2 Jahre Lieferumfang : incl. Stromzuführendem Netzkabeltechnische Daten:- Ausgang: 90 Watt - 4,74A / 19V- Eingang: 100-240V / 50-60 Hz- Funktions LED im Gehäuse- Abmessungen : 130mm x 55mm x 30mm - inkl. Stromzuführendem Netzkabel Wir senden Ihnen ein passendes Netzkabel für Ihr ausgewähltes Lieferland mit.Bei Abweichungen bitten wir Sie dies mitzuteilen. Die verschiedenen Steckertypen finden sie hier
dem angebotenen Artikel handelt es sich um hochwertige Neuware. Es ist kein Original-Artikel, sondern eine kompatible Version, welcher die Eigenschaften und die Passgenauigkeit des Originals hat.passend für folgende Modelle von ASUS: X53, X53Ka, X53L, X53Q, X53Sa, X53Sc, X53Se, X53Sg, X53Sr, X53Sv
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Festplatte klackert // Keine Treiber für XP mitgeliefert // Anwendungsleistung // Lautsprecher
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nachdem ich schon die CPU meines neuen Notebooks ausführlich beschrieben habe, folgt nun der Hauptbericht zu meinem ASUS X53KA. Gekauft habe ich das Notebook Anfang Dezember als Geburtstags und verfrühtes Weihnachtsgeschenk für ziemlich genau 800 Euro bei Notebooksbilliger.de. Um eines schon mal vorweg zu nehmen, beim ASUS X53KA handelt es sich um ein Einsteiger Gaming Notebook - für reine Office Geschichten gibt es bestimmt bessere. Normalerweise kosten halbwegs spieltaugliche Notebooks um die 1200€ - das X53KA gilt daher als Schnäppchen. Natürlich muss man einige Abstriche dafür machen bei der Akkulaufzeit und den verbauten Komponenten um eben jene Spieltauglichkeit möglichst preiswert zu erreichen. Ob das ASUS X53KA dennoch zu empfehlen ist erfahrt ihr jetzt.
1. Lieferumfang
2. Erster Eindruck
3. Technische Daten - 3.1. Die CPU - 3.2. Die Grafikkarten - 3.2.1. Die Radeon Mobility HD 2600 - 3.2.2 Die Radeon Xpress 1250 - 3.3. Die Festplatte - 3.4. Der Rest
4. Anschlüsse und Ausstattung
5. Ergonomie
6. Performance
7. Übertakten
8. Fazit
1. Lieferumfang
Aber genug davon, kommen wir erstmal zu dem Lieferumfang. ASUS liefert neben dem Notebook mit einer vorinstallierten Version von Windows Vista Home Premium aus. Das installierte Betriebssystem strotzt nur so vor Testversionen und lauter meiner Ansicht nach unnötigen Features, das Erste was ich nach erhalt des Notebooks tat war eine Betriebssystem Neuinstallation mit einer von mir auf meine Bedürfnisse angepassten Vista Home Premium Version. Neben dem Notebook liefert ASUS natürlich noch einen Akku, Netzteil, Nero 7 OEM, deutsches Handbuch, schnell start Anleitung, eine Treiber CD für Windows Vista und eine Recovery DVD mit der man das Notebook wieder in den Werkszustand zurück versetzen kann.
Es gibt also nichts besonders im Lieferumfang, alles was ich aufgezählt habe, mal abgesehen von Nero 7, dürfte ja wohl Standard sein. Zu erwähnen wäre hier noch das es keine Treiber gibt für Windows XP von ASUS, man findet aber von findigen Anwendern selbst zusammengestellte Treiber für Windows XP auf diversen Webseiten, ich nenne hier mal hardwareluxx.de
2. Erster Eindruck
Nachdem ich alles ausgepackt hatte schaute ich mir das Notebook etwas genauer an. Es handelt sich bei dem ASUS X53Ka um ein 15,4 Zoll Notebook mit einem Gewicht von etwa 2,7 kg.
15,4 Zoll dürfte der aktuell am häufigsten verwendete Formfaktor für Notebooks sein, ein guter Kompromiss zwischen Größe und Gewicht. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen, nichts klappert oder steht über, so wie man es von einem Namenhaften Hersteller erwartet der im Übrigen auch Notebooks für Apple produziert.
