Über sich:Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!!!
Lebe jeden Tag in deinem Leben, als wäre es d...
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... und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Nach dem ich schon zweimal an diesem Gehirntumor erkrankt und operiert wurde (2000 nund 2006) erfuhr ich auch diesmal kurz vor Weihnachten nach den jährlich stattfindenden Kontrolluntersuchungen, das sich wieder ein Tumor gebildet hatte. Ich wollte aber auch diesmal nicht über Weihnachten in das Krankenhaus, wegen meiner Tochter.
Ich litt bestimmt ein halbes Jahr unter starken Kopfschmerzen, Depressionen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, zittern am ganzen Körper und hatte schon lange keine Lust mehr irgend etwas zu machen.
Also mußte ja etwas nicht mit mir stimmen.
Mein Neurologe machte dann ein EEG bei mir und sah auch im EEG Anspanungen im Gehirn. Dann schickte er mich zum MRT und ich erahnte auch schon das Ergebnis.
Danach wurde ich gleich zur ambulanten Neurochirurgischen geschickt und die erklärten mir dann noch einmal ganz genau die Bilder. Ich durfte mit der OP bis Anfang des Jahres warten, aber auf keinen Fall länger.
Ich holte mir dann einen Termin für die Einweisung zum Krankenhaus Bremen-Mitte (St.-Jürgen-Str.). Ich konnte dann in der zweiten Januar-Woche ins Krankenhaus kommen. In diesem Krankenhaus wurden auch schon die zwei vorherigen Tumore entfernt. Bei den Astrozytomen gibt es vier verschiedene Einstufungen. Bei Grad I und II handelt es sich noch um gutartige Tumore wobei Grad III und IV schon bösartig sind.
Bei meinen vorherigen Tumoren handelte es sich in beiden Fällen um Grad II und mußten auch nicht nachbehandelt werden.
Ich bin am Montag ins Krankenhaus gegangen und wurde am Dienstag morgen operiert. Bei solchen Operationen muß man nach der OP noch eine Nacht auf der Intensiv-Station zur Beobachtung bleiben und kann dann wieder auf die Normal-Station zurück.
Dann dauert es ca. 7 - 8 Tage bis das histologische Ergebnis (um welchen Grad es sich handelt). Bei mir lag das Ergebnis bei der Entlassung noch nicht vor. Am 13. Tag wurde ich entlassen. Aber meine Ärztin wollte sich bei mir dann telefonisch melden.
Am Nachmittag klingelte das Telefon. Eine Schwester teilte mir mit, das ich zur Strahlenvorstellung einen Termin habe. Als ich nachfragte, ob ich der Tumor verschlimmert habe, konnte sie mir dies leider nicht beantworten und sie entschuldigte sich, wenn Sie jetzt er Ärztin vorgegriffen habe.
Da ich auch noch meine Klammern zur Entlassung in der Narbe hatte mußte ich zwei Tage später zur Ärztin um sie entfernen zu lassen.
Hier klärte sie mich dann auch über den Tumor auf. Dieser Tumor fing schon mit mit einer Zellteilung an und zählte nun zum Grad III. Dieser muß noch mit einer Strahlentherapie behandelt werden. Zur Strahlenvorstellung habe ich erst einen späteren Termin und werde dann auch später darüber berichten!
Wer an solch oder ähnlicher Erkrankung leidet, sollte jeden Tag so intensiv wie möglich leben und erleben. In diesem Sinne "Carpediem"!!!
Die Überlebensrate bei diesem Tumor liegt zwischen 5 und 10 Jahren. Es kommt aber auch immer darauf an, wie der Tumor entfernt werden konnte.
Das wichtigste im Leben ist das Leben !!!! Wir sind beide an Krebs erkrankt, Claus jedoch noch wesentlich schlimmer als ich ... wir versuchen alles so positiv wie möglich anzugehen. Augen zu und durch .... was bleibt einem anderes übrig? Irgendwie muß man durch -und alles tun was man eben kann, nie aufgeben! Alles Gute - und ganz viel positive Kraft ..... Edith und Claus
04.03.2011 19:42
ich wünsche dir viel kraft für die kommende zeit
25.01.2011 19:16
Das wichtigste im Leben ist das Leben !!!! Wir sind beide an Krebs erkrankt, Claus jedoch noch wesentlich schlimmer als ich ... wir versuchen alles so positiv wie möglich anzugehen. Augen zu und durch .... was bleibt einem anderes übrig? Irgendwie muß man durch -und alles tun was man eben kann, nie aufgeben! Alles Gute - und ganz viel positive Kraft ..... Edith und Claus
25.01.2011 10:26
"Pro: Es gibt bei einer Krankheit keine positiven Eigenschaften . " - da sagst du was..., alles Gute wünsche ich dir!