ASUS A7S333

ASUS A7S333

Motherboard - ATX - ATX - SiS745 - A Sockel - Soundkarte - kompatibel mit: Athlon XP, Duron, Athlon mehr

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Asus A7S333 ein Spitzen Motherboard
Erfahrungsbericht von roter_teufel über ASUS A7S333
26.02.2005


Produktbewertung des Autors:   

Handbuch/Dokumentation/Hilfe: umfassend 
Kompatibilität: ausgezeichnet 
Erweiterbarkeit: reichlich 
Stabilität: ausgezeichnet 
Bios: detailiert konfigurierbar 
Treiber stabil 

Pro: Sehr gutes Board für Spiele und Officeanwendungen
Kontra: schlecht für große Videovbearbeitung

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo an alle,


Heute soll mal mein Motherboard dran glauben. Ich Schreibe euch hier etwas über das Asus A7S333 Motherboard, weil ich der Meinung bin das Asus ein sehr guter Motherboardhersteller ist, und ich mit diesem Board mehr als zufrieden bin. Vielleicht kauft sich ja jemand das Motherboard auf Grund meines Testberichtes.

Ich kam dazu als ich mich vor ein paar Jahren von meinem P I 300 Mhz gelöst habe weil ich nicht mehr das machen konnte was ich unbedingt wollte. Na ja, ich dann ins Fachgeschäft und nach einem Motherboard gesucht was mindestens 1 Ghz mitmacht. Da wurde mir wärmstens das Asus A7S333 Motherboard empfohlen, und da ich auf die Empfehlung von Fachpersonal setzt, habe ich mir es dann schließlich auch gekauft. Meine Erfahrungen mit diesem Board lest ihr jetzt.


Verpackung:

In der oberen hälfe findet man das Motherboard riesen groß abgebildet, und kann auch schon erkennen was für Steckplätze vorhanden sind. In der rechten oberen, sowie in der unteren Ecken findet man die Aufschrift und den Namen ASUS. Im unteren teil findet man den Namen des Motherboards und eine kleine Beschreibung was auf dem Board vorhanden ist und den Zahlencode.

Auf den Seiten findet man Herstellerangaben für viele verschiedene Länder dieser Erde, obwohl da welche aufgeführt sind wo ich mir noch nicht mal sicher bin das die auf der Erde sind, weil ich noch nie etwas davon gehört habe. Dann findet man noch die Aufschrift Made in China. Ist eigentlich ganz normal, das die meisten Hardwareprodukte auf China kommen, oder zumindest da entwickelt wurden.

Auf der Rückseite findet man dann die ganzen Verschiedenen Hinweise und die technischen angaben, sowie die Angabe in was für ein Gehäuse die Motherboards passen. Dies natürlich auch wieder in vielen verschiedenen Sprachen, das ASUS seine Motherboards Weltweit vertreibt.

Zubehör:

Benutzerhandbuch
Unterstützungs- CD
UltraDMA 100/66-Kabel
Diskettenkabel
USB Klemme mit 2 Ports
1394-Kabel (optional)
Motherboard Asus A7S333

Ich werde das ganze Zubehör der reihe nach abarbeiten, von oben angefangen, um euch die Übersichtlichkeit an der ganzen Sache nicht zunehmen.


Das Benutzerhandbuch:

Das Benutzerhandbuch umfasst circa 200 Seiten, natürlich auch wieder in verschiedenen Sprachen. Es ist sehr leicht verständlich, und wenn man alle Schritte ganz genau befolgt, ist der Einbau des Boards auch kein Problem mehr. Es beschreibt leicht verständlich wie das Board eingebaut wird, was es für einen Chipsatz und was es für ein BIOS enthält. Alle Diese Angaben sind natürlich für die weitere erfolgreiche Benutzung des Boards notwendig, und einen stabiles Betrieb zu gewährleisten. Sollte man die Anleitung für das Einbauen des Boards nicht richtig lesen könne, so sind auch zu jedem Schritt Bilder vorhanden, und wenn man noch einen zweiten Computer hat, kann man auf der mitgelieferten CD auch noch ein kleines Video zum Einbau finden. Sollte man einmal die Bedeutung der einzelnen Jumper wissen wollen, oder braucht man diese zum Beispiel um ein BIOS Update auszuführen, so findet man diese auf der letzten Seite seiner Sprachkategorie.

