Asus Eee PC 901 GO Linux

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Asus Eee PC 901 GO Linux

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Asus Eee PC 901 GO Linux

 

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eee mit Überallinternet

4  19.01.2009 (23.01.2009)

Pro:
Klein, leicht, eingebautes UMTS - Modem

Kontra:
T - Mobile - Software - Branding, noch teilweise inkompatible Hardware

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Gewicht

Installation

Software-Ausstattung

Support/Service

mehr


Hazamel

Über sich: Lesen was gefällt! Mit Nagellack- und Conditionertest kann ich immer reichlich wenig anfangen ;)

Mitglied seit:10.06.2008

Erfahrungsberichte:34

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 39 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Anfangs auch von mir belächelt haben die Netbooks mittlerweile ihren Markt in der Computerwelt erobert. Fast jeder Hersteller hat inzwischen einen kleinen Überall-Begleiter im Programm, was die Auswahl nicht unbedingt einfacher macht.

Entscheidunsggrundlage

Warum ist es also bei mir der eeePC 901 GO geworden?
Ich wollte ein kleines, leichtes Netbook mit langer Laufzeit, eingebautem UMTS-Modem und Linux als Betriebssystem. Nicht nur aus Überzeugung sondern auch, um als eigenen Zwang sich ohne Alternative mit Linux auseinandersetzen zu müssen.
Die Wahl ist also auf den Asus eeePC 901 GO gefallen, weil es aus meiner Sicht alle geforderten Kriterien erfüllte.
Das machte die Besorgung über meinen Fachhändler nicht unbedingt einfacher, da das Gerät in Deutschland und Österreich in dieser Kombination mehr oder weniger exklusiv über T-Mobile vertrieben wird. Dazu aber später noch mehr.

Was steckt drin?

Was steckt also drin in diesem kleinen Stück Technik?
  • Prozessor: Intel Atom mit zwei Kernen mit jeweils 1,6 Ghz maximale Leistung
  • RAM: 1 GB DDRII-Ram
  • Festplatte: 16 GB SSD
  • Wlan: b/g-fähig
  • UMTS-Modem: Wird vom Betriebssystem als Huawei 620 ausgewiesen
  • Display: 8,9 '' Display mit einer Auflösung 1024x600, über den externen Anschluss ist aber eine höhere Auflösung möglich
  • Akku: Maximale Leistung 55,2 Watt die ausreichend sind für 5 Stunden mit UMTS/Wlan. Ohne natürlich etwas mehr, wurde aber von mir noch nicht getestet.
  • 1,3 Megapixel Webcam im Display
  • vier Hotkeys, zwei davon frei belegbar
  • Gewicht: ca. 1,1 kg
  • Farbe weiß oder schwarz
  • Preis 450 € bei E&H in Lohr, im Netz ab 399 €, mit T-Mobile-Vertrag 396 € günstiger.
Anschlüsse

  • SDHC-fähiger Kartenleser
  • Sub-D Monitoranschluss
  • Kopfhöhrer und Mikroanschluss
  • 3x USB 2.0
  • 1x RJ-45 Ethernet-Anschluss

Bis auf das UMTS-Modem ist das Gerät also baugleich mit dem eeePC 901.

Lieferumfang

Geliefert wird das Gerät in einer Schachtel, die man getrost als Schuhkarton bezeichnen kann.
  • eeePC
  • Akku
  • Netzteil
  • Schnellstartguide
  • Handbuch "Software"
  • Handbuch "Hardware"
  • 2 Recovery-CDs
  • Neopren-Tasche
  • Mikrofaseputztuch
  • T-Mobile-Werbung

E rste Schritte

Die ersten Schritte sind ganz einfach: Akku rein, Netzteil anschließen und einschalten. Die erste Einrichtung übernimmt dann der Assistent mit ein paar einfachen Dialogen, die zudem im Handbuch erklärt werden. Das ganze dauert nur ein paar Minuten und man findet sich im EasyMode des Xandros-Betriebssystems wieder.

