Asche meiner Mutter, Die (Film)

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Gesamtbewertung Asche meiner Mutter, Die (Film) 55 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Wenn ich immer mal wieder in London bin, packt mich regelmässig der Videokaufrausch: Filme im Originalton... zuhause kaufe ich nie Videos, aber da schon, weil ich Filme einfach lieber auf Original-Englisch sehe. So also kürzlich auch diesen Film hier. Die Handlung. -------------- Etwa ... Bericht lesen





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unvermeidlich, dass sich Alan Parkers Filmversion
als ein wenig enttäuschend erweisen würde.
McCourts Buch war mit sprachlichen Finessen und
detailreichen Beobachtungen gesegnet, die sich
nicht unbedingt für eine Interpretation auf der
Leinwand eigneten. Parkers Film fehlen die
kumulativen Emotionen von McCourts Beschreibung
einer irischen Kindheit in Armut. Und während es
McCourt gelang, die Leiden seiner Familie mit
beharrlichem Humor und irischem Kampfgeist ein
wenig zu entschärfen, bietet Parkers Film in
Verlauf von 145 Minuten wenig Erbauliches.  Der
Film ist deshalb aber keineswegs eine
künstlerische Fehlleistung. Obwohl es ihm auf
bewundernswerte Weise gelingt, Rührseligkeit zu
vermeiden, ist Parker bei der Regieführung von
Kindern geradezu einmalig -- die drei jungen
Darsteller, die Frank im Alter von 7, 11 und 15
Jahren spielen, sind gleichermaßen großartig. Die
nachgeschaffenen Gassen der Armenviertel von
Limerick sind mit ihrer kalten, grauen Feuchte,
die fast jede Szene durchdringt (dies ist
sicherlich der nasseste Film, der je gedreht
wurde), in den Aufnahmen von Kameramann Michael
Seresin auf geradezu schmerzliche Weise
authentisch. In den Rollen der Eltern -- die
chronisch depressive Angela McCourt und deren
rücksichtsloser, betrunkener Ehemann Malachy --
umgehen Emily Watson und Robert Carlyle in diesem
Film, der in Sentimentalitäten hätte schwelgen
können, erfolgreich alle Klippen des Melodrams.
Und obwohl es Parkers anekdotischem Ansatz nicht
gelingt, die Gesamtheit von McCourts Erlebnis zu
vermitteln (bei seinen irischen Rockern in The
Commitments ist es ihm besser gelungen), fängt
Angela's Ashes dennoch eine bestimmte Zeit und
einen bestimmten Ort mit lebendiger Kraft ein und
bleibt dabei dem Geist von Frank McCourts
geliebter Geschichte eines Überlebenskampfes treu.
--Jeff Shannon
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1-6 von 54 Erfahrungsberichten    
> Alle 54 Asche meiner Mutter, Die (Film) Erfahrungsberichte anzeigen
Irisch-katholische Kindheit
Erfahrungsbericht von Shue über Asche meiner Mutter, Die (Film)
27.02.2002


Produktbewertung des Autors:   

Humor durchschnittlich humorvoll 
Spannung durchschnittlich spannend 
Anspruch sehr anspruchsvoll 
Action: null 
Romantik: wenig 

Pro: stimmungsvoll gefilmt, gute Darsteller
Kontra: teilweise nicht so intensiv wie das Buch

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wenn ich immer mal wieder in London bin, packt mich regelmässig der Videokaufrausch: Filme im Originalton... zuhause kaufe ich nie Videos, aber da schon, weil ich Filme einfach lieber auf Original-Englisch sehe. So also kürzlich auch diesen Film hier.

Die Handlung.
--------------
Etwa Anfang der 30er Jahre: Frank ist vier Jahre alt, als seine Eltern mit der ganzen Familie von Amerika nach Irland zurückkehren: der Traum vom grossen Glück im Land der unbegrentzten Möglichkeiten ist gescheitert. Also geht es zurück nach Limerick, einem kleinen Ort an der Küste Südirlands.

Doch auch hier ist der Familie das Glück nicht sonderlich hold, der Vater Malachy (Robert Carlyle) bekommt auch hier keinen Job und wenn er mal ein paar Pennies verdient, versäuft er das Geld und die Mutter Angela (Emily Watson) muss zusehen, dass sie und die vier Kinder nicht verhungern.

Im Laufe der Jahre ereignet sich ein Unglück nach dem anderen: die beiden zweijährigen Zwillingsbrüder von Frank sterben wie zuvor schon (noch in Amerika) seine kleine Schwester. Der Vater versucht in England einen Job zu bekommen, aber auch dann schickt er der Familie nie Geld, dafür schwängert er seine Frau regelmässig aufs neue. Irgendwann kehrt er nicht mehr zurück und die Familie ist ganz allein, ohne Geld und ohne Hoffnung.