Die Tastatur ist für ein Notebook außerordentlich gut und stabil, sie kommt zwar nicht ganz an die eines Thinkpads ran aber ich bin doch ziemlich beeindruckt von ASUS. Auf einen Nummernblock muss man aber verzichten, dafür haben die Tasten aber auch alle dieselbe Größe wie bei einer normalen Tastatur und einen sehr angenehmen Anschlag. Multimediatasten wie sie bei vielen anderen Notebooks verbaut werden findet man auch nicht auf dem Notebook, nur fünf Zusätzliche Tasten mit denen man z.b. das Touchpad deaktivieren, spezielle ASUS Programme (Splendid) oder den Internet Explorer starten kann. Das Gehäuse ist sehr fest und widerstandsfähig, allerdings zieht es hässliche Kratzer nur so an. Rein äußerlich sieht das X53KA aus wie ein typisches Mittelklasse Notebook, man muss hierzu aber noch sagen das ASUS für fast alle seine 15,4 Zoll Notebooks ähnliche Gehäuse verwendet.
Die Stereoboxen sind über der Tastatur unter einem feinen Metallgitter versteckt, egal aus welchem Blickwinkel man es versucht, sie bleiben versteckt. Der durch die Boxen ausgegebene Sound ist einfach nur grauenhaft, selbst mein Handy bietet nur minimal schlechteren Sound. Vier LEDs geben Auskunft über den aktuellen Zustand des Notebooks, ein Power LED, ein LED das verschiedene Akku Zustände (laden, entladen, voll) anzeigt, eines das anzeigt ob Wireless Lan aktiv ist und eines das Auskunft über den Zustand der Bluetooth Funktion gibt. Man muss hierzu direkt sagen, mein X53KA verfügt über kein Bluetooth, hier sieht man was ich meine damit das ASUS gerne ähnliche Gehäuse verwendet bei seinen 15,4 Zoll Notebooks.. Meines Wissens nach verfügt erst die X53KA Version mit einem 2,2 GHz CPU über Bluetooth, hier aber keine Garantie. Wireless Lan lässt sich komfortabel mit einem kleinen Schieberegler unter den LEDs aktivieren bzw. deaktivieren. Rein äußerlich überzeugt das ASUS X53KA schon mal, kommen wir zu den inneren Werten..
3. Technische Daten
Wie anfangs schon erwähnt handelt es sich beim ASUS X53Ka um ein Einsteiger Gaming Notebook, dem entsprechend hat ASUS auch die verbauten Komponenten ausgewählt. Zunächst ein kurzer Überblick was in dem Notebook an Hardware steckt:
ATI Radeon Xpress 1250: Taktfrequenz Chip: 400 MHz Taktfrequenz Speicher: Identisch mit RAM 333 MHz Speicheranbindung: 128-Bit Speichergröße: Variable von 32 MB bis 1024 MB einstellbar Shadereinheiten: 4 Pixel- und 2 Vertex-Shader Shaderversion: 2.0 DirectX Version: 9.0 Pixel Füllrate: 1600 MPixel/s Texel Füllrate: 1600 MTexel/s
Festplatte:
Bezeichnung: Hitachi HTS542516K9SA00 Formfaktor: 2,5 Zoll Größe laut Hersteller: 160 GB Tatsächliche Größe: 152,6 GB Cache: 8 MB Umdrehungen pro Minute: 5400 Maximale Geschwindigkeit beim lesen: 67,5 MB/s Zugriffszeit: 11 ms Schnittstelle: SATA-150Ein AMD Turion64 X2 TL-56 mit 1,8 GHz soll für die nötige Rechenleistung sorgen während eine ATI Radeon Mobility HD2600 Grafikchip für flüssigen Bildlauf zuständig ist. Man merkt direkt das ASUS einen ziemlichen Sparkurs gefahren hat, momentan sind Intels Core2 Duo was mobile Performance angeht ungeschlagen, ASUS hat sich aus reinen Kostengründen entschieden einen AMD CPU zu verbauen was die Leistung zwar teils deutlich drückt, aber bei den meisten Spielen und fast allen Office Applikationen nicht schwer ins Gewicht fällt. Übrigens gibt es auch eine Version von diesem Notebook mit Intel CPU unter der Bezeichnung ASUS X53SA und mit einem Preis von 999€ - ein Aufschlag von gut 250€ auf den aktuellen Preis des X53KA. Mir war es den Aufpreis einfach nicht wert, da ich primär mit diesem Notebook spielen möchte und etwas das deutlich stärker als der verbaute Turion64 X2 TL-56 dann durch die Grafikkarte doch sehr stark limitiert würde. Um an CPU, Grafikchip und RAM zu kommen muss man nichts weiter machen als an der Unterseite des Notebooks eine große Klappe aufzuschrauben, man beachte die Bilder im Anhang :D
3.1. Die CPU
Bei der verbauten CPU handelt es sich um einen AMD Turion64 X2 TL-56 der über zwei Kerne verfügt und mit 1,8 GHz taktet. Der Turion64 X2 TL-56 basiert wie alle anderen aktuellen AMD Mobilprozessoren auf der K8L Architektur die auch bei Desktop Prozessoren wie etwa der gesamten Athlon64 X2 Reihe verwendet wird. Betrachtet man die technischen Daten eines Athlon64 X2 und eines Turion64 X2 fallen einem nur weniger Unterschiede auf, größter Unterschied dürfte wohl die niedrigere Verlustleistung und geringere Betriebsspannung sein. Wie seit 2003 üblich bei AMD hat auch der Turion64 X2 ein eingebautes Dual Channel Speicherinterface, hinzukommen diverse Befehlssätze (MMX 3DNow, SSE, SSE2, SSE3, AMD64) und PowerNow!. PowerNow! ist im Grunde dasselbe was bei Desktop Prozessoren als Cool'n'Quiet bezeichnet wird, dieses Feature regelt je nach Bedarf den Takt und die Spannung um höhere Akkulaufzeiten und geringere Wärmeentwicklung zu bewirken. Bei AMD64 handelt es sich um eine 64-Bit Erweiterung des Prozessors, dank ihr lassen sich 64-Bit Betriebssysteme wie etwa Windows Vista 64-Bit oder diverse 64-Bit Linux Arten ausführen. Mit auf 64-Bit optimierten Programmen kann man dann teils gewaltige Leistungssteigerungen erleben, etwa beim decodieren oder entpacken - für Spiele ist 64-Bit bisher fast völlig uninteressant, leider hat kaum ein Spielentwickler bisher auf 64-Bit gesetzt. Wesentlich interessanter dürfte die Möglichkeit sein unter einem 64-Bit Betriebssystem mehr als 4 GB Arbeitsspeicher zu verwenden, was bei den aktuellen Preisen für Arbeitsspeicher durchaus verlockend ist. Leider unterstützt das ASUS X53KA mit dem Standard BIOS nur 2,5 GB Arbeitsspeicher - egal ob mit einem 32-Bit oder 64-Bit Betriebssystem, erst ein BIOS Update ermöglichte nun 3 GB maximal zu verwenden. Der Turion64 X2 TL-56 basiert auf dem in 65 nm gefertigten Hawk Doppelkern mit je zwei mal 128 KB L1 Cache und 512 KB L2 Cache, im Gegensatz zu aktuellen Intel Prozessoren hat bei AMD jeder Kern seinen eigenen L2 Cache und davon auch noch deutlich weniger. Zur Kommunikation mit den anderen Komponenten im System verwendet der Turion64 X2 TL-56 einen mit 800 MHz getakteten HyperTransport-Links. Würde man den zweiten Kern und die niedrigere Verlustleistung/Spannung wegnehmen hätte man im Grunde nur noch einen Athlon64 3000+ von 2003, in etwa hier liegt die zu erwartende Leistung bei Anwendungen die nicht vom zweiten Kern profitieren. Die CPU steckt in einem Sockel S1 und lässt sich mit Leichtigkeit (aber Garantieverlust) austauschen. Prozessoren der nächsten Generation (Stichwort Griffin) werden wahrscheinlich auch noch für den Sockel S1 ausgeliefert, dürften aber elektronisch inkompatibel sein zu der aktuellen Infrastruktur. Somit bleibt der AMD Turion 64 X2 TL-68 mit 2,4 GHz wahrscheinlich der schnellste CPU auf den man aufrüsten könnte.
