Über sich:Ich werde, soweit es mit meinen Interessen vereinbar ist, die Meinungen der Personen die meine Meinu...
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Bestseller zu verfilmen ist immer eine heikle Sache. Große Erwartungen - große Enttäuschungen. Und die Frage: Ist es notwendig, das Buch gelesen zu haben, um den Film zu verstehen? In diesem Fall ist die Verfilmung des autobiographischen Romans „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt gut gelungen. Der Film lebt auch ohne das Hintergrundwissen seiner literarischen Vorlage. Es ist die Lebensgeschichte des irischen Jungen Frank, dessen Familie von Amerika nach Irland zurückwandert, als er noch sehr klein ist. Sie sind arm und auf die Almosen der Verwandten und der Kirche angewiesen, da der Vater keine Arbeit findet und jedes verdiente Geld gleich versäuft. Sie hausen in durchregneten, von Läusen befallenen Zimmern und die Mutter bekommt ein Kind nach dem anderen. Nur stirbt auch eins nach dem anderen. Der Film beschreibt objektiv und trocken und verzichtet auf theatralische Ausschmückungen der Armut und mitleidheischendes Tränenvergiessen. Dass er das schafft und nicht zu einem herzzerreißenden Melodram wird, macht ihn gerade so gut. In den Hauptrollen sind unter anderem Emily Watson und Robert Carlyle zu sehen, die ein Großes zu der trist-schönen Schlichtheit des Films beitragen.