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Also hier mein Testbericht über Astor Caligraphy Kamm-Mascara (waterproof)
Als ich im Fernsehen zum ersten Mal die Werbung sah - "Mascara ohne zu Verkleben", "Perfekt getrennte Wimpern", "Vom Ansatz an getuscht" und die anderen schönen Slogans, dachte ich, es wäre mal wieder Zeit, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Parabell über Astor Calligraphy Waterproof Mascara 13.07.2004
Produktbewertung des Autors:
Kaufanreiz
Werbung
Haltbarkeit:
sehr schlecht
Ergiebigkeit
nicht ergiebig
Pro:
sehr natürlicher Look, wenn mans ohne Kleckse geschafft hat und das mag
Kontra:
Auftragen technisch sehr schwierig, verklebt die Wimpern, verschmiert sehr schnell
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Auch hier noch einer meiner ursprünglich für DooYoo geschriebenen Texte - da er immer noch stimmt, jetzt hier zu lesen. :)
Also hier mein Testbericht über Astor Caligraphy Kamm-Mascara (waterproof)
Als ich im Fernsehen zum ersten Mal die Werbung sah - "Mascara ohne zu Verkleben", "Perfekt getrennte Wimpern", "Vom Ansatz an getuscht" und die anderen schönen Slogans, dachte ich, es wäre mal wieder Zeit, etwas Neues zu testen. Und es klingt ja auch vernünftig, sich die Wimpern gleich mit einem kleinen Plastik-Kämmchen zu tuschen, anstatt eventuell hinterher nochmal mit einem Kamm durch die Wimpern zu fahren, und der Wimpernansatz war schon immer schwer zu tuschen. Also gesagt, getan - ausgezogen, eine Mascara zu kaufen.
Das war allerdings erstmal gar nicht so einfach, denn zu Anfang hatte kein Laden diese Mascara, und es dauerte schon ein paar Wochen, bis ich dann bei DM endlich diese Mascara im Regal finden konnte.
Ich suchte mir dann die wasserfeste Version heraus, da ich ausschliesslich wasserfeste Mascaras trage, und in schwarz. Einzige Alternative war sowieso nur die nicht-wasserfeste Variante, andere Farben gibt es nicht oder gab es zu dem Kaufzeitpunkt nicht.
Preis und Menge -------------------------- Der Preis lag bei ca. 7 Euro geringer, als ich bei der intensiven "Bewerbung" erwartet hätte, aber für mich im normalen Bereich, und so kaufte ich ihn. Zuhause hat sich dieser Preiseindruck aber sofort wieder relativiert, als ich gesehen habe, dass trotz normal grossem Behälter nur 4ml darin waren. Meine Lieblingsmascara Lashfinity von Ellen Betrix kommt mit mehr als doppelt soviel, nämlich 9ml daher. Die Größe des Callygraphy-Behälters hat mich da ziemlich getäuscht, und das fand ich persönlich schonmal nicht gut.
Nundenn. Am Abend gründlich abgeschminkt, und am nächsten Tag frisch aufgetragen. Da fingen die Probleme bereits an:
1. Die Mascara ist so dünnflüssig, dass die Wimpern wie nass zusammenkleben und es unterm Strich wie deutlich weniger Wimpern aussieht, trocknet dabei leider auch so langsam, dass man beim Durchkämmen keine feinere Trennung bewirkt - nur immer neue "Scheitel".
2. Das Kämmchen trennt die Wimpern nicht, die Wimpern kleben in Bündeln zusammen, was wahrscheinlich auch an dieser sehr flüssigen, nassen Mascara liegt. Zudem kriege ich die Wimpern nicht wie in der Werbung "in den Kamm rein" - habe ich eventuell zu dicke Wimpern? Gibt es Leute mit zu dicken Wimpern??
3. Weswegen ich mir die Mascara eigentlich kaufte, wegen den dann angeblich perfekt geschminkten Wimpernansätzen, klappt bei mir nicht. Es ist relativ schwierig, den Wimpernansatz genau mit dem Kämmchen zu treffen - ich bin nicht ungeschickt und schminke mich seit über 17 Jahren - ich habe mir mit Callygraphy sehr oft Kleckse an den inneren Lidrand, besonders des oberen Augenlides getupft. Das ist für mich als Kontaktlinsenträger besonders unangenehm, weil sich das alles hinterher nämlich auf den Linsen verteilt.
Wer keine Kontaktlinsen hat, wird sich daran sicher nicht stören, allerdings ist es auch unangenehm, wenn man erst oben ein paar Tupfen im Kammzahn-Abstand am Lidrand hat, und nach dem Blinzeln dann auch unten... :) Jedenfalls komme ich am Ansatz der oberen Wimpern gar nicht richtig in den Kamm rein, sodass die Wimpern wenn, dann nur von unten Farbe haben, und nicht oben drauf, wo man es ja sieht. Von oben die Wimpern mit dem Kamm tuschen bringt eine Katastrophe auf meine Augenlider - das habe ich nach einem Versuch und vielen Q-Tips dann gelassen.
