Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Ich bin Atheist, aber eine Weltanschauung mit Pro oder Kontra zu beurteilen wäre völlig absurd ! |
| Kontra: |
Ich bin Atheist, aber eine Weltanschauung mit Pro oder Kontra zu beurteilen wäre völlig absurd ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Erst einmal ein kleines Vorwort zu meinem Bericht: Diesen Bericht habe ich bereits vor einigen Jahren geschrieben, um meine Theorien zum Thema Atheismus einmal zu Papier zu bringen. Ich habe mich nämlich selbst lange Zeit intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt, und kam deshalb irgendwann auf die Idee, meine Gedanken endlich zu Papier bringen zu müssen.
Ich habe erst vor wenigen Tagen meinen ersten Bericht hier reingesetzt, und kenne mich bei ciao.de folglich noch nicht allzu gut aus. Umso überraschter war ich, nachdem ich aus reiner Langeweile einmal Atheismus als Suchbegriff eingegeben habe, gleich 10 Berichte zu dem Thema zu finden. Bis dahin dachte ich, hier ginge es nur um Produktbewertungen. Der Text ist mit ausgedruckten 10 Seiten Länge sicherlich deutlich länger als die üblichen Berichte, weshalb ich es sicher niemandem übel nehme wenn er an dieser Stelle jetzt wieder abbricht den Bericht zu lesen. Wer ihn aber liest, dem wäre ich überaus dankbar für jeden begründeten, ehrlichen Kommentar. Denn da ich über meine Thesen (gerade infolge dieses Textes) schon zahlreiche kontroverse Gespräche mit Theologen oder auch sonstigen gläubigen Christen geführt habe, bin ich sehr gespannt auf jede Kritik, die ich bekomme (sowohl positive als auch negative).
Dieser Text ist für all diejenigen, die immer und immer wieder versuchen, mich von meiner atheistischen Überzeugung abzubringen und zum Christentum hinzuführen. Ferner schreibe ich dies für alle, die sich ihrer religiösen Orientierung selbst nicht ganz sicher oder auch nur offen für eine gegensätzliche Position zu ihrer eigenen sind. Wer in seinem Glauben allerdings so sehr gefestigt ist, dass er absolut keinen Zweifel daran zulassen möchte, dem kann ich nur davon abraten weiterzulesen. Solche Menschen könnten sich durch das, was ich hier schreibe, in ihrem Glauben verletzt fühlen, und das ist definitiv nicht meine Absicht.
Nichts kann aus dem Nichts entstehen! Das gilt für Energie, Materie und alles was dem Menschen bekannt und vertraut ist. Der Glaube an ein Leben nach dem Tod setzt aber auch stets die Existenz einer Seele voraus. Wenn jedoch eine Seele existiert, und diese Seele unvergänglich ist, dann stellt sich zwangsläufig die Frage, woher diese Seele entstammt. Eine ewigwehrende Daseinsform nach dem Tod ist also nur dann denkbar, wenn es bereits eine Daseinsform vor der biologischen Zeugung gäbe. Die Seele müsste bereits vorher in irgendeiner Form existieren.
Es ist erwiesen, dass nicht nur körperliche sondern auch geistige Eigenschaften wie Intelligenz, Reizbarkeit oder Begabungen erblich sind. Da das Erbgut aber völlig zufällig aus einer Mischung der Gene beider Elternteile entsteht, kann es in einer Daseinsform vor der Zeugung noch nicht enthalten sein. Die Seele vor der Zeugung enthielte also weder eine Intelligenz noch eine Mentalität. Eine Seele in der Form, dass sie alle geistigen Eigenschaften des Menschen innehat, und den Körper lediglich als äußere Hülle verwendet und später abstößt, kann vor der Zeugung folglich gar nicht bestehen.
Eine denkbare Antwort auf dieses Problem wäre die buddhistische Theorie, dass eine Seele immer wiedergeboren wird. Somit stellt sich nicht die Frage der Herkunft der Seele, da sie Teil eines geschlossenen Kreislaufes wäre. Allerdings geht die buddhistische Theorie davon aus, dass die charakterlichen Eigenschaften, auch wenn man sich an seine vorhergegangenen Leben nicht erinnern kann, Teil der Seele sind und stets übernommen werden. Also ergibt sich wieder das gleiche Problem wie zuvor, nämlich, dass der Charakter zu einem entscheidenden Anteil das Resultat der elterlichen Gene ist. Die Theorie kann folglich nicht stimmen.
Es wäre aber durchaus denkbar, diese Theorie insofern abzuwandeln, dass die Seele zwar immer wiedergeboren wird, sich die charakterlichen Eigenschaften aber stets ändern. Dies bedeutete allerdings, dass die Individualität nach dem Tod gelöscht wäre. Man würde zu einer völlig neuen Persönlichkeit und die eigene Charakterbeschaffenheit wäre nicht mehr existent, was im Grunde genommen nahezu gleichbedeutend mit der atheistischen Theorie ist, dass das eigene Leben nach dem Tod nicht weitergeht.
Die einzige Möglichkeit wäre also folgende Überlegung: Wenn eine Seele vor der Zeugung nicht existieren kann, und ein Leben nach dem Tod ohne Seele nicht denkbar ist, muss diese Seele wider aller Vernunft doch aus dem Nichts erschaffen werden.
Gott gilt allgemein als der Schöpfer. Angenommen es gäbe also einen Gott, der das Universum, die Welt und alles darauf befindliche einfach so erschaffen hätte, dann könnte er selbstverständlich auch eine Seele einfach so erschaffen. Dies setzt einen allmächtigen Gott voraus!
In den meisten Religionen wird Gott allerdings zugleich auch als gütig angesehen und verehrt. Dies ist jedoch ein Widerspruch in sich, denn Gott kann unmöglich sowohl gütig als auch allmächtig sein. Wenn man die Welt mit offenen Augen beobachtet, stellt man fest, dass sie vorrangig vom Leid beherrscht wird. In den meisten Ländern müssen große Teile der Bevölkerung den Hungertod sterben, Seuchen breiten sich in sämtlichen Armutsländern rapide aus und Kriege sowie Machtwillkür geben ihr übriges dazu. Wenn Gott sowohl allmächtig als auch gütig wäre, gäbe es all dieses Elend nicht. Er kann also nur entweder gütig aber nicht allmächtig oder allmächtig aber nicht gütig sein.
Die erste Möglichkeit scheidet schon deshalb aus, weil nur ein allmächtiger Gott, wie oben erläutert, die Schlussfolgerung auf ein Leben nach dem Tod zulässt. Ansonsten wäre es ja auch keine Gottheit. Es bleibt also nur die Möglichkeit, dass Gott entweder gleichgültig gegenüber den Menschen ist oder gar diese ganze Pein absichtlich verursacht.
Wenn Gott gleichgültig wäre, dann hätte er die Welt erschaffen, und griffe seitdem nicht mehr in das Weltgeschehen ein. Der Mensch wäre für alles was auf der Erde geschieht selbst verantwortlich. Ein gleichgültiger Gott nähme aber auch keine Selektion nach dem Tod vor, wer in das ewige Paradies käme und wer nicht. Er interessierte sich ja nicht für die Menschheit. Eine solche Gottheit wäre irrelevant, da sie sich in keiner Weise mehr mit den Menschen befasste. Sie wäre vergangen und für die Menschheit somit ohne jede Bedeutung. Doch warum sollte Gott sich die Mühe machen, die Erde und alles darauf zu erschaffen, um sich dann nicht mehr dafür zu interessieren? Diese Annahme ist völlig unlogisch, und somit zu verwerfen.
Man könnte sie nur insofern abändern, dass Gott sich zwar ursprünglich um die Menschheit kümmerte, aufgrund ihres maßlosen Fehlverhaltens jedoch derart enttäuscht wurde, dass er sich von ihr abwandte und sich zumindest in irdische Geschehnisse nicht mehr einmischt. Ein gütiger Gott würde den Menschen ihre Schwächen aber verzeihen, oder zumindest jeden Einzelnen gemäß seiner Taten beurteilen anstatt sich von den Missetaten der breiten Masse verblenden zu lassen. Elend befällt trotzdem nicht nur die egoistischen Menschen, sondern auch diejenigen, die ein selbstloses Leben führen.
Es bliebe also nur die Möglichkeit, dass Gott all das Leid auf dieser Welt absichtlich verursacht oder zumindest gutheißt. Unabhängig davon, ob man dies nun als eine Prüfung für die Menschheit ansieht oder nicht, müsste ein Gott, der seine eigenen Geschöpfe bewusst so unerbittlich leiden lässt, ausgesprochen sadistisch sein. Das ewige Reich eines sadistischen Gottes wäre aber kein Paradies, sondern eher mit der Hölle gleichzusetzen. Die Annahme, dass also nicht Gott sondern Satan (oder was immer man dafür halten mag) die Welt erschaffen hat und darüber herrscht, widerspricht allerdings jeder Theologie und wird allenfalls von Okkultisten vertreten. Diese These lässt sich zwar nicht widerlegen, doch warum sollte man einen solchen Gott verehren? Es bliebe also die Wahl, die Existenz eines Gottes zu leugnen, oder zu einem Gott zu beten, der dem Teufel gleichkäme.
Die Existenz eines ewigen Paradieses ist ohnehin äußerst fragwürdig, wenn man bedenkt, dass das Elend auf der Welt größtenteils ein Resultat menschlichen Fehlverhaltens ist. Betrachtet man die Geschichte aus einem distanzierten Standpunkt, muss man leider feststellen, dass das Handeln der Menschheit, bis auf sehr wenige Ausnahmen, in erster Linie von Eigennutz und Naivität bestimmt wird. Sobald also Menschen nach ihrem Tod in dieses Paradies kämen, wäre es dort mit der Harmonie vorbei. Völlige Harmonie lässt sich ohnehin nur dann erreichen, wenn alle Menschen in völligem Einklang lebten, es also keine gegensätzlichen Meinungen und Interessen gäbe. So etwas lässt sich erfahrungsgemäß jedoch nur durch Zwang erreichen, und entspräche wohl dem genauen Gegenteil von dem, was man sich unter einem Paradies vorstellt.
Selbst wenn man davon ausgeht, dass das Jenseits etwas derart Unvorstellbares sei, dass der menschliche Verstand es gar nicht erfassen und sich somit auch kein Bild vom Dasein im Paradies machen kann, bleibt doch folgender Sachverhalt bestehen: Interessenunterschiede und Meinungsverschiedenheiten bedeuten Konfliktpotenzial. Völlige Meinungsgleichheit wiederum bedeutete den Verlust der Individualität. Beide Extreme widersprechen der Vorstellung absoluter Glückseligkeit. Alles was sich zwischen diesen beiden Extremen bewegt wäre allerdings nicht mehr vollkommen. Ein unvorstellbar himmlisches Paradies grenzenloser Freude ist somit gar nicht möglich, weder rational noch irrational!
Noch ein weiterer Aspekt lässt die Existenz eines allmächtigen Gottes anzweifeln. Wäre Gott wirklich allmächtig, dann müsste er unfehlbar sein, denn Fehlbarkeit und Allmacht sind Gegensätze. Fehlbarkeit ist eine biologisch bedingte Schwäche, welche die Allmacht verhindert. So wird der Mensch die Natur niemals gänzlich beherrschen können, weil ihn seine eigenen Untugenden immer wieder in die Schranken weisen und er sich eher selbst vernichten wird als Herrscher über die Naturgewalten zu werden.
Die Schöpfung eines unfehlbaren Gottes müsste dementsprechend ebenfalls makellos sein, denn alles was von der Perfektion abweicht ist fehlerhaft. Nachweislich sind die Geschöpfe der Erde aber alles andere als perfekt. Vielmehr beruht die Natur, wie wir sie kennen, auf dem Prinzip von Versuch und Irrtum. Verschiedenste Arten mussten sich im Laufe der Evolution entweder neuen Bedingungen anpassen oder waren zum Aussterben verurteilt. Sie waren nicht perfekt genug, um unverändert überleben zu können, also fehlerhaft. Ein unfehlbarer Gott hätte keinen zweiten Versuch gebraucht. Er hätte nicht erst aus Mirkoorganismen im Meer im Laufe mehrer Millionen Jahre die Dinosaurier erschaffen müssen, sie dann aussterben lassen und anschließend im Laufe einer neuen Evolution die heutige Fauna und Flora entstehen lassen, zumal die Evolution bis heute nicht zum Stillstand gekommen ist sondern stets fortschreitet. Ein unfehlbarer Gott hätte von vorneherein alles richtig machen müssen!
Da die Schöpfung also Fehler aufweist, kann Gott folglich nicht unfehlbar sein. Da Gott wiederum fehlbar ist, kann er nicht allmächtig sein. Und da Allmacht letztlich das ist, was ihn als Gott deklariert, und auch das ist, was ein Leben nach dem Tod überhaupt erst ermöglicht, kann es weder einen Gott noch ein Leben nach dem Tod geben.
Nun mag man sich fragen, wenn die Theorie, es gäbe sowohl einen Gott als auch ein Leben nach dem Tod, wirklich so widersinnig wäre, wie ich es hier darstelle, warum glauben dann fast alle Menschen auf der Welt an eben diese Theorie? Warum sind nahezu alle Religionen auf genau diese Annahme ausgerichtet?
Die Angst vor dem Tod ist die wohl tiefgreifendste Angst, die der Mensch kennt. Man fürchtet sich allein schon vor der Vorstellung, dass es mit der eigenen Existenz zu Ende geht. Nichts ist so erschütternd wie die Erkenntnis, dass man nicht ewig lebt! Man muss sich folgende Fragen stellen:
Wer möchte sich schon gerne eingestehen, dass er irgendwann nicht mehr existieren wird? Dass die Weltgeschichte ganz einfach weiter ihren Lauf nimmt, und man es selbst nicht mehr mitbekommt? Dass man schlicht und ergreifend nicht mehr dabei ist, nicht mehr da ist, gar nicht mehr ist? Diese Angst kennt jeder Mensch, jeder hat sie schon einmal durchlebt und die meisten ergeben sich ganz einfach dieser Furcht. Sie flüchten sich in die Wunschvorstellung, dass es doch noch ein Leben nach dem Tod gäbe, und müssen sich mit diesen quälenden Fragen nicht mehr befassen.
Dazu kommt die Tatsache, dass fast jeder schon einmal die Erfahrung machen musste einen nahestehenden Freund oder Verwandten durch den Tod zu verlieren. Auch hier wollen sich nur die Wenigsten eingestehen, dass dieser Mensch den man doch so gut kannte, den man vielleicht sogar liebte, nicht mehr vorhanden ist und es auch keine Möglichkeit gibt, diese Person jemals wiederzusehen oder ihr noch irgendetwas mitzuteilen.
Diese beiden Aspekte führen dazu, dass der Tod, obwohl er für jedes Lebewesen definitiv unausweichlich ist, eine Angelegenheit ist, mit der man sich nicht zu sehr befassen und erst recht nicht abfinden will. Das zumal der Mensch so vollkommen machtlos gegen den Tod ist. Man kann ihn mit fortschreitenden medizinischen Erkenntnissen zwar immer weiter hinauszögern, aber verhindern kann man ihn letztendlich nicht. Jeder Tag, den man lebt, bringt einem den Tod einen Tag näher. Völlige Sicherheit gibt es ohnehin nicht, was bedeutet, dass man jederzeit sterben könnte. Doch wer rechnet schon damit, dass er, wenn er das nächste mal auf die Straße geht, plötzlich unter einem Bus liegen wird? Viel lieber verdrängt man doch solch unangenehme Gedanken. Der einzige Grund, warum der endgültige Tod von fast allen Menschen vehement abgestritten wird, ist also die grenzenlose Angst, die er in jedem von uns auslöst.
Wenn es aber kein Leben nach dem Tod gäbe, was wäre dann überhaupt der Sinn des Lebens? Wenn man nur lebt, um am Ende dann doch nicht mehr zu existieren, ergibt sich tatsächlich die Schlussfolgerung, dass das Leben keinen höheren Sinn hat. Den Sinn im Leben kann man sich lediglich selbst geben, indem man das Beste aus der Zeit macht, die einem noch bleibt. Die Tatsache, dass ein vergängliches Dasein dem Leben einen höheren oder gar vorherbestimmten Sinn abspricht, muss schließlich nicht zwangsläufig bedeuten, dass man aus seinem Leben nichts machen kann. Es bedeutet lediglich, dass man es aus eigener Motivation und mit eigenem Tatendrang machen muss.
Belegen lässt sich diese Annahme damit, dass viele Menschen bereits unmittelbar nach der Geburt oder nur wenige Monate danach sterben. Diese Personen hatten, obwohl sie lebten, nie die Möglichkeit während ihres Daseins irgendetwas zu bewirken oder zu erreichen. Ihr Leben hatte keinen Sinn, obwohl es da war. Wenn man aber davon ausgeht, dass der Sinn im Leben grundsätzlich bei jedem vorhanden sei, dann wäre es nicht möglich, dass Menschen sterben, bevor sie ihrem Leben einen Sinn geben konnten.
Der Mensch selbst ist demgemäß bei der Geburt nur das Produkt willkürlich gemischter Erbanlagen, und ausschließlich selbst dafür verantwortlich was er aus sich macht. Der Lebenslauf wird zwar durch Mitmenschen und weltliche Begebenheiten massiv beeinflusst, aber keineswegs durch ein vorherbestimmtes Schicksal oder irgendeinen höheren, womöglich sogar göttlichen, Sinn. Dies ist jedoch längst kein Grund dazu sich selbst aufzugeben, da alles sinnlos sei, sondern bedeutet lediglich, dass man seinem Leben den Sinn erst selbst geben muss anstatt sich darauf zu verlassen, dass es schon irgendwie einen haben wird. Die Gewissheit darüber, dass der Tod das unwiderrufliche Ende des Seins bedeutet, lässt sich ebenfalls leicht ertragen, wenn man infolgedessen aus jedem einzelnen Tag das Bestmögliche macht, da er unwiederbringlich ist. Zudem führt diese Einsicht zu einem ungeheuren Respekt sowohl vor dem eigenen Leben als auch vor dem Leben anderer.
Neben der Urangst vor dem Tod gibt es noch etwas anderes, was die Menschheit seit jeher fürchtet. Und das ist das Unbegreifliche. Es gab immer Dinge, welche für die Menschen nicht rationell erklärbar waren. In der Steinzeit war es die Faszination des Feuers, in der Antike das Phänomen des Gewitterbildung oder im Mittelalter die Geheimnisse der Astronomie. Und immer suchten die Menschen nach der einfachstmöglichen Antwort. Sie konnten sich diese Sachverhalte nicht erklären, also machten sie Geister, Dämonen oder eben Götter dafür verantwortlich. Wenn dann irgendwann doch die wissenschaftlichen Zusammenhänge erschlossen, und das Unbegreifliche plötzlich verständlich war, gab es stets neue Rätsel der Natur, welche sich noch nicht sofort erforschen ließen, und wo dann wieder das Werk etwaiger übersinnlicher Kräfte gemutmaßt wurden.
So ist es bis heute! Die Wissenschaftler unserer Zeit rätseln über die Unendlichkeit des Universums oder die Herkunft und Beschaffenheit genetischer Strukturen. Und wie schon vor tausend Jahren erklären wir es mit einem vorschnellen "Das ist halt das Werk Gottes", geradezu so, als hätten wir nichts dazugelernt. Es wird immer Phänomene geben, die der Wissenschaft unerklärlich bleiben, allein schon deshalb, weil der menschliche Verstand beschränkt ist. Doch die Tatsache, dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch nicht erkannt sind, bedeutet noch lange nicht zwangsläufig, dass derlei Dinge nicht auf ganz rationellen Naturgesetzen beruhen. Nur eben Naturgesetzen, die der Mensch noch nicht kennt, und vielleicht auch niemals begreifen wird.
Noch ein anderer Umstand führt dazu, dass die Menschen immer wieder nach einem oder mehreren Göttern suchen und diese verehren. Die unsägliche Armut, mit der alle Völker im Laufe der Geschichte gebeutelt waren. Machtwillkür und Ausbeutung gab es überall auf der Welt, und in den meisten Ländern gibt es sie noch heute. Statistisch ist erwiesen, dass Menschen, je schlechter es ihnen geht, umso gottesfürchtiger werden. In der Wohlstandsgesellschaft wissen wir nicht mehr wohin mit unserer Überschussproduktion an Gütern, und nur wenige, vorwiegend ältere, Teile des Bevölkerung gehen regelmäßig in die Kirche. In der sogenannten dritten Welt vegetieren die Menschen unter für uns unvorstellbaren Bedingungen, und da sie wissen, dass es keinen rationellen Ausweg aus ihrer Misere gibt, beten sie zu etwaigen Gottheiten, um zu erbitten, dass sie ihnen helfen.
Die Realität zeigt immer wieder auf schaurige Art und Weise, dass derlei Gebete unerhört bleiben. Dies könnte natürlich daran liegen, dass Gott, unabhängig davon welchen man nun verehrt, keine Zeit beziehungsweise keine Lust hätte diesen Menschen zu helfen, oder aber dass dies eine Prüfung für uns sein soll. Für viel wahrscheinlicher halte ich allerdings, dass diese Gebete deshalb nicht erhört werden, weil es schlicht und ergreifend niemanden gibt, der sie erhören könnte.
Der wohl gravierendste Gegenbeweis für die Nichtexistenz Gottes ist wiederum die Frage nach dem Ursprung alles Seins. Wenn man davon ausgeht, dass alles irgendwann einmal einen Anfang hatte, dann stellt sich zwangsläufig die Frage wer diesen Anfang gemacht hat. Selbst der wissenschaftliche Rückschluss auf die Urknalltheorie löst dieses Problem nicht, da sich auch da wieder fragen lässt, was denn davor gewesen sei. Und da sich die Geschichte immer nur anhand von Indizien bis zu einem bestimmten Punkt zurückverfolgen lässt, wird man auch niemals erfahren was denn nun der absolute Ursprung gewesen ist.
Im Grunde genommen ist dies jedoch auch wieder nichts anderes als das bereits beschriebene Phänomen, dass man noch unbegreifliche Sachverhalte immer mit etwas Übersinnlichem zu erklären versucht. Die Tatsache, dass man die Antwort auf die Frage nach dem Anfang nicht finden kann wird fälschlicher Weise damit gleichgesetzt, dass es gar keine rationelle Antwort darauf gäbe. Dabei wird ignoriert, dass es neben der göttlichen Ursprungstheorie zumindest noch andere mögliche Alternativen gibt. Ein Beispiel:
Es wird wohl niemand davon ausgehen, dass irgendwann einmal der Moment kommt an dem die Zeit plötzlich zu Ende ist. Zeit ist etwas unendliches und für den Menschen nicht völlig fassbares. Wenn die Zeit aber kein Ende hat, dann muss sie auch keinen Anfang haben. Unendlichkeit bedeutet schließlich, dass sich etwas in beide Richtungen grenzenlos ausdehnt. Beim Thema Zeit also sowohl unendlich weit in die Zukunft als auch unendlich weit in die Vergangenheit. Wenn es folglich nie einen Anfang der Zeit gegeben hat, dann ist die Frage nach dem Schöpfer hinfällig. Dies ist natürlich nur ein möglicher Erklärungsversuch für die Frage nach dem Anfang, und keineswegs etwas von dem ich fest überzeugt wäre. Sicherlich gibt es auch noch andere Erklärungsmöglichkeiten. Aber allein die Tatsache, dass es auch nur eine denkbare Alternative zur göttlichen Ursprungstheorie gibt, belegt, dass die Frage nach dem Anfang nicht als Beweis für die Existenz Gottes herhalten kann.
Ein weiteres Argument, welches ich mir schon oftmals anhören durfte, ist, dass in nahezu allen Kulturen auf der Welt nur ein Gott verehrt wird, und man an einen Scheideweg nach dem Tod glaubt, der zwischen guten und schlechten Menschen selektiert. Wenn diese Theorie so falsch wäre, warum ist sie dann so weit verbreitet?
Im Grunde genommen gibt es nur drei Religionen, die diese Ansicht vertreten: Das Judentum, das Christentum und den Islam mitsamt ihrer verschiedenen Untergruppen. Diese sind neben dem Hinduismus allerdings auch schon die einzigen sogenannten Weltreligionen. Der Grund für die frappierenden Gemeinsamkeiten dieser drei Weltreligionen, die sogar bis hin zu dem Auftreten gleicher Personen wie etwa Moses reichen, liegt in der Geschichte. Ursprünglich stammt die Theorie es gäbe nur einen einzigen allmächtigen Gott von den Juden, wohingegen andere Völker zu dieser Zeit an Naturgeister oder aber eine ganze Götterwelt glaubten. Erst durch die Lehren von Jesus entwickelte sich aus dem Judentum heraus der christliche Glaube. Letztlich wurde noch der Islam begründet, indem man versuchte durch eine Verknüpfung des christlichen und des jüdischen Glaubens die wahre Religion zu finden. Durch die Vertreibung der Juden und insbesondere eine sehr aggressive und erfolgreiche Expansionspolitik der christlichen und muslimischen Völker, die gerade bei den Christen meist mit der Konvertierung der unterworfenen Völker zum eigenen Glauben einherging, fanden diese Religionen im Laufe der Jahrhunderte schließlich eine Verbreitung in der ganzen Welt.
Im Mittelalter gewann die Lehre von einem einzigen allmächtigen Gott zudem auch eine politische Bedeutung. Die Herrscher der meisten Länder nahmen diese Theorie gerne entgegen. Man schüchterte das Volk schlichtweg damit ein, dass sie nach dem Tod in die ewige Verdammnis kämen, wenn sie nicht ergeben dem jeweiligen Regenten folgten, der wiederum angeblich dem Willen Gottes folgte.
Noch ein dritter Aspekt, warum der Glaube an nur einen Gott und ein mögliches Paradies nach dem Tod derart erfolgreich in seiner Verbreitung war, ist sicherlich auch der Aspekt, dass er den Menschen ganz einfach Hoffnung gab. Wenn man sich die Lebensbedingungen von damals, und teilweise muss man sagen auch noch von heute, anschaut, fällt es leicht nachzuvollziehen, warum die Menschen nur allzu gern an die Aussicht auf eine Erlösung nach dem Tod glaubten.
Und noch etwas, was viele für einen Gottesbeweis halten, gilt es zu überprüfen. Die sogenannten Wunder. Es kam schon vor, dass ein Kleinkind aus dem dritten Stockwerk eines Hochhauses auf Asphalt stürzte, und sich lediglich einige Knochenbrüche zuzog. Ebenso gab es Flugzeugabstürze, bei denen man sich kaum erklären konnte, warum ein Großteil der Passagiere überlebte. In der Presse wird dann oft und gerne von einem wahren Wunder Gottes geredet. Sachlich betrachtet sind derlei Dinge aber lediglich Zufällen zu verdanken, was sich mit einer ganz simplen Überlegung belegen lässt:
Wenn ein schreckliches Unglück geschieht, beispielsweise wenn ein Zug entgleist oder ein Schulbus mit Kindern verunglückt, dann wird niemand von einem Wunder Gottes sprechen. So etwas sind ganz klar Unfälle, also Zufallsereignisse für welche die Opfer nichts können. Daraus folgt die Beobachtung, dass positive Dinge als Wunder, und nur negative als Zufall deklariert werden. Schlussrichtig betrachtet müssten sich positive und negative Zufallsereignisse aber in etwa ausgleichen. Es ist klar, dass es höchst unwahrscheinlich ist, wenn wie im oben genannten Beispiel ein Kleinkind solch einen Sturz überlebt, aber auch höchst unwahrscheinliche Ereignisse müssen statistisch gesehen irgendwann einmal eintreffen. Genau das ist der Unterschied zwischen unwahrscheinlich und unmöglich. Angesichts dessen, dass fast nichts unmöglich ist, wird fast alles irgendwann eintreffen. Zukünftige Geschehnisse sind somit unvorhersehbar und unplanbar. Diese Annahme bezeichnet man auch als Chaostheorie, und ist, meines Wissens nach, noch nie widerlegt worden. Wunder haben nichts mit der schützenden Hand Gottes zu tun. Sie sind einfach nur glückliche Zufälle!
Nun gibt es natürlich auch noch diejenigen, welche die Existenz von Zufällen gänzlich abstreiten. Sie gehen davon aus, dass alles was geschieht vom Schicksal vorbestimmt sei. Diese Annahme ist natürlich äußerst bequem, denn dann wäre niemand mehr für irgendetwas selbst verantwortlich. Niemand trüge mehr die Schuld für begangene Straftaten, es gäbe keinen Anlass mehr anderen Menschen zu helfen und man müsste keine Konsequenzen für falsche Entscheidungen mehr auf sich nehmen. All diese Dinge wären ja vom Schicksal vorbestimmt. Doch diese Theorie kann nicht richtig sein. Sie wäre viel zu bequem und einfach, als dass sie real erscheint, und stellte lediglich eine Legitimation für den ohnehin schon unerträglichen Eigennutz der menschlichen Gesellschaft dar.
Noch wesentlich bequemer wird diese Theorie, wenn man dann noch davon ausgeht, dass dieses Schicksal vorhersehbar sei, etwa durch Sternendeutung, das "dritte Auge" oder Kartenlegen. Die Ungewissheit über den persönlichen Werdegang wird mit einem mal ausradiert, und niemand muss sich mehr mit Sorgen über die eigene Zukunft plagen. Wenn man jedoch Horoskope näher unter die Lupe nimmt, muss man feststellen, dass sie lediglich eine Mischung aus allgemeingültigen Lebensweisheiten und grundsätzlich immer eintreffenden Weissagungen wie "Sie müssen sich zu schwierigen Entscheidungen durchringen" sind. Wenn man genau darüber nachdenkt, wird man kaum eine Woche finden, auf die eine solche Prognose nicht zutrifft. Beim Vergleich verschiedener Horoskope für den gleichen Zeitraum entdeckt man nicht selten sogar direkte Widersprüche!
Wenn man also die Vorherbestimmung durch ein Schicksal ausschließt, bleibt dennoch die Frage, was Zufall überhaupt ist. Wirft man eine Münze, so besteht eine Wahrscheinlichkeit von 50%, dass sie mit der Zahl nach oben landet. Ist es also beliebig, auf welcher Seite die Münze landet? Streng genommen nicht, denn die Flugbahn der Münze wird von Faktoren wie dem Drehmoment, dem Wind und dem Aufprallwinkel exakt festgelegt. Sie wird immer eine physikalisch völlig korrekte Flugbahn durchlaufen, die aber von derart kleinen und unbestimmbaren Umständen beeinflusst wird, dass niemand im Voraus bestimmen kann, wie sie aufkommen wird. Zufall ist folgerecht nichts anderes, als eine Verkettung unbestimmbarer und unvorhersehbarer Ereignisse, die im richtigen Augenblick zu einem Ergebnis führen. Dies gilt für eine geworfene Münze wie für ein stürzendes Kind. Weissagungen sind durch die Unvorhersehbarkeit solcher zunächst völlig unscheinbaren Faktoren ausgeschlossen. Gotteswunder oder Schicksalsfügungen gibt es nicht, weil überraschende Ereignisse lediglich die Folge derartiger Faktoren sind!
Und noch eine Begebenheit, von der man oft hört, die es aber zu hinterfragen gilt, muss erwähnt werden. Manche Menschen, die nach einem schweren Unfall oder einem Herzinfarkt im Koma lagen, und wiederbelebt wurden, berichten davon einen Blick ins Jenseits geworfen zu haben. Eigenartig ist nur, dass sich diese Berichte teilweise widersprechen. Manche erzählen von einem gleißenden Licht, durch welches man nichts sehen konnte, andere von einer riesigen Pforte und wieder andere von einem langen weißen Flur. Ebenfalls auffällig ist, dass solche Berichte stets von selbst Gläubigen stammen, die vielleicht keine treuen Kirchgänger waren, aber insgeheim dennoch stets eine feste Vorstellung vom Jenseits hatten. Es ist bekannt, dass Komapatienten träumen, und wiederum ist bekannt, dass das Gehirn in Träumen reale Geschehnisse zu verarbeiten versucht. Meist handelt es sich dabei um unmittelbar vorhergegangne Geschehnisse. Wenn also eine Person mit einer festen Jenseitsvorstellung den Tod unmittelbar vor Augen hat, dann ist es auch nicht erstaunlich, dass diese Person im Koma von einem solchen Jenseits träumt. Zumal es nicht das echte Jenseits sein kann, da die Person gar nicht tot war, sondern lediglich im Koma lag. Andernfalls hätte in diesen Fällen ja ein solch schwerer Irrtum Gottes vorliegen müssen, dass er jemanden für tot hielt, der noch gar nicht tot war.
Das letzte Argument für den Glauben an Gott auf das ich noch eingehen möchte ist zugleich auch das Schwächste, und findet von mir nur deswegen Erwähnung, weil ich es immer wieder zu hören bekomme. Dieses Argument ist die Drohung, dass man nach dem Tod in die Hölle käme, wenn man nicht an die Existenz Gottes glaubt. Aber fällt es dabei denn nicht auf, dass dieses Argument völlig widersinnig ist? Wie will man denn jemanden, der nicht an eine weitere Daseinsform nach dem Tod glaubt, mit einer angeblichen Bestrafung in eben diesem Dasein einschüchtern?
Meinen persönlichen Erfahrungen zufolge gibt es aber Viele, die nicht zuletzt aufgrund dieser Angst an ihrem Glauben festhalten. Die von der Kirche zum Zweck des eigenen Machterhalts über Jahrhunderte geschürte Besorgnis, dass die eigene Seele in die Klauen des Teufels gerät wenn man nicht an Gott glaubt, zeigt also bis in unsere Zeit noch ihre Wirkung. Dabei ist es doch offensichtlich, dass man den Teufel nicht zu fürchten braucht, wenn man nicht an Gott glaubt, weil dieser dann folglich ebenfalls nur eine reine Erfindung ist.
Anmerkung: Der Text war zu lang. Nachdem ich jetzt viermal vergeblich versucht habe, meinen vollständigen Text einzufügen, habe ich nun den letzten Abschnitt komplett gestrichen. In dem Abschnitt wäre es noch darum gegangen, den Missbrauch von Religion am Beispiel des Christentums zu verdeutlichen. Dies wäre insbesondere an den Unterschieden zwischen den eigentlichen Lehren der Bibel und dem tatsächlichen Wirken der Kirche beschrieben worden. Ich begnüge mich dann jetzt aber zwangsläufig damit, noch den lezten Absatz meines Texteseinzufügen:
Ich bin mit meinen Ausführungen nun am Ende angelangt, und möchte abschließend noch einmal meine Absichten darlegen, weshalb ich all das geschrieben habe. Ich will niemandem vorschreiben, was er zu glauben oder nicht zu glauben hat. Wir haben das besondere Glück in einem der Länder zu leben, in denen es die Religionsfreiheit gibt. Dies bedeutet aber auch, die Freiheit zu haben sich keiner Religion anzuschließen. Es regt mich auf, dass ich mich immer wieder gegenüber Theologen und sonstigen gläubigen Christen rechtfertigen soll, warum ich nicht an Gott glaube. Solche Leute bereden mich mit Worten, die sie vorher irgendwo gelesen haben, doch wenn ich meinen Standpunkt dann verteidigen will, keifen sich mich mit Sätzen wie "So etwas sagt man nicht" an, oder drohen mir gar mit Sinnsprüchen wie "Du wirst schon sehen, was du davon hast. Ich muss es ja nicht verantworten". Ich bin Atheist, und stehe dazu. Aber ich akzeptiere es, wenn andere Menschen eine andere Weltanschauung haben. Das Einzige, was ich nicht akzeptiere, ist wenn diese Menschen meinen mir ihren Glauben aufzwingen zu müssen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was er für richtig hält. Nur selbst denken macht klug!
| weitere Erfahrungsberichte |
Karl Marx, Sigmund Freud, und...Zwiebelstrumpf
Bewertung für Atheismus von
Zwiebelstrumpf
Pro: jedem selbst überlassen
Kontra: ebenfalls jedem selbst überlassen
Hallöle liebe Community!
Ich habe vor einiger Zeit mal einen Text über Atheismus- genauer über die Religionskritik von Karl Marx und Sigmund Freud verfasst. den möchte ich euch nicht vorenthalten. Mich persönlich hat dieses Thema sehr interessiert - und ...
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sehr hilfreich
28.08.2004
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veraltet
Bewertung für Atheismus von
Levay
Pro: nix
Kontra: inkludiert dieselben Fehler wie die Religionen
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sehr hilfreich
04.04.2004
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[Kein] Opium fürs Volk [mehr da]
Bewertung für Atheismus von
berti.r
Pro: "God is black!"
Kontra: "Yes, she is!"
In jedem Witz steckt ein wahrer Kern. Im alten England tritt die Gottesvorstellung am deutlichsten als politische Projektion (Herrschertypus, Landesvaterfigur) zu Tage: man redet ihn sogar heute noch mit dem mittelalterlichen Feudaltitel "My Lord" an. Da ...
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sehr hilfreich
10.05.2005
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Eine Frage der Definition
Bewertung für Atheismus von
negendank
Pro: Eine notwendige Form der Aufklärung.
Kontra: Beleidigung anderer Religionen.
...Einen Atheisten erkennt man erst dann, wenn man sich zu religiösen Themen äußert. Somit ist der Atheismus eine Art "Gegenreligion" oder die Auseinandersetzung mit dem Glauben anderer.
Meine Erfahrungen mit dem Atheismus verdanke ich vor allem Internet, ...
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sehr hilfreich
25.01.2009
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Ich will kein dummes Schaf mehr sein
Bewertung für Atheismus von
Ede43
Pro: man wird nicht belogen
Kontra: man muß die Wahrheit selber suchen
Wie wird ein gläubiger Katholik zum Atheisten? Ganz einfach: indem er das was er in der Bibel liest und im Religionsunterricht lernt, ernst nimmt. Und weil er es ernst nimmt fallen ihm Widersprüche auf. Folglich hinterfragt er und schon fällt er unangeneh ...
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sehr hilfreich
23.06.2004
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