Über sich:Letzte 2 Jahre im Gymnasium, selten hier :-(... Liebe Grüße, Maren
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Ich habe es mir angewöhnt, für unsere Familie einen Essensplan zu schreiben und nutze dazu die vielen Rezeptbücher, die meine Mutter sammelt. Wir probieren deshalb immer wieder ganz neue, auch ganz internationale Gerichte aus. Zu einem indischen Gericht sollte ein Naan Brot als Beilage serviert werden. Natürlich kann man das ja schon fertig zum kurzen Erwärmen im Toaster kaufen. Ich habe dann beim Einkaufen aber eine Backmischung gesehen und diese dann zum Testen mit gekauft. . . .
Was ist Naan Brot? . Naan ist ein indisches gesäuertes Brot, das ursprünglich mit Hirse und Hefe zubereitet und im Tandoori-Ofen gebacken wird, wobei es einfach von innen an die heiße Wand geklebt wird, wodurch auch seine kennzeichnende tropfenförmige Form entsteht. . . . Das Aurora Back & Dip . Für die Backmischung haben wir im Edeka-Markt 1,49 € bezahlt. Die Verpackung füge ich als Bild bei. In der Packung befinden sich 500 g Backmischung und 7 g Dip-Gewürzmischung.Laut aufgedruckten Haltbarkeitsdatum hätte ich das Produkt noch ein gutes halbes Jahr kühl und trocken aufbewahren können. . Hersteller: Aurora Mühlen GmbH Trettaustr. 49 21107 Hamburg Tel.: 040/7510902 www.aurora-mehl.de
Zusätzlich benötigt werden noch: 180 ml Wasser oder Milch (lauwarm, ca. 35-40°C) und 150g Naturjoghurt für das Brot 150 g Creme Fraiche für den Dip etwas Öl für Pfanne oder Blech . . . Meine Zubereitung . Ich habe den Inhalt der Backmischungstüte mit Joghurt und warmen Wasser in eine hohe Rührschüssel gegeben. Mit den Knethaken habe ich dann diese Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Das ging richtig gut. Manchmal klebt der Teig dann so an den Haken, aber hier war das nicht der Fall. Dann habe ich die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt (bei dem momentanen Wetter ist das ja auch nicht schwierig). Dort ist er dann in 15 Minuten etwas aufgequollen. Den Teig habe ich in sieben Stücke geteilt. Eigentlich hätten es acht sein sollen, das habe ich aber zu spät gelesen. In Kugeln habe ich die Teile auch nicht geformt, weil ich hinterher dann hätte wieder Zungen daraus machen sollen. So habe ich gleich platte leicht zungenartige etwa 20 cm lange Gebilde daraus geformt und diese nochmals 10 Minuten zum Ruhen abgedeckt. Nun musste ich mich entscheiden, ob ich die Fladen in die Pfanne lege oder doch den Backofen nutze. Ich habe mich für den Ofen entschieden und diesen mit dem Blech auf 240 Grad vorgeheizt. Das heiße Blech habe ich mit etwas Pflanzencreme eingestrichen und dann die Teigfladen darauf gelegt. Auf der obersten Einschubleiste wurden diese gebacken. Die angegebenen 3-4 Minuten haben als Backzeit nicht ausgereicht. Aber nach 6 Minuten waren die Brote fertig.
Die Zubereitung des Dips ist wirklich kinderleicht – man mischt die Dip-Gewürzmischung mit der Creme Fraiche und verrührt das Ganze gut. . . . Der Geruch und das Aussehen: . Das Brot hat bereits während des Backenvorganges appetitlich gerochen, wenn auch eher dezent und eben leicht indisch. Auf dem Teller verströmte ein wirklich angenehmer Geruch, vor allem, wenn man das Brot für sehr kurze Zeit noch einmal auf den Grill legt. Der Dip hingegen hat ein feines Curryaroma. Er sieht so richtig klassisch gelb-orange aus und ist von der Konsistenz her fast streichfähig einzustufen. . . . Der Geschmack: . Ich habe das Brot erstmal pur probiert. Es war noch warm und einfach köstlich. Das ist durchaus um Längen besser als die Naan Brote, die man fertig kauft und nur noch einmal im Toaster erwärmt. Gut, die ersten Brote, die ich gebacken habe, waren etwas zu dick geraten, aber beim zweiten Versuch sind sie auch in dieser Hinsicht gut gelungen.
Der Dip schmeckt nach Curry und ist wirklich delikat. Mit Creme fraiche ist er mir aber schon fast zu fettig. Ich habe bei einem anderen Zubereiten Magerquark genutzt. Das war sehr lecker und auch nicht so heftig. Mann kann da also durchaus variieren.
Ebenso kann man beim Brot noch seine Ideen einbringen. Ich habe eine zweite Backmischung dann etwas anderes zubereitet und in einem Teil der Brote noch Kräuter (Koriander und Petersilie) und in einem anderen Teil Lauchzwiebeln gemischt. Das war auch ein Genuss. Somit ist man nicht gebunden an die auf der Packung angegebene Zubereitung, sondern kann ausprobieren und seinen Ideen freien Lauf lassen.
Wir haben nicht immer alle Brote am Tag der Herstellung aufgegessen. Aber das ist gar nicht schlimm. Die Brote schmecken auch noch am nächsten Tag, vor allem, wenn man sie im Toaster noch mal kurz aufwärmt. . . . Mein weiteres Fazit . Mit Sicherheit werde ich diese Backmischung noch öfter nutzen und ich bin auch auf die anderen Sorten, die es noch gibt – wie das französische Landbrot oder die italienische oder mexikanische Variante – gespannt. Die Zubereitung ist wirklich sehr einfach und auch für Backanfänger geeignet. Und das Brot kann ja auch immer mal wieder anders zubereitet werden, so dass den eigenen Kreationen nichts im Wege steht. Das Brot passt sehr gut zu einem indischen Hühnchen, kann aber auch eine Beilage zum Grillen sein und nimmt super gut die Soßen auf.
Den Dip bereite ich wie gesagt mit weniger mächtigen Grundlagen anstelle der Creme fraiche zu. Quark eignet sich da ganz hervorragend, aber auch Naturjoghurt kann genutzt werden. Auch hier kann man eben ein wenig seine individuellen Ideen einbringen und eventuell noch ein paar Kräuter untermischen.
Sicher kann man sich fragen, ob Zutaten wie Diphosphate, Natriumcarbonate und Guarkernmehl unbedingt sein müssen. Aber ähnliche Stoffe sind auch in den Naan Broten enthalten, die man nur noch auftoastet. Und die bedenklichen Inhaltstoffe halten sich wirklich im Rahmen.
Ich kann diese Backmischung deshalb wirklich empfehlen und gebe auch gern alle fünf Sterne. . . . . Vielen Dank für das Lesen! Maren
28.12.2011 14:31
so lernt man immer wieder was dazu ... :-) lg detlef
10.02.2011 00:32
Das kannte ich noch gar nicht. LG
23.10.2010 17:44
Guter Bericht, lg :)