ASUS ist die Nummer 1 unter den Mainboard-Herstellern. Das Unternehmen produziert derzeit Mainboards, Add-on-Karten, CD-ROM-Laufwerke, Notebooks und Server-Lösungen. Aufgrund der... mehr
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Erfahrungsbericht von GentleGreg über Asus EN8600GT/2DHT/256M 14.02.2008
Produktbewertung des Autors:
3D-Beschleunigung:
schnell
Installation
gut
Kompatibilität:
ausgezeichnet
Pro:
gute Leistung, niedrige Lautstärkeentwicklung, sehr guter Kühler
Kontra:
für DirectX10 eher ungeeignet
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Da meine alte Grafikkarte für meinen neuen TFT-Monitor (22 Zoll) etwas zu schwach war, beschloss ich, mir eine neue zuzulegen. Da mein Geldbeutel nicht allzu prall gefüllt war, musste eine relativ günstige Variante her, die aber trotzdem zum Darstellen meiner wenigen Spiele geeignet sein musste. Letztendlich fiel die Wahl auf die "ASUS EN8600GT/HTDP", eine GeForce-Karte der neusten Generation, die auch in der Lage ist, DirectX-10-Effekte darzustellen, da ich aber aus guten Gründen auf das Abzockerbetriebssystem Windows Vista verzichten kann, werde ich diese wohl niemals erleben können. Jedenfalls lag der Preis vor etwa einem Monat bei 97 EUR - was man dafür bekommt, möchte ich euch nun näher erzählen...
Lieferumfang & Installation
Im Lieferumfang befindet sich neben der Grafikkarte eine Treiber CD mit diversen ASUS-Tools, ein DVI-to-VGA-Adapter und ein S-Video-to-HDTV-Adapter. Die Teile sind ausreichend gut verpackt.
Bevor man die neue Grafikkarte einbaut, sollte man unbedingt den alten Grafikkartentreiber deinstallieren (auch wenn es sich um den gleichen Grafikkartenchip handelt), der Einbau der Karte ansich geht ziemlich schnell von statten. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Karte gerade und richtig im Steckplatz sitzt und dass man die Kontakte nicht unbedingt berühren sollte (vorher elektrostatisch entladen). Ich könnte mir vorstellen, dass einige Mainboards vom Aufbau der Steckplätze her etwas zu eng geraten sind - insbesondere bei SLI-Boards sollte man darauf achten, dass der doch etwas groß wirkende Kühler manchmal Platzprobleme verursachen könnte.
Ich persönlich habe nicht den Treiber auf der beiligenden CD installiert, sondern einen aktuellen auf der offiziellen NVIDIA-Homepage heruntergeladen und diesen genutzt. Auch die ASUS-Tools habe ich nicht installiert, da ich diese nicht benötige. Es handelt sich dabei um einige Programme, mit denen man zum Beispiel den Bildschirm aufnehmen (Videocapturing) kann. Für alle beiligenden Tools gibt es aber meiner Meinung nach weitaus bessere, kostenlose Alternativen. Die beiligende CD ist also im Prinzip nutzlos. Nach der Installation des Treibers ist die Karte dann auch schon einsatzbereit - viel konfigurieren muss man nicht. Natürlich noch den Monitor anschließen, was mit den beiligenden Adaptern auch nicht wirklich problematisch ist. Die Karte bietet zwei digitale DVI-Anschlüsse, ich habe meinen Monitor über den DVI-to-VGA-Adapter angeschlossen, da dieser leider keinen DVI-Anschluss besitzt. Wenn man möchte, dann kann man auch einen großen Monitor über den HDTV-Anschluss anschließen und ein riesiges Bild genießen.