Leistungstechnisch reicht die CPU für den normalen Anwender locker aus, sämtliche herkömmlichen Office arbeiten gehen sehr schnell, decodieren, Filmschnitt oder ähnliches sollte man aber nach Möglichkeit vermeiden. Bei Spielen stellt eher die Grafikkarte ein Problem da, hier bietet der Turion64 X2 TL-56 aber auf jeden fall für die meisten aktuellen Spiele genügend Power. Sollte die Leistung mal wirklich nicht reichen kann man auch übertakten, mehr dazu später.
3.2. Die Grafikkarten
Hier ist das ASUS X53KA etwas besonderes, es besitzt neben der eigentlichen Grafikkarte noch die Möglichkeit stattdessen die onboard Grafikkarte zu verwenden. Man kann bequem im BIOS zwischen den beiden Grafikchips umschalten. Vorteile der onboard Lösung liegen auf der Hand, längere Akku Laufzeiten und weniger Wärmeentwicklung.
3.2.1. Die Radeon Mobility HD 2600
Als primäre Grafikkarte verbaut ASUS eine Radeon Mobility HD 2600 mit 512 MB Speicher. Die Radon Mobility HD 2600 ist erstmal nichts weiter als eine auf den mobilen Betrieb angepasste Radeon HD 2600 Pro. Wie bei der CPU wurde die Betriebsspannung reduziert und der Grafikchip besitzt die Möglichkeit sich im Leerlauf runterzutakten - dies dient erneut zu Reduzierung der Verlustleistung und Steigerung der Akkulaufzeiten. Der GPU trägt die Bezeichnung M76, dürfte aber nichts weiter sein als ein auf niedrige Spannung selektierter RV630 Chip welcher auch bei der Radeon HD 2600 pro und Radeon HD 2600 XT zum Einsatz kommt..
Wie auch die Desktop Radeon HD 2600, verfügt die Radeon Mobility HD 2600 über 120 Unified Shaders nach Version 4.0, volle Direct X 10.0 Unterstützung, Tessellator, 4 Raster Operation Units, 8 Textur Mapping Units und 16 Texture Addressing Units. Der 512 MB große Speicher ist mit einem 128-Bit Speicherinterface angebunden. Der GPU taktet mit 500 MHz, 100 MHz weniger als bei dem Desktopmodell während der Speicher gar nur mit 400 MHz läuft - was allerdings auch der normalen Desktop Grafikkarte entspricht. Man erkennt hier aber das ASUS bei dem Grafikspeicher gespart, der Speichertakt sollte regulär bei 600 MHz liegen und es sollte sich um GDDR3 und nicht DDR2 handeln. Allerdings ist ASUS damit nicht alleine, auch Toshiba taktet den Grafikspeicher nur mit 400 MHz.
Die 120 Unified Shader sind eigentlich nichts anderes als 24 5D Shadereinheiten. Das bedeutet stark vereinfacht, dass jeder der 24 Shadereinheiten bestenfalls 5 Operationen ausführen kann, in der Realität tritt dies jedoch kaum ein. Man sollte auch auf keinen fall den Fehler machen die ATI Shadereinheiten mit denen von Nvidia zu vergleichen oder mit Grafikkarten der vorherigen Generation - alle arbeiten grundlegend Unterschiedlich. Die aktuellen High-end Grafikkarten von ATI haben übrigens 64 5D Shadereinheiten, der Radeon HD 2600 Mobility bleibt grade mal etwas mehr als ein Drittel davon. Noch eine Besonderheit der 24 Shadereinheiten ist ihre Fähigkeit als Pixel-shader, Vertex-shader oder Geometrie-shader je nach bedarf zu agieren. Bei früheren Grafikkarten gab es eine feste Anzahl an Pixel-Shadern und Vertex-Shadern, dies führte häufig dazu das entweder der Pixel-Shader den Vertex-Shader limitiert oder umgekehrt, Geometrie-Shader sind erst mit Direct X 10 neu hinzugekommen und werden in nächster Zeit keine große Rolle spielen, erst recht nicht für eine Mittelklasse Grafikkarte. Eine unified Architektur in der jede Shadereinheit alles machen kann ist also grundlegend effizienter als eine mit getrennten Pixel- und Vertex-Shadern. Für die meisten aktuellen Spiele bietet die Radeon HD 2600 Mobility genug Power, je neuer das Spiel allerdings desto eher wird man gezwungen Details oder Auflösung zu reduzieren. Die AERO Oberfläche von Windows Vista wird natürlich voll unterstützt.