Unterstützungs CD:

Auf dieser CD befinden sich die Treiber für den gesamten Chipsatz der auf diesem Board vorhanden ist. Ob es nun der Soundkontroller ist, oder der USB Anschluss, es ist einfach alles vorhanden, und wenn man sich diese CD gut aufhebt, hat man eine ganze Menge Installationen schon hinter sich, und muss nicht erst Hunderte von Treiber CDs suchen. Mit diesen Treibern die auf dieser CD vorhanden sind, läuft das Board auf jeden Betriebssystem stabil, zumindest von Win 98 bis Win XP hatte ich überall die Treiber schon drauf, und es lief perfekt.

Weiterhin befinden sich auf der CD noch einmal alle wichtigen Produkthinweise, sowie das Komplette Handbuch noch mal als E – Book falls man sein normales Handbuch doch mal verlegt haben sollte. Weiterhin ist auf der CD ein kleines Video zu finden das es dem Anwender erleichtern soll das Motherboard in seinem Gehäuse einzubauen, obwohl ich der Meinung bin das die Anleitung dazu doch sehr aufschlussreich ist.

UltraDMA 100/66 Kabel und Diskettenkabel:

Dieses Kabel wird benötigt um das Festplatten und CD – Rom Laufwerke mit dem Motherboard zu verbinden. Wobei Die Festplatten nicht alle an einem Kabel angeschlossen werden sollten, sondern immer einzeln, und ein Brenner sollte auch nicht an das selbe Interface kommen wie die CD Festplatte ist, das es nur zu unnötigen Datenstau führt der den Rechner langsam macht. Gehört zwar nicht hier dazu, aber ich wollte es man erwähnt haben. Hierbei ist zu beachten das ein Interface immer 3 Anschlussmöglichkeiten hat, und das die zwei dicht zusammenliegenden von dem Motherboard weg sind, und der einzelne auf dem Motherboard angeschlossen ist.

Das Diskettenkabel entscheidet sich vom Aussehen her an den Anschlüssen. Hier wird man feststellen das die Anschlüsse viel kleiner aber breiter sind. Das Disketteninterface wird auch nicht an den Festplatten oder CD Interface angeschlossen, den dafür gibt es oberhalb der PCI Steckplätze einen eigenen Steckplatz. Dieser Stecker passt nur in eine Richtung drauf, also kann man da nichts verkehrt machen in dem man was falsch anschließt.

Die USB Klemme:

Dies ist nichts weiter als eine Erweiterungskarte für das Board. Sie wird einfach im Gehäuse festgeschraubt, und auf dem Board mit dem dazugehörigen Kabel angeschlossen. Dieser Anschluss befindet sich in den meisten fällen gleich neben dem Diskettenlaufwerksanschluss. Diese hat zwei USB Ports wo sozusagen zwei Geräte anzuschließen gehen. Verwendet man jedoch USB Hubs, so lässt sich die Anzahl der angeschlossenen Geräte Problemlos erweitern.

Technische Daten des Motherboards:

Die Boardgröße ist circa 30,5 cm x 21,9 cm (12 Zoll x 8,6 Zoll). Man sollte beim Kauf eines Gehäuses diese Angaben unbedingt berücksichtigen, damit noch genügend Platz für andere Hardware ist, und das Board auch noch rein passt. Aber genau zu der Größe muss ich euch noch etwas erzählen, aber das folgt zum Schluss, weil das ist so lustig, das kann ich hier nicht mit reinbringen.

Prozessor: Socket A für AMD Athlon XP / Athlon / Duron ab 1 GHz

Chipsatz: SiS 745

FSB: 266 / 200 Mhz. Diese Einstellung ist die optimale für jegliche Hardware, und somit sehr vorsichtig eingestellt. Wer Ahnung davon hat, kann den FSB langsam Hochtakten und somit mehr Leistung raus holden. Ich habe es geschafft bei meinem Board knapp 5 % mehr Leistung zu entlocken, und das Board läuft immer noch sehr Stabil.

Speicher: 3 DDR DIMM-Sockel
Max. 3 GB ungepufferter PC2100/PC1600-Nicht-ECC-DDR-DRAM-Speicher
(max. 2 GB PC2700* DDR-Speicher)
Erweiterungssteckplätze:

1 x AGP 4x. Dies ist jedoch nicht für sehr hohe Grafikkarten ausgelegt, da die hochwertigen Grafikkarten alle mit AGP 8x funktionieren.