Technische Details
Produktbezeichnung: EN8600GT/HTDP/256M
Schnittstellen-Typ: PCI Express x16
Grafikprozessor: NVIDIA GeForce 8600 GT
Kerntaktfrequenz: 540 MHz
Grafikspeicher: 256 MB
Speicher-Technologie: GDDR3 SDRAM 128-bit
Speichertiming: 700 MHz
max. Auflösung: 2048 x 1536
API-Unterstützung: OpenGL 2.0, DirectX 10
TV-Schnittstelle: HDTV Out
Digital-Video-Standard: Digital Visual Interface (DVI)
HDCP-kompatibel: Ja
Schnittstellen: * 2 x DVI-I - Kombinierter 29 PIN DVI * 2 x VGA - HD D-Sub (HD-15), 15-polig ( am gelieferten Kabel ) * 1 x Composite-Video-Ausgang - RCA ( mit Adapter ) * 1 x HDTV-Ausgang ( am gelieferten Kabel ) * 1 x S-Video-Ausgang
Der maximale Stromverbrauch (unter Volllast) liegt laut Alternate bei 47 W, dadurch hat die Grafikkarte auch keinen externen Stromanschluss, sondern wird direkt über den PCIe-Steckplatz mit Power versorgt.
Bildqualität, Grafikleistung & andere Werte
Zum Vergleich möchte ich zunächst mein System angeben, damit ihr einen ungefähren Anhaltspunkt habt, unter welchen Bedingungen die Karte eingesetzt wird:
AMD Athlon 64 3700+
2 GB DDR (PC3200) RAM (Dual Channel)
22" TFT-Monitor (max. 1680x1050)
Natürlich nutze ich ausschließlich die native Auflösung des Monitors, sowohl in 3D-Anwendungen als auch im normalen Windows-Betrieb. Die 2D-Grafikleistung brauche ich eigentlich gar nicht groß zu erwähnen, da geht alles sehr flott. Die 3D-Leistung muss die Karte bei mir vor allem in dem Online-Spiel "Der Herr der Ringe Online" unter Beweis stellen. Dort schafft sie bei maximalen Details (und max. Auflösung, 4xAA, 8xAF) eine durchschnittliche Framerate von etwa 30 FPS - was mir persönlich völlig ausreicht. Sicherlich werden einige jetzt sagen, dass für eventuelle DirectX-10-Effekte noch mehr erforderlich ist - dem stimme ich auch zu, sodass ich persönlich dazu rate, diese Karte nicht für so hohe Grafikeffekte einzusetzen, da sie diese wohl nicht mehr flüssig umsetzen kann. Die Bildqualität finde ich im Großen und Ganzen sehr befriedigend, sodass ich daran nichts zu bemängeln habe.
In einem ausgeführten Benchmark "3DMark06" kommt mein System bei den normalen Basic-Einstellungen auf gute 4000 Punkte. Mit dem Tuning-Tool "nTune" von NVIDIA lässt sich die Karte außerdem noch etwas übertakten, der GPU-Takt geht bis etwa 590 MHz, der Speichertakt bis etwa 850 MHz - wobei die Karte dann auch noch stabil arbeitet.
Im normalen 2D-Betrieb liegt die Temperatur der GPU bei etwa 35°C, gemessen bei etwa 20°C Raumtemperatur. Auch unter Last bei aufwendigen 3D-Spielen ist die Temperatur nicht sonderlich hoch, gerade einmal gute 45°C werden erreicht, ein wirklich überzeugender Wert, was wohl nicht zuletzt an dem auffallend großem Kühler liegt. Dabei muss ich sagen, dass die Lautstärkeentwicklung sehr niedrig ist. In meinem System ist die Karte eigentlich nicht hörbar (von meinen Gehäuselüftern übertönt). Dies gilt sowohl für den Last- als auch den Leerlaufbetrieb.
Fazit
Die "ASUS EN8600GT/HTDP" ist eine gute Grafikkarte, die für mittlere Auflösungsstufen (bis 1680 x 1050) ohne DirectX10 eine ausreichende Leistung mitsich bringt. Zudem überzeugt sie durch ihre niedrige Temperatur- und Geräuschentwicklung. Im unteren Preissegment (bis 100 EUR) ist diese Karte mit oben genannten Einschränkungen (DirectX10) zu empfehlen.
Pro: Nette Idee, gute Verarbeitung des Displays Kontra: wenig Übertaktungspotential
Mittlerweile ist DirectX 10 schonwieder fast ein Jahr alt. Zwar sind entsprechende Spiele immer noch Mangelware, allerdings steht mit Crysis schon einer der viel versprechenden Titel in den Startlöchern. Doch die neue Technologie hat einen weiteren Vortei ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich