Athens 2004 [PLA] (PS2)

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Athens 2004 [PLA] (PS2)

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Athen 2004 ein Spiel für jede Party

4  25.05.2009 (09.06.2010)

Pro:
Die vielen unterschiedlichen Wettbewerbe und die Schwierigkeit dieser .

Kontra:
Grafik und Sound

Empfehlenswert: Ja 

sunflower1985

Über sich: Für Leserunden könnt Ihr Euch gerne im GB melden, manchmal dauert es vielleicht etwas länger aber ge...

Mitglied seit:05.05.2009

Erfahrungsberichte:127

Vertrauende:28

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 22 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bin schon einige Jahre im Besitz von Athen 2004. Die Grafik finde ich zwar nicht überwältigend, der Spielspaß, vor allem aber im Multiplayermodus ist jedoch garantiert.

Mein Testbericht gliedert sich wie folgt.

1. Disziplinen im Überblick
2. Grafik und Sound
3. Spielmodi
4. Fazit

1. DISZIPLINEN IM ÜBERBLICK

LEICHTATLETHIK:

100m Lauf
Der 100m Lauf gefällt mir mittlerweile ganz gut. Man muss jedoch erst die richtige Technik herausfinden. Um zu sprinten muss man auf der Playstation 2 X und Kreis fast gleichzeitig drücken und das über die gesamte Dauer. Am besten nehmt ihr hier ein Geschirrtuch, oder etwas ähnliches, wickelt Euch dieses fest um den Zeigefinger und rubbelt ganz schnell über die beiden Tasten. (mache ich immer so) So ist man ziemlich schnell. Allerdings bedarf dies einiger Gewöhnungszeit.

200m Lauf
(siehe 100m Lauf)

400m Lauf
(siehe 100m Lauf)

800m Lauf
Keine Angst! Hier muss man nicht die oben beschriebene Technik (mit den beiden Tasten) anwenden. Hier steuert man mit den Analogsticks. Der linke Analogstick bestimmt die Geschwindigkeit, mit dem rechten steuert man, wo man läuft (ob man auf einer Außenbahn laufen möchte oder auf der Innenbahn). Das hört sich zwar alles ganz einfach an, eine Schwierigkeit wurde jedoch eingebaut. Rechts oben im Bildschirm wird eine bestimmte Anzahl von Herzen angezeigt. Am Start sind diese Herzen noch alle voll. Powert man jedoch seinen Spieler aus, indem man die ganze Zeit den linken Analogstick nach vorne drückt, verliert man diese Herzen ziemlich schnell. Deshalb muss man von Zeit zu Zeit immer wieder versuchen die Herzchen aufzufüllen. Das geht am besten, wenn man etwas Vorsprung auf seine Gegner hat, dann hat man entweder die Möglichkeit den linken Analogstick etwas zurückzuziehen (somit wird der Spieler ziemlich langsam, die Herzchen füllen sich aber auch schneller wieder auf) oder den linken Analogstick eine kurze Zeit nicht zu bewegen. Die Herzchen sind vor allem für den Schlusssprint von erheblichem Vorteil. Sind die Herzchen beim Finale nämlich ziemlich voll hat man sehr viel Ausdauer und Power und hat eher die Chance auf den Sieg. Kann jedem nur raten seine Herzchen spätestens in der letzten Runde aufzufüllen, ansonsten ziehen die Gegner kurz vor dem Ziel an einem vorbei.


1500m Lauf
(siehe 800m Lauf)


100m Hürden
Hier funktioniert das Rennen wieder gleich wie beim 100m und 200m Lauf. Allerdings gibt es hier noch die Schwierigkeit in der richtigen Sekunde vor dem Hindernis abzuspringen.

110m Hürden
(siehe 100m Hürden)

Dreisprung
Der Dreisprung funktioniert so. Beim Start muss man in einer gewissen Zeit wieder mit X und Kreis (siehe 100m Lauf) einen Balken in die Höhe rubbeln. Dann muss man beim Absprung den Balken richtig treffen. Danach muss man noch dreimal (ich glaube L1 war die richtige Taste) eine Taste drücken (immer dann wenn der Spieler in einen der vorgegebenen Fussabdrücke auf dem Boden springt. Kurz danach wird einem angezeigt wie der Spieler die Punkte getroffen hat. Rot bedeutet schlecht, Gelb bedeutet geht so und Grün bedeutet sehr gut. Allerdings wird einem immer das Wort schlecht, gut und sehr gut dazu angezeigt.). Schrubbt man den Balken am Anfang ziemlich hoch und trifft den Balken gut so steht einem hervorragenden und weitem Sprung nichts mehr im Wege. Beim Übertreten wird nach dem Sprung eine rote Fahne nach oben gehalten. Das bedeutet Fehler. Bei drei Fehlern ist Schluss und der Wettkampf ist beendet.

Hochsprung
Beim Hochsprung kann man zuerst wieder sagen, ob man die angegebene Höhe springen möchte, oder lieber bis zur nächst höhreren aussetzen möchte. Hat man also seine richtige Höhe eingestellt, erscheinen vor dem Spieler auf dem Boden rechte und linke Fußabdrücke. Nach dem Startsignal muss man diese Fussabdrücke (für den rechten Fuß drückt man Kreis, für den linken Fuß Viereck) durch drücken der entsprechenden Taste richtig erwischen. Nach jedem Drücken erscheint ein Fußabdruck in grün, gelb oder rot (wieder für sehr gut, gut und schlecht). Für den letzten Schritt muss man allerdings L1 drücken, bessergesagt gedrückt halten, damit der Spieler über die Latte springt. Der Erfolg des Sprungs hängt vom Anlauf ab. Hat man einige „Schlecht“ in seinem Anlauf schafft man voraussichtlich den Sprung über die Latte nicht. Zu Anfangs ist das Spiel noch etwas gnädiger (bei niedrigeren Höhen). Geht es jedoch um den ersten Platz oder um einen Weltrekord, etc. Darf man sich ein schlecht gar nicht mehr erlauben.


Weitsprung
Der Weitsprung funktioniert vom Prinzip her gleich wie der Dreisprung. Allerdings ist hier nach dem Drücken von L1 (wenn der Spieler den Balken erreicht hat) Schluss und man kann dann am Ergebnis nichts mehr verändern.

Stabhochsprung
Beim Stabhochsprung kommt wieder das altbewährte Rubbeln über X und Kreis zum Einsatz. Zu Beginn erscheint eine Skala mit mit ca. 20 Vierecken die übereinander liegen. Eines der Vierecke ist mit einer Markierung eingekreist. Bis der Balken in dieser Markierung ist muss man rubbeln, damit man ohne Schwierigkeiten über die Latte springt. Schafft man es nicht bis in dieses Kästchen zu rubbeln, fällt die Latte und der Versuch ist somit fehlgeschlagen. Auch hier hat man wieder drei Fehlversuche bis der Wettkampf für den eigenen Spieler zu Ende ist. Je höher die Latte liegt umso höher ist die Markierung, bis zu der man rubbeln muss angesetzt.


Springreiten
Beim Springreiten lenkt man wieder mit den Analogsticks. Drückt man den rechten Analogstick nach vorne, wird das Pferd schneller. Das ist vor allem vor einem Hindernis von großer Bedeutung. Mit dem linken Analogstick lenkt man wohin man reiten will. Um mit dem Pferd abzuspringen. Muss man L1 drücken, bzw. gedrückt halten.

Kugelstoßen
Beim Kugelstoßen erscheint unten im Bildschirm ein blauer Balken der von links nach rechts wandert. Diesen muss man mit Drücken von X festsetzen. Am besten wenn er ziemlich weit nach rechts gelaufen ist. Allerdings hat man hier die Möglichkeit den richtigen Moment abzupassen, da er, wenn er ganz rechts war wieder nach links wandert, etc (solange man X noch nicht gedrückt hat). Hat man den blauen Balken fixiert erscheint ein gelber Balken (der aber nur einmal von links nach rechts wandert. Hier muss man daher mit dem X drücken schneller sein). Diesen gelben Balken fixiert man am besten in der Mitte des blauen Balkens. Bei diesen Einstellungen von blauem und gelbem Balken erzielt man eine gute Wurfweite.

Diskuswerfen
Hier erscheint ein Kreis auf dem Bildschirm. In diesem muss man durch drehen des rechten Analogsticks eine bestimmte Markierung erreichen und dann auf X drücken um diese Markierung im Kreis zu fixieren. Kurz darauf muss man noch mal X drücken, da nachdem man die Markierung gesetzt hat auf der linken Seite im Kreis ein weiterer kleiner Balken nach oben läuft, den man mit dem zweiten mal X drücken fixieren muss. Danach wird der Diskus abgeworfen. Der zweite kleine Balken bestimmt den Winkel indem der Diskus abgeworfen wird. Der erste Balken bestimmt die Kraft mit der er geworfen wird.

Skeetschießen
Hier wird einem die Fluglinie der Scheiben mit Strichen in der Luft angezeigt. Nach einem Signal, das ertönt, fliegt die Scheibe in der angezeigten Bahn. Man muss diese Scheibe mit dem Steuerkreuz verfolgen und dann, wenn die Scheibe im Fadenkreuz bzw. Fadenkreis erscheint mit L1 abschießen. Am besten geht man beim Start mit dem Fadenkreuz etwas nach vorne, lässt dieses dort stehen und wartet, bis die Scheibe das Fadenkreuz durchfliegt und drückt dann ab. So hat man die besten Chancen. Mit der Zeit wird es immer schwieriger, da manchmal auch zwei Scheiben auf einmal abgeschossen werden müssen.

Bogenschießen
Beim Bogenschießen erscheint eine Zielscheibe. Diese Zielscheibe rückt jedoch, je länger man sich für den Versuch Zeit lässt, immer weiter weg. Und verschiebt sich auch mal nach oben oder unten. Je nachdem wie der Wind steht. Mit L1 wird der Pfeil abgeschossen. Die Schussrichtung des Pfeils wird wieder mit dem rechten Analogstick bestimmt.


TURNEN UND SONSTIGER HALLENSPORT:
Sprung
Beim Anlauf muss man wieder über X und Kreis rubbeln. Diesmal auch wieder bis zu einer bestimmten Markierung. Springt der Spieler aufs Brett und dann auf das Pferd so erscheint am unteren Bildschirmrand eine gewisse Kombination z.B. X, X ,Dreieck, Viereck, Kreis, X, Kreis, etc. Hier gibt es wieder verschiedene Schwierigkeitsstufen die man vor dem Sprung einstellen kann (Bronze, Silber, Gold). Bei Gold kommen während des Absprungs sehr viele Tastenkombinationen die hintereinander gedrückt werden müssen. Bei Bronze nur sehr wenige.

Gewichtheben
Beim Gewichtheben kommt die bereits bekannte Technik, des Rubbelns (über X und Kreis) wieder zum Einsatz. Zuerst hat man jedoch die Auswahl, wie viel KG man heben möchte. Danach gliedert sich der Prozess in drei Phasen. In der ersten Phase muss man in einer bestimmten Zeit, bis zu einer vorgegebenen Markierung rubbeln. Danach hebt er das Gewicht leicht an. Danach hat man eine Sekunde Pause, dann muss man bis zur nächsten Markierung rubbeln (auch wieder in einer bestimmten Zeit). Dann hebt er das Gewicht in die Höhe. Dann wieder ca. 1 Sekunde warten und dann muss man solange über die beiden Tasten rubbeln, bis der Spieler das Gewicht fallen lässt. Zuvor kommt aber ein kleiner Countdown (von 3-1). Hat man dies alles geschafft, bekommt man das Gewicht gutgeschrieben. Das ganze Spiel dauert solange, bis man entweder 3 Kreuze hat (das bedeutet man hat 3 Fehlversuche gehabt) oder man die drei Gewichte gehoben hat.

Bodenturnen Männer
Bei dieser Disziplin erscheint am Anfang ein Kreis. Zuerst muss man dann einen kleinen Balken nach oben rubbeln (mit der gleichen Technik wie beim 100m Lauf, etc). Danach muss man beispielsweise Dreieck, Viereck, X, Kreis drücken. Und zwar immer dann, wenn der Pfeil, der im Kreisinneren herum wandert auf das zugehörige Symbol zeigt. Nachdem man die Tasten gedrückt hat, muss man wieder einen kleinen Balken nach oben rubbeln und dann obiges wiederholen, etc. Während man die Übung ausführt erscheint auch immer ein kleiner Zwischenbericht. Indem ein Gut, Super, Schlecht, etc kurzfristig eingeblendet wird.

Bodenturnen Frauen
Hier kann mein die Schwierigkeitsstufe vorher nach belieben einstellen. Wählt man Bronze, sind weniger Figuren im Tanz wie beispielsweise bei Gold. Ertönt die Musik sieht man von unten nach oben Pfeile über den Bildschirm laufen. Oben sind jeweils 4 Felder. Eines mit einem Pfeil nach rechts, eines mit einem Pfeil nach links, ein Pfeil nach oben und ein Pfeil nach unten. Sind die Pfeile, die von unten nach oben über den Bildschirm laufen im zugehörigen Feld so muss man die entsprechende Taste drücken (für den rechten Pfeil drückt man Kreis, für den linken Pfeil drückt man Viereck, für den oberen Pfeil Dreieck und für den unteren Pfeil X). Bei Gold beispielweise kommen oft schwierigere Kombinationen hintereinander (beispielsweise ein Pfeil nach links einer nach rechts, dann kurz darauf einer nach oben und einer nach unten, etc). Trifft man die Pfeile nicht genau im zugehörigen Feld wird die Figur nicht sauber oder gar nicht ausgeführt.

Ringe
(ähnliches Prinzip wie beim Bodenturnen Männer)

SCHWIMMEN:
100m Brust
Ähnliches Prinzip wie beim 100m Lauf (man muss X und Kreis schnell hintereinander drücken bzw. über die Tasten rubbeln), allerdings muss man hier noch Luft holen. Dies geschieht mit L1. Vergisst man dies wird der Spieler langsamer.

100m Schmetterling
(siehe 100m Brust)

100m Freistil
(siehe 100m Brust)

100m Rücken
(siehe 100m Brust)

2. GRAFIK UND SOUND

Grafik
Die Grafik ist leider nicht so gut. Die Bewegungen der Spielfiguren sind leider nicht sehr realistisch und wirken ziemlich steif. Und Farben sind auch nicht wirklich satt. Ein weiterer nicht so schöner Nebeneffekt ist das leichte Kantenflimmern.

Sound
Hintergrundmusik gibt es hier nicht und die Geräusche im Hintergrund klingen auch nicht sooo echt.


3. SPIELMODI

Arcade
Im Arcade-Modus kann man zwischen folgenden Optionen wählen: Einzeldisziplin, Herausforderung, Training und Party.

Einzeldisziplin
Hier hat man zwar Gegner, kann aber keine Weltrekorde, olympischen Rekorde aufstellen und bekommt auch bei einem Sieg keine Medaillen.

Wettbewerb
Will man an einem Wettbewerb teilnehmen, muss man zuerst die Spieleranzahl (z. B. zwei, wenn man nur gegen einen Kollegen spielen möchte) angeben, danach muss jeder sein favorisiertes Land angeben und noch einen 3-stelligen Namen. Danach hat man die Möglichkeit zusammen einen 10 oder 7 Kampf zu machen. Natürlich kann man auch seinen eignen Wettbewerb gestalten. Hierzu wählt man einfach benutzerdefiniert und kann sich so seine Lieblingsdisziplinen zusammenstellen. In diesem Modus können Medaillen gewonnen werden und Rekorde aufgestellt werden.

Option
Hier kann man sich seine glanzvollen Siege noch mal anschauen. Der Option-Modus zeigt einem die erzielten Rekorde und Medaillen. Leider kann man in diesem Spiel die Tasten nicht selbst belegen. Jedoch kann unter den Option beispielsweise die Vibration an- und ausgeschaltet werden.

Party
Den Party-Modus habe ich leider noch nicht ausprobiert, da mir hier ein entscheidendes Teil fehlt. Und zwar die Tanzmatte. Deshalb kann ich über diesen Modus nicht viel sagen.

Training
Im Training spielt man ganz alleine, ohne andere Gegner. Hier kann man üben und sich somit in den Wettkämpfen, etc verbessern.

4. FAZIT

Mein Fazit ist: Das Spiel bringt echt Fun, vor allem wenn man es mit Freunden zockt. Allerdings ist die schlechte Grafik etwas nervig. Ansonsten ist jedoch für genügend Spielspaß gesorgt und auf Langeweile lässt sich durch die vielen unterschiedlichen Disziplinen sehr lange warten.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
BlAcK-KiTtY

BlAcK-KiTtY

02.08.2010 18:02

hehe ja das mit dem geschirrtuchschrubben ist lustig. ;-). toller bericht. dicken kuss und bh süße :-* marion

Magistix

Magistix

25.05.2009 15:09

Herrlich. Geschirrtuch festbinden. Die Steuerung erinnert an C64 Zeiten, als alle Monate ein neuer Joystick hermusste, weil der alte bei Summer Games kaputtgerüttelt wurde...

sunflower76

sunflower76

25.05.2009 12:27

Sehr gut geschriebener Anfangsbericht, weiter so! LG, Dani

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