Erfahrungsbericht über

Asus K50IJ

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Asus K50IJ

 

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Kostengünstiges Notebook mit guter Preisleistung

3  07.11.2009

Pro:
gutes Preis/Leistungs - Verhältnis

Kontra:
schlechter Sound und Touchpad

Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


staxx78

Über sich:

Mitglied seit:06.11.2009

Erfahrungsberichte:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich habe mir das Notebook vor 3 Monaten gekauft und habe 459 € dafür bezahlt.
Zu der Zeit war ich grade dabei den MCSE (Microsoft Certified System Engenier) zu machen und hatte genug Möglichkeiten das Gerät an seine Grenzen zu führen.

Zur Ausstattung:

Herstellergarantie: 24 Monate Pick Up & Return
Herstellernummer: 90NVKA1141D12LGC151

CPU: Intel® Pentium Dual Core T4300 2.1GHz

TFT-Größe: 15.6" HD 16:9 1366 x 768 LED Backlight
Panel: GLARE
max. Auflösung: 1366 x 768

Speicher (RAM): 3GB SO DDR2-RAM (1x 2GB DDR2, 1x 1GB DDR2, maximal 4GB)

Grafikkarte (VGA): 384MB Intel® GMA 4500M Graphics shared

Festplatte: 320GB S-ATA

Anschlüsse: 4x USB 2.0, Gbit LAN, VGA, W-LAN, Audio

Kabellose Kommunikation: Wireless LAN IEEE 802.11b/g/n

optische Laufwerke: CD/DVD-Rewriter (DVD+/-R/RW, Dual Layer)
Sound: Altec Lansing System, SoundBlaster Pro kompatibel
Floppy: nein
Tasten: 105
Gewicht: 2.7kg
Maße (BxHxT): 370mm x 35mm x 256mm
Akku: Li-Ion 6 Zellen
Akku-Laufzeit: ca. 3 Stunden
Maus: Touchpad

Zubehör: Handbuch, Software (Linux), Akku, Netzteil, Kabel

Besonderheiten: integrierte Lautsprecher, 3in1 Card-Reader (SD/MMC/MS),
Nummernblock, WebCam 1.3 Mio., LED Backlight, Ice Cool Design


Laptops/Notebooks zu bewerten ist relativ schwer, da jeder andere Anforderungen an das Gerät stellt.

Einer möchte damit nur Emails abrufen, ein wenig surfen und hin und wieder mal ein Brief/Text/Dokument erstellen oder bearbeiten.

Der nächste legt, neben den zuvor genannten Sachen, viel wert darauf Filme zu gucken, TV und/oder Musik darauf zu hören.

Das ganze steigert sich dann über den Spieler der hauptsächlich zocken möchte bis hin zum PowerUser.

Kommen wir erstmal zur Verarbeitung!
Das komplette Gehäuse ist, wie in der Beschreibung benannt; im Ice Cool Design gehalten. Mich erinnert das ganze etwas an ein Karbon-Look. Die Oberfläche ist durchgehend hochglänzend und zu meiner Verwunderung sehr unempfindlich. Nach 3 Monaten kann ich noch keine Gebrauchsspuren feststellen, keine Kratzer am Gehäuse und vor allem auf dem „Deckel“, wobei ich es jeden Tag und intensive benutze.
Es ist stabil, selbst wenn man es nur an einer Ecke anfasst und anhebt (natürlich nicht am Bildschirm) verwindet es sich nicht.

Der Bildschirm
TFT-Größe: 15.6" HD 16:9 1366 x 768 LED Backlight
Panel: GLARE
max. Auflösung: 1366 x 768
Das 16:9 Format bei einem Laptop war für mich erstmal gewöhnungsbedürftig.
Die Auflösung ist vollkommen ausreichend solange man keine FullHD Qualität erwartet.
Über Glare-Panel lässt sich streiten. Glare Panel ist ein spezialbeschichtetes Display mit zusätzlicher Beleuchtung im Hintergrund. Dadurch erzielt man einen sehr hohen Kontrastwert und eine gute Leuchtdichte. Ehr störend an dem hochglänzenden Display sind die Reflektierungen. Im normalen Gebrauch fällt das nicht weiter auf, aber draußen oder in stark beleuchteten Räumen (besonders wenn die Lichtquelle hinter einen ist) sieht man sich mehr selbst auf dem Display, als das was man eigentlich sehen möchte. Besonders stark tritt dieser Effekt auf wenn man ein weißes T-Shirt oder grundsätzlich helle Oberteile trägt. Die Dinger haben deutlich bessere Kontraste und machen auch etwas schärfere Bilder, spiegeln aber auch fürchterlich. Außerdem sieht man jeden Fingertouch darauf der eindeutige Spuren hinterlässt.
Angaben über Reaktionszeiten habe ich keine gefunden, aber da ich hin und wieder mal spiele und auch Filme gucke, kann ich sagen das die Reaktionszeit zumindest so klein ist, das man es nicht bemerkt.

Der Prozessor
CPU: Intel® Pentium Dual Core T4300 2.1GHz
Was in der Angabe fehlt aber in meine Augen wichtig ist, es ist eine 64bit Prozessor.
Das heißt man kann Problemlos 64bit Betriebssystem betreiben.
2.1 GHz sprechen für sich, was wohl nicht weiter besprochen werden muss.

Der Arbeitsspeicher
Speicher (RAM): 3GB SO DDR2-RAM (1x 2GB DDR2, 1x 1GB DDR2, maximal 4GB)
XP kann maximal 4gb (außer xp64) verwalten wobei jedoch nur ca 3,5 gb zur freien Verfügung stehen (32bit Physischer Adressraum). (XP 32bit kann mit Tricks auch mehr als 3 bzw 4 GB verwenden!!!!) Der Rest geht für pci lanes und so was drauf. Der Auslieferungszustand zielt also erstmal auf ein 32bit System ab. Wobei auch die 64bit System die ich getestet habe (XP, Vista, Win7 und WinServer2003) auch ohne jegliche Probleme und stabil liefen.

Die Grafikkarte
Grafikkarte (VGA): 384MB Intel® GMA 4500M Graphics shared
Was man von Anfang an sagen muss, es ist eine Shared-Memory Grafikkarte. D.h. es wird ein Verfahren verwendet, bei dem die Grafikkarte den RAM eines PC´s mitbenutzt. Dies kann einerseits eine Verlangsamung der Grafikhardware und der CPU zur Folge haben, weil nun der Speicherbus zum Flaschenhals werden kann. Andererseits hat es aber den Vorteil, dass die Grafikkarte zumeist billiger verkauft werden kann, weil sie keinen eigenen Speicher benötigt. Wenn man aktuelle Spiele spielen möchte, ist von solch einer Shared Grafikkarte abzuraten. Für den normalen Gebrauch und zum arbeiten reichen sie aber aus (solange keine große Grafikleistung gefordert ist)


Die Festplatte /HDD
Festplatte: 320GB S-ATA
320 GB sind in der heutigen Zeit nicht viel, aber bieten genug Platz solange man darauf keine Video/Musik-Sammlungen beherbergen möchte und nicht rund um die Uhr irgendwas aus dem Netz saugt. Die allerschnellste ist es nicht, aber für den normalen Gebrauch mehr als ausreichend!

Die Ausstattung mit 4x USB 2.0, Gbit LAN, externer VGA Ausgang für Bildschirm/LCD-TV und Beamer, W-LAN, Audio-Ausgang (Altec Lansing System, SoundBlaster Pro kompatibel) und Mikro-Eingang (beides Klinkenstecker) deckt meiner Meinung nach das Mindeste ab. Was fehlt ist ein e-SATA und/oder Firewire Schnittstelle und ein ordentlicher Ausgang für Sound wie S/PDIF in Chinch oder TOSLINK (optisch). Die WLAN-Karte Wireless LAN IEEE 802.11b/g/n deckt alle gängigen Standarts ab und hat bisher immer eine gute Leistung gebracht. Bei manchen Notebooks ist das bedeutend schlechter so das man schon weniger Meter vom Router/AccessPoint entfernt kein Empfang mehr hat.

