Mit richtiger Anwendung einmalige Wimpern
05.10.2005
Pro:
Trennung der Wimpern, Haltbarkeit
Kontra:
wenig Inhalt, Anwendung gewöhnungsbedürftig
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Kaufanreiz
Haltbarkeit:
Ergiebigkeit
 gestiefeltekatze
Über sich:
Mitglied seit:23.09.2005
Erfahrungsberichte:2
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Lange, einzeln getrennte, verführerische Wimpern verspricht die Werbung der Calligraphy Mascara. Sie wirbt mit einem neuen Konzept: Kamm anstatt Bürste, so sollen die Wimpern getrennt werden und somit besser zur Geltung kommen. Neugierig und voller Erwartungen habe ich mir auch dann bald die Wimperntusche gekauft. Tatsächlich war sie nicht so einfach zu "bedienen" und es dauerte eine Weile,bis ich den Trick raus hatte, aber wenn man weiß wie man mit der Wimperntusche umgehen soll, kann man wirklich tolle Wimpern bekommen, aber dazu später mehr in den Tipps.
Das Produkt an sich: Wie ihr sicher schon oft gelesen habt, ist das ein langes, dünnes Röhrchen, ohne Schraubverschluss, dh der "Deckel" ist einfach rauszuziehen. Die Mascara hat weniger Ihalt als die meisten anderen, nämlich nur 4ml (üblich ist eigentlich das Doppelte) bei einem Preis von ca. 7-8 Euro. Anstatt der üblichen Bürste findet man hier einen kleinen Kamm am Ende des Mascara-Stäbchen. Der Kamm hat kurze Zinken, die ca knapp 1 mm voneinander entfernt sind. Die Mascara ist wie üblich augenärztlich getestet worden und auch für Kontaktlinsenträger geeignet.
Meine Erfahrungen/Anwendung: Als ich die Mascara das erste mal geöffnet hatte, fiel mir erstmal der Kamm gar nicht auf, denn er war vollkommmen in Tusche getränkt, man konnte die Zinken des Kamms gar nicht erst erkennen, es sah also einfach wie ein dünner,langer schwarzer Stab aus. Nachdem ich dann etwas Mascara abgestrichen hatte, war der Kamm schon deutlicher zu erkennen und ich versuchte mich am ersten Auge. Die Wirkung war nach dem ersten Auftragen wirklich enttäuschend: anstatt einzeln getrennter Wimpern hatte ich ca 4-5 Krähenfüße, dh 4-5 "Häufchen" zusammenklebender Wimpern. Glücklicherweise war die Wimperntusche aber noch nicht trocken, sodass ich mit der Bürste nochmal über die Wimpern fahren konnte und tatsächlich es ist besser geworden, doch leider noch nicht das,was ich erwartet hatte.
Mit der restlichen Tusche, die noch am Stäbchen dran war, nachdemich das erste Auge damit geschminkt hatte, tuschte ich die Wimpern des zweiten Auges. Und siehe da, es sah schon viel besser aus als beim ersten. Zwar waren die Wimpern nicht ganz so fein getrennt, wie ich es mir erhofft hatte, aber doch schon besser getrennt als mit den meisten anderen Wimperntuschen, die ich bisher ausprobiert habe und das sind einige. Positiv anzumerken ist auch noch, dass sich mit dem Kamm die Wimpern tatsächlich leicht bis in die Spitzen einfärben lassen und sehen wirklich sehr lang aus. Was ich aber nicht so gut fand, ist dass die Wimpern zwar wirklich lang aussahen, aber dafür irgendwie "dünn" und nicht so voluminös wie mit anderen Mascaras. Einen Kamm anstatt einer Bürste zu verwenden, war anfangs schon sehr eigenartig und gewöhnungsbedürftig, vor allem, weil ich meist gebogene Bürsten verwendet habe, aber mit etwas Übung ging es dann doch ganz gut.
Im Laufe der Zeit habe ich dann für mich persönlich eine "Tuschart" gefunden, die wirklich tolle, lange, getrennte, volle Wimpern verleiht. Zu dieser Schminkart komme ich gleich, für alle, die das mal ausprobieren möchten. Ich weiß nicht, ob das für alle was ist, aber bei mir sieht es wirklich gut aus (Ich wurde sogar schon mehrfach gefragt, ob die Wimpern echt seinen, weil sie so lang und voll aussahen).
