Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Sam Raimi ist wohl den meisten (wenn überhaupt), aus dem Horrorgenre bekannt. Er ist für die "Tanz der Teufel" Kultreihe verantwortlich. In den letzten Jahren hat er dem Horrorgenre jedoch mehr und mehr den Rücken gekehrt und versuchte sich an allerlei anderen Sachen. (Schneller als der Tod, Ein einfacher Plan etc.)
Hier hat er nun ein romantisches Sportlerdrama inszeniert, was sich meiner Meinung nach auf jeden Fall sehen lassen kann. In den Hauptrollen sind Kevin Costner und Kelly Preston zu sehen.
Billy Chapel (Kevin Costner) ist gefeierter Pitcher der Tigers, einem Baseballteam aus Detroit. Die Saison verlief bis jetzt nicht sonderlich erfolgreich, dennoch will man im letzten Spiel gegen die New York Yankees alles versuchen, um das Spiel zu gewinnen. Leider erfährt Chapel einen Abend vor dem Spiel, dass der Besitzer der Tigers, das Team verkaufen musste und das Billy in der nächsten Saison bei den Yankees spielen soll. Da Billy aber breits 40 Jahre alt und seid über 20 Jahren Baseball-Profi ist und zudem noch Probleme mit Arm und Schulter hat (wenn wunderst nach 20 Jahren :-) könnte das sein letztes Spiel sein. Zudem erfährt er noch, dass seine Freundin Jane (Kelly Preston), mit der er in den letzten 5 Jahren durch einige Höhen und Tiefen gegangen ist (gerade auch wegen seiner Liebe zum Spiel), ohne ihn nach London gehen will.
Die Zeichen stehen also nicht besonders gut für Billy. Doch es kommt anders. Billy läuft ein letztes Mal zur Höchstform auf und steht nun kurz davor sich den Traum eines jeden Pitchers, das sogenannte Perfect Game zu erfüllen. (Das bedeutet, dass im gesamten Spiel nicht ein einziger Schlagmann des gegnerischen Teams, die erste Base erreicht). Ob er dies schafft oder nicht und was mit seiner Beziehung passiert, müsst ihr dann schon selbst herausfinden.
Raimi hat dieses romantische Sportlerdrama wirklich gekonnt inszeniert. Der Film erzählt Chapels Geschichte in lauter kleinen Episoden, zwischen den eigentlichen Szenen des Spiels gegen die Yankees.
Costner und Preston können ebenfalls in ihren Rollen überzeugen. Die Liebesgeschichte erinnert mich ein wenig an Message in a bottle, so dass den Fans dieses Filmes wohl auch „Aus Liebe zum Spiel“ gefallen wird. Auch wenn sich jetzt jeder schon denkt, wie das Ende des Filmes aussieht kann ich nur sagen, dass Raimi das wirklich so zusammengebastelt, dass man sich während des Filmes wirklich nicht sicher sein kann und das Ende gespannt erwartet.
Ich empfehle diesen Film auf jeden Fall, wenn es mal etwas ruhiger, sportlicher und romatischer sein soll. In diesem Sinne Gruss Tequila20
Hi, die Rahmenhandlung mit dem Baseballspiel fand ich ganz gut, war sogar spannend. Filmtechnisch sehr gut gemacht. Aber diese Liebes- und Lebensgeschichte ist doch ein typischer Kevin Costner-Flop, der nur langweilt (Geschmäcker sind halt verschieden). Ansonsten sehr gut geschrieben.
05.12.2000 11:55
Klingt ja gar nicht übel, den Film werd ich mir mal anschauen. Gruß Matze...
04.12.2000 13:18
Hi, die Rahmenhandlung mit dem Baseballspiel fand ich ganz gut, war sogar spannend. Filmtechnisch sehr gut gemacht. Aber diese Liebes- und Lebensgeschichte ist doch ein typischer Kevin Costner-Flop, der nur langweilt (Geschmäcker sind halt verschieden). Ansonsten sehr gut geschrieben.
03.12.2000 13:33
Hi Tequila, schöne Meinung, auch wenn der Film meiner Meinung nach eher ein Lückenfüller ist. gruß tomalex