Durchaus gelungenes Remake
30.09.2001
Pro:
lustig, unterhaltsam
Kontra:
manchmal etwas zu albern vielleicht
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
mehr
 TanjaStram
Über sich:
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Vertrauende:55
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Samstag Abend in Deutschland und ein gemeinsames Problem: Was soll ich heute Abend kucken, wenn ich überhaupt was kucken will?! Ich wollte, da ich immer noch ans Bett gefesselt bin und auf die zweite Beschäftigungsvariante: Lesen keine Lust hatte. Also wurde wild in dere Zeitung geblättert und mit Erstaunen festgestellt, daß nur ziemlicher Blödsinn läuft. Schweren Herzens entschied ich mich nach langem hin und her für die Komödie auf Pro7: „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ und erhoffte mir wenigstens einen unterhaltsamen Abend. ------------------------------------------------------
Die Story: °°°°°°°°° Der New Yorker Börsenmakler Michael Cromwell (Tim Allen) reist in den tiefen Amazonas, um sich von seiner Noch-Ehefrau (JoBeth Williams) zu trennen, die dort lebt. Neben einem derben Kulturschock muß er außerdem hinnehmen, daß er einen 13-jährigen Sohn hat. In seinem Beisein erhält sein Sohn den Initiationsritus und gleichzeitig den Auftrag das Feuer der Freiheitsstatue für seinen Stamm zu holen. Michael nimmt seinen Sohn also mit nach New York. Der Aufenthalt seines Sohnes Mimi-Siku (Sam Huntington) in New York verläuft natürlich nicht ohne Zwischenfälle: Er pinkelt in die Zimmerpflanze, will die Katze essen, spaziert auf Fenstersimsen der Wolkenkratzer umher, hetzt seine Vogelspinne auf Michaels schimpfenden Chef etc. . Daneben hat Michael auch noch jede Menge eigenen Ärger: Seine Verlobte zickt wegen des Jungen rum und die Russenmafia sucht ihn und seinen Partner Richard, da sie der Meinung ist, von ihnen reingelegt worden zu sein... .
------------------------------------------------------ Der Hintergrund: °°°°°°°°°°°°°°° Tja, auch „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ ist ein Remake eines französischen Films: „Little Indian“! Dieser wurde 1994 gedreht und war in diesem Jahr der erfolgreichste Film in Frankreich. Die Hauptrollen spielten hier: Thierry Lhermitte, Ludwig Briand und Miou-Miou.
------------------------------------------------------ Meine Meinung: °°°°°°°°°°°°° Nun, ich hatte mir von dem Film nicht allzu viel erwartet aber gehofft gut unterhalten zu werden. Diese Hoffnung wurde mir auch tatsächlich erfüllt. Der Film war zwar albern aber nicht dämlich, so daß ich bei vielen Szenen lachen mußte. Der Film setzt bei seiner Komik auf altbewährten Slapstick, wie man ihn auch aus den Kevin-Filmen kennt und überraschenden Wortwitz.
Die Handlung des Filmes ist sicherlich am wenigsten überraschend und auch bis zum Ende vorhersehbar, doch das hat bei diesem Film nicht geschadet, da er auf Witz, statt auf Überraschung setzt. Trotz der Vorhersehbarkeit wird der Film nicht langweilig, da man von Anfang bis Ende gut unterhalten wird. Beim Hauptdarsteller Tim Allen war ich Skeptisch, spielte er bisher doch in der Serie „Hör mal, wer da hämmert“, die zwar sehr erfolgreich ist, mich jedoch nie begeistern konnte. In „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ zeigte Sam jedoch, daß er durchaus zu Slapstickkomik nach Art von Steve Martin fähig ist (obwohl ich den immer noch besser finde!).
Der Film bietet keine Kritik und schon gar keine Gesellschaftskritik, wie man vielleicht bei dem Titel meinen oder erhoffen könnte, doch dies bei einem von Walt Disney Pictures produziertem Film zu erwarten, wäre wohl auch falsch! ------------------------------------------------------
Fazit: ***** Der Film bietet keinen anspruchsvollen, jedoch einen unterhaltsamen Abend für die ganze Familie. Er kann durchaus mit einigermaßen intelligentem Witz und Slapstickeinlagen aufwarten. Der Film ist jedem zu empfehlen, der einen lustigen aber unkomplizierten Abend verbringen möchte, ohne seine grauen Zellen zu sehr regen zu müssen! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
USA 1997 Länge: 103 Minuten Darsteller: Tim Allen (Michael Cromwell), Martin Short (Richard), Lolita Davidovich (Charlotte), Sam Huntington (Mimi-Siku), David Ogden Stiers (Jovanovic), Bob Dishy (Langston), JoBeth Williams (Patricia), Valerie Mahaffey (Jan), Leelee Sobieski (Karen), Luis Avalos (Abe), Frankie J. Galasso (Andrew), Carole Shelley (Fiona)
Regie: John Pasquin Stab: Produzenten: Walt Disney Pictures Vorlage: Film Little Indian
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01.10.2001 12:37
Wieder mal sehr interessant. Ich hatte den Film schon mal gesehen und hätte ihn mir auf keinen Fall ein zweites Mal angetan. Er hinteließ bei mir so ähnlich was wie bei Dir der Ritter Film.
30.09.2001 13:35
ich wuste bis jetzt noch gar nicht das der filmein remake ist
30.09.2001 12:26
Leichte Korrektur, nicht Sam Huntington spielt in „Hör mal, wer da hämmert“, sondern Tim Allen ist der Hauptdarsteller. Gruß Donline