5 x PCI Steckplätze. Dies ist jedoch ausreichend, da man die meisten Anschlüsse gleich auf dem Board hat, und somit nicht mehr wirklich viel Einbauen muss.

IDE Ports:

2x, einmal um Festplatten anzuschließen, und einmal für CD – Rom Laufwerke. Der vordere Port sollte immer für Festplatten genutzt werden, da es in der Regel der schnellere Port ist, und so eine besser Zugriffszeit auf die festplatten ergibt.

Audio:

C Media 8738 6 PCI Audio Cotroller. Dieser ist jedoch nur schlecht für 5.1 Systeme geeignet. Steht zwar in der Anleitung das es geht, aber niemand schreibt etwas über die Klangqualität. Ich würde in diesem fall entweder zu einer 5.1 Soundkarte raten, oder normale Wiedergabesysteme verwenden.

On Board Schnittstellen:

CD/AUX/Modem-Audioeingang, S / PDIF Ein-/Ausgangsanschluss (nur bei Audiomodell)
Wake On Ring, Wake On LAN, SMBus
2 USB Header zur Unterstützung für 4 zusätzliche USB 1.1-Ports
CPU-/Netzteil-/Chassislüfteranschlüsse
20-poliger ATX Netzanschluss
3 1394-Ports (optional)
IDE-LED-Anschluss
Smart Card Reader-Anschluss
ASUS iPanel Anschluss

Diese Schnittstellen sind eigentlich diese die man am häufigsten braucht, und die Standardmäßig bei jedem Board vorhanden sein sollten. Sollte ein Anschluss fehlen, kann man ihn ja immer noch durch eine PCI Karte ersetzen.

Back Panel Ports:

1x Paralell
1x Seriell
1x PS / 2 Tastatur
1x PS / 2 Maus
1x Audio Ein und Ausgang
2x USB 1.1

Den USB 1.1 kann man durch eine Erweiterungskarte durch USB 2.0 ersetzen. Dies bringt vorteile in der Übertragungsgeschwindigkeit von Daten an Drucker, Scanner, Mp3 Player usw.


BIOS:

2 MB Flash Rom Award BIOS TCAV, PnP, DMI 2.0, WfM 2.0, BIOS 2.3

Industriestandart:

PCI 2.2, USB 1.1


Abschluss:

Das soll es erst einmal zu diesem Board gewesen sein. Ich habe hier bewusst nichts über den Einbau geschrieben, da dies schon wieder ein ganz anderes Thema ist. Ich hoffe och konnte euch mit meinen Erfahrungen und zur Verfügung gestellten Daten ein bisschen bei der Kaufentscheidung helfen.


Mein Fazit:

Es ist ein sehr gutes Board wenn man nicht gerade die aller größten Spiel zocken möchte. Für Spiele wie Half Life, Half Life 2, SWAT, AOE, usw. Reicht dieses Board vollkommen aus. Es ist vom Preis Leistungsverhältnis so relativ billig, so das es sich eigentlich jeder Leisten kann. Für Office Anwendungen ist das Board mehr als Ideal, um nicht zu sagen es unterfordert das Board. Bei Videobearbeitung würde ich jedoch nicht dazu raten, da es dafür einfach nicht die nötigen Anschlüsse hat, und wenn es sie hat, dann sind sie zu langsam. Ich würde mir jeder zeit wieder ein Asus Board kaufen, weil ich damit eigentlich vollkommen zufrieden bin, und so wie es scheint mein Rechner auch.

Nun noch die Geschichte die ich euch weiter oben versprochen habe:

Ein Bekannter von mir hatte sich mal ein neues Motherboard gekauft, und dabei nicht auf die grüße geachtet. Das Ende vom Spiel war es hat nicht in das Gehäuse gepasst. Na ja, alles gut und schön, aber anstatt es zurück zu schaffen und ein neues zu holen schneidet er einfach eine Ecke vom Motherboard ab und baut es dann ein. Na ja, er ist fertig will den Rechner anschalten und nix geht. Ja, warum nur ? Da hat er uns gesagt das er eine Ecke vom Motherboard weggeschnitten hat, aber das es damit nichts zu tun hat, weil da keine Leiderbahnen langgelaufen sind. Am Ende musste er sich dann doch ein neues kaufen.


Gruß Sebastian
   

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