CD/DVD-Brenner
Es ist kein BlueRay und das ist Schade, kann man aber für den Preis auch nicht erwarten. Dafür kann der Brenner wenigstens DVD+/-R/RW und Dual Layer.
Ich habe schon einige CD´s und DVD´s gebrannt und hatte keine Probleme.

Akku
Der Hersteller verspricht das sein Akku: Li-Ion 6 Zellen eine Akku-Laufzeit von ca. 3 Stunden hat. Das ist auch mal wieder relativ. Stell man den Lapi einfach hin und macht nichts, kommt man weit über diese 3 Std. Um im Garten etwas Musik zu hören beim Sonnen, kann man je nach Konfiguration der Energieverwatung (alle unnützen Geräte im Akku-Betrieb abschalten die man nicht benötigt) durchaus 3 Std erreichen. Aber um Video´s zu gucken oder große Programme zu betreiben, darf man über 2 Std schon froh sein.

Die Web-Cam, welche im oberen Rand des Display bzw. im Gehäuse-Rand untergebracht ist, erscheint nach der Treiberinstallation, im Arbeitsplatz wie ein zusätzliches Laufwerk und kann dort aktiviert werden. Foto´s lassen sich dann aber leider auch nur über den Arbeitsplatz machen. Allerdings funktioniert sie automatisch auch wenn z.B. ein Video-Chat geöffnet wird. Von 1.3 MP sollte man allerdings keine Qualitativ hochwertigen Bilder erwarten.

Die Tastertur ist erstaunlich hochwertig. Keine kippenden oder klapprigen Tasten und ein seperater Nummernblock. Nur das Touchpad ist totaler Müll um es mal klar zu sagen. Die Bedienung ist ungenau und viel zu empfindlich, beim Schreiben von Texten muss man sich erst lange daran gewöhnen um nicht dauern im Text aus versehen zu springen oder Zeilen mackiert und wieder überschreibt weil man versehentlich dran gekommen ist.

Des weiteren sind die Speaker bzw. „Boxen“ völlig deplaziert angebracht. Sie sind an der vorderen Kante angebracht und nach unten ausgerichtet. Dadurch kommt nur sehr wenig vom ausgegebenen Sound an.

Das Gerät wird mit Linux oder FreeDos ausgeliefert, was auf den günstigen Preis zurückzuführen ist (Windows XP oder Vista dabei und man ist je nach Version 80-120 € mehr los)

Ich habe schon verschiedenste Betriebssystem von MS darauf laufen gehabt und hatte bei keinem Problem mit der Leistung oder Treiber.
Win XP 32 & 64 bit laufen Problemlos und stabil und haben dann noch genug Ressourcen um große anspruchsvolle Programme laufen zu lassen.
Ich hatte auf XP Pro 32 bit VMware (Software im Bereich der Virtualisierung) am laufen. Auf der VMWare habe ich dann Windows 2003 Server als Domain Controller mit Active Directory, DNS und DHCP laufen gehabt, dazu ein Win2003 Mietgliedsserver und ein Exchange Server plus 2 XP Clients. Also in der VMWare 3 Server und 2 Clients und arbeiten war noch immer möglich. Bei mehr Server oder Client ging er dann allerdings in die Knie.

Zur Zeit habe ich Windows 7 Ultimate 64 bit installiert und das Gerät arbeitet noch immer schnell und stabil. Bei der Installation wurden direkt alle nötigen Treiber erkannt und installiert ohne das weiter Treiber nachinstaliert werden mussten.


FAZIT

Diese Laptop eignet sich für alle „Standart-Nutzer“ die keine besonderen Anforderungen an Grafik haben, sonder das Gerät mehr für Office, Internet, Email, Fotobearbeitung, Standart Programme und gelegentliches spielen von älteren Spielen wie z.B. Battlefield 1942 oder Battlefield Vietnam oder hin und wieder ein paar Filme gucken möchte.
Für den Preis ist die Leistung sehr ordentlich und durchaus zu empfehlen.

LG Staxx
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
devmanfrommars

devmanfrommars

26.12.2009 01:39

Guter Bericht.

DocT.

DocT.

08.11.2009 20:20

Super Bericht !! LG vom DocT. !!

grosser1

grosser1

07.11.2009 15:27

Im Zweifel für den Schreiber .Schaun wir mal was da noch so kommt .

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