Erfahrungsbericht über

ASUS P4P800

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Die Freuden des jungen F.

5  19.07.2003

Pro:
schnelles Board für wenig Geld, sinnvolles Layout, gute Ausstattung, passiv gekühlte Northbridge

Kontra:
Der Support wird nicht von ASUS direkt vorgenommen, sondern man muss sich immer an seinen Händler wenden

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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aventaurus

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Nachdem ich in meinem letzten Bericht über die Leiden des jungen F. geschrieben habe und euch geschildert habe, wie ich an meine neuesten Errungenschaften gekommen bin, komme ich heute zu einer dieser Komponenten.

Es handelt sich dabei um das Mainboard ASUS P4P800.

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Einleitung
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Asus verfolgt in seiner Namensgebung in eine gewisse Logik. So steht z.B. das „P4“ dafür, dass es ein Mainboard für einen Pentium 4 ist. Das zweite „P“ steht für Springdale (das „S“ ist schon für SIS vergeben) und die 800 für den Systembus.

Damit liefert Asus ein relativ aktuelles Board, welches auf dem aktuellen Springdale-Chipsatz (i865PE) basiert. Bis dato gab es nämlich lediglich die teuren Mainboards mit dem Canterwood-Chipsatz (i875P). Damit möchte Intel wieder Fuß auf dem Low-Cost-Sektor fassen, denn diese Boards unterstützen sowohl die neuen Northwood CPU mit einem Systembus von 800 MHz QDR als auch den Dual Channel Betrieb für den Speicher.

Im folgenden Abschnitt erläutere ich die wichtigsten Spezifikationen im Einzelnen:

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Spezifikationen und Layout
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+ + + CPU + + +
Das Board unterstützt Sockel 478 – Intelprozessoren bis 3,2 GHz (sowohl den Pentium 4 als auch den Celeron) und ist kompatibel mit der nächsten Intel-Prozessor-Generation (läuft derzeit unter dem Codenamen „Prescott). Allerdings möchte Intel irgendwann, nachdem der Prescott erschienen ist, den Sockel wieder ändern.

Den Sockel umgibt ein großzügig dimensionierter Befestigungsrahmen, der recht viele Möglichkeiten bei der Wahl eines geeigneten Kühlers lässt. Ich selber verwende einen P4 2,6 (800) in der geboxten Version, d.h. dass dort ein Kühler direkt von Intel mitgeliefert wird. In Anbetracht der erreichten Temperaturen in meinen Test, scheint es jedoch weniger sinnvoll diesen auszutauschen.

Natürlich wird auch die Hyper-Threading Technology unterstützt, die dem Betriebssystem einen zweiten Prozessor vorgaukelt.

+ + + Chipsatz + + +
Es ist der Intel 865PE MCH und der Intel ICH5R verbaut. Ersteren bezeichnet man auch als i865PE und der trägt den Codenamen Springdale. Es gibt auch die Variante i865G, bei dem die Graphik integriert ist.

Glücklicherweise ist die Northbridge bei dem ASUS passiv gekühlt und auch der Kühlkörper ist sinnvoll angeordnet. Denn bei der Deluxe-Version sitzt dieser Kühler zu 45° versetzt auf dem Chip, sodass es zu einem Engpass zu dem AGP-Slot kommen kann, wenn der Grafikkarten-Speicher gekühlt wird.


+ + + Front Side Bus + + +
Es wird nicht nur ein FSB von 800 MHz unterstützt, sondern das Board ist auch abwärtskompatibel zu einem FSB von 533 bzw. 400MHz.

+ + + Speicher + + +
Der Speicher ist sowohl für den Single Channel als auch für den Dual Channel-Betrieb ausgelegt. Die maximale Grenze für den RAM liegt bei 4GB und verteilt sich auf vier Bänke. Das war im Übrigen einer der Gründe, weshalb ich mir z.B. nicht das Neo2 von MSI gekauft habe, da dieses Board nur über zwei Bänke verfügt – das macht eine spätere Aufrüstung sehr teuer.

Die Bänke sind farblich markiert (zwei blaue und zwei schwarze) damit man die RAM-Riegel richtig für den Dual-Channelbetrieb steckt. Bei mir (aventaurus@ciao) im System befinden sich zwei 256MB-PC3200TWINMOS-Speicherriegel, was zusammen eine RAM-Kapazität von 512MB macht.

Neben dem PC3200 unterstützt das Board aber auch die älteren Speichertypen PC2700 und PC2100 (alle Speicher als non-ECC DDR SDRAM).

Da ich eine GF4 Ti4400 benutze, die sehr lang ist, kommt die Karte bis an die RAM-Slots heran. Hier wird es etwas schwierig die Verrieglungshebel umzulegen, wenn alles eingebaut ist. Ein bisschen mehr Platz wäre an dieser Stelle nicht schlecht gewesen, aber dieses Problem hatte ich schon bei meinem alten Rechner (mit einem Athlon und MSI-Board) gehabt.


+ + + Erweiterungslots + + +
Natürlich befindet sich ein AGP-Slot auf dem Board, wobei die alten Grafikkarten, wie schon seit einigen Generationen, nicht mehr unterstützt werden (d.h. ausschließlich 1,5V (AGP 4x) bzw. 0,8V (AGP 8x)). Die Grafikkarte wird über einen Riegel, der sich über den kompletten Slot zieht, befestigt und es wird so ein herausrutschen verhindert.
Neben dem AGP-Slot befinden sich noch 5 PCI-Slots auf dem Board, was für jedermann ausreichend sein sollte.

Sehr intelligent finde ich, dass man den ersten PCI-Slot direkt weggelassen hat – nämlich den, der direkt unter dem AGP-Slot sitzen würde. Dieser Slot würde so oder so bei den modernen Grafikkarten wegfallen, da diese meist über große Kühlvorrichtungen verfügen.

+ + + Festplattenanschlüsse + + +
Rein theoretisch stehen einem 2 S-ATA-Ports zur Verfügung, mit denen man einen RAID 0 unter Windows XP schalten kann. Wenn man keine S-ATA-Platte hat (so wie ich) der kann auch den Intel Acceleration Driver nicht installieren und er muss auf die beiden U-DMA-Ports zurückgreifen. Diese sind übrigens abwärtskompatibel, d.h. man kann auch ältere Platten anschließen.


+ + + AI + + +
Dies ist eine neue Technologie, die ich im nächsten Abschnitt näher erläutern werde. Dazu gehört u.a. ein Onboard Audio Chip und ein Onboard LAN-Controller von 3COM.

Natürlich finden sich auch alle anderen üblichen Anschlüsse auf dem Board wieder (USB, Seriell, Parallel, PS/2), die aber einfach nur zum Standard gehören, ohne das Board jetzt großartig auf- oder abzuwerten.


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Besonderheiten
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Das ASUS P4P800 gehört zu den Boards der sogenannten AI-Serie (AI steht für Artificial Intelligence Technology). Diese Technologie zeichnet sich durch einige besondere und manchmal auch recht hilfreiche Gimmicks.

+ + + AI Audio + + +
Der verbaute Audiochip ist nach ASUS-Angaben der erste intelligente Audiochip. Wenn ich mal Asus zitieren darf: „Der 6-Kanal AD1985 AUDIO Codec erkennt und identifiziert automatisch, welche Geräteart an den Soundanschlüssen angeschlossen ist und meldet dem Benutzer nicht passende Verbindungen.“ (Quelle: www.asuscom.de).

Da ich selber eine Audigy verwende teste ich diesen Chip und die Funktionalität nur ungern aus, weil man dafür die Treiber installieren müsste. Deshalb habe ich den Onboard-Sound sofort nach Einschalten des Rechners ausgeschaltet und kann demzufolge nichts dazu sagen.


+ + + AI-Net + + +
Wie schon erwähnt kommt der Netzwerkchip aus dem Hause 3COM, die schon seit jeher für eine sehr gute Qualität stehen, was sich auch bei diesem Board bestätigt. Das Besondere an dem Gigabit LAN 3COM 3C940 Controller liegt in der Netzwerk Diagnose Utility VCT (Virtual Cable Tester).