4. Das Kämmchen ist nach ein- bis maximal zweimal durch die Wimpern fahren "leer" und man muss es erst wieder in den Behälter stecken, um neue Farbe aufs Kämmchen zu bringen, um weitermachen zu können. Das ist ziemlich nervig, weil man dazu immer wieder den Spiegel ablegen muss und den Vorgang, die Wimpern zu trennen, wiederholt unterbrechen muss. Mich hat daran allerdings besonders gestört, dass das Kämmchen meist schon leer war, wenn ich noch nichtmal bei den Wimpernspitzen angekommen war. Da man mit dem Kämmchen schon aufgetragene Farbe leider nicht sehr gut verteilen kann, bleibt nur übrig, mit einer neuen Befüllung ausschliesslich die Spitzen zu tuschen. Dies wiederum führt leider zu sehr punktuellen Mascara-Fluten, weil die Wimpernspitzen im Gegensatz zum Ansatz auch sehr gut durch den Kamm gehen, und die Wimpern kleben mit mehr und mehr Farbe zusammen. Man kann danach natürlich immer wieder durch die Wimpern streichen, aber ich habe damit keine fein getrennten Wimpern hinbekommen - sie klebten nach jedem Strich nur an anderen Stellen zusammen, einfach nur "neu gescheitelt", zumal die Farbe auch für mein Empfinden sehr lange braucht, bis sie trocknet. Ich habe mir dann so beholfen, dass ich, als die Farbe dann doch langsam trocknete, mit einer langen Nadel die Wimpern getrennt habe <graus>.
5. Der Kamm ist nicht gewölbt, sondern ganz grade, und hat vorne einen dickeren Absatz. Mir fiel es daher sehr schwer, die kleinen, kurzen Wimpern am inneren Lidrand richtig zu erwischen, und es wurde eine ziemliche Kleckserei, zumal man dort mit dem Kamm nicht kämmen kann, ohne die benachbarten Wimpern ebenfalls wieder in Mascara zu tränken, selbst wenn die bereits getuscht sind. Andererseits kann man aber die feinen Wimpern nicht gleich beim ersten Mal mittuschen, weil der Kamm eben nicht gebogen ist, und man sich den Kamm sonst ins Auge stechen würde. Ich fand es daher sehr schwierig, die Wimpern gleichmässig mit Farbe zu überziehen.
6. Das Erscheinungsbild der geschminkten Wimper war ebenfalls nicht so, wie ich es kenne: insgesamt wirkt die Wimper "natürlicher", weil die dünnflüssige Farbe auch nicht aufträgt und dünn auf den Wimpern liegt. Aber die Wimpern erhalten dadurch auch kein Volumen, scheinen eher durch das Zusammenkleben noch "weniger" zu sein. Gegen den natürlichen Touch sprechen natürlich die Kleckse und Tuscheanhäufungen hier und da, aber dagegen gibt es Q-Tip. :) Mir persönlich gefällt dieser Look allerdings nicht so sehr, man darf schon sehen, dass die Wimpern geschminkt sind, aber andere werden diesen Punkt vielleicht grade gut finden.
7. Calligraphy ist nicht sehr lange wischfest. Ich hatte gegen Nachmittag zunehmend sehr deutliche Schlieren der Mascara unterm Auge (ich kann das gut von Kajal unterscheiden, denn der hat bei mir eine andere Farbe), die sich leider mit dem Finger nur sehr schwer entfernen liessen (wer hat schon immer Abschminkflüssigkeit dabei?).
8. Wasserfestigkeit: Die scheint tatsächlich ok zu sein, ich war zwar mit der Mascara nicht im Schwimmbad, aber nur mit Wasser bekam ich sie nicht ab, da musste schon der spezielle Entferner für wasserfeste Mascara ran, was ja auch gut so ist.
Alles in Allem fand ich die Applikation und Konsistenz verglichen zu normalen Bürsten-Mascaras mehr als gewöhnungsbedürftig und in keinster Weise besser - leider nur schlechter.
Jede Bürste erlaubt viel mehr Handlung: die Wimpern lassen sich besser trennen, zuviel aufgetragene Farbe lässt sich mit ein paar Strichen aufnehmen und verteilen, die Bürstchen sind geformt und erlauben auch das Tuschen in den "Ecken", es ist nicht schlimm, wenn man nochmal übertuscht, und es lässt sich bestimmen, wieviel Farbe man im Bürstchen haben möchte - all das geht bei dem Kamm so nicht. Was einmal im Kamm ist, bleibt entweder drin, oder geht auf die Wimpern - am Rand abstreifen geht z.B. nicht.
Gut, aber man lässt sich ja nicht ins Bockshorn schlagen, und so habe ich die Mascara auch erstmal getragen. Zum Abend hin fand ich leider immer mehr davon unter den Augen wieder (habe eine etwas kräftige Mimik), das bin ich sonst nach dem "Erstanstrich" so schnell nicht mehr gewöhnt.
Nun gehöre ich zu den Menschen, die gerne "recyclen". Ich schminke mich also nicht jeden Abend komplett ab, sondern nur Lidschatten und Abdeckstifte und Lippenstift - Kajal und Wimperntusche bleibt dran und am nächsten Tag "repariere" ich nur, was nicht mehr perfekt aussieht und schminke die vergänglicheren Dinge neu. Damit komme ich seit Jahren wunderbar zurecht und auch darin entscheidet sich für mich, was gut ist und was nicht.
Also Punkt 9: leider geht das mit Calligraphy ebenfalls nicht - am nächsten Morgen waren die Wimpern wahnsinnig miteinander verklebt, die Farbe hatte sich grosszügig unterm Auge verteilt, und die Wimpern liessen sich auch nicht mehr trennen - es blieb nur das komplette Abschminken und Neuschminken übrig.
Nun kann man denken (das habe ich ja auch), dass ich vielleicht einfach nur einen miesen Tag hatte und sich die Mascara schon im Laufe des Tages verschmierte, vielleicht auch eine "wühlige Nacht", so dass die Wimpern am nächsten Tag nicht zu retten waren, oder dass ich mich beim Auftragen auch einfach nur sehr ungeschickt angestellt habe und deshalb so viele Probleme hatte.
Wie gesagt, das habe ich auch gedacht, und habe daher Tag für Tag mit Calligraphy "geübt", aber es wurde nicht besser. Besonders der Punkt, dass diese Mascara wirklich nur einen Tag zu tragen ist und für den nächsten Tag nicht mehr zu gebrauchen ist, zeigte sich sehr deutlich. Selten habe ich mich so oft komplett abschminken müssen. :)
Ungefähr eine Woche habe ich das ausprobiert und habe ab dann wieder zu meiner Lieblingsmascara, der Lashfinity waterproof von Ellen Betrix gegriffen, die sich ca. 3 Tage lang tragen und schön verteilen lässt, ohne grossartig zu schmieren, deren Bürstchen meine Wimpern gut trennen und auch nach so vielen aussehen lassen, wie es in Wirklichkeit sind und auch jeden Schwimmbadbesuch bis jetzt gemeistert hat.
Fazit -------- Und so ist mein Ergebnis dieses Tests, dass ich mit dieser Mascara einfach nicht glücklich werden kann, und so schön die Idee auch klang, ich werde sie nie wieder kaufen, weil ich sehr davon enttäuscht bin. (Möchte jemand meine wenig gebrauchte Mascara geschenkt haben?;) )
Empfehlen kann ich sie leider auch nicht, sie bringt meiner Meinung nach üblichen Mascaras gegenüber einfach keine echten Vorteile.
Pro: günstiger Preis, Wasserfest Kontra: braucht lange zum trocknen, hinterläßt Fliegenbeine, läßt sich schwer auftragen
...In der letzten Zeit brauch ich zwar weniger MakeUp als sonst, aber meine Augen schminke ich mir doch relativ oft. Jetzt fiel mir die Calligraphy Length & Separation Mascara Waterproof von Margaret Astor in die Hände, die schon einige Zeit in meinem Schmin ...
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Pro: (mal was anderes?), leicht abzuschminken Kontra: Preis-Leistung, selbst die wasserfeste Ausführung ist nicht wasserfest, trocknet sehr langsam, die wimpern verklumen, also fliegenbeine, wenig inhalt..
Na ihr Lieben!
Ja meine Oma, wollte sich eine Mascara kaufen und hat direkt die erstbeste genommen. Sie merkte dann zuhause dass gar kein Bürstchen dran war, und war erst mal ziemlich enttäuscht, bis sie dann auf dem "Röllchen" gelesen hatte, dass es sic ...
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...So...jetzt werde ich mal einen Bericht über den bösen Calligraphy Mascara von Astor schreiben. Böse, weil der absolut nicht zu gebrauchen ist. Ja...das ist der mascara mit dem ach so tollen Kamm vorne, anstatt der wirklich tollen und üblichen Bürste.
Da ...
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Pro: Preis, Waterproof Kontra: Auftragen, keine Trennung, Verklebte Wimpern
Ich möchte heute einen relativ kurzen Testbericht verfassen. Trotzdem hoffe ich, dass er euch bei dem nächsten Mascara-Kauf vor sinnloser Geldausgabe schützen kann! Wie ihr merkt, bin ich mit dem Produkt gar nicht zufrieden. Ich stell euch deshalb den Übe ...
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Pro: Wimpern kriegen Farbe Kontra: schmierig, trägt zu viel auf, trocknet sehr schlecht
> Produkt
Calligraphy Length & Separation Mascara, waterproof von ASTOR
> Wo gekauft?
Müller Drogeriemarkt für knapp 10€
> Inhalt
4ml, keine Inhaltsstoffe angegeben
> Nun zu meinem Bericht Wahrscheinlich gings mir wie all den anderen ...
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