Mobilität spitze, Hardware eher mäßig...
08.05.2008
Pro:
Preis, Mobilität, Software
Kontra:
Hardware, winziger Bildschirm
Details:
Verarbeitung
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Gewicht
Installation
Software-Ausstattung
Support/Service
mehr
 mikhajlov
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 20 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Direkt am ersten Tag, an dem der "EeePC" von Asus in Deutschland erhältlich war, rannte ich zum Elektronikhändler meines Vertrauens, um eins der begehrten Subnotebooks abzukriegen. Ich konnte es kaum erwarten, ein so kleines Notebook für gerade einmal knapp 300 € in die Hände zu bekommen, vor allem dann, wenn man ein relativ kleines Budget hat... Nach hause geeilt, Karton aufgerissen, PC angeschlossen und den kleinen, silbernen Knopf gedrückt: perfekt! Sofort einsatzbereit kommt der Neuling von Asus daher. Die Handhabung des vorinstallierten Linux-Betriebssystems ist erstaunlich leicht und einsteigerfreundlich, es wird kein Treiber oder Plugin irgendeiner Art benötigt. Die Software ist gut abgestimmt, das W-Lan verbindet sofort, selbst der Drucker ist problemlos und, anders als bei Windows, direkt benutzbar. Desweiteren sind einige wichtige OpenSource-Softwares installiert, z.B. das OpenOffice-Paket oder Firefox. Das System startet unglaublich schnell und arbeitet stets zuverlässig. Wer wie ich allerdings gewohnte Windows-Software nutzen möchte, den kann dieses Linux warscheinlich nicht überzeugen. Außerdem ist auch das Installieren von für dieses System programmierter Software sehr kompliziert und für Linux-Einsteiger sehr nervig. Hardware-mäßig ist hier alles auf den kleinen Preis hin orientiert: Ein zum Arbeiten und Surfen gerade ausreichender Prozessor (getaktet auf 600 Mhz), ein meist viel zu knapper 4 GB Flashspeicher, magere 512 MB Arbeitsspeicher, ein "Grafikchip" statt -karte, zwei Miniboxen mit sehr mäßigem Sound und ein viel zu klein geratener Bildschirm sind die "Nachteile" des 300€-PCs. Drei USB-Slots, ein Speicherkarten-Slot, ein VGA-Anschluss, eine eingebaute Webcam und ein Mikrofon sind die weiteren Features. Größtes Defizit: Bei diese Größenordnung ist natürlich kein optisches Laufwerk eingebaut, um z.B. Windows zu installieren... Das allerdings funktioniert auf dem Eee problemlos (mit externem USB-Laufwerk), da außer einer ausführlichen Anleitung im Handbuch noch eine Treiber-CD mitgeliefert wird. Auch Windows läuft hier optimal. Fehler, oder geschweige denn Abstürze, kennt dieser PC nicht. Gewöhnungs bedürftig ist allerdings die winzige Tastatur, die allerdings nach einer gewissen Zeit auch recht fix zu bedienen ist. Die Akkulaufzeit hätte bei dem geringen Stromverbrauch wohl etwas länger sein dürfen, ist aber ausreichend im Vergleich. Am meisten kann der Eee sicherlich bei seiner Größe und Mobilität punkten: Unfassbar klein und leicht ist Asus' erstes Subnotebook, was in dieser Preisklasse bis jetzt einmalig ist. Fazit: Wer sich ein wenig anpassen und auf die neueste Hardware verzichten kann, bekommt beim EeePC ein schickes, kleines Notebook, und das auch noch zu einem Rekordpreis! Jedoch nicht zu empfehlen für Menschen mit weniger gutem Sehvermögen, wegen sehr kleinem Bildschirm und winzigen Tasten.
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11.05.2008 22:59
Was will man den groß für 300 EUR erwarten? Der EEE bildet momentan den Auftakt, viele weitere Minis werden noch kommen. HP bringt wie ich gesehen habe wohl einen interessanten Konkurrenten auf den Markt. Gruß, misko
09.05.2008 10:57
Ich glaube deine Anforderungen sind zu hoch - mit dem Gerät soll man mal ein Bild anschauen oder ein Kommunikations-Programm betreiben. Ebenso ist die Durchsicht von Office-Dokumenten drin - und mehr soll man ja auch nicht erwarten.