Damit soll der Status des Netzwerkkabels bis zu einer Länge von 100m kontrolliert werden. Solche Fähigkeiten kannte man bis dato nur von Profi-Geräten, mit denen Netzwerke kontrolliert werden können. Da ich selber jedoch kein Netzwerkkabel zerstören wollte, nur um zu schauen, ob das Tool funktioniert, habe ich einfach das Netzwerkkabel aus dem Router genommen, d.h. das Ende war frei.

Zumindest dieses erkannte der VCT zuverlässig und er hatte mir sogar angezeigt, dass das Kabel 5m lang ist. Ich denke also, dass dieses Tool auch einen Kabelbruch zuverlässig erkennen würde.


+ + + AI-Bios + + +
Das AMI-Asus-Bios zeichnet sich durch drei markante Eigenschaften aus:

1. CrashFree BIOS 2
Falls man mal das Bios zerstört, kann man so mit Hilfe der Support-CD ein neues Bios beim Systemstart einspielen. Dies ist ein recht sinnvolles Feature, das ich aber besser nicht ausprobiere.

2. ASUS POST Reporter
Mit POST ist nicht der Versender der Snake-Mails gemeint, sondern der Power On Selbst Test. Dieser wird normalerweise mit Hilfe von LEDs angegeben und gibt Details über Fehler, die beim Start auftreten. Aber anstelle der LEDs soll man eine Stimme hören, die einem das Ergebnis des POST ausgibt. Diese habe ich bisher aber noch nicht gehört – allerdings ist das Board bei mir auch von Anfang an Fehlerfrei hochgelaufen, was durch ein einfaches Pipsen signalisiert wird.

3. Q-Fan technology
Hierdurch wird der CPU-Lüfter lastabhängig und stufenlos geregelt. Nachdem ich dieses Feature im Bios aktiviert habe, konnte ich wirklich sehen, wie die Drehzahl des Lüfters geregelt wurde. Während der CPU-Lüfter im Normalbetrieb bei ca. 2000U/min lief, so wurde diese stetig erhöht, wenn ich etwas gespielt habe, bzw. der CPU was zum Rechnen gegeben habe.

Da bei mir eine Geforce4 Ti4400 zum Einsatz kommt, langweilt sich die CPU manchmal während des Spielens (was man sehr gut an den Temperaturen erkennen kann), sodass auch in diesem Fall die Drehzahl des Lüfters heruntergeregelt wird. Diese Regelung erfolgt übrigens temperaturabhängig.


+ + + AI – Overclocking + + +
Für die Overclocking-Fraktion unter den Anwendern bietet Asus zahlreiche Möglichkeiten (es geht jetzt also um das Übertakten). Da ich selber nicht unbedingt ein Freund des Overclockings bin, habe ich mir diese Features zwar angeschaut, aber selber nicht ausgetestet, weshalb ich diese hier lediglich beschreibe.

- JumperFreeTM übertakten über das BIOS
Wenn man dieses Feature im Bios auf manuell stellt, bekommt man zahlreiche Einstellmöglichkeiten geboten. So kann der Frontside Bus bis max. 400 MHz, der Vcore bis max. 1,95 V, der VDIMM bis max. 2,85 V und die AGP Voltage bis max. 1,8 V.

Mit einem BIOS-Update ist sogar PAT aktivierbar, was ja eigentlich den Canterwood-Mainboards vorbehalten sein sollte. Laut der aktuellen PCGamesHardware ist dieses Feature allerdings nicht deaktivierbar. Dies kann ich nicht bestätigen, wenn ich kann es mit der BIOS-Version 1008 aktivieren und auch wieder deaktivieren. Durch diese Technologie kann ich z.B. bei dem 3Dmark2001 200 Punkte mehr erzielen (das ist also nicht so wahnsinnig viel). Aber dadurch ist dieses Board genauso schnell wie das wesentlich teurere P4C, mit dem Canterwood-Chipsatz.

