Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
kinderleichte Montage, kein schweres Heben, große Sicherheit, keine Beeinträchtigung des Fahrverhaltens |
| Kontra: |
Preis |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ihr habt Euch sicherlich schon gefragt, warum ich mich in letzter Zeit soviel mit Fahrradträgern und Dachgepäckträgern beschäftige. Sobald es warm wird, beginnt für mich immer die große Mountainbike-Saison, d.h. das Rad wird aufs Auto gepackt und dann geht es am Wochenende z.B. in die Eifel oder in die Pfalz, um in schöner Umgebung ausgiebig zu Radeln. Außerdem besitzt ein Bekannter von mir in Tübingen einen Fahrradladen, so dass ich ihm immer mal wieder Erfahrungsberichte über die verschiedenen Trägersysteme gebe, damit er seine Kunden beraten kann, da er selbst kein Auto besitzt aber die Teile dennoch im Angebot hat.
Auf meiner letzten Tour habe ich mir von ihm folgendes Trägersystem zum Testen ausgeliehen:
Atera „Duro“
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Heckträger für Fahrräder
Gewicht: 14,8 kg
Material: Trägerplatte aus ABS, Luranbeschichtet
Preis: 288,- Euro
Der Heckträger „Duro“ von Atera ist für fast alle Fahrzeuge mit Anhängerkupplung geeignet. Lediglich Besitzer von Geländewagen sollten sich bei ihrem Händler informieren.
Zur Montage:
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Vor der Befestigung am Fahrzeug muss zuerst die Grundeinstellung am Heckträger selbst vorgenommen werden. D.h. der Duro muss auf die jeweilige Anhängerkupplung eingestellt werden. Das ist keine große Aktion und es bedarf nur eines Schraubenschlüssels (genaue Nummer weiß ich leider nicht mehr), der in jedem Werkzeugkasten zu finden ist. Dannach lässt er sich schnell mit einem Griff ohne Werkzeug am Heck des Fahrzeugs anbringen.
Zum Heckträger:
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In der Grundversion ist der Duro für 2 Fahrräder ausgelegt, kann aber jederzeit für ein 3. Rad erweitert werden. Dazu muss man lediglich einen zusätzlichen Haltebügel kaufen. Der Heckträger von Atero besteht zu großen Teilen aus Kunststoff. Dadurch ist er mit seinen 14,8 kg wesentlich leichter als vergleichbare Heckträger aus Metall. Die Räder werden auf einer Kunststoffschale abgestellt und an einem integrierten Aluminiumrohr befestigt. Dieses Rohr lässt sich leicht abnehmen, wodurch der Träger zwecks Lagerung nur sehr wenig Platz in der Garage wegnimmt. Die Trägerplatte, auf der die Räder stehen, ist durchgehend, d.h. die Räder sind dadurch gegen Verschmutzung und Beschädigung von unten geschützt. Man kann also problemlos auch Schotterwege fahren, ohne dass der Lack des Rades durch Steinschlag beschädigt wird. Sowohl die transportierten Räder als auch der Träger selbst sind durch einen Vielzahnschlüssel vor Diebstahl geschützt. Der Fahrradträger ist abkippbar, wodurch der Kofferraum leicht und problemlos genutzt werden kann. Der Heckträger von Atera besitzt eine amtliche Europäische Betriebserlaubnis, wodurch bei fast allen Fahrzeugen eine gesonderte TÜV-Abnahme entfällt.
Zum Fahrverhalten:
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Besser als mit dem Duro an Atera habe ich bislang mein Rad noch nicht transportiert. Der Träger ist absolut fest und sicher mit dem Auto verbunden. Beim Bremsen, Beschleunigen und Lenken habe ich keinen Unterschied zum Fahren ohne Fahrradträger gemerkt. Dadurch dass die Räder hinter dem Heck transportiert werden, entstehen wesentlich weniger zusätzliche Fahrgeräusche als bei einem Transport auf dem Dach. Endlich konnte ich während der Fahrt auch das Sonnendach öffnen. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass der Spritverbrauch auch im Vergleich zu einem Transport auf dem Dach geringer war.
Fazit:
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Der Atera Duro ist eine sehr gute Lösung zum Transport von Fahrrädern. Leider hat dies auch seinen Preis. Das ganze ist nicht gerade billig, insbesondere wenn man noch die Kosten für eine Anhängerkupplung bedenkt. Autofahrer, die sonst keine Anhängerkupplung an ihrem Auto benötigen, sollten sich die Anschaffung ernsthaft überlegen, da es durchaus auch preiswertere Alternativen gibt. Schaut man jedoch nur auf die Sicherheit und dem Komfort, so gibt es kaum eine bessere Lösung als den Transport von Fahrrädern mit einem Heckträger, der auf der Anhängerkupplung montiert wird. Diese Systeme bieten sich vor allem auch für Rückengeschädigte an, denn zur Befestigung des Rades muss dieses nur ganz leicht angehoben werden. Natürlich werden diese Systeme auch von anderen Firmen angeboten. Jedoch hier ein wichtiger Rat: Hände weg von irgendwelchen Extrembilligangeboten in Angebotsblättchen von diversen Baumärkten. Gute Qualität und Sicherheit hat nun mal ihren Preis. Dass Atera auf Qualität setzt, zeigt auch, dass eine dreijährige Garantie auf die Produkte geboten wird.
| weitere Erfahrungsberichte |
Alt und doch immer einfach zu montieren
Bewertung für Atera Duro von
bladiator
Pro: siehe oben
Kontra: siehe obn
Der Atera Duro , gibt es schon seit einigen Jahren in dieser Form , und doch bewährt er sich von Jahr zu Jahr . Zur Zeit hat der Thule 910
immense Probleme den Heckträger wackelfrei auf die Anhängevorrichtung zu bekommen , deshalb ist der Duro auf je ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
21.07.2000
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