3.2.2 Die Radeon Xpress 1250
Wenn man mal nicht am Spielen ist mit dem Notebook und möglichst viel Strom sparen will, oder es schlicht auf gesteigerte Akku Laufzeit ankommt, bietet ASUS die Möglichkeit die dedizierte Radeon Mobility HD 2600 zu deaktivieren und stattdessen auf die in der Northbridge sitzende Grafikkarte vom Typ Radeon Xpress 1250 zurück zugreifen. Technisch basiert diese laut ATI auf der schon etwas in die Jahre gekommenen Radeon X700. Ich hege aber Zweifel an dieser Behauptung da die Xpress 1250 weitestgehend einer Radeon X600 bzw. 9600 entspricht und Features wie etwa Shadermodell 2.b der Radeon X700 nicht besitzt sondern nur Shadermodell 2.0 der Radeon X600/9600. Die GPU besitzt 4 Pixelpipelines, vier Pixel-Shader, zwei Vertex-Shader sowie eine Textur Mapping Unit und taktet mit 400 MHz. Als Speicher verwendet die Grafikkarte je nach Wunsch 32 bis 1024 MB vom Hauptspeicher, der Speichertakt ist also logischerweise der Selbe wie der des Hauptspeichers. Zum Spielen eignet sich die onboard Grafikkarte nur sehr beschränkt, alte Spiele oder wenige grafiklastige wie Neverwinter Nights, Hearts of Iron 2, Homeworld, Mafia oder Victoria lassen sich noch grade so spielen. Klar die Leistung in Spielen ist mies, aber warum sollte man auch die onboard Karte der Radeon Mobility HD2600 vorziehen? Ihren eigentlichen Hauptzweck, das verlängern der Akkulaufzeit und minimieren der Hitzeentwicklung erfüllt sie aber voll und ganz. Mit aktivierter onboard Grafikkarte sinkt der Stromverbrauch massiv und die Akkulaufzeit erhöht sich um fast eine Stunde! Perfekt wenn man unterwegs Arbeiten muss und nicht ans zocken denkt. Auch wenn das Notebook in ein wenigen Jahren gar nicht mehr zum spielen geeignet ist, hat man dann noch ein anständiges Office Notebook. Die Möglichkeit die onboard Grafikkarte anstelle der dedizierte zu verwenden finde ich einfach Genial, mir sind auch nur zwei weitere Notebooks bekannt mit demselben Feature. Wie auch bei der ATI Radeon HD 2600 unterstützt die ATI Xpress 1250 die AERO Oberfläche von Windows Vista und beschleunigt diese durchaus Ausreichend.
3.3. Die Festplatte
Kommen wir zum ersten Kritikpunkt an dem ASUS X53KA, der Festplatte. Es handelt sich um eine Hitachi HTS541616J9SA00 im 2,5 Zoll Formfaktor mit SATA-I Interface. Rein von den technischen Daten liest sie die HTS541616J9SA00 wie ein halbes dutzend andere Festplatten auf den Markt. Mit 5400 Umdrehungen in der Minute, 2 MB Cache, einem Gewicht von 102g und einer Durchschnittlichen Zugriffszeit von 11 ms ist die 160 GB fassende HTS541616J9SA00 alles andere als etwas besonderes. Besonders ist allerdings ein merkwürdiger Fehler der sich bei nahezu allen Notebooks der X53KA Reihe finden lässt. Alle paar Minuten hört mein ein leises "klack" von der Festplatte, mal liegen auch nur Sekunden zwischen diesen Geräuschen. Am Anfang hat mich das echt ziemlich nervös gemacht, ständig befürchteten ich einen Festplattencrash. Nach drei Monaten habe ich mich allerdings an dieses "klack" gewöhnt, meinen Daten ging es bisher auch immer gut. Über dieses Phänomen habe ich mich auch mit anderen Besitzern des Notebooks unterhalten, laut ihnen tauscht ASUS die Festplatten auf Wunsch um. Abgesehen von diesem Geräusch ist die Festplatte allerdings äußerst leise und entwickelt nur wenig Wärme. Natürlich kann man auch selbst die Festplatte austauschen und das ganz ohne Garantieverlust.
3.4. Der Rest
OK was gibt es sonst noch Erwähnenswertes? Der 2 GB große Arbeitsspeicher setzt sich aus zwei 1 GB DDR2-667 Speicherriegeln von Qimonda zusammen, natürlich sind diese austauschbar. Wie jedes moderne Notebook besitzt auch das ASUS X53KA über eine integrierte Wireless Lan Karte welche auf die etwas älteren 802.11a, 802.11b und 802.11g zurückgreift. Auf dem Mainboard ist die mobil Variante der AMD RS690M Northbridge mit integrierter Radeon Xpress 1250 und der ATI SB600 Southbridge verbaut, die interne Kommunikation läuft über den HyperTransport-Link.
4. Anschlüsse und Ausstattung
Neben der verbauten Hardware sind natürlich auch die Anschlussmöglichkeiten für Pperipheriegeräte äußerst wichtig. Hier zeigt sich das ASUS X53Ka äußerst vielseitig, mit vier USB 2.0, einem Firewire, einem DVI, einem VGA, einem RJ-45 1000 Mbit Lan, Modem, S-video, Audio Ausgang und Mikrofon Anschluss. Ein Mikrofon ist übrigens ebenso vorhanden wie eine 1,3 Megapixel Webcam. Natürlich besitzt das X53Ka auch einen DVD Brenner der nahezu jedes DVD Format mit bis zu 8x Geschwindigkeit beschreibt, Dual Layer DVDs werden auch unterstützt. Ein normaler CD-R wird maximal 24x beschrieben während ein CD-RW das Maximum bei 8x liegt. Manche Varianten des X53Ka sollen auch die Möglichkeit habe per Lightscribe Bilder auf CD bzw. DVD Oberflächen einzubrennen, meines hat dieses Feature jedenfalls nicht.
5. Ergonomie
Wie eingangs schon erwähnt ist die Tastatur echt klasse und meiner Ansicht nach deutlich besser als was man bei MSI, One und Co geboten bekommt. Das Touchpad arbeitet präzise und hat eine gute Größe, manchmal kommt man beim schreiben allerdings aus versehen an das Touchpad und der Zeiger verspringt dann total. Das verbaute Display ist leider ein so genanntes Glare Display, das heißt um es einfach auszudrücken, dass es teils sehr stark spiegelt. Im Gegensatz zu den nicht spiegelnden matten Displays bietet ein Glare zwar deutlich bessere Kontraste, macht Arbeiten im freien aber nahezu unmöglich. Jede Lichtquelle wird reflektiert, selbst wenn man ein weißes Hemd trägt kann es zu störenden Spiegelungen gekommen. Solange das Display mit voller Intensität leuchtet ist diese Spiegelung noch ertragbar, wenn man sie aber reduziert, wie es normal ist im Akkubetrieb, fallen sie immer stärker zur Last und können effektives Arbeiten unmöglich machen. Besonders nervend war das Glare Display während Zugfahrten, die Deckenbeleuchtung wird gespiegelt, die Gegend an der man vorbei fährt wird gespiegelt und man selbst spiegelt sich auch noch drin. Es hat mich am Anfang wirklich sehr gestört, es dauerte etwa drei Wochen bis ich mich dran gewöhnt habe - jetzt fällt es mir nur noch auf wenn ich unterwegs bin mit dem Notebook. Da es sich um ein Widescreen Display handelt muss man vorlieb nehmen mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel, besonders bei älteren Spielen kann dies dazu führen, dass das Bild vermatscht oder leicht verschwommen wirkt.
Erfreulicherweise wird das ASUS X53KA selbst nach mehreren Stunden Betrieb nicht sonderlich heiß, die rechte Seite der Tastatur wird zwar schon spürbar wärmer, aber auf keinen Fall störend. Das Notebook wird nur mit einem einzigen Lüfter belüftet und hat eine äußerst seltsame Kühlerkonstruktion. So ist die CPU per Heatpipe an mehrere feine Lamellen aus Aluminum angeschlossen die direkt im Luftstrom des Lüfters liegen. Die GPU ist per Heatpipe an das Gehäuse des Lüfters angeschlossen welches ebenfalls aus Aluminium besteht. Ich weiß nicht, ob ich Respekt haben soll vor der Idee oder mir Gedanken machen sollte über die Sparsamkeit von ASUS. Fakt ist jedoch, dass das Kühlungssystem einwandfrei funktioniert. Solange man nur arbeitet oder im Internet unterwegs ist bleibt der Lüfter angenehm leise, beim Zocken dreht der Lüfter nach kurzer Zeit ziemlich auf, hält aber ein akzeptables Niveau an Lautstärke.
Der Lithium-Ionen-Akku hält je nachdem Tätigkeit und verwendeter Grafikkarte maximal drei Stunden. Beim Spielen hat man vielleicht eine Stunde Zeit, dann ist schicht im Schacht. Einen bis zu zweieinhalb Stunden dauernden Film kann man sich auch grade so noch Ansehen und wenn man nichts anderes macht als Officearbeiten hat man drei Stunden Zeit.
6. Performance
Die Leistung des gesamten Systems entspricht in etwa einem aktuellen Einsteiger Desktop System. Herkömmliche arbeiten unter Windows XP und Windows Vista stellt für das ASUS X53KA kein Problem da. Bei Spielen sieht es manchmal etwas anders aus, trotzdem kann man Spiele wie Call of Duty 4, Neverwinter Nights2, Vampire - The Masquerade Bloodlines, Warcraft 3, Max Payne 2, Wolfenstein - Enemy Territory, Star Wars Empire at War, Sins of a Solar Empire, Stalker, Gothic 3 und The Witcher meist in höchster Auflösung mit vollen Details spielen. Qualitätssteigernde Funktionen wie Antialiasing (glättet Kanten) und anistropische Filterung (schärfere Darstellung von entfernten Texturen) sollte man sich allerdings verkneifen, außer man spielt wirklich alte Schinken. Crysis lässt sich übrigens mit reduzierten Details auch flüssig Spielen, verliert dadurch aber sehr viel von seiner tollen Optik. Für kommende DirectX 10 Spiele dürfte die Radeon HD 2600 grundsätzlich zu langsam sein. Eigentlich bietet DirectX 10 weniger neue Funktionen, lässt sich dafür aber einfacher programmieren und arbeitete damit effezienter. Aktuelle Spiele nutzen DirectX 10 allerdings fast ausschließlich um das bestehende DirectX 9.c Grundgerüst mit zusätzlichen Effekten zu erweitern, selbst ohne diese wäre die Radeon HD 2600 Mobility meist schon fast völlig überfordert. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Performance im Officebetrieb und beim zocken, man muss sich immer im Hinterkopf behalten das es sich ja um ein Notebook handelt und nicht einen Desktop PC, ein gut ausgerüsteter Desktop erreicht locker die fünffache Leistung in Spielen. Achja, laut der in Windows Vista eingebauten Benchmark (auf die ich nicht viel geben würde.) schneidet das System wie folgt ab:
Sollte die Leistung in einem Spiel dann mal doch nicht reichen kann man sowohl CPU als auch GPU übertakten. Der Turion64 X2 TL-56 lässt sich mit Hilfe des AMD SystemManagers kinderleicht unter Windows übertakten. Wie fast alle Mobil Prozessoren eignet sich auch der Turion64 X2 TL-56 äußerst gut zum Übertakten. So konnte ich die CPU auf bis zu 2,6 GHz übertakten, was einem sattes Plus von fast 45% entspricht. Mit 2,6 GHz hat man dann wirklich genug Leistung, damit entspricht der Turion64 X2 TL-56 einem Desktop Athlon64 X2 5000+! Grade beim dekodieren oder anderen prozessorlastigen Aufgaben bewirkt das eine deutliche Leistungssteigerung. Die Grafikkarte ist nicht ganz so übertaktungsfreudig, erreicht aber inzwischen auch Taktraten von 560480 MHz statt 500400 MHz was Spiele auch gut beschleunigt aber nicht so krass wie es bei der CPU der fall ist.
