hat eine schillernde Vielfalt an handgefertigten Produkten, so z.B. die Textilherstellung. Da es viel Baumwolle gibt, fertigt man in Indien von Bekleidung über Tücher, Kissenbezüge und Taschen alles was aus Stoffen hergestellt werden kann. Bekannt sind der indische Sari, den fast jede Frau dort trägt.Aber auch Batik- Stoffe und Tücher aus Baumwolle in allen möglichen Formen und Farben wie z.B.
große Bettüberwürfe oder Decken für Tisch und Bett

Neben der Herstellung von Textilien gibt es auch viel Kleinkunst zu bewundern, wie z.B. aus Holz gefertigte Dosen und Schatullen, Bücher aus handgeschöpftem Papier, Schmuck aus Glas und Perlen. Hierzu ordne ich auch die Bilderrahmen.

Doch nun zum Rahmen


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Der Blätterrahmen

Auch wenn jeder Rahmen unterschiedlich und einmalig ist, so haben sie aber eines gemeinsam, Das sind die Maße. Das war in nicht immer so, doch für den Export wohl notwendig.

Höhe: 25 cm
Breite: 20 cm
Bildausschnitt: 10 cm x 15 cm

Der Rahmen ist aus ganz natürlichen Materialen gefertigt. Eigentlich aus Dingen die auch hier ganz einfach zu beschaffen sind. Pappe & Blättern und Bastschnur. Bei den Blättern handelt es sich um Pflanzenblätter. Häufig stammen sie von Bambuspflanzen und einer Art Gummibäumen.

Der ist Rahmen ist zum Hängen und Hinstellen geeignet.


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Das Material und Muster

Ich besitze 4 Rahmen in diesem Format und alle sind sie unterschiedlich. Mal sind es andere Blätter, mal mit viel Bastschnur gebunden und verziert oder auch mit mustern versehen. Jetzt gezielt einen heraus zu suchen und ihn zu beschreiben, macht keinen Sinn, denn jeder Rahmen ist eigentlich ein Unikat.

Eines aber haben sie wirklich gemeinsam. Die sind Handarbeit und das sieht man ihnen auch an. Dass es sich um Blätter von Pflanzen handelt, sieht man nicht auf den ersten Blick und schon gar nicht von Weiten. Doch geht man näher ran erkennt man die Struktur und die Blattnerven. Nimmt man ihn in die Hand, spürt und fühl man das „Laub“ auch, trotz der Glasur. Häufig werden die Blätter von zwei oder drei verschiedenen Pflanzen, die sich farblich unterscheiden. Auch die Bastschnur, die mit eingearbeitet ist, hat verschiedene Töne.

Der Rahmen selbst ist aus dicker Pappe und Reispapier. Einzige Hilfsmittel die man nicht in der Natur findet sind die Glasscheibe, zwei Ziernägel und ein Plastikpfeil


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Die Handarbeit

Die Blätter sind um einen zurechtgeschnittenen Papprahmen gewickelt, der wahrscheinlich leicht gepolstert ist. Jedenfalls gibt er ganz leicht nach wenn man draufdrückt. Dabei knistert das Laub ganz leicht. Das war auch der Grund, warum ich glaubte, dass der Bilderrahmen keine lange Lebenserwartung hat.


Genauso simpel wir der Rahmen hergestellt ist, ist auch die Rückwand verarbeitet. Wieder ist es eine dicke Pappe, die mit Reispapier beklebt wurde. Auf dem ersten Blick erinnert es an eine kindliche Bastelei. In die Pappe ist eine Art Tür geschnitten, wie ein Türchen im Adventskalender. Geöffnet oder geschlossen wird diese „Tür“ durch einen kleinen Riegel, der aus einem Nagel und einem winzigen Plastikteilchen in Pfeilform (früher war es Rinde) besteht.

Da es narütliche Materialien sind, sollte man darauf achten dass sie nicht in praller Sonne stehen, sie könnten ausbleichen. Tageslicht macht ihnen nichts. Aber auf gar keinen Fall sollten sie nass werden. Dann saufr sich die Pappe auf und eigentlich ist der Rahmen dann hinüber. Sollte er Wasser abbekommen, muss sofort de Versuch gemacht werden. ihn zu Trocknen, wie auch immer.


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Meine Erfahrung und Meinung

Als ich vor circa 8 Jahren meinen ersten Rahmen kaufte, war ich sofort begeistert. Ich fand diesen nur schön. Allerdings war er als Geschenk gedacht.

Doch als ich sah, wie schön er sich er sich in dem Zimmer machte, kaufte ich mir wenig später meine Rahmen. – Wie gut, denn das Geschäft gibt es nicht mehr. Da sie alle so unterschiedlich sind, würde ich sie wohl im Internet nicht bestellen, denn man weiß nie, wie der dann tatsächlich aussieht.


