Unterkunft. Uni. Vorurteile. Nightlife. Paranoia.
05.03.2007 (06.03.2007)
Pro:
ich lebe noch und mir gefaellts .
Kontra:
teuer
Empfehlenswert:
Ja
 23Skeebob
Über sich:
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Croeso Cymru! Sechs Wochen habe ich mittlerweile in Wales zugebracht - Zeit, ein kurzes (?) Zwischenfazit zu ziehen. Wer fleissig meinen Blog liest, hat ja schon einiges mitbekommen und wen das Ganze nicht interessiert - bitte weiterklicken, es gibt viele interessante Frageboegen zu bewerten.
Ankunft - Auskunft - Unterkunft Zusammen mit meiner Begleiterin aus Heidelberg kam ich am 22.1. in Bangor/Wales an, um mein Auslandssemester zu beginnen. Die Anreise war geglueckt, doch jetzt stand die schwere Huerde des Hausmitdemeigenenzimmerfindens bevor. Ohne jegliche Ahnung stuerzten wir uns in den Bangoer Trubel, wunderten uns ueber die vielen Geisterfahrer (ja, ein schwacher Gag. Aber der Spannungsbogen muss ja erhoeht werden) und bekamen freundliche Auskunft, auch wenn die Passanten, die wir ansprachen, oftmals einen noch verwirrteren Eindruck machten als wir selbst. Irgendwann gelang es uns dann aber doch, das richtige Haus zu finden.
Wir (vielmehr ich) leben hier in einem winzigen Zimmerlein, das noch dazu kargst moebiliert ist, gleichzeitig aber die stolze Summe von 180 £ pro Monat kostet. Besonders gut gefaellt mir die nicht vorhandene Isolierung - ein Traum, wenn sich morgens der im Zimmer befindliche Rollladen im Wind wiegt, der draussen herrscht. Heizen scheint sowieso ein Fremdwort fuer die Waliser zu sein, denn die Heizung laeuft hier fast nie. Dafuer bringt es grossen Spass, vor dem Duschen den Eisbaer aus dem Badezimmer zu vertreiben. Im Gegensatz zu den Studentenwohnheimen haben wir es allerdings gut erwischt, da diese nicht nur a) baufaellig und b) potthaesslich aussehen, sondern auch noch von laut krakeelenden First Years bevoelkert werden, die es sich scheinbar zur Lebensaufgabe gemacht haben, allen Alkohol der Insel zu vernichten und dies in zahlreichen froehlichen orgienaehnlichen Veranstaltungen zelebrieren.
Uni Bangor besitzt - trotz gerade einmal 13000 Einwohnern - eine Universitaet. Eine Universitaet, die majestaetisch im hoeher gelegenen Teil der Stadt ueber Lower Bangor thront. Und noch dazu eine Uni, die es tatsaechlich schafft, das buerokratische Chaos deutscher Hochschulen (=die Wirwaerendochsogerneeliteuni Heidelberg) in den Schatten zu stellen. Das Ausfuellen des Kursbogens entwickelt sich zu einem ausgewachsenen Marathon, bei dem man aber wenigstens einmal so wirklich alle (zwei) Sehenswuerdigkeiten Bangors zu Gesicht bekommt. Gut. Hat das dann geklappt, tappt man spaetestens dann in die Inkompetenzfalle, wenn man sich als Foreign Language Assistant (Theorie: Studenten gehen an die Schulen und unterstuetzen die Lehrer beim Fremdsprachenunterricht) bewirbt - hier bekommt man es naemlich mit K. zu tun, dem Mann mit dem laengsten Nackenhaar der westlichen Hemisphaere. Ein Mann, der zuverlaessig die Adressen aller Teilnehmer verschlampt, so dass eine puenktliche Kommunikation nicht moeglich ist. Ein Mann, der waehrend eines Vortrags ueber das FLA-Programm einfach einschlaeft. Ein Mann, der die Aussage "ich habe nur am Montag & Dienstag Zeit" frei so interpretiert, dass er wichtige Termine fuer den Mittwoch vereinbart.
Zu den Kursen selbst: ich als deutscher Student kenne das Gefuehl, mit mindestens 100 weiteren Studenten in einem fuer maximal 40 Leute ausgelegten Raum zusammengepfercht zu sein und bin daher froh, dass die Kurse hier sehr schwach besucht sind, so dass man doch tatsaechlich effektiv arbeiten kann. Dies hat jedoch seine Vor- und Nachteile. Vorteil: man kommt leicht mit anderen Teilnehmern in Kontakt, die Atmosