Dieser Erfahrungsbericht wurde von 30 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Inhalt zum Testbericht: 1. Vorwort 2. Produkt Beschreibung 3. Darsteller 4. Titel des Films 5. Vorwort 6. Zum Film 7. Zum Regisseur 8. Meinung zum Film
Produkt Beschreibung: Genre: Drama Jahrgang: USA 1999 Laufzeit: 143 min. Altersbegrenzung: frei ab 12 Regie: Alan Parker Art : VHS system
Darsteller: Emily Watson Robert Carlyle Joe Breen Ciaran Owens Michael Legge Ronnie Masterson Pauline McLynn Liam Carney Eanna MacLiam
Film Titel: Die Asche meiner Mutter/ Angela´s Ashes,
Vorwort: 1934 ein Jahrgang vieler Probleme besonders in Irland, Armut Hungersnot für die Menschen die keine Arbeit hatten oder haben. Kleidung und Nahrung ist mangelhaft. Und in Europa freuen sich andere über Die Fußball Weltmeisterschaft die ebenfalls 1934 in Italien statt fand. Aber was hatten die Menschen in Irland neben der drohenden Armut und Hungersnot, die Männer saßen in Pub’s und ließen sich vollaufen und die Frauen mussten zu sehen wie sie Ihre Kinder durch das Leben brachten, überschattet von Krankheiten. Ich habe den Film mir angeschaut und war erschüttert über das was ich da gesehen habe , wenn gleich auch eine Portion Humor nicht gefehlt hat. Im Anschluss konnte Ich aber ein guten Vergleich zu heute feststellen. Die Bettelei auf Ämter( Sozialämter heute) waren damals genauso wie heute.
Zum Film: Franks Vater Malachy ist ein begnadeter Säufer. Er stammt aus dem Norden Irlands und mußte das Land wegen irgendeiner "verzweifelten Tat" in den Zwanziger Jahren verlassen. Im New York der Prohibition lernt er Angela kennen, die von der eigenen Mutter wegen ihrer angeblichen "Nutzlosigkeit" in die Emigration geschickt wurde. Die beiden heiraten und das Elend beginnt: Nach vier Jahren Ehe und fünf Kindern von denen eines kurz nach der Geburt stirbt, muß die völlig mittellose Familie McCourt nach Irland zurückkehren. Seine neue Heimat kennt Frank, der Älteste, nur aus den Sagen von Cuchulain und dem englischen Todesvogel, aus den Liedern über heldenhafte Soldaten, die für die Freiheit Irlands lachenden Herzens in den Tod ziehen. Es waren die schönsten Stunden seiner Kinderjahre, als er auf dem Schoß des Vaters saß und seinen Erzählungen lauschte. Viel öfter jedoch kam der Vater nachts betrunken nach Hause, ließ die Jungs strammstehen und die Patriotenlieder von Roddy McCorley und Kevin Barry singen; hoch und heilig mußten sie ihm dann versprechen, für Irland zu sterben. In den Slums von Limerick, wo es nur deswegen so viele fromme Menschen gibt, weil die Kirche der trockenste Ort ist, lernt Frank, was es heißt, arm, katholisch und ein Ire zu sein. Hier, zwischen Flöhen und Läusen, kirchlicher Fürsorge und Sozialhilfe, bierseligen Utopien und der Sorge um das nächste Stück Brot, verbringt er die ersten beiden Jahrzehnte seines Lebens, bis er kurz nach dem Krieg endlich wieder nach New York zurückkehren kann.
Szenen Wie das der Vater aus einem Schafskopf der gekocht wurde die Augen heraus nahm mit einem Messer und die aufgegessen hat sind schon etwas ekelig, aber so war es wohl zu dieser Zeit.
Zum Regisseur: Alan Parker ist mit Filmen wie "The Wall", "Angel Heart" und "Mississippi Burning" zum Kultregisseur geworden. Mit "Die Asche meiner Mutter" verfilmte er den gleichnamigen autobiographischen Bestseller von Frank McCourt.
Qualität / Story Die Qualität des Film lässt einen in das gedrehte Jahrhundert zurück versetzen wenn man sich wirklich den Film genau anschaut irgend wie fesselt er einem, dazu muss man sich aber für solche Filme Interessieren. Die Story in dem Film wurde vom Regisseur genau getroffen und in guten Szenen umgesetzt. Auch der etwas karge Humor in den Film ist sehr gut getroffen und man muss auch schon mal schmunzeln über bestimmte Szenen wenn Jugendliche Ihre Sexualität und Ihr Geschlecht entdecken. Kleine Jungs die vor einem Steinhügel stehen und wild onanierend ,um zu sehn wer es am weitesten schafft, lässt selber an seine eigene Jugend Erinnern.
Musik: Die Musik in diesem Film lässt etwas von der Dramatik abweichen und man bekommt somit das Gefühl das es nicht alles so ernst genommen wird wie es aber in Wirklichkeit erscheint, lockerer Swing aus dem 30 er Jahren läst schon etwas den Fuß mit wippen.
Meinung zum Film: Man kann sehr gut feststellen das es zu der heutigen Zeit und der damaligen Zeit nichts verändert worden ist wie damals ist es auch heute noch so das man für alles betteln muss und oft die Tür vor der Nase zugeschlagen bekommt.
Es lohnt sich wirklich sich diesen Film einmal an zuschauen auch wenn er etwas sehr in die Länge gezogen ist. Auch kann ich das Buch zu dem Film nur empfehlen. Erhältlich bei Amazon de für 10 € und Versandkosten Frei Auf jeden Fall ist der Streifen ein sehr guter Film was die Problematik aus den Jahr 1934 betrifft und den Menschen die zu der Zeit gelebt haben, besonders wird deutlich wie die Menschen damals gelebt haben in welch Behausungen sie sich mit manchmal 5 Kinder und 2 Räumen zurecht finden mussten, was keine Seltenheit war es wird sehr deutlich in welch ein Luxus wir heute Leben. Ein Prima Film. Der Film bekommt von mir 9 von 10 möglichen Bewertungspunkten.
14.03.2005 09:37
diesen Film habe ich vor kurzem auf spanisch gesehen. LG Michael
14.03.2005 00:19
Über den Film hab ich bis jetzt nur gutes gelesen...Gruss aus dem schönen Spreewald 11071984
13.03.2005 23:09
Ups, stimmt, danke, werde es ändern :O)))