Produktbewertung des Autors:
| Bedienung |
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| Zuverlässigkeit |
gut |
| Pro: |
Da kommt Frau gut mit zurecht . Männer sicher auch . |
| Kontra: |
Nicht jeder braucht so etwas . |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Da ich schon nicht mehr wusste wohin mit den ganzen Zweigen meiner Bäume und Sträucher die ich abgeschnitten hatte, sogar vom letzten Jahr lagen noch welche herum, musste jetzt aber ein Häcksler her. Schliesslich ist ein Hügelbeet im Garten genug. Wenigstens für mich. Ausserdem habe ich schon wieder eine Hecke gepflanzt.
So ging es im frühen Frühjahr ab mit Sohnemann in den Baumarkt. Sohnemann musste mit, denn er versteht mehr als ich von Technik, Physik und Metallbearbeitung. Ausserdem ist er ja auch derjenige der immer alles reparieren muss. :-)
Es sollte ein Gerät mit guter Motorleistung, möglichst ganz aus Metall und auch nicht allzu teuer sein.
So hatte wir dort die Qual der Wahl. Es gab 2 verschiedene Systeme viele Wattleistungen und Firmen, Zweigedurchmesser und andere undurchsichtige Dinge.
Zu den Systemen kann ich nur sagen, es gibt Leisehäcksler mit einer Walze und "Laut" Häcksler der altmodischen Art mit einer Scheibe zum schnibbeln. Da die mit der Scheibe zu den eher althergebrachten Modellen zählen, wollte ich so einen. Schliesslich sind die Leisen doch nicht so leise dass man sonntags häckseln kann und ich finde einfache Systeme immer besser.
Weil das Gehäuse so schön aus Metall war und die Wattzahl recht hoch, hat uns dieses Gerät magisch angezogen. Nur der Einfülltrichter und der untere Teil in dem der Motor steckt sind aus Plastik.
Dann noch einmal auf den Preis gesehen, oh, der ist ja diese Woche im Angebot und gerade 20 Euro billiger. Schnell war der Entschluss gefasst.
Das Aussehen, na ja wie ein Häcksler. Knallrot das Metall --- damit man ihn im Schuppen auch sofort sieht--- und die Plastikteile schwarz. Ständer und Räderhalterung verchromt. Das Gerät ist 1,03m hoch und 59 cm breit.
Achtung! Die Verpackung mit dem Ding ist teuflisch schwer.
Der Aufbau des Gerätes war nicht ganz so einfach. Frau musste sich doch tatsächlich für das Gestell mit den Rädern genau die vielen Bilder in der Bedienungsanleitung ansehen. Am schwierigsten fanden wir den Einfülltrichter anzubringen. Was war ich froh als der endlich richtig sass. Die Bedienungsanleitung für den Betrieb war kurz und von daher schnell gelesen. Erstaunlicherweise gibt es auch eine Liste der zu bestellenden Ersatzteile in der Bedienungsanleitung.
Der Häcksler hat Räder, damit Frau ihn bequem im Garten hinterherziehen kann, an die Stelle, wo geplant ist zu häckseln. Die Räder machen zwar einen leicht wabbeligen Eindruck, aber sie halten es aus mit den ganzen Huckeln in meinem Garten. Dann habe ich ein altes grosser Tuch ausgebreitet gleich neben meinen grössten Zweigeberg von der gerade erst beschnittenen Kätzchenweide und es konnte losgehen. Nur noch Strom her und dicke Arbeitshandschuhe.
Bei den ersten Zweiglein blockierte das Gerät des öfteren und ich fing bereits an mich zu ärgern. Schliesslich hatte ich bereits einmal einen Häcksler geliehen der andauernd blockierte und das ist ärgerlich. So ein Ding will ich nicht. Schliesslich muss man jedesmal beim Blockieren den Strom abstellen, den Häcksler aufschrauben und die blockierenden Zweige entfernen. Wenn das alle paar Minuten passiert macht es keinen Spass.
Aber nach ein paar Minuten lief es gleich viel besser und das Gerät fing an mir zu gefallen. Ich hatte mich wohl daran gewöhnt. Oder der Häcksler sich an mich??? Zumindest hat er die langen Weidenzweige gut gefressen und auch die anderen die noch vom letzten Jahr herumlagen.
Nach nicht allzulanger Zeit hatte ich auch viele Zuschauer. Alle Kinder der Nachbarn wollten sehen was ich da so treibe. Was für eine Attraktion.:-)
Gut war es, dass ich vorher ein grosses festes Tuch ausgebreitet hatte, denn so landeten alle Schnibbel auf dem Tuch und nicht im Gras. Leider ist das Gerät wie viele nicht geeignet das gehäckselte Material gleich in eine Schubkarre zu spucken und ein Eimer reicht einfach nicht wenn man einen riesigen Zweigeberg vor sich hat.