Der Easy Mode

Der EasyMode (oder auch DAU-Bremse) ist eine Art Kiosk-System, wie es, glaube ich, auch auf den ASUS-Mainboards verwendet wird. Der User kann nicht viel kaputt machen aber damit eigentlich alles tun, was er so für den täglichen Hausgebrauch braucht: Chatten, Internet, Textverarbeitung, Chemie- und Physikprogramme und Chinesisch lernen. Letzteres ist für die Handbücher allerdings nicht notwendig. Dort wird alles in einwandfreiem Deutsch erklärt.
Auch der Einstieg ins Netz über UMTS ist über den 3G ConnectionManager ganz einfach, wenn man T-Mobile hat: Karte in den Kartenslot unter dem Akku stecken, ConnectionManager aurufen und los. Wenn man dann doch was anderes als T-Mobile nutzen möchte, dann muss man Internet und Konsole bemühen. Kein Hexenwerk, aber ein kleiner Umstand.

Unterteil ist der EasyMode in verschiedene Bereiche, die immer mehrere Programme beherbergen und ggf. noch Untermenüs.

Nach relativ kurzer Zeit hatte ich den EasyMode aber satt und es führte kein Weg mehr vorbei am...
AdvancedDesktop

Auch hier muss man wieder Freund Google bemühen um eine der zahlreichen Anleitungen zu finden wie man diesen installiert. Dokumentiert ist dieses Feature in den Handbüchern nämlich nicht. Es ist ein KDE 3-Desktop der sehr dicht an das Windows look-and-feel angelehnt ist. Diesen teilt sich der 901 mit dem Vorgänger 701, weshalb hier auch nur ein KDE 3 zum Einsatz kommt. Der Nachteil: Selbst die Programme aus von der Asus-eeePC-Download-Seite verweigern den Dienst weil sie Bibliotheken der 4er Version erwarten. Installiert man diese dann, dann war es das, wenn man den Erfahrungsberichten im Netz Glauben schenken darf. Da hilft dann nur noch die Recovery-Partition und alles neu einrichten. Davon sollte man also die Finger lassen. Aber zumindest hat man auf einmal solche Annehmlichkeiten wie den Thunderbird, den man vorher nicht in den EasyMode reinbekam. Da gab's nur die Möglichkeit im Netz die Mails lesen.
Nach kurzer Zeit hatte ich dann aber auch von diesem Desktop die Nase voll. Vor allem wegen des Limits auf KDE 3.

Also blieb nichts anderes über als via USB-Stick Fedora 10 aufzuspielen.

eeePC mit Fedora 10

Natürlich ist es möglich alle möglichen Distributionen aufzuspielen. Ich habe mich für F10 entscheiden, da ich auf anderen Rechnern schon mit vorherigen Fedora-Versionen gespielt und gearbeitet habe.
Dabei hat sich die Kastration auf KDE 3 als überflüssig erwiesen. Der aktuelle Gnome-Desktop läuft einwandfrei.
Probleme, die mir bis dato aufgefallen sind:
  • Startprobleme die teilweise dazu führen, dass das System gar nicht hochfährt und sich auch nur über das Entfernen des Akkus ausschalten lässt
  • Der UMTSmon muss als root ausgeführt werden und weist bisher ungelöste DNS-Probleme auf.
  • Wicd hat seine Problemchen mit der Netzwerkverbindung so dass ich doch wieder auf den ConnectionManager umgestiegen bin
  • Der Wlan-Hotkey geht nicht

Display

Das Display an sich ist hell und stellt alles sauber dar. Problem macht nur gelegentlich die Höhe von 600 Pixeln. Zum einen werden Webseiten teilweise ungünstig dargestellt. Insbesondere mit Flash-Menüs gibt es da Probleme. Zum anderen Fallen Menüs, die nicht skaliert werden können gerne "aus dem Bild", was heißt, dass die Buttons jenseits der unteren Leiste sind.

Recovery

Wie schon angesprochen gibt es im Auslieferungszustand eine Recorvery-Partition, die beim Starten angesprochen werden kann um den eeePC wieder auf Auslieferungszustand zurückzusetzen. Ansonsten kann über die CDs via externes Laufwerk oder USB-Stick das Orginal-Betriebssystem wieder aufgespielt werden.