(Nur am Rande: ASUS nennt PAT (Performance Acceleration Technology) im Bios „Memory Acceleration Mode“ – jeder Hersteller benutzt hier andere Formulierungen, damit es nicht so auffällt, dass man ein Feature freigeschaltet hat, was man eigentlich sollte).

- SFS (stepless frequency selection)
Mit diesem Feature kann man ein Feintuning der Systembusfrequenz betreiben, die man in Ein-MHz-Schritten auf bis zu 400MHz (1600MHz FSB) einstellen kann.

+ + + Einfaches Overclocking + + +
Wer jetzt überhaupt keine Ahnung hat, wovon ich überhaupt geschrieben habe, der bracuht nicht auf das Overclocking zu verzichten, denn ASUS bietet auch für Einsteiger ein einfaches Übertakten. Dafür kann man im BIOS einfach einstellen, um wie viel Prozent der Rechner übertaktet werden soll (das geht in Fünfer-Schritten auf bis zu 30%) und das BIOS übernimmt alle weiteren Einstellungen.

Die Spannungen für den Speicher und den AGP-Slot können unabhängig voneinander eingestellt werden. Auch die Timings kann man manuell (wenn man sie nicht über das SPD auslesen möchte) einstellen.

Durch diese umfangreichen Einstellmöglichkeiten hat schon so mancher seinen P4 2,4 zu einem P4 3,0 Prozessor gemacht. Dazu rate ich aber nicht, denn dadurch erlischt die Garantie des Prozessors. Ich selber habe dies auch noch nicht angetestet und werde es wohl auch nicht machen, auch wenn das Overclocking mit einem P4 sicherer ist als mit einem Athlon.

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Einige Tests
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Das Problem für mich als Privatmann liegt in dem Nicht-Vorhandensein eines Testlabors und vergleichbaren Platinen. Außerdem kann ich natürlich das Board nur der Peripherie testen, die ich besitze. Die von mir angegebenen Ergebnisse werden natürlich besser oder schlechter, wenn man z.B. eine andere CPU oder einen anderen Speicher verwendet.

So erzielten z.B. die Macher der Site www.teccentral.de bei dem 3Dmark2001 eine Punktzahl von knapp über 13000, während ich selber eine Punktzahl von 12500 erzielte. Das liegt aber daran, dass die eine Ti4600 und ich eine Ti4400 verwendeten. Wenn ich z.B. meinen alten Rechner als Vergleich hinzunehme, so kam dieser lediglich auf eine Punktzahl von 8500.

Dafür erzielten die eine CPU Score bei dem PCMark2002 von 5989, während ich eine Score von 6200 erzielte, was daran liegt, dass ich einen P4 2,6 und die einen P4 mit 2,4GHz benutzten. Die Memory-Score lag bei denen bei ca. 9000 und bei mir bei 7800 Punkte. Das machte eigentlich nur deutlich, wie wenig man diese Ergebnisse miteinander vergleichen kann, aber als Anhaltspunkte habe ich diese trotzdem hier mitgenannt.

Bei einem Test mit Elite Force 2 kann ich keine FPS-Zahlen liefern, sondern lediglich meine subjektiven Eindrücke schildern. So ruckelte das Spiel schon recht ordentlich, als ich es mit meinem alten System bei 1024x764x32 bei vollen Details und aktivem EAX gespielt habe. Mit dem neuen System gibt es keinerlei Probleme und ich komme zu einem ruckelfreien Genuss. Die Ruckler kamen sehr wahrscheinlich vom EAX, weil hier die CPU ein bisschen mithelfen muss, auch wenn ich eine Audigy verwende. Ein Blick auf die MBM-Statistik zeigt jedoch, dass die CPU sich oftmals auch während des Spielens langweilt und ganz offensichtlich auf die Grafikkarte wartet.

Wenn ich mich jetzt noch zusätzlich im Internet umschaue und auch die Test in den PC-Zeitungen lese, so sehe ich, dass dort das ASUS P4P800 immer mit an vorderster Stelle steht und meistens als Schnellstes Board den Testparcours verlässt. In der aktuellen PCGamesHardware ist dieses Board sogar schneller als ein P4C800 mit dem Canterwood-Chip.

