Erfahrungsbericht über

Audi A3 1.8 T

Gesamtbewertung (124): Gesamtbewertung Audi A3 1.8 T

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"Vorsicht Flitzer" ...

5  16.07.2007

Pro:
gute Qualität, viele Ausstattungsmerkmale, Rest siehe Bericht

Kontra:
Preis, Rest siehe Bericht

Empfehlenswert: Ja 

hochsauerlaender

Über sich: Vielen, vielen Dank für die vielen, vielen TOP-Bewertungen. Macht weiter so !! Ich arbeite jetzt ers...

Mitglied seit:03.08.2006

Erfahrungsberichte:290

Vertrauende:91

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 102 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Dieser Erfahrungsbericht handelt vom Audi A 3 1.8 T, konkret gesagt von meinem Audi A 3 1.8 Turbo, Ambiente.

Wenn Sie, als Leserin oder Leser kein Audi-Fan sind übergehen Sie bitte diesen Artikel einfach.

Warum schreibe ich diesen Erfahrungsbericht. Nun dazu muss ich etwas weiter ausholen; ich mache es trotzdem so kurz wie möglich :-).

I.
Ich bin ein "alter" Audi-Fan. Mein erster Audi (Audi 60) war ein Gebrauchtwagen, den ich sehr günstig von meinen alten Herrschaften übernehmen konnte. Man weiß ja da, was man bekommt, und günstiger war es auch ;-).
Danach folgten weitere PKWs (Audi 80, A 4 etc.); teilweise Neuwagen, teilweise auch Übernahmen, wie mein Erster.

II.
Mein jetziger A3 musste nun zur "üblichen" Inspektion und zum TÜV (HU + AU), bis auf zwei Reparaturen verlief die Angelegenheit wieder einmal ohne Stress.

III.
Ich habe mich vor einigen Tagen - einfach aus Neugier heraus - wieder einmal im Internet nach der Bewertung meines A3 umgesehen.

Im Jahr 2000 war ich dann wieder einmal soweit. Ich wollte einen neuen Wagen haben, mir einen neuen Wagen anzuschaffen. Er sollte eine ordentliche Qualität haben und natürlich sollte der Preis auch noch angemessen und bezahlbar sein. Also nach dem aktuellen Nachfolgemodell geschaut. Doch irgendwie gefiel mir das Design und das Ganze Drumherum nicht so sehr, so dass ich Audi untreu werden wollte und mich nach VW umgeschaut habe. Der "vergleichbare" Passat als Limousine kam mir da ganz recht. Also Prospekte studiert und ab zum Händler.

Irgendwann war ich meinen letzter Audi A 4 (1600 ccm, 101 PS) "leid". Wenn man einmal wirklich "Power" benötigte, war er doch etwas "schwach auf der Brust"; auch sollte er nicht mehr so groß bzw. so lang sein.

Nach vielen Überlegungen und Studieren von Prospekten hatte ich dann den A3 "im Auge".
Angeboten wurde er mit verschiedenen Motorleistungen als Benziner und auch als Diesel. Aufgrund der jährlichen Fahrleistung kam nur ein Benziner in Betracht. Die 1.6er Maschine kam nicht in Betracht (Grund siehe vor), die 1.8er Maschine mit 125 PS war lt. Prospekt doch zu durstig, der 1.8 T mit 180 PS war mir dann doch zu "stark"; blieb also der 1.8 T mit 150 PS übrig.

Und so fahre ich dann bis heute einen Audi A 3 1.8 T (110 KW) - Ambiente; so die genaue Bezeichnung meines "kleinen" Flitzers.

Und das ist er - auch für die Detail-Fans unter den Leserinnen und Lesern:

Motorart:
A3 1.8 T (110 KW) mit einem Reihen-4-Zylinder Benzinmotor (Ottomotor), mit Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühlung, Fünfventiler, zwei obenliegenden Nockenwellen

Hubraum:
1781 ccm

Maximale Leistung:
110 KW (150 PS) bei 5700 Umdrehungen / Minuten
Maximales Drehmoment:
210 Nm bei 1750 - 4500 Umdrehungen

Abgasreinigungssystem:
3-Wege-Katalysator, beheizte Lamdasonde, Aktivkohlefilter

*** meine Anmerkung dazu ***
Das hat mich einige Zeit die "lästige" Kfz-Steuer-Zahlung erspart.

Antriebsart:
Vorderradantrieb, elektronische Differenzialsperre EDS

*** meine Anmerkung dazu ***
Ein Vorderradantrieb ist bei uns im Hochsauerland immer zu empfehlen.

Getriebeart:
5-Gang-Schaltgetriebe, vollsynchronisiert

Bremssystem:
Zweikreisbremsanlage mit diagonaler Aufteilung, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung EBV, Bremskraftverstärker, Scheibenbremsen vorne und hinten, vorne Innen belüftet

Räder:
6 J x 15 Alu-Räder

*** meine Anmerkung dazu ***
Das Reserverad ist in gleicher Ausführung vorhanden. Wenn dann wirklich einmal eine Felge defekt sein sollte, kann das Reserverad verwandt werden.

Lenkung:
servounterstützte, wartungsfreie Zahnstangenlenkung

Gewichtsangaben:
Leergewicht: 1075 kg, zul. Gesamtgewicht: 1735 kg,

Gepäckraumvolumen:
350 L / 1100 L = umgelegte Rückbank

Tankinhalt:
55 L

*** meine Anmerkung dazu ***
M. E. etwas dürftig ausgefallen. Man muss doch sehr oft zur Tankstelle; insbesondere wenn man öfters einmal etwas schneller unterwegs war ;-)

Höchstgeschwindigkeit:
217 km/h

*** meine Anmerkung dazu ***
Ich habe in den mittlerweile 7 Jahren, in denen ich das "Töff Töff" habe, es erst 2 Mal gewagt, wirklich bis ans Limit zu gehen.
Traue ich der Tachonadel, hatte ich ca. 225 drauf.
Bei maximal 180 km/h bekomme ich das berühmte "Fracksausen"; es steht dann nach meinem Gefühl immer noch reichlich Spielraum beim Gasgeben zur Verfügung.

Beschleunigung 0 - 100 km/h:
8 Sekunden

*** meine Anmerkung dazu ***
Ich habe noch nie gestoppt, ob mein Fahrzeug wirklich aus dem Stand heraus in 8 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigt; kann jedoch festhalten, dass man ganz schön tief in den Sitz hineingedrückt wird, wenn man das Gaspedal im richtigen Gang völlig "durchtritt".

Kraftstoffart:
Super bleifrei 95 ROZ

*** meine Anmerkung dazu ***
Nach Abholen des A3 habe ich

Bilder von Audi A3 1.8 T
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Audi A3 1.8 T Bild 73031443 tb
Audi A 3 1.8 Turbo, Ambiente, Vorderansicht
sofort auf die Innenseite des Tankdeckels geschaut. Dort war auch die Angabe zu Normalbenzin aufgedruckt. Nun tanke ich seit 7 Jahren mit hübscher Regelmäßigkeit Normalbenzin. Geschadet hat es ihm bisher nicht. Wenn dann ggf. etwas weniger Leistung zur Verfügung steht; mir macht es nichts aus.

Kraftstoffverbrauch nach 93/116/EG in L/100 km:
städtisch: 10,6 L, außerstädtisch: 6,2 L, insgesamt: 7,8 L

*** meine Anmerkung dazu ***
Die außerstädtische Angabe ist für mich reine Utopie - okay lt. Norm ermittelt - aber dennoch für mich unrealistisch. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass der Verbrauch mit 10,6 L städtisch, also für Kurzstrecke recht gut passt (immer abhängig vom Fahrverhalten), bei längeren Strecken mit gemäßigter Fahrweise (130 km - max. 150 km) liegt der Verbrauch meines Kfzs bei ca. 8 L bis 8,5 L je 100 km.
Den üblichen Verbrauch setze ich lt. eigenen Berechnungen mit durchschnittlich 9,5 Liter Untergrenze bis 11 Liter Obergrenze für jeweils 100 km an; natürlich auch hier wieder abhängig vom Fahrverhalten.

CO 2 - Emission g / km:
187

*** Ausstattung meines Wagens ***

Aussehen / Lack und Inneneinrichtung:

Die Farbe meines kleinen Flitzers ist silbergrau, konkret nennt sich die Farbe Lichtsilber; mit Perleffekt.

Er ist ausgestattet mit einer Diebstahlwarnanlage, die nicht nur die Türen und Fenster sowie die Heckklappe und das Radio überwacht, sondern auch den gesamten Innenraum. Wie das genau funktionieren soll, kann ich nicht sagen.
Ich weiß nur, dass ich einmal vergessen hatte, das Fenster der Fahrerseite komplett zu schließen. Warum, weiß ich nicht, aber der Wagen fing nach kurzer Zeit an zu blinken und zu hupen, die Diebstahlwarnung war angesprungen.

Die EDS hatte ich oben schon erwähnt. Angeblich soll diese Differentialsperre beim Anfahren und bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h für gleich bleibend sicheres Vorwärtskommen sorgen. Das nehme ich so hin. Ich kann nur sagen, dass er besonders bei feuchter oder nasser Fahrbahn und einer etwas sportlicheren Anfahrweise noch niemals seitlich weggerutscht ist.
Er hat auch ein elektronisches Stabilitätsprogramm - ESP = bremst bei schwierigen Situationen (Schleudergefahr) blitzschnell einzelne Räder ab - , in Verbindung mit ASR (Antischlupfregelung), die das Durchdrehen der Antriebsräder des Wagens durch Reduzierung der Motorleistung abbremst.
Das System ist bei jedem Start aktiv, kann jedoch während der Fahrt ausgeschaltet werden.

Warum erwähne ich das ?
Man liest ja doch nicht alle Details durch. Bei uns im Hochsauerland gibt es doch schon manchmal wintertags erhebliche Schneemengen. So will ich - der Wagen war noch recht neu - einen relativ steigungsarmen Weg hinauffahren und dort in eine Spitzkehre einbiegen. Ich kam einfach nicht bis zur Kuppe dieser Spitzkehre (Länge der Kehre ca. 15 Meter). Trotz mehrfacher Versuche hatte ich keine Chance; in der Mitte war Feierabend und das bei 150 PS !! Selbst mit Anlauf war nichts zu machen. Da kam mir der Gedankenblitz !! Schalte doch einfach das ESP aus, und versuche es erneut. Gesagt - getan, siehe an; ich kam ohne irgendein Problem den Weg hinauf. Man versucht dies natürlich dann erneut. Also am Beginn der Steigung angefahren, siehe da, kein Problem beim Hochfahren. Erneuter Versuch, diesmal mit ordentlich Gasgeben. Es spritzte, der Schnee flog in hohen Bögen seitlich am Fahrzeug vorbei, auch wieder kein Problem. Es klappte hervorragend.

*** Mein Fazit dazu ***
Wenn es mal wider Erwarten nicht weitergeht, ESP ausschalten.

Natürlich ist er auch mit einer Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung ausgerüstet.
Schön - aber m. E. auch in gewisser Weise Luxus - ist das automatische Öffnen und Schließen der Fenster mit Hilfe der im Schlüsselschaft eingebauten Fernbedienung. Durch längeren Druck auf das Öffnen / Schließensymbol wird der Wagen ent- / bzw. verriegelt, gleichzeitig öffnen / bzw. schließen sich die Fenster automatisch.
Der sog. Bart des Schlüssels kann in den Schaft eingeklappt werden. Dadurch ist einmal ein Schutz gegeben; zum Anderen nimmt der Schlüssel dann nicht mehr so viel Platz weg.

Anmerkung zur Langlebigkeit der Batterien:
Der im Schlüssel eingebaute erste Batteriesatz funktionieren nach 7 Jahren immer noch stressfrei. Mittlerweile hat sich jedoch die Reichweite auf ca. 6 bis 7 Meter reduziert. Ich will damit sagen, dass die Energiequelle nun doch so langsam weniger Power besitzt, um die Signale an den Empfänger im Auto zu übertragen.

Als "Luxus" habe ich mir auch eine Geschwindigkeitsregelanlage bei diesem Modell gegönnt.
Lt. Beschreibung hält die Anlage jede gewählte Geschwindigkeit ab 40 km/h konstant. Erst beim Bremsen bzw. Kuppeln, also Umschalten in einen anderen Gang wird die Anlage automatisch ausgeschaltet.
Gas geben ist natürlich ohne erneute Einstellung möglich. Sobald der Fuß vom Gaspedal genommen wird, wird der Wagen durch "ausrollen" dergestalt "gebremst" bis die programmierte Geschwindigkeit unterschritten wird; dann wird wieder automatisch bis zur gewählten Geschwindigkeit beschleunigt.

Die Steuerung für den Tempomat befindet sich hinter dem Lenkrad an der Blinkereinrichtung. Dort ist am vorderen Bereich (zum Fahrer hin gesehen) des Blinkerhebels ein entsprechender Schiebeschalter angebracht. Ziehe ich den Schalter nach außen, wird die vorhandene Geschwindigkeit überprüft und gespeichert. Durch längeren Zug nach Außen kann mit Hilfe des Schalter die Geschwindigkeit erhöht werden. Wird der Schalter nach Innen (zur Lenksäule hin) über einen Arretierung hinweg gedrückt, wird die Anlage ausgeschaltet. Eine Verringerung der eingestellten Geschwindigkeit kann erreicht werden, durch wiederholtes Betätigen eines Druckschalters, der sich am Kopfende des Blinkerhebels befindet. Durch wiederholtes Drücken wird die Geschwindigkeit jeweils um ca. 2 km/h verringert.

*** Meine Anmerkung dazu ***
Die Anlage funktioniert bei meinem Wagen ab ca. 25 - 30 km/h bereits absolut genau. Im Rahmen der Möglichkeiten wird bei Steigungen die Geschwindigkeit gehalten. Auch bei Talfahrten mit geringer Neigung bleibt die eingestellte Geschwindigkeit absolut konstant, da Leistung weggenommen, also eine gewisse Bremswirkung durch den Motor erzeugt wird. Man kann sogar - ohne das Gaspedal zu betätigen - nur mit Hilfe der Anlage in gewissem Rahmen beschleunigen bzw. "abbremsen".
Auf diese Art und Weise zu fahren ist natürlich eigentlich nur eine reine Spielerei.

Bei längeren Strecken oder bei Geschwindigkeitsbegrenzungen ist die Anlage wirklich eine Erleichterung und auch eine Hilfe, da sie absolut präzise arbeitet - unter dem Vorbehalt, man hat wirklich die korrekte Geschwindigkeit gewählt.

Heute gehört eine elektronisch geregelte Klimaanlage sicherlich allgemein zum Standard.
Ich konnte / musste zwischen einer "normalen" und einer elektronischen Regelung wählen. Da ich bei den Vorgängermodellen bereits eine sog. KLIMATRONIC hatte, war hier natürlich die Wahl nicht schwer.
Die Klimatronic hält die gewählte Temperatur sehr konstant im Bereich von 29 ° C bis 18 ° C. Darunter gibt es nur noch LOW für sehr kalt.
Selbstverständlich kann man sie entsprechend manuell beeinflussen (Belüftung für den gesamten PKW-Bereich, nur unterer Bereich, nur oberer Bereich, bei längerer Standzeit (Stau etc.) nur Raumluft etc., Leistung des Gebläses).

Interessant dabei ist auch, dass sie je nach verwendetem Schlüssel die Einstellungen speichert. Wer es denn dann braucht.

*** Mein Fazit dazu ***
Ich habe grundsätzlich immer - ob Sommer oder Winterzeit - eine Temperatur zwischen 20 ° C und 21 ° C eingestellt. Die ich nur kurzfristig - für eine schnellere Kühlung bei extremer Hitze auf LOW umstelle und danach sofort wieder auf die v.g. Werte umstelle.
Eine zu extreme Kühlung bzw. ein zu starkes Laufen der Anlage sollte aber vermieden werden, da es sich auf die Leistung und natürlich auf den Verbrauch auswirkt. Wie mir vor einigen Tagen ein TÜV-Ingenieur bestätigte, muss damit gerechnet werden, dass modellabhängig eine Leistungsverringerung von bis zum 6 PS (bei 150 PS ist mir dies eigentlich total egal) und ein Mehrverbrauch an Kraftstoff von 1 bis 2 Litern auf 100 km ein normaler Effekt sei.

Also ggf. einmal abschalten, die Temperatur nicht so extrem einstellen, oder die Gebläseleistung verringern. Das spart Sprit und hilft der Umwelt.

Mein "Töff Töff" hat selbstverständlich auch jede Menge an Airbags (Fahrerairbag, Beifahrerairbag). Selbst sog. Seitenairbags - Sidequard genannt - sind vorhanden. Bei dem

Sidequard handelt es sich um einen Airbag, der bei einen Seitenaufprall die Front- und Fondpassagiere im Kopfbereich schützen soll.
Ich hoffe inständig, niemals einen oder mehrere der Dinger aktiv zu erleben.

Die in den Sonnenenschutzklappen an der Frontscheibe für Fahrer und Beifahrer eingebauten Schminkspiegel sind beleuchtet.

Zwischen den Vordersitzen ist herunter klappbare eine Mittelarmlehne angebracht. Gerade bei längeren Fahrten ist diese Mittelarmlehne im heruntergeklappten Zustand eine angenehme Hilfe und Entlastung beim Lenken, da man den Unterarm aufstützen kann. Dort lässt sich auch Einiges unterbringen, da sie ein aufklappbares Staufach besitzt.

Zwar gab es im Jahre 2000 auch bereits vereinzelt Xenonlicht; Erfahrungen lagen aber noch nicht ausreichend vor, so dass ich lediglich auf integrierte Halogen-Nebelscheinwerfer zurückgegriffen habe.

*** Mein Fazit dazu ***
Durch die Integration kann man diese schon einmal einschalten, auch wenn es die Wetterlage eigentlich noch nicht erfordert. Aber, die Mehrausbeute an besserer Sicht ist phänomenal; und, es fällt kaum auf, dass sie schon eingeschaltet sind.

Ein Wort zu den eingebauten Vordersitzen. Es handelt sich um höheneinstellbare Sportsitze, die mit einer sog. Easy-Entry-Funktion bei einem 3-Türer (wie bei meinem Töff Töff der Fall) ausgestattet sind.
Mit Hilfe dieser Funktion wird der jeweilige Sitz nicht nur umgeklappt, sondern automatisch auch ein Stück nach Vorne geschoben, so dass ein angenehmeres Einsteigen in den Fond des Pkws gegeben ist.

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich mir auch ein sog. Winterpaket I geleistet habe. Bei kalter Jahreszeit wird der Türzylinder der Fahrerseite (auf der Beifahrerseite gibt es bei dem Modell kein Türschloss mehr) und die Außenspiegel beheizt.

Für die gute Unterhaltung ist die Radioanlage "concert" sowie ein 6-fach CD-Wechsler im Kofferraum (seitlich in der Nähe des Radkastens auf der Fahrerseite eingebaut) zuständig (Stationsspeicher für 36 Sender, davon 24 FM / UKW, 12 AM / Mittelwelle, automatische Bandsortenerkennung, Dolby B, Sprechspeicher für Verkehrsmeldungen.
Der CD-Wechsler wird über die Anlage angesteuert. Er ist erschütterungsgesichert durch einen 12-Sekunden-Musikspeicher.

In den Türen, unter dem Fahrer- und Beifahrersitz und auch in der umklappbaren Mittelarmlehne der Rücksitzbank sind zusätzlich zu den üblichen Ablagefächern diverse Kästen und Klappen als Ablage konzipiert.

Da ich bereits in 3 Vorgängermodellen eine Sitzschienenverlängerung besaß, war klar, auch dieser Neuwagen bekommt wieder eine solche Behinderteneinrichtung verpasst.
Es war zwar nicht zwingend erforderlich, aber für einen Zwei-Meter-Menschen (198 cm lt. Personalausweis) ist es halt noch um Einiges angenehmer, den Fahrersitz noch einige Zentimeter weiter nach Hinten zu verschieben; zumal das Lenkrad höhen- und längeneinstellbar ist.

Mein seinerzeit gezahlter Preis, der neben den v.g. beschriebenen Extras auch die Sitzschienenverlängerung und ein Satz Winterreifen mit Radblenden und Felgen umfasste, lag bei 51.750 DM, heute also ca. 26.500,00 Euro.
Da ich das Vorgängermodell sehr gut abgeben konnte, war meine reine Zuzahlung mit ca. 12.000 Euro absolut erträglich und für die Ausstattung für mich insoweit angemessen.

Das Finanzamt "knöpft" mir jetzt jährlich 122,00 Euro an Kfz-Steuer ab.

An Versicherungskosten bin ich für das Jahr 2007 367,00 Euro los geworden. Dieser Betrag beinhaltet die Haftpflicht mit unbegrenzter Deckung, die Vollkasko mit 150 Euro einschließlich der Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung bei einem Betragssatz von 30 %.
Besonderheiten für Garagenwagen, Wenigfahrer, nur "erfahrene" Fahrer und was es sonst noch so Alles gibt, sind in "meinem" Vertrag nicht enthalten, da so etwas im Versicherungsfalle nur Stress geben kann.

Mein abschließendes Fazit

Ein Audi in der beschriebenen Ausstattung ist natürlich nicht ganz billig. Für mich - als altem Audifan - gibt es jedoch auch derzeit keine akzeptable Alternative.

Mein Töff Töff hat bislang eine Werkstatt nur zu den üblichen Inspektionen, die sinniger Weise mit den TÜV-Terminen kombiniert werden, gesehen.