Anwendungstipps:
Also erstmal muss man anfangs immer wieder etwas von der Tusche absteifen und zwar immer so viel dass man glaubt, dass kaum noch etwas auf dem Kamm ist. Das ist immernoch mehr als genügend. Von dem her sind die 4 ml nicht so wenig, wie ich anfangs dachte. Wenn die Mascara "fast leer" ist, hält sie immernoch eine ganze Weile mit dieser Schminktechnik. Mit dem Zeigefinger der freien Hand am äußeren Rand des Augenlids leicht "ziehen", so dass das Augenlid länger wird. Dadurch werden die Wimpern von alleine schonmal etwas voneinander getrennt.
Als nächstes den Ansatz der Wimpern mit dem Kamm tuschen, während man das Augendlid natürlich immernoch "weitgezogen" hält. Am besten wirklich nur den Ansatz der Wimpern tuschen und nicht die gesamte Wimper, denn sonst werden die Wimpern wieder zwar lang, aber "dünn" wie oben beschrieben. So lange am Wimpernansatz herumkämmen, bis man die gewünschte Trennung der Wimpern erreicht hat. (Das geht, denn die Tusche trocknet nicht so schnell wie andere) Mit einer anderen Mascara mit geschwungener Bürste, die sonst vielleicht die Wimpern nicht so schön trennt, aber sehr voluminös tuscht die nun getrennten Wimpern nochmal richtig tuschen, also bis in die Spitzen, auch hier aber das Augenlid während dessen wieder gezogen halten. Dann das Auge schließen und auch von dieser Seite die Wimpern mit der anderen (also nicht Calligraphy) Mascara wie gewohnt tuschen, natürlich auch hier am Lid wie bisher leicht ziehen.
Auf diese Weise nutzt man die Vorteile von 2 Mascaras: nämlich die präzise Trennung der Wimpern von der Calligraphy Mascara von Astor und das Volumen von einer zweiten. Gemeinsam mit einer zweiten ist die Callygraphy Mascara unschlagbar. Entfernung/Abschminken:
Mit einem Augen-Make-up-Entferner problemlos wegbekommen. Fazit:
Wenn man weiß, wie die Wimperntusche zu benutzen ist und man etwas Erfahrung damit gesammelt hat, kann man wirklich tolle Ergebnisse erzielen, die ich bisher noch bei keiner anderen Mascara erlebt habe. Nämlich unglaublich lange, volle und viele Wimpern, die fast zu schön sind, um echt zu sein ;) Einzeln hat die Wimperntusche mir persönlich nicht ausgereicht, im Duo jedoch wie gesagt unschlagbar.
Der Preis ist sicher nicht gerade gering für "nur" 4ml Inhalt, dafür braucht man auch nicht sehr viel und hält somit sehr lange. Wer bisher noch nicht ganz glücklich mit der Wahl der eigenen Wimperntusche ist, sollte diese wirklich vielleicht versuchen. Empfehlen kann ich sie auf jeden Fall in Kombination mit einer anderen Tusche, wie oben beschrieben. (Würde mich freuen, wenn ihr mir mitteilen könntet, ob ihr mit der oben beschriebenen Technik auch so erfolgreicht wart, falls jemand das versuchen möchte) Allen anderen würde ich sie nicht unbedingt empfehlen, weil es doch aufwendig ist sie so zu benutzen, dass sie auch wirklich tolle Ergebnisse erzielt.
Ich hoffe euch mit diesem Bericht ein wenig geholfen zu haben und hoffe auch sehr, dass die Anwendugstipps einigermaßen verständlich geschrieben sind. Bei Fragen einfach melden. Viele liebe Grüße
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06.10.2005 22:27
Sehr schöner Bericht! Ich benutze aber lieber Mascara mit dem herkömmlichen Bürstchen! LG Annika
05.10.2005 16:19
die habe ich auch zu Hause, und kaufe sie immer wieder gerne auch wenn die Anwendung tatsächlich ein bissl anspruchsvoller ausfällt, aber das Ergebnis ist wirklich sehenswert... *mfg*
05.10.2005 16:03
Klingt toll! Wenn mein aktueller von Yves Rocher leer ist, probiere ich den Calligraphy doch glatt auch mal aus :o)