Zur Info:
Mein altes System: Athlon TB,C 1,4GHz, 1024MB RAM, GF4 Ti4400, SB Audigy
Mein neues System: Intel NW 2,6GHz (800), 512 MB RAM (PC3200), GF4 Ti4400, SB Audigy

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Lieferumfang und Preis
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Neben dem Mainboard an sich, befindet sich in der Verpackung ein englischsprachiges aber dafür umfangreiches Handbuch, ein mehrsprachiger (und damit also auch ein deutscher) Quick Install Guide, 2 S-ATA Kabel, 3 UDMA-Kabel, 1 Floppy-Kabel und eine Treiber- bzw. Intallations-CD.

Das P4P kostet derzeit (als zum Zeitpunkt, zu dem ich den Bericht schreibe) ca. 130EUR (in der Deluxe-Version 150EUR, aber meines Erachtens sind die Unterschiede so gering, als dass sich ein Mehrpreis von 20EUR nicht lohnt). Das vergleichbare ASUS-Mainboard P4C800 mit dem Cantwood-Chipsatz kostet hingegen ca. 180EUR und bietet nicht wirklich mehr als das P4P800.


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Support
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Leider war das Mainboard defekt, als ich es gekauft hatte. Da ich aber auch schon eine Grafikkarte von ASUS besitze habe ich mich schon vor geraumer Zeit über die Praktiken von ASUS informiert. Mein defektes Board hatte ich direkt zum Händler zurückgeschickt, was in meinem Fall noch sinnvoll war, und ASUS hatte mit dem Support nichts zu tun.

Und das ist genau das, was ASUS gerne möchte. Auf der Homepage von ASUS (www.asuscom.de) findet man zwar immer die aktuellsten Treiber und Informationen, aber mit einem defekten Bauteil möchte ASUS nichts zu tun haben. Das Board muss ich nämlich immer zum Händler schicken – eine Möglichkeit das Board direkt an ASUS zu schicken bestünde nur in dem Fall, wenn der Händler Insolvenz angemeldet hat.

Der Privatmann, der von privat kauft schaut da in die Röhre, wenn er nicht die Originalrechnung bekommt. D.h., wenn jemand von einem Privatmann etwas von ASUS kauft, so sollte er immer vorher fragen, ob eine Rechnung existiert. Ansonsten würde ich von solche einem Kauf Abstand nehmen.
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Fazit
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Wenn ich mal vom letzten Punkt absehe (also der Support), so handelt es sich bei dem ASUS-Board um ein rundum gutes Board, dass mich absolut überzeugen kann. Ich habe bisher keinen einzigen Absturz verbuchen können, habe viele Einstellmöglichkeiten und werde mit einer reichhaltigen Ausstattung verwöhnt. Der Preis ist auch recht moderat und im Vergleich zu den anderen und nur vermeintlich besseren Board mit dem Canterwood-Chipsatz ein richtiges Schnäppchen.

Wenn jemand also darüber nachdenkt aufzurüsten, der kann hier getrost zugreifen. Wenn jemand zu einem Board eines anderen Herstellers greifen möchte, der macht mit Sicherheit auch nichts falsch, da sich meines Erachtens die Boards nur in der Ausstattung unterschieden. Allerdings sollte man schon darauf achten, dass man vier Speicherbänke zur Verfügung hat, damit man später einfach ein paar RAM-Riegel dabei stecken kann.

Ich bin zufrieden mit meiner Aufrüstaktion und spreche eine Empfehlung für dieses Board aus und vergebe die Höchstnote in Form von fünf Sternen.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
l.x.klar

l.x.klar

18.02.2008 04:54

topbericht zu topboard, leider kein bh mehr heute, daher muss es erst mal ein sh tun...

DA_ZERO

DA_ZERO

04.04.2004 16:50

Echt super ausführlicher Bericht !KLASSE! cya zer0

moeran999

moeran999

13.02.2004 15:41

Superguter Bericht! Hab ein Gigabyte-Mainboard, auch P4 aber nicht sogut wie das hier ausgestattet. LG Bobby

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