Bei der jetzt durchgeführten Inspektion mit TÜV und ASU war der Aufenthalt zum ersten Mal etwas teurer. Er schlug leider mit etwas über 750,00 EURO zu buche, und setzte sich wie folgt zusammen:

a)
TÜV und AU Untersuchungsgebühren ca. 100,00 EURO

b)
Die hinteren Bremsscheiben und Beläge mussten nach ca. 52.000 km zum ersten Mal gewechselt werden, da sie doch - durch Wenignutzung / Nichtnutzung - nicht mehr in Ordnung waren (so verrückt sich das hier jetzt anhört bzw. zu lesen ist. Es wurde mir aber erklärt, dass
dies ein "allgemeines Übel" aufgrund der Bremsassistenten mit Bremskraftverstärker sei.).

Zu verbuchen unter Verschleiß.

Kosten gesamt ca. 130,00 Euro.

c)
Neue Longlife-Zündkerzen waren erforderlich, da die Alten doch ein wenig "abgebrannt" waren.

Zu verbuchen unter Verschleiß.

Kosten gesamt ca. 60,00 Euro

d)
Die Wisch-Wasch-Anlagenpumpe war nicht mehr kräftig genug, um Wasser auf die Heckscheibe sprühen zu können. Fazit: Pumpentausch. Wer einen Wagen mit dem sog. Stummelheck fährt, weiß wie unangenehm eine verdreckte Rückscheibe ist. Wenn dann noch kein Wasser für den Heckscheibenwischer verfügbar ist, wird es eine verdammt schmierige Angelegenheit.

Zu verbuchen unter Pech gehabt. Man kann es ja nicht ändern.

Kosten gesamt ca. 100,00 Euro.

e)
Tja, und der sog. Luftmassenmesser musste dann auch noch getauscht werden, da mich mein "Töff-Töff" beim Vollgasgeben nicht mehr so stark in den Sitz hineingedrückt hatte, wie ich das sonst gewöhnt war.

Zu verbuchen unter Pech gehabt. Man kann es ja nicht ändern.

Kosten gesamt ca. 80,00 Euro.

f)
Inspektionskosten mit Materialkosten (Filter, Öl, Bremsflüssigkeit etc.) ca. 280,00 Euro, davon entfallen ca. 80,00 Euro auf das ausschließlich zu nutzende synthetische Motorspezialöl 0-W30.

Mein abschließendes Fazit:

Die zwei mich störenden Faktoren für den PKW sind - einmal abgesehen vom doch nicht gerade günstigen Anschaffungspreis - nur Folgende: Der Tank ist mit "nur" ca. 55 Litern für einen solchen Wagen zu klein geraten. Betrachte ich dagegen das Tankvolumen des Golf IV, den meine liebe Ehefrau üblicherweise fährt, werde ich neidisch.
Das zweite Handykap ist das ausschließlich zu nutzende Motorenöl, nämlich ein vollsynthetisches Öl 0 W 30 lt. Infos und Fachwerkstatt, das dann doch mit einem recht "heftigen" Preis bei der Inspektion zu Buche schlägt.

Lässt man diese beiden Punkte einmal außer Acht, ist der Wagen sicherlich eine gute Investition und man hat viel Freude daran.

Ich persönlich habe bislang noch keinen PKW so lange gefahren; und denke bzw. hoffe, ihn noch einige Jahre über Deutschlands Straßen "jagen", nein natürlich nur fahren zu dürfen.

Wenn Sie nun hier angelangt sind (nach dem vielem Lesen, oder nur Scrollen ??), wünsche ich Ihnen ein angenehmes Lesen des Berichts gehabt zu haben.

Ich hoffe, ich habe Sie mit diesem Bericht zu meinem "kleinen Flitzer" nicht zu arg gelangweilt.

Mir wünsche ich viele Kommentare und natürlich möglichst viele positive Bewertungen.

(Aber nur dann, wenn Ihnen der Bericht wirklich gefallen hat. Frei nach dem Motto: der Bericht hat Ihnen gefallen, dann sagen Sie es weiter. Der Bericht hat Ihnen nicht gefallen, dann sagen Sie es mir!).

Bis zum nächsten Bericht, man liest sich.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Skywalkeratwork

Skywalkeratwork

27.03.2013 15:28

Wenn Audis nicht immer so teuer wären!Lg Sascha

Cuchulainn1981

Cuchulainn1981

02.01.2013 16:14

Ein Audi A4 war mein Fahrschulauto. War ein nettes Autochen :)

Werner86

Werner86

13.10.2012 11:03

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