Webcam

Die Webcam liefert verhältnismäßig gute Bilder und kann mit Skype genutzt werden unter Xandros. Unter Kopete verweigert sie aber den Dienst. Nach intensiver Recherche ist wohl ein Treiberproblem die Ursache.

Netzwerkproblem nach Update

Nach dem Update von Xandros gabs dann doch noch ein Problem... WPA2 wurde nicht mehr als Verschlüsselung akzeptiert. Als Lösung blieb nur "nur WPA" zu nehmen... Hört sich zwar seltsam an dieser Workaround, funktioniert aber.

Touchpad

Da hätte ich es fast vergessen.... Das Touchpad. Das Pad selber reagiert sehr gut auf die Eingaben des Nutzers. Eher seltsam ist das verhalten der zugehörigen Tasten. Diese reagieren nur noch mäßigem Krafteinsatz und nur an der Innenseite der Tasten. Also an der Schnittstelle zwischen rechter und linker Taste. Ein kleine Umgewöhnung und hin und wieder muss man auch schon mal energischer drücken. Angeblich soll das Xandros auch das Feature mitbringen, dass beim Tippen das Touchpad deaktiviert wird. Wirklich testen konnte ich das aber nicht.

Tastatur

Und wo ich schon beim Tippen bin. Die Tastatur ist natürlich auch ein Thema für sich. Ich weiß nicht welcher Entwickler oder Designer auf die Idee gekommen ist, aber die ^-Taste wurde kurzerhand mal eine Reihe nach oben verlegt zwischen Escape und F1. Dafür ist dann die Zahlenreihe geschlossen eine Taste nach links gerückt. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Bei längeren Texten wie diesem stellt sich bei mir auch schnell mal ein Krampfartiges Gefühl im Daumen ein. Ansonsten sind die Tasten zwar recht klein, aber noch nich zu klein. Viel mehr nervt die Belegung. Ich hab schon mehr als einmal Enter statt ä erwischt und bin mit der Pfeiltaste eine Zeile nach oben verrutscht statt Shift zu drücken.

Fazit

Der EasyMode ist für Leute ohne Anspruch genau das Richtige. Diejenigen werden sich meiner Meinung nach aber eher ein Netbook mit Windows kaufen. Ambitionierte User wollen dann lieber gleich den AdvancedDesktop oder spielen ein anderes Betriebssystem wie eeeUbuntu oder Fedora auf.
Ansonsten ist der kleine nach kurzer Zeit mein allgegenwärtiger Begleiter geworden. Von der Größe her sollte er auch in der Handtasche einer Frau platz finden.
Man sollte keine Wunder erwarten, aber für den Netzgebrauch ist das Gerät genau das Richtige. Mit ein bisschen Mühe kann man auch jeden anderen Provider statt dem voreingestellten T-Mobile nutzen.
Bilder von Asus Eee PC 901 GO Linux
  • Asus Eee PC 901 GO Linux Verpackung
  • Asus Eee PC 901 GO Linux Ausgepackt
  • Asus Eee PC 901 GO Linux 17" vs 8,9 "
  • Asus Eee PC 901 GO Linux Lieferumfang
Asus Eee PC 901 GO Linux Verpackung
Lieferverpackung des eeePC


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Hazamel

Hazamel

20.01.2009 14:38

@E-Pro Dann scheine ich wohl irgendwas falsch zu machen... Zumindest läuft auf meinem eeePC Evolution als Mail-Client, Firefox und Opera als Webbrowser, ich schreibe Berichte wenn ich unterwegs bin damit und kann damit fast überall bloggen. Wenn man damit "nichts" machen könnte, dann würde es kaum eigene Fedora-Libs dafür geben oder gar ein eigenes eeeUbuntu. XP Home läuft darauf auch und zu Demonstrationszwecken lief im hiesigen Elektronik-Großhändler GuildWars drauf.

E-pro

E-pro

20.01.2009 13:59

Du glaubst doch etwa nicht ernsthaft, dass man damit ernsthaft Internet und Textverarbeitung betreiben kann? Instant-Messaging und Flashprogemme mit denen man Mandarin lernt, nehme ich dir ab.

E-pro

E-pro

20.01.2009 13:45

Und, was soll man damit machen können?

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