Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
gute verträglichkeit im Allgemeinen, bei manchen wirkt es recht gut |
| Kontra: |
wirkt bei vielen Menschen gar nicht, nichts für Menschen mit Magenproblemen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Jeder hat schon mal zu Aspirin gegriffen, um Kopfschmerzen los zu werden oder um zu versuchen, Fieber zu senken. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen gar nicht wissen, was sie einnehmen, weil sie sich nicht informieren. Wenn ich in der Arbeit meine Patienten frage, was sie denn genommen oder ihrem kranken Kind gegeben haben, höre ich nicht selten: "Ratiopharm." Fragt man nach, was genau, bekommt man als Antwort ein ungeduldiges: "Na, Ratiopharm halt, das sagte ich doch gerade schon." Erklärt man dann, dass Ratiopharm eine Firma ist, die Medikamente herstellt, nicht aber ein einzelnes Präparat, schaut man in ratlose Gesichter der Patienten, die kleinlaut sagen, dass sie dachten, Ratiopharm sei ein Medikament, was sie genommen haben, wissen sie gar nicht. Packungsbeilagen werden selten gelesen und häufig nach dem Öffnen der Packung weg geworfen. Aspirin wird von meinen Patienten immer gerne genommen, kaum einer weiß aber, was das genau ist oder wann man es nicht nehmen darf. Deshalb möchte ich heute mal eine kurze Einführung über Aspirin plus C schreiben, die natürlich keinesfalls den Arztbesuch oder / und die Packungsbeilage ersetzt.
Wie sieht so eine Tablette aus?
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Aspirin ist eine weiße, ca. 5-Cent-Stück große Tablette, die mit reichlich Wasser eingenommen wird. Die Tabletten sind in einzeln Kammern in einem Streifen verpackt, auf dem auf der Rückseite nochmal draufsteht, was er beinhaltet, nämlich Aspirin und die jeweilige Menge an Wirkstoff. Bei Aspririn 500 entspricht das 500 mg Acetylsalicylsäure pro Tablette.
Wer stellt Aspirin her?
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Aspirin ist ein Medikament von Bayer Vital GmbH, D-51368 Leverkusen (Pharmazeutischer Unternehmer), hergestellt von Bayer Bitterfeld GmbH, D-06803 Greppin
Darreichungsformen (Packungsgrößen) und Preis
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Es gibt die Packungen in verschieden Größen. Erhältlich sind Packungen zu je 20, 50 oder 100 Tabletten. Die Preise variieren je nach Apotheke. Man bekommt die Packung mit 20 Tabletten für ca 6,50€. Hier lohnt sich aber das Vergleichen auf jeden Fall, auch mal in Online-Apotheken schauen.
Was steckt drin?
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In einer Tablette ist als arzneilich wirksamer Bestandteil enthalten:
Acetylsalicylsäure in unterschiedlicher Dosis
Weitere Bestandteile sind:
Cellulosepulver, Maisstärke
Wie wirkt Aspirin?
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Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure hemmt die Bildung körpereigener Prostaglandine. Das sind Stoffe, die Schmerzen, Fieber oder Entzündungen auslösen. Dadurch lassen die Beschwerden nach der Einnahme nach. Außerdem wirkt Aspirin blutverdünnend.
Wann nimmt man Aspirin?
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Patienten, für die dieses Medikament geeignet ist, können es anwenden bei
- leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, schmerzhaften Beschwerden im Rahmen von Erkältungskrankheiten, Rücken- und Gelenkschmerzen
- Fieber
Wann sollte man Aspirin nicht einnehmen?
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- bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber Acetalsalicylsäure oder einem der sonstigen Bestandteile von Aspirin
- wenn es in der Vergangenheit Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Asthmaanfällen oder sonstigen allergischen Reaktionen gegen Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen) gab
- bei akuten Magen- oder / und Darmgeschwüren
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
- bei Leber- / Nierenversagen
- bei schwerer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), die nicht durch Medikamente einstellbar ist
- bei gleichzeitiger Einnahme von 15 mg oder mehr Methotrexat (der Wirkstoff wird als Zytostatikum bei der Chemotherapie eingesetzt) pro Woche
- in den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten
Schwangerschaft / Stillzeit
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In den ersten beiden Dritteln der Schwangerschaft sollte Aspririn nicht eingenommen werden. In den letzten 3 Wochen der Schwangerschaft darf es gar nicht eingenommen werden. Während der Stillzeit ist eine gelegentliche Einnahme der empfohlenen Dosis kein Grund zum Abstillen, da nur sehr geringe Mengen des Wirkstoffs in die Muttermilch übergehen und bisher keine nachteiligen Folgen für den Säugling festgestellt werden konnten. Bei länger dauernder Einnahme sollte man aber abstillen.
Natürlich gibt es noch weitere Grunderkrankungen oder Umstände, bei denen Aspirin nur unter ärztlicher Aufsicht und mit einiger Vorsicht einzunehmen ist, das alles aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Man kann und sollte das aber alles im Beipackzettel nachlesen oder am besten den Arzt fragen, bevor man mit der Einnahme beginnt.
Noch ein paar Worte zur Gabe von Aspirin bei Kindern:
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Kinder unter 12 Jahren sollten Aspirin nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Kinderarzt bekommen, wenn keine anderen Maßnahmen mehr greifen. Unter der Einnahme von Aspirin bei oder nach viralen Infekten kann es unter Umständen zu einer tödlichen Krankheit kommen, die Reye-Syndrom genannt wird. Mein letzter Stand der Dinge war, dass das Reye-Syndrom in 50% der Fälle tödlich verläuft, bei 30% der Überlebenden bleiben neurologische Schäden zurück. Aufgrund des beobachteten Zusammenhangs zwischen der Einnahme von Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom ist z.B. in Großbritannien die rezeptfreie Ausgabe für Kinder unter 16 Jahren verboten. Es gibt natürlich kindliche Erkrankungen, die mit Acetylsalicylsäure behandelt werden, zum Beispiel rheumatisches Fieber, aber das erfolgt unter strenger Indikationsstellung und Kontrolle durch den Arzt. Man sollte sich auch nicht von dem Begriff Baby-Aspirin täuschen lassen. Es handelt sich keineswegs um Aspirin für Kinder oder Babys, sondern um Aspirin, bei dem die Dosis der Acetylsalicylsäure mit 100 mg sehr gering ist.
Dosierung
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Es gibt natürlich eine Dosierungstabelle des Herstellers, ich möchte aber zur Dosierung nichts schreiben, da das immer eine Einzelfallentscheidung seitens des behandelnden Arztes oder des Patienten selbst bei der Eigenmedikation bleiben sollte.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
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Auch wenn man Aspirin in jeder Apotheke rezeptfrei bekommt, ist und bleibt es ein Medikament und hat somit auch Auswirkungen auf andere Medikamente, die zeitgleich eingenommen werden. Es kann entweder zu einer Wirkungsverstärkung bis hin zu einem erhöhten Nebenwirkungsrisiko oder einer Abschwächung der Wirkung eines der unten aufgeführten Medikamente kommen.
Eine Verstärkung der Wirkung kann vorkommen bei blutgerinnungshemmenden Mitteln wie Cumarin oder Heparin. Wenn Acetylsalicylsäure vor einer Behandlung eingenommen wurde, bei der Blutgerinnsel aufgelöst werden sollen, kann die Blutungsneigung erhöht sein. Außerdem kann die Wirkung von Methotrexat (s. oben) und Valproinsäure verstärkt werden. Valproinsäure ist ein Mittel zur Behandlung von cerebralen Krampfanfällen. Sie ist enthalten in Convulex, Ergenyl, Valprolept, Orfiril, Leptilan und einigen anderen Mitteln gegen Epilepsie.
Eine Abschwächung der Wirkung kann eintreten bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika (entwässernde Mittel), im Volksmund als Wassertabletten bezeichnet, und der Einnahme von 6 oder mehr Tabletten Aspirin 500 pro Tag. Die Wirkung von ACE-Hemmern (z.B. Captopril, Enalapril, Ramipril etc) kann bei der Einnahme von 6 oder mehr Tbletten pro Tag abgeschwächt werden sowie die Wirkung von Mitteln, die ein vermehrtes Ausscheiden von Harnsäure bewirken sollen (Gichtmittel)
Nebenwirkungen
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Wie jedes Medikament hat auch Aspirin Nebenwirkungen. Ich werde hier nur die wichtigsten Nebenwirkungen aufzählen. Es kann zu Sodbrennen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen kommen, auch möglich sind Magen-Darm-Blutungen, Magen-Darm-Geschwüre, Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Tinnitus oder geistige Verwirrung bei Überdosierung , Blutungen im Bereich Nase, Zahnfleisch oder Haut, Überempfindlichkeitsreaktionen, angefangen beim leichten Ausschlag oder Juckreiz bis hin zu Atemnot oder allergischem Schock. Man sieht also, dass Aspirin nicht einfach genommen werden darf wie Smarties.
Außerdem:
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Aspirin wirkt, wie bereits erwähnt, schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend. Es wird außerdem eingesetzt als Antirheumatikum und zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen (hier macht man sich die blutverdünnende Wirkung zunutze)
Für Interessierte:
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Aspirin generell hat einen hohen First-Pass-Effekt. Kurze Erklärung dazu:
Aspirin wird in der Regel oral eingenommen. Von dort aus gelangt es in den Darm, wird von den Darmzellen resorbiert (aufgenommen) und in den Blutkreislauf abgegeben. Von dort kommt es über ein großes Gefäß in die Leber und wird danach durch das Blut im Körper verteilt, bis es seine Wirkorte erreicht hat. Auf dem Weg dorthin wird der Wirkstoff aber schon im Darm und in der Leber durch bestimmte Enzyme aufgespalten und mit chemischen Gruppen verbunden. Das nennt man Metabolisierung. Die wiederum dient dazu, den Arzneiwirkstoff, der für den Körper ein Fremdstoff ist, zu inaktivieren und wasserlöslicher zu machen, damit der Körper den Fremdstoff schneller ausscheiden kann. Ein solcher ausgeprägter First-Pass-Effekt hat nun zur Folge, dass ein Großteil des Wirkstoffes bereits metabolisiert oder ausgeschieden wird, bevor er seinen eigentlichen Wirkort erreicht hat. Damit sinkt natürlich die Wirksamkeit. Die orale Bioverfügbarkeit (das heißt, der Anteil des Wirkstoffes, der im Kreislauf uneingeschränkt zur Verfügung steht, wenn ein Medikament oral eingenommen wurde) von Acetylsalicylsäure liegt bei ca. 70%.
Fahrtauglichkeit
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Aspirin wirkt nicht zentral dämpfend o.ä., beeinträchtigt also bei ordnungsgemäßer Einnahme das Reaktionsvermögen nicht. Das Gleiche gilt für Arbeiten an Maschinen.
Lactose-Unverträtglichkeit-und jetzt?
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Nichts. Aspirin ist lactosefrei.
Verträglichkeit
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Die Verträglichkeit von Aspirin ist angeblich sehr gut, ich persönlich kann das überhaupt nicht nehmen, weil ich sofort höllische Magenschmerzen bekomme. Abgesehen davon gehöre ich scheinbar zu den Menschen mit einer Acetylsalicylsäure-Resistenz, ich kann Aspirin nehmen, so viel ich will, es wirkt nicht. Außer den Magenschmerzen passiert nichts. Der Nachgeschmack ist außerdem so grausam, dass ich das nur unter Brechreiz nehmen kann. Andere wiederum sagen, es schmeckt gut…das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Alles in allem ein gutes Mittel, für mich aber völlig ungeeignet weil keine Wirkung außer Schmerzen.
So, ich bin fertig für heute, sollte ich was vergessen haben, dann bitte kleinen Hinweis geben, der Alzheimer nagt manchmal auch an mir. Ich wünsche einen schmerz- und fieberfreien Tag.
Lg, die Katze
| weitere Erfahrungsberichte |
Hilfe, ich glaub mein Kopf zerspringt
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Kjeldi
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sehr hilfreich
27.05.2007
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Medizin meines Lebens
Bewertung für Aspirin von
Sesamkorn
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Morgens halb zehn in Deutschland. Der Wecker nervt und der Kopf hat den Umfang eines Zementmischers.
Szenenwechsel
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nochmal ein anderer Ort
Er hat gebohrt, verdammt tut das weh....
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sehr hilfreich
23.05.2007
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Der Klassiker unter den Schmerzmitteln seit 1897!
Bewertung für Aspirin von
Mausimausmaus
Pro: bekämpft viele Arten von Schmerzen einfach, schnell und bei mir auch ohne Nebenwirkungen
Kontra: Tablette ist etwas gross und für mich daher etwas unangenehm zu schlucken / ein chemisch hergestelltes Medikament, das nicht für die Dauereinnahme bestimmt ist / hoher Preis
Willkommen bei Mausimausmaus
Heute möchte ich Euch etwas vorstellen, das so ziemlich jeder wohl schon mal gebraucht hat: ein Schmerzmittel. Es handelt sich um das wohl bekannteste aus dem Hause Bayer mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, kurz
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sehr hilfreich
05.11.2006
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Meine Aspirin in Form von Kautabletten!!!
Bewertung für Aspirin von
mandy.trenn
Pro: Geschmack, Haltbarkeit
Kontra: evtl. Preis
...Ich möchte heute einen Bericht über die Aspirin Kautabletten schreiben.
Da ich sehr häufig Kopfschmerzen habe, habe ich eigentlich sonst immer Paracetamol genommen. Doch diese haben leider nicht mehr gewirkt.
Dann bin ich zur Apotheke gegangen und h ...
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sehr hilfreich
28.02.2007
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Die nächste Sauftour kommt bestimmt
Bewertung für Aspirin von
Mousebear
Pro: wirkt gut, günstig, gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Kontra: nicht ganz so ergiebig
Hallo zusammen,
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sehr hilfreich
11.04.2007
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