Ein Foto oder Bild einlegen ist ganz simpel. Der kleine Pfeil wird gedreht und schon öffnet man den hinteren Rahmen und kann das Foto einlegen. Eine Glasscheibe liegt in der Rahmenvertiefung. Da sie nicht verklebt ist, sollte man den Rahmen vor dem Öffnen legen, sonst besteht die Gefahr, dass die Glasscheibe heraus rutscht. Leider sind diese zerbrechlich und es ist gar nicht mehr so leicht einen Glaser zu finden. Die Fotos, Karten oder Bilder können zwar auch ohne Scheibe eingesetzt werden, aber das sieht nicht so schön aus und sie können auch ausbleichen.

Logisch ist es wohl, dass das Bild das passende Format haben muss. Ist es kleiner empfehle ich es auf ein buntes starkes Papier in der passenden Größe zu verkleben, dann kann es nicht verrutschen. Nun ist der Rahmen gefüllt und kann entweder angehängt oder gestellt werden. Leider ist es mit dem Stellen so eine Sache.

Der große Pfeil, der als Standbein dient. Ist auch aus Pappe und mit Reispapier beklebt Angebracht ist er mir einem Ziernagel an der Rückseite. Der Nagel ist nicht das Problem, aber das Stanbein. Dies wird durch das Aufstellen leicht geknickt und das macht die Pappe nicht auf Jahre mit. Es macht Sinn dieses Bein, das ja schräg steht zusätzlich zu verstärken. Das kann man gut mit einer weiteren Pappe oder einem kleinen Stück Zierlatte. Dann hält es auch lange. damit das Standbein nicht ganz umknicken kann ist es mit einem Bändchen mit dem Rahmen verbunden, das ihm nur einen gewissen Spielraum gibt.

Reinigen braucht man den Rahmen eigentlich nicht oder nur ganz selten. Meistens gehe ich mit einem Staubtuch oder Staubwedel rüber. Feucht wische ich ihn nicht ab. Ich glaube, dann lösen sich die Blätter oder vielleicht verfallen sie dann irgendwann in Staub. Deshalb nehme ich die Glasscheibe heraus, wenn ich sie mal wischen möchte.

Inzwischen habe ich meine Rahmen über 7 Jahre und sie werden auch noch weitere stehen und hängen bleiben. Sie sehen zwar nicht mehr ganz neu aus, doch das brauchen sie auch nicht, sie sind immer noch schön. Hin und wieder muss mal eine ecke des Reispapiers wieder angeklebt werden oder die Verstärkung erneuert, aber der Rahmen hat sich nicht aufgelöst. Die Rückfront ist zwar durch den Kleber nicht mehr so ansehnlich doch er hält und das wohl noch länger. Die Blätter haben immer noch ihre natürliche Farbe und die Bastschnur hält das Blattmosaik immer noch zusammen. Das erstaunt sogar mich.

Sollte ich auf einem Festival, einem Teelädchen oder Indien-Shop noch mal über diese Rahmen stolpern, werde ich auf Sicher zugreifen. Ich habe zwar genug, aber es ist doch eine schöne Geschenkidee. Natürlich ist es ein wenig Typbedingt, doch passen die Rahmen auch gut zu modernen Einrichtungen. Sie sind immer ein Blickfang. Man muss diese arbeit einfach nur mögen.

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Ein wichtiger Tipp

'''Die Rückseite sieht robuster aus als sie ist. Vorsichtig muss man mit der „Tür“ oder „Klappe“ sein, die man öffnen muss, um das Foto einzulegen. Bitte immer nur ein Spalt öffnen. Die Pappe nicht knicken, dann verliert sie ihren Halt und kann das Foto und die Glasscheibe nicht mehr in jeder Position sichern'''.
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Nun bin ich aber doch erstaunt, wie viel man über einen Gegenstand, der keine Tasten oder Regler, kein Display oder Lämpchen, einen Ton oder Signal hat und auch keinen Strom oder Akku braucht, schreiben kann. Ist halt Handarbeit. ;-)))

Auf den Fotos zeige ich euch meinem Lieblingsrahmen. Er hat als einziger ein so großes Mosaik. Er muss dringend mal wieder (nach 1 1/2 Jahren) geklebt werden. Zwar muss das Reispapier nicht auf der Pappe kleben. Aber so graubrauner Karton ist auch nicht hübsch. Auch wenn es keiner sieht


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Eine Idee

Im Hort haben wir ähnliche, aber kleine Rahmen nach gebastelt. Das Problem waren aber die Laubblätter, sie verfielen uns. Doch von einigen Topfpflanzen eignen sich die Blätter. Das Experiment hat uns Spaß gemacht und ich werde demnächst auch einen Versuch zu Hause starten. Einen Glaser habe ich an der Hand.
   

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