Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
gute Einzelspieler |
| Kontra: |
ohne erfahrenen Trainer, leichtes Chaos im Verein |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Aston Villa
Ich möchte in meiner Reihe der Erfahrungsberichte über internationale Fußballvereine heute den englischen Fußballklub Aston Villa vorstellen. Dabei gehe ich eher auf die momentane Situation ein und nicht auf Geschichte und Vergangenheit. Man könnte den Bericht auch als Preview auf die folgende Saison sehen (2010/2011).
Allgemeines (3/5)
Der Stadionname des Stadions ist Villa Park. Hier gibt es nur Sitzplätze, die Kapazität beläuft sich auf etwa 43.000 Zuschauer. Im Gegensatz zu einigen deutschen Vereinen ist also Aston Villa seinen Fans treu geblieben und hat sich nicht in SignalIduna-Park oder Allianz Arena umbenannt. Der Spitzname des Teams aus Birmingham ist „The Villains“. Das bedeutet etwa „die Bösewichte“.
Trainer und Investor (3/5)
Jahrelang war Martin O'Neall Trainer des Klubs, kurz vor Saisonanfang trat er jedoch zurück, weil es Differenzen zwischen ihm und dem Klubeigner Randy Lerner gegeben hatte. Lerner ist ein sehr zurückhaltender Mensch und tritt kaum in der Öffentlichkeit auf. Im Gegensatz zu den Scheichs bei Manchester City stellte er dem Verein auch nur bedingt Geldmittel zur Verfügung. Der Grund für den Rücktritt von O'Neall war wohl der bevorstehende Transfer von James Milner zu Manchester City. O'Neall wollte nicht weiter ansehen wie die eigene Mannschaft Jahr für Jahr geschwächt wurde, sondern wollte sogar investieren. Trotzdem war O'Neall seit seinem Amtsantritt 2006 der „Erfolgsfaktor“ für Aston Villa. Nachfolger wurde jetzt Interimscoach Kevin MacDonald. Es ist jedoch noch nicht klar, ob der ehemalige Reservetrainer Trainer bleiben wird, oder noch ein bekannterer Trainer wie Jürgen Klinsmann oder Bob Bradley verpflichtet wird. Im ersten Saisonspiel bot Trainer MacDonald ein 4-4-1-1 auf. In diesem Spiel schlug Villa West Ham United mit 3:0 (Friedel – L. Young, Clark, Dunne, Warnock – Albrighton, Downing, S. Petrov, Milner – A. Young – Carew). Young agierte dabei als hängende Spitze hinter dem einzigen echten Stürmer Carew.
Das Team
Torwart (5/5)
Unumstrittener Stammtorwart ist der 39-jährige Amerikaner Brad Friedel. Er bringt seit Jahren Top-Leistungen und fällt nicht ab von den anderen Weltklassekeepern, die die Premier League zu bieten hat. Sein Ersatz ist ebenfalls ein Amerikaner: der 14 Jahre jüngere Brad Guzan.
Abwehr (3/5)
Abwehrchef ist der 30-jährige Richard Dunne, der letzte Saison von Manchester City verpflichtet wurde. Als Partner des wuchtigen und kopfballstarken Iren war eigentlich Curtis Davies (25) vorgesehen. Der verletzte sich allerdings am Anfang der letzten Saison schwer und fand daher den Weg in die Startelf bis heute noch nicht. Daher spielen meist entweder der Spanier Carlos Cuéllar (28) oder der Waliser James Collins (26) neben Dunne. Auf den Außenbahnen spielen meist die beiden Engländer Luke Young (31) und Stephen Warnock (28). Die Abwehr ist insgesamt solide, bei Verletzungsproblemen können jedoch große Löcher entstehen.
Mittelfeld (4/5)
Das Mittelfeld begeisterte in der letzten Saison vor allem in Person von James Milner, welcher den Verein vor wenigen Tagen für 30 Millionen Euro in Richtung Manchester verließ. Zusätzlich bekam Villa aber den 23-jährigen Stephen Ireland kostenlos dazu. Daher ist für Ersatz gesorgt und man sollte sich um das Mittelfeld nicht sorgen. Auf den Außenpositionen waren sowieso Stewart Downing (26), der eine ebenso fulminante Saison zeigte und Nationalspieler Ashley Young (25) gesetzt. Zentral spielten dann immer Kapitän Stilian Petrov (31) und eben James Milner. Steve Sidwell (27) und Nigel Reo-Coker (26) sind nur vage Alternativen und daher wird wohl in Zukunft Ireland neben Petrov spielen. Talente wie Albrighton (20) und Delph (20) müssen sich ihre Einsätze erkämpfen. Trotz des Weggangs von Milner verfügt Aston Villa immernoch über ein starkes Mittelfeld, das seine Stärken aber sicher auf den Außenpositionen hat.
Sturm (3/5)
Im Sturm gab es letzte Saison meist einen Dreikampf. Der gesetzte Nationalstürmer Gabriel Agbonlahor (23) war über weite Teile gesetzt. Der Norweger John Carew (30) und der bullige, aber oft glücklose Emile Heskey (32) teilten sich die weiteren Einsatzzeiten. Das Backup der drei bildet der 20-jährige Nathan Delfouneso, der vielleicht die Überaschung bei Villa nächste Saison sein könnte. Da der Sturm zu dünn besetzt ist, birgt er ein gewisses Risikopotenzial.
Prognose (3/5)
Der Abgang von Milner schmerzt natürlich und es hängt auch davon ab, ob Villa noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt. Ist dies der Fall, können sie auf jeden Fall um die Europa League mitspielen. Doch die Konkurrenz ist sehr stark und Tottenham bzw. Manchester City könnten auch die Überaschungsmannschaft der Saison werden. Daher besitzt Aston Villa maximal Außenseiterchancen auf internationale Startplätze.
Mein Tipp: Platz 7!
Fazit:
Insgesamt kommt Aston Villa bei mir auf ein Gesamtergebnis von 3 Sternen (3,42 zu 3 abgerundet). Sie verfügen zwar über einige gute Einzelspieler, aber bei der großen Konkurrenz in England wird es für sie schwer werden, die internationalen Startplätze zu erreichen. Persönlich habe ich keine ausgeprägte Meinung über „The Villains“. Ich bin nicht Fan von ihnen, aber hasse sie auch nicht.
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Das Potenzial für mehr ist da!
Bewertung für Aston VIlla FC von
dadolger
Pro: Der Trainer und die Abwehr
Kontra: Das Mittelfeld und der Sturm
Heute möchte ich euch mal wieder über ein Fußball Club vorstellen der in dieser Saison vielleicht das Zeug hat in die Quali für die Champions League einzuziehen wenn sie sich in der Offensive richtig verstärken. Ich werde euch in den Folgenden Zeilen nun ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
16.07.2005
(17.07.2005)
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