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keine |
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siehe Text |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Dies wird mein erster Bericht bei CIAO und ich weiss eigentlich garnicht wo ich genau anfangen soll...
Ich versichere hiermit ausdrücklich das es sich bei meinem Bericht genau so zugetragen hat, wie ich es jetzt schreiben werde, es ist halt eine Unfassbare Geschichte, die kaum jemand verstehen oder glauben kann.
ZUR VORGESCHICHTE:
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In meinem Bericht geht es um meinen Onkel(36).Nach seiner Scheidung wurde er alleinerziehender Vater von zwei Söhnen(mittlerweile 15 und 18 Jahre alt). Vor 7 Jahren lernte er seine Lebensgefährtin kennen, eine 4-fache Mutter die nach einem Schlaganfall ihres Mannes(sie war gerade mit dem vierten Kind schwanger) ebenfalls alleinerziehend war, da ihr Mann in einem Pflegeheim untergebracht wurde, weil er nicht einmal selbstständig essen und trinken kann.
Irgendwann entschlossen sie sich zusammen zu ziehen und es entstand eine neue Patchworkfamilie.Aus dieser Bindung gingen dann noch 2 weitere Kinder hervor(4 und 2 Jahre alt).
Jetzt waren sie eine zehnköpfige Familie, Mutter natürlich Hausfrau,Vater voll berufstätig.Im Sommer 2006 wollten sie heiraten...
KRANKHEITSVERLAUF:
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Im November 2005 ging mein Onkel wegen Rückenschmerzen zu einem Orthopäden, der ihm erst einmal Medikamente verschrieb. Als nach ein paar Tagen die Schmerzen immer schlimmer wurden, ging mein Onkel wieder zu diesem Orthopäden, der dann meinte das mein Onkel wohl eingeränkt werden müsse. Ohne ihn vorher zu röntgen, ränkte der Arzt ihn also ein.Mein Onkel schrie vor Schmerzen und sagte, dass es ihm gerade wie Stromschläge durch die Beine gezogen hätte. Er wurde beruhigt und fuhr nach Hause. Als die Schmerzen immer unerträglicher wurden, bat er meine Mutter das sie ihn ins Krankenhaus fahren soll.
Tja, dann folgte ganz schnell eine Not-OP, da laut CT mein Onkel kurz vor einer Querschnittslähmung stand.
Als ich den anruf meiner Mutter bekam, das er vielleicht für immer gelähmt sei, war ich ziemlich ungläubig.Wer ist denn schon ohne einen Unfall gelähmt?
Beten.. Hoffen...Bangen...
Leider bestätigte sich die Vermutung.
Wir machten uns alle Gedanken.
Wie soll es denn jetzt weitergehen?
Nach 19 Jahren in derselben Firma alles vorbei?
Haus umbauen für Rollstuhlfahrer?
Die Ärzte machten Visite bei meinem Onkel und sagten, das sie etwas "pelziges" an der Wirbelsäule gefunden hätten, sie hätten Proben entnommen, die ausgewertet werden müssten, aber durch das einränken sei dieses pelzige etwas zerdrückt wurden, und an der Wirbelsäule entstanden Blutungen und Schäden.
So, jetzt nicht durch die Gewissheit das er für immer gelähmt sein würde, jetzt die Frage was ist dieses pelzige etwas?
Krebs?Ja vermutlich, bösartig?Gutartig?
Nach ein paar Tagen kam dann die Gewissheit, bösartiger Krebs, aber welche Krebsart konnte man noch nicht feststellen. Wieder hoffen und bangen....
Nach drei verlegungen in verschiedene Krankenhäuser, unzähligen Untersuchungen und 7 Wochen später immer noch keine Gewissheit. Blutwerte in Ordnung, aber niemand konnte genau feststellen woher diese bösartige Ding da kommt.
So lag er also über Weihnachten und Sylvester immernoch im Krankenhaus und ließ alle Untersuchungen über sich ergehen. Die Ungewissheit machte ihm sehr zu schaffen, würde er noch heiraten können?Würde er das alles überhaupt überleben? Was wird aus den Kindern, vor allem aus seinen eigenen, da die leibliche Mutter keinerlei Kontakt zu ihnen wünscht.
Im Januar 2006 bekam er Fieber und immer schlechter Luft. Nachdem Röntgen beschlossen die Ärzte ihn ins künstliche Koma zu legen, wegen Verdacht auf Lungenentzündung. Sie würden ihn nach ein paar Tagen wieder wecken, wenn die Lungenentzündung abgeheilt wäre.
Dienstags wurde er also ins Koma versetzt, Mittwochs die Diagnose "akute Leukämie Aml M5a". Bei der vermuteten Lungenentzündung handelte es sich um weisse Blutkörperchen die sich bereits in der Lunge befanden. Ab Donnerstag dann Chemotherapie. Der Arzt erklärte uns das sie ihn während der Chemotherapie nicht mehr wachmachen würden und die Überlebenschancen seien sehr schlecht, allerdings sei er ja ein junger Mensch und das würde ihnen Hoffnung machen. 7 Tage sollte er die Chemo bekommen. Nach drei Tagen bekam er ein anderes Bett, ich weiss nicht wie es genau heisst, allerdings dreht es sich alle 7 Min. um 25 Grad, um die Lunge zu entlasten. Er war angeschnallt wie auf einer Achterbahn .Am vierten Tag(meine Mutter war ihn täglich besuchen)rief sie mich an das er es nicht geschafft habe, er sei eben gerade verstorben, als noch niemand von den Verwandten da gewesen wäre. Wir trafen uns alle bei meiner Oma, der der Verlust ihres Sohnes natürlich am meisten zu schaffen machte. Der Arzt sagte, das dass Herz meines Onkels zu schwach gewesen sei, und sie sollen sich überlegen, ob sie ihn für medizinische Untersuchungen freigeben würden. Nach zwei Stunden entschlossen sie sich, das sie dem nicht zustimmen würden, und meine Mutter rief den Arzt an, der daraufhin sagte: Ich hätte sie sowieso gleich angerufen, wir müssen ihnen sagen, das die Schwestern ihren Bruder frischmachen wollten, weil er eingekotet hatte, als sie ihn abschnalten, vergaßen sie das Bett festzustellen, und er fiel aus dem Bett.In diesem Moment setzte das Herz aus. Die Infusionsnadel mit 15 Medikamenten wurde durch den Fall herausgerissen. Wir haben den Professor benachrichtigt Er sagt in unserer Klinik wird nichts vertuscht. Wir informieren die Kripo....."
Ich kann garnicht beschreiben was wir gefühlt haben. Würde er noch Leben wenn dies nicht passiert wäre, oder ist ihm vieles erspart geblieben? Wir werden es wohl nie erfahren...
FAZIT:
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Die Ermittlungen laufen noch, Obduktionsergebnisse sind noch nicht bekannt, obwohl es schon einige Wochen her ist. Die Lebensgefährtin ist also jetzt alleinerziehend mit 8 Kindern.Ich kann garnicht beschreiben was wir fühlen. Es tut so unendlich weh. Das Krankenhaus hat sich auch nicht entschuldigt.
Menschen machen Fehler, keine Frage. Aber warum wurde erst von einem schwachen Herz geredet?Warum muss man sich erst besprechen, bevor man die Wahrheit sagt?
IN GEDANKEN AN EINEN LIEBEN MENSCHEN
UPDATE 01.05.2006
Was ich vergessen hatte:Mein Onkel starb am 22.01.2006, am 2.Geburtstag seines jüngsten Sohnes Leon.
Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft entschieden das KEINE Anklage erhoben wird.Im Pathologiebericht stand geschrieben:Es sind keine Anzeichen zu erkennen, die nicht auf ärztliche Behandlungen zurückzuführen sind...
Super, das haben wir auch vorher gewusst.Beim näheren überlegen finde ich diesen Satz wohl eher eine Frechheit.
Ausserdem wäre mein Onkel laut Pathologiebericht auch sowieso in diesem Moment gestorben, selbst wenn er nicht aus dem Bett gefallen wäre.
Zur Familie: Die kleineren Kinder fragen natürlich noch wann der Papa denn endlich wieder kommt.Die Lebensgefährtin "meistert" ihre Situation mal mehr und mal weniger gut, was natürlich verständlich ist.
Meine Oma kommt über den Verlust ihres Sohnes nur schwer hinweg, was man an ihrer Vergesslichkeit und den ständigen Heulkrämpfen bemerkt.Dann macht sich Wut über die Klinik, den Arzt und die Schwestern breit, was ich ebenfalls sehr gut verstehe.Ich wüsste nicht wie ich reagieren würde, wenn es eins meiner Kinder gewesen wäre und ehrlich gesagt will ich es auch nicht wissen.
Die Klinik hat sich nicht entschuldigt, aber ein klärendes Gespräch angeboten, worauf die Familie dann doch lieber verzichtet hat.
Was wäre dabei denn rumgekommen? Am Schluss hätte es bestimmt mehr Fragen gegeben als vorher, wenn man überhaupt das Glück gehabt hätte das einigermaßen die Wahrheit erzählt wird.
Egal was die Staatsanwaltschaft oder sonst jemand sagt, für mich ist es "Fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge".
Vielen Dank für Eure lieben und verständnissvollen Kommentare.
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Pro: absolut keins, man kann mit dem Leben eines Menschen nicht leichtsinnig umgehen
Kontra: Vorerkrankungen einbeziehen aber bitte nicht aus Faulheut!
Liebe Leserinnen und Leser !
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1. EINLEITUNG
2. ERINNERUNG
3. SO WAR ES
4. ZEIT DANACH
5. DAS ERGEBNIS
6. UND INSGESAMT
7. MEIN FAZIT
||*1. EINLEITUNG*||
"""""""" ...
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(24.04.2002)
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Aufklärung kann unnütze Zeit ersparen
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Nathalie001
Pro: fällt mir nichts ein
Kontra: vieles, aber vor allem die Aufklärung
Na toll, nun habe ich endlich den Gips herunten, den das Krankenhaus mir vor 3 Wochen angelegt hatte und was ist? Nichts, immer noch das gleiche wie davor.
Ein Ärztefehler? Na ist wohl Betrachtungssache, aber nun mal langsam und von Anfang an.
Seit ...
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sehr hilfreich
09.10.2002
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