Übertakten erhöht natürlich den Stromverbrauch und da CPUGPU auch an gesteigerte Wärmeentwicklung leiden läuft der Lüfter wesentlich lauter, die Garantie geht auch durchs Übertakten verloren. Allerdings kann es sich wirklich lohnen, ein fünftel mehr Leistung kann in Spielen manchmal viel ausmachen. Es sollte aber klar sein das nicht jedes Notebook sich so gut übertakten lässt wie dieses, ich hatte jedenfalls Glück so ein gut übertaktbares Notebook zu erwischen.
8. Fazit
Es mag kein perfektes Notebook sein, es hat weder einen sonderlich lang haltbaren Akku, noch ist es sehr leicht oder hat die mega Leistung in Spielen. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meinem Kauf, es kann genau das was ich mir gewünscht habe und sogar noch mehr. Ich gehe häufig auf Netzwerkpartys bzw. Lan Partys und immer den großen schweren Desktop mitschleppen war mir auf Dauer zu anstrengen. Außerdem bin ich recht viel unterwegs und kann mithilfe des Notebooks nahezu überall arbeiten wo ich mein Quartier aufgeschlagen habe. Für einen aktuellen Preis von etwas mehr als 700 Euro ist es wirklich ein sehr verlockendes Angebot. Es ist schwer das Notebook mit Sternen zu bewerten, es hat leider doch die ein oder andere unschöne Macke wie die klackernde Festplatte oder fehlende Treiber für Windows XP. Die Performance ist auch nicht state of art, aber für mich Ausreichend. Dafür hat es zwei Grafikkarten und einen äußerst guten Preis für ein spieletaugliches Notebook. Alles in allem bekommt das ASUS X53KA von mir vier Sterne und eine Empfehlung, wer auf der Suche ist nach einem spieletauglichen Notebook ohne sich dabei verschulden zu müssen sollte zuschlagen. Sollte man aber kein Interesse an Spielen und ähnlichem haben empfehle ich den Griff zu einem aktuellen Notebook mit Intel Core2 Duo CPU und onboard Grafikkarte wie etwa das Lenovo ThinkPad R61i was aktuelle auch schon für 750 Euro zu bekommen ist.
Ich hoffe mein Bericht konnte euch weiterhelfen oder zumindest unterhalten, zum abklicken finde ich ihn jedenfalls zu schade ;)
W.: 4.044
Edit: Dieser Bericht wurde von dem User 'berlinsammy30' kopiert, leicht verändert und auf dooyoo veröffentlich, eine Schande ist das!
Hier ein Link für jeden der sich selbst davon überzeugen möchte: http://www. dooyoo.de/notebook/asus-x53sa-ap093c/1310750/
Pro: Turion 64 x2 TL-64!, Preis, Verarbeitung, Leise, Auflösung (1400x900), 250 GB Festplatte Kontra: Lüfter auf der Rückseite, wird im Bett recht warm, Kaum BIOS Einstellungen verfügbar
Hallo,
vor etwa 3 Wochen habe ich mir dieses Notebook von notebooksbilliger.de bestellt und seitdem nutze ich es auch. Zugeschlagen habe ich vor allem deswegen, weil das Notebook bei notebooksbilliger.de gerade im Angebot war und ich es so für 650 ...
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Pro: schneller Prozessor, gute Grafikkarte Kontra: sehr schlechte Verarbeitung, 3 Jahre gehalten, dann Halterungen gebrochen.. :-(
Gekauft wurde das Notebook über "notebooksbilliger.de" Ende 2007 für ca. 880 Euro. Lt. diverster "Testberichte" ein sehr gutes Notebook mit annehmbaren Gameeigenschaften. Lieferumfang Notebook Windows Vista Home Premium aus. Akku Netzteil deutsches ...
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... Erster Eindruck / Akkulaufzeit Das Asus X53Ka ist meines Achtens für den Hausgebrauch ein sehr gutes Notebook. Jedoch liegt die Betonung hier auf Hausgebrauch, da der Akku leider etwas zu wünschen übrig lässt. Durch Powermanagement kann zwar das ...
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