In Frank hingegen wächst über all die Jahre immer mehr der Wunsch, wieder nach Amerika zu gehen, wo er geboren wurde und wo ihm das Leben noch weniger schrecklich vorkam als hier in Limerick. Zunächst arbeitet er neben der Schule, um die Familie wenigstens einigermassen zu ernähren als Kohlenlieferant. Nach seiner Schulzeit beginnt er als Telegrammbote zu arbeiten, und durch einen zweiten Job (bei dem er "das Schreiben" richtig für sich entdeckt, was sehr witzig ist, wie das zustande kommt) jeden Penny für die Überfahrt nach Amerika zurückzulegen, um möglichst schnell dem Elend zu entkommen und sein Glück zu finden...

Meine Meinung.
---------------
Das Buch basiert auf dem gleichnahmigen Roman von Frank McCourt, der hier seine Lebensgeschichte in beeindruckender Weise niedergeschrieben hat (Lesetipp!). Das Buch habe ich schon vor Jahren mal gelesen, und es hat mir sehr gefallen. Der Film dazu ist auch durchaus gelungen.

Auffallend sind einerseits die Schauspieler: die Eltern und vor allem die Kinder (Frank wird von drei verschieden alten Jungen dargestellt, da der Film ja ungefähr 13 Jahre umfasst) spielen mit beeindruckender Intensität. Und obwohl das Schicksal dieser Famile eigentlich von hinten bis vorne traurig ist, bewahrt der Film eine Prise Humor und kommt sehr herzenswarm rüber, was zu einem Grossteil durch die gute Besetzung zustande kommt. Der Vater ist zwischen seiner Liebe zur Familie und seiner Alkoholsucht zerrissen, Frank liebt und hasst seinen Vater gleichermassen. Denn obwohl der Vater jeden Penny ins Pub trägt, liebt Frank ihn sehr, was ihn immer wieder in Konflikte mit sich selbst geraten lässt. Die jungen Darsteller tragen dem voll Rechnung, Frank wird von ihnen sehr gut potrträtiert.

Auf der anderen Seite ist die Geschichte auch in teilweise wunderschönen Bildern festgehalten. Zwar regnet es fast ständig (klar, wir sind in Irland, noch dazu will man ja Elend und Traurigkeit vermitteln...) und alles ist in sehr dunklen Farben gehalten, aber das Gesamtbild passt einfach zusammen. Regisseur Alan Parker beweist hier Sinn für stimmungsvolle Darstellung und liebevolle Details. Absolut positiv ist es zudem zu bewerten, dass der Film nicht übertrieben auf die Tränendrüse drückt (oder nur sehr selten), was auch das Buch im uebrigen nicht tut, sondern Frank frisch von der Seele weg erzählt, was passiert, ohne dabei im Selbstmitleid zu ertrinken.

Es ist zwar auch hier, wie meistens, so, dass das Buch insgesamt vielschichtiger ist, aber eine gewisse Freiheit bei der Umsetzung in ein Drehbuch muss ja gestattet sein. Einzig negativ aufgefallen ist mir, dass Franks Mutter im Buch mehr und mehr depressiv wird und eigentlich fast nicht mehr in der Lage ist, für die Kinder zu sorgen, weil sie so um ihre vier verstorbenen Kinder trauert. Die ganze Last liegt dann eigentlich auf Frank, der als ältester Sohn schon mit 10 Jahren lernen muss, schnell erwachsen zu werden. Das kommt im Film nicht so deutlich heraus, hier stellt man Angela mehr als taffe Frau vor, die recht gut klarkommt, als der Mann endgueltig weg ist. Das ist aber das einzige, was mir negativ aufgestossen hat, sonst fand ich den Film rundum gut.

Auch wenn McCourt die "traurige, katholische, irische Kindheit" als die schlimmste Kindheit, die es geben kann, bezeichnet, tut er das mit einem Augenzwinkern, das vermuten laesst, dass er sie gut verkraftet hat und heute mit seinem Leben und sich selbst im Reinen ist. Zu dem Buch gibt es einen Nachfolge-Roman, der seine ersten Jahre in USA beschreibt, aber das sei nur am Rande erwaehnt.

Fakten.
--------
USA/Irland 1999
Länge: cirka 2,5 Stunden
Regie: Alan Parker
Buch: Frank McCourt/Laura Jones (Drehbuch)
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Mein Fazit.
------------
Der Film ist sehr sehenswert. Leise und relativ unspektakulär (hinsichtlich Action und Spannung) zwar, aber auf jeden Fall einen Videoabend wert. Bei diesem Film kann man lachen und weinen zugleich, gelegentlich Mitleid haben und das beeindruckende Schauspiel der drei kleinen "Franks" bewundern.

   

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Das Buch war besser!
Bewertung für Asche meiner Mutter, Die (Film) von Marco.Mattheis

Pro: Die Stimmung der Armut wird sehr gut deutlich
Kontra: der Film ist zu kurz und kürzt zu viele wichtige Stellen, die für das Veständnis von grosser Bedeutung sind

Filme unterscheiden sich so gut wie immer von ihren Büchern, die in 99,9% aller Fälle vor dem Film da waren und nicht selten hört man „Ich war enttäuscht“ und ich selbst bin zum Schluss gekommen: Kaum ein Film ist so gut wie das Buch zum Film ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

11.03.2001
Die Asche meiner Mutter
Bewertung für Asche meiner Mutter, Die (Film) von WhitejungleHB

Pro: Interesante Zeitepos, Gute Geschichte
Kontra: etwas in die Länge gezogen

Inhalt zum Testbericht: 1. Vorwort 2. Produkt Beschreibung 3. Darsteller 4. Titel des Films 5. Vorwort 6. Zum Film 7. Zum Regisseur 8. Meinung zum Film Produkt Beschreibung: Genre: Drama Jahrgang: USA 1999 Laufzeit: 143 min. Altersbeg ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
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sehr hilfreich

13.03.2005
Deprimierendes Ambiente, sehenswerter Film
Bewertung für Asche meiner Mutter, Die (Film) von Australia19

Pro: gute Umsetzung des deprimierendes Umfeldes der Familie
Kontra: der Humor des Buches fehlt

Die Verfilmung von Bestseller-Büchern ist eine schwierige Angelegenheit. Durch die bewegten Bilder wird gezeigt, was der Leser vorher nur in seiner Phantasie visualisiert hat. Das führt oft zu Enttäuschungen, wenn die gezeigten Bilder von den Vorstell ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

08.09.2001
DIE ASCHE MEINER MUTTER
Bewertung für Asche meiner Mutter, Die (Film) von SebiPokemon

Pro: Höchst anspruchsvoll,sehr atmosphärisch,super Darsteller,perfekte Buch Adaption,keine Sekunde langweilig
Kontra: -

Nach längerer Zeit wieder ein Bericht von mir, diesmal zu einem Film der die Adaption eines sehr bekannten Buches ist. Wie der Name schon sagt ist der Film eher düster und traurig, gesehen hab ich ihn schon 3 mal und die DVD hab ich mir auch schon gekauf ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

31.05.2003
Ein Film, fast so gut wie das Buch
Bewertung für Asche meiner Mutter, Die (Film) von Chance22

Pro: sehr authentisch
Kontra: etwas düster

...Es ist zwar schon eine Weile her als ich in dem Film "Die Asche meiner Mutter" von Alan Parker war aber trotzdem hatte er eine nachhaltige Wirkung auf mich. Bevor ich in diesem Film war, las ich zuerst das Buch und weil's so klasse war auch gleich den ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

21.12.2000

Berichte die interessant sein könnten für Asche meiner Mutter, Die (Film)    
spannend schon, aber irgendwie blöd
Bewertung für Blair Witch Project von  TdVampire

Pro:
Kontra:

...Ich wollte UNBEDINGT in diesen Film rein. Und dann bin ich auch das rein. Mit meiner Cousine die schon zum dritten Mal dort rein ging. also ich saß in diesem Film, hatte teilweise echt Schiß und neben mir saß meine cousine und ist fast eingeschlafen. Und dann ging ich raus und ließ mir das alles nochmal durch den Kopf gehen. Und ich kam zu dem Entschluß irgendwie blöd. irgnediwe ist das ein Film der doch wieder nix lehrt oder aussagt. Da gibt es echt bessere Filme so wie The green Mile oder Die Asche meiner Mutter. aber es gibt ja auch verschiedene Meinungen....... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
LEO is back, aber nicht unbedingt sehenswert!
Bewertung für Beach, The von  TdVampire

Pro:
Kontra:

...Ich als Leonardo Fan musste den Film unbedingt sehen. Aber so sonderlich sehenswert ist der Film nicht. Andere Filme so wie The Beach und Die Asche meiner Mutter sind sehenswerter! Also wenn man sich überlegt ins Kino zu gehen sollte man lieber einen anderen Film wählen als The Beach. Der Film ist doch nur wegen Leonardo so erfolgreich. Hätte an seiner Stelle ein anderer unbedeutender Schauspieler mitgespielt würde in den Film kaum einer reingehen! Aber wer unbedingt meint in den Film reinzugehen der soll doch bitte!... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
halt ein deutscher Film ...
Bewertung für Kaliber Deluxe (DVD) von  RobertN

Pro: keine
Kontra: deutscher Film

...Hi Leute, ich war gestern mal wieder in einer Sneak-Preview, und auch diese Woche kam ein schlechter Film ! Es lief : 'Kaliber Deluxe'. Da ich sowieso ein großer Fan von deutschen Filmen bin (ich hab bis jetzt immerhin schon 2 gute gesehen und dafür nur so ca. 50 schlechte :-) fand ich auch diesen Film mal wieder besch***** ! Er war mal wieder typisch deutsch: zu konstruierte Handlung, schlechte Schauspieler, ... Wobei ich zugeben mus, dass ich auch schon schlechtere deutsche Filme gesehen habe... Er hatte immerhin ein paar ganzgute Szenen ! Also Fazit : Für einen deutschen Film ganz OK, aber insgesamt nicht sehenswert ! Ich gebe ihm trotzdem 2 Sterne, damit ich den Unterschied zu den grottenschlechten Filmen 'Sleepy Hollow' und 'die Asche meiner Mutter' zeige ! Ciao Rob... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich

weniger hilfreich
01.01.1970

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(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern


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