Erfahrungsbericht über

Hans im Glück - Attika

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Hans im Glück - Attika

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Strategie pur

5  28.09.2005

Pro:
es wird nie langweilig immer neuartig

Kontra:
nix

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Spaßfaktor

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campi72

Über sich: Freue mich hier zu sein!! Bin noch auf anderen Seiten aktiv unter anderen Namen. Hoffe ich habe hier...

Mitglied seit:28.09.2005

Erfahrungsberichte:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich stelle Euch hier mal das Spiel "Attika" vor, es wurde als Spiel des Jahres 2004 Bewertet.

Das Spiel ist für 2-4 Spieler ab 10 geeignet und dauert so ca. 45 Minuten.
Gekostet hatte mich das Spiel damals 35 Euro, das weiß ich noch so genau, da es im Angebot war.


Aussehen der Verpackung:
******************************
Die Verpackung ist in einem Rot gehalten, vorne auf der Verpackung sieht man eine schöne Graphische Abbildung von Griechenland.

Worum es bei diesem Spiel geht:
*************************************
Die Spieler übernehmen den Aufbau eines Stadtstaates im antiken Griechenland. Doch nach einiger Zeit wird es eng auf der griechischen Halbinsel. Darum ist es wichtig den Gegnern den Weg abzuschneiden und sich selbst die Landstriche zu sichern.

Inhalt:
*****
In der Verpackung sind 22 Spielplanteile, 4 Heiligtümer, 15 Amphoren, 4 Ablagetafeln, 120 Gebäude, 60 Landschaftskarten und 1 Anleitung enthalten.
Wenn man es so betrachtet eine ganze menge die bei diesem Spiel benötigt wird.


Vorbereitung:
***************
Jeder Spieler erhält Gebäudeplättchen in 4 verdeckten Stapeln. Ein Stapel stellt die Hauptgebäude dar, die übrigen Gebäude werden in drei gleich hohe Stapel aufgeteilt. Von jedem Stapel wird ein Plättchen aufgedeckt und auf die Ablagetafel gelegt. Außerdem erhält man einen Startvorrat an Rohstoffen. Da der Startspieler einen Vorteil hat erhalten die nachfolgenden Spieler immer einen Rohstoff mehr als die anderen.

Spiel:
******
Wer am Zug ist wählt zwischen maximal 2 Plättchen von den Stapeln aufdecken und eventuell sofort einbauen oder maximal 3 Plättchen von der eigenen Ablagetafel einbauen. Entscheidet man sich für aufdecken, so dreht man das oberste Plättchen eines beliebigen Stapels um und sieht es sich an.

Man kann die Baukosten bezahlen und es am Spielplan einbauen, oder es auf die Ablagetafel legen um es in einem späteren Spielzug einzubauen. Entscheidet man sich für bauen, so darf man bis zu 3 Plättchen von der Ablagetafel nehmen und gegen Bezahlung der Baukosten auf den Spielplan legen.

Die Baukosten sind für alle Gebäude verschieden und auf den Plättchen (und sehr hilfreich auch auf der Ablagetafel) abgedruckt. Für jedes nicht in Anspruch genommene aufdecken oder bauen erhält man eine Rohstoffkarte.

Die Bezahlung der Baukosten erfolgt durch die natürlichen Ressourcen - Aufdruck auf manchen Bauplätzen der Spielplanteile - und durch die Handkarten, von denen 2 gleiche als Joker verwendet werden können.

Jeder Spielplanteil zeigt 7 sechseckige Bauplätze. Legt man ein Gebäude auf den Spielplan, so wirken entsprechende Rohstoffe am Bauplatz und den 6 angrenzenden (bei Randfeldern natürlich entsprechend weniger) Bauplätzen Preis mindernd. Gelegt wird natürlich nur auf freie Felder, und angrenzende Rohstoffe gelten natürlich nur so lange der Rohstoff nicht durch ein Gebäude verdeckt ist.

Wenn man die sinnvolle Baureihenfolge einhält können die Baukosten komplett entfallen. Die sinnvolle Reihenfolge geht von den Hauptgebäuden aus und ist auf der Ablagetafel durch Pfeile gekennzeichnet. Liegt ein Gebäude am Spielplan und legt man das in Pfeilrichtung folgende Gebäude direkt an dieses an, so ist der Bau gratis.

Hat man es geschafft eine ganze Gruppe zusammengehörige Gebäude zusammenhängend zu verbauen, so erhält man als Belohnung eine Amphore. Diese werden zur Verlängerung eines Spielzuges verwendet.

Hat man einen Gebäudestapel aufgebraucht, so nimmt man ein neues Spielplanteil und erweitert damit den Spielplan an beliebiger Stelle. Dies kann oftmals taktisch genutzt werden, um dem Spielziel näher zu kommen.

Spielziel:
**********
Dieses Spielziel kann zwei Szenarien beinhalten: entweder gewinnt derjenige der zuerst alle seine Gebäude am Spielplan platzieren konnte, oder es schafft jemand zwei der Heiligtümer am Spielfeldrand mit einer durchgehenden Kette von Gebäuden zu verbinden.

Das Verbinden von Heiligtümern gelingt entweder durch ungleiches Kartenglück recht rasch in der Anfangsphase, oder aber durch gute Taktik im Verlauf des Spieles. Allerdings kommt beides bei mehr als 2 Spielern nur selten vor.

Fazit:
****
Attika ist ein reines Strategie Spiel und das vom feinsten, was mit mehreren Leuten am meisten Spaß macht.

Es ist nie ganz einfach, sich bei mehreren Spielern Landstriche zu erobern.
Da dieses Spiel ab 10 Jahren ist, dauert es natürlich für die Kids etwas bis sie sich da reingefuchst haben.

Wenn sie es aber dann erstmal raus haben, hat man relativ starke Spieler.
Ich komm mir da immer wie beim Memory Spielen vor, wo die Kids auch meistens gewinnen *lach*.

Aber alles in einem, hat dieses Spiel "Spiel des Jahres 2004" redlich verdient.

Es wird auch nach mehrfachen Spielen nie langweilig, da es immer wieder anderes ist.

Viel Spaß beim Spielen, für diejenigen unter Euch, die es sich mal besorgen sollten.

campi72



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
tiffel22

tiffel22

28.09.2005 22:57

Schöner Erstbericht. Weiter so

Wuschel_F

Wuschel_F

28.09.2005 20:52

*lach* also das Ende deines letzten Satzes ist herrlich zweideutig *muahahaha*

Dealer903

Dealer903

28.09.2005 18:15

schöner erstbericht

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  1. Kantenga
  2. tiffel22
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"hilfreich" von (3%):
  1. DocDoom

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