Die Ausbildung im ersten Jahr

5  20.04.2012

Pro:
-  abwechslungsreich,  -  viel Arbeit mit Tieren,  -  man lernt viel was man auch zuhause nutzen kann

Kontra:
-  lange Arbeitszeiten, teils auch am Wochenende, man braucht starke Nerven

Michileinchen

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Mitglied seit:20.04.2012

Erfahrungsberichte:1

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Also erst einmal zum Beruf selbst.


--Die Tätigkeitsfelder---

Eine Tiermedizinische Fachangestellte arbeitet in verschiedenen Bereichen in Praxen oder auch Kliniken. Man lernt nach und nach die einzelnen Arbeitsgebiete kennen. Hier mal eine Auflistung der Dinge wie ich sie nacheinander kennengelernt habe.

- Die Behandlung:

Während einer Behandlung schaust du am Anfang zu und darfst nach wenig Zeit auch die ersten Tiere selbst halten. Allerdings am Anfang erst die, von der dein Chef oder der behandelnde Arzt weiss dass sie gut zu händeln sind.
Dann lernst du auch, wie der Behandlungstisch und die Instrumente zu säubern sind, was sehr wichtig ist. Einfach drüberwischen ist nicht!
Auch dazu gehört, nach einer Behandlung schonmal die nächste vorzubereiten um einen besseren, glatteren Ablauf zu erzielen.
Wenn du dann schon ein wenig angelernt bist, darfst du auch mal ein Tier halten, dass vielleicht nicht so ganz lieb ist. Generell gilt es immer vorsichtig zu sein, denn die Tiere sind beim Tierarzt immer in einer Situation die für sie anders ist und somit sind viele Tiere angespannt oder ängstlich!!!

Keine Angst, am anfang hälst du keine ,, Killer-Tiere'' !!! Wenn du dich noch nicht traust, kannst du es immer sagen und dann hilft der Arzt oder eine andere Helferin.
Irgendwann wirst du dich dann auch von selbst trauen, mal ein Kätzchen zu halten das ein bisschen faucht.

NICHT JEDE FAUCHENDE KATZE IST DIREKT STARK AGGRESSIV! Wichtig ist IMMER RUHIG BLEIBEN! Umso angespannter du bist, umso angespannter sind auch die Tiere.


- Die Anmeldung:

Hier lernst du erstmal, Kunden ins Wartezimmer aufzunehmen, Telefonate entgegen zu nehmen und abzurechnen. Auch Bestellungen gehören hier dazu, die wirst du allerdings erst später lernen.

-Das Labor:

Hier ist wieder ein Teil, der nicht jedem Freude bereiten wird.
Im Labor lernst du Kot, Urin oder Blutproben zu verarbeiten. Entweder werden im hauseigenen Labor Test's durchgeführt, oder du machst die Proben versandfertig. Es gibt noch einige mehr Proben, allerdings lernst du das alles in der Schule und es ist zu viel um es alles aufzuzählen.

Die OP:

Während einer OP schaust du zuerst nur zu, und darfst später auch mal assistieren.
-Klemmen halten, Fäden schneiden, tupfen, etc.
Auch das Saubermachen der Geräte, Instrumente und Tische gehört dazu, sowie die Vorbereitung der Op's und die Narkoseüberwachung.
Du lernst Tiere auf eine OP vorzubereiten, sprich sie zu scheren an der OP Stelle, sowie sauber zu machen und zu fixieren.

Die Station:

Stationstiere müssen verpflegt werden, die Boxen gesäubert, etc.
( HIER KOMMT BALD NOCH EIN GENAUERER BERICHT)

WICHTIG IST !!!!!!!!!!!

- Der Beruf ist kein Zuckerschlecken! Es gibt immer eine Menge zu putzen!!!!!!! Ausserdem ist der Anblick eines angefahrenen Tieres oder auch die Leerung der Truhe in der die toten Tiere aufbewahrt werden, gewöhnungsbedürftig und nichts für schwache Nerven.

Es ist nicht einfach zu sehen wie ein 10 Jahre altes Mädchen weint weil ihre Katze eingeschläfert wird und ihr zu erklären, dass es der Katze so besser geht.

Ausführlicher Bericht kommt noch, sobald ich wieder Zeit habe, denn auch ich muss jetzt erstmal wieder an die Arbeit :)

Ich liebe die Arbeit mit Tieren und bin glücklich mit meinem Beruf. Möchte mir nichts anderen vorstellen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
sakibr

sakibr

20.04.2012 21:23

Willkommen bei Ciao. lg

2810

2810

20.04.2012 16:42

Willkommen bei Ciao:-)

Tommy1959

Tommy1959

20.04.2012 16:39

Guter Erstbericht! Willkommen bei uns ciao-Schreiberlingen! ;o) LG Thomas

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