Zu den Daten des Gerätes:
Strom:
2400 Watt, 10,5 A für den der damit etwas anfangen kann.
Laut? Ja, ein Ohrenschutz ist nicht unangebracht.
88 dB Schalldruckpegel am Arbeitsplatz
103 dB Schallleistungspegel
Motor:
Wechselstrom 230V 50 Hz S6 40% ED, mit automatischer Motorbremse
Wie dick dürfen Äste sein?
4 cm Durchmesser.
Es gibt einen Ein/ Aus Schalter, einen integrierten Motorschutzschalter und eine elektrische Sicherheitsabschaltung.
Das hat etwas mit der lieben Sicherheit zu tun.
Wenn das Gerät sich durch Zweige blockiert schaltet es sich aus.
Ich stelle aber immer den Geräteschalter auf aus und ziehe den Stecker wenn ich es öffne um es zu entblockieren eigendlich könnte man das lassen, denn das Gerät schaltet sich selbst ab. Nur ich finde sicher ist sicher. Wer vertraut schon einem Häcksler seine Finger an? Meiner Kreissäge traue ich ja auch nicht und ziehe den Stecker.
Der Hersteller ist Attika, eine Maschinenfabrik in Ahlen, BRD Im Internet www. atika.de
Seit ich mir das Gerät im März anschaffte habe ich es bereits einige Male verwendet und ich bin sehr zufrieden, dass ich endlich weiss wohin mit dem ganzen Baum und Strauchschnitt. Eigendlich soll man nur frische Zweige schneiden, aber mit denen vom letzten Jahr ist das Maschinchen auch noch fertiggeworden.
Nachdem mein Häcksler ein paar Monate Sommerschlaf hielt ist er jetzt wieder zum Einsatz gekommen. Ich habe die Brombeeren zerkleinert, die gerade dabei waren einen Teil meines Gartens zuzuwuchern.
Noch überlege ich wohin mit dem gehäckselten, denn die Dornen brauchen sicher länger um sich zu verkompostieren. Vielleicht als dicke Schicht unter den Tannen verstecken?? Da piekst es sowieso.
Im Winter kommt dann wieder der Baum und Strauchschnitt dran.
Ich habe übrigens mit einem Teil des im Frühjahr gehäckselten eine überdachte Terasse zum Sitzen ausgestreut. Das sieht sehr gemütlich aus.
Man kann so einen Häcksler auch wenn man das möchte das ganze Jahr nutzen um zu kompostierende Gartenabfälle zu zerkleinern. Mein Nachbar macht das so. Dazu mischt er dann gehäckselte Zweige unter die Gartenabfälle.
Ganz so viel Zeit will ich nicht in meinen Garten investieren und so überlasse ich den Kompost lieber sich selbst. Sowieso braucht er immer nur etwa ein Jahr und verwende das gehäckselte Material nur zum Beimischen in zuuu feuchte Gartenabfälle wie Rasenschnitt oder Laub und zum Abdecken von Beeten.
Man kann mit so einem Häcksler und dem Endprodukt was entsteht sehr viel anfangen.
Also was will man mehr? Ich bin sehr zufrieden und kann diesen Häcksler ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
UPDATE 2003
Im Winter kann man dieses Gerät empfehlen, wenn man Sträucher und Büsche und Bäume beschneidet, aber auch im Frühjehr muss man es wieder haben wenn man den Garten aufräumt. Ich bin immer noch rundum zufrieden mit diesem Häcksler.
Auch der Bodenbelag aus Häckselstreu auf einer Terasse macht sich prima. Man muss nicht fegen und ab und an häckselt man dort die Zweige und verteilt dort die Abfälle gleichmässig.
Wenn alles einmal zuu schmutzig ist kann man ja den Belag als Beetabdeckung ( Mulch) verwenden und neue Zweige häckseln.
| weitere Erfahrungsberichte |
Häckseln, was das Zeug hält (oder die Messer?...)
Bewertung für Atika 2400 von
fraju62
Pro: einfach, leistungsstark und preiswert
Kontra: Messerverschleiß
***Vorgeschichte***
Da war er nun unser gemeinsamer Weihnachtskauf,ein neuer Häcksler, aus dem Jahresendangebot aus dem Baumarkt, neueste Technik und -besonders faszinierend- statt mit klassischen Messer diesmal mit hochmodernen 4fach Wendemessern aus ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
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31.03.2004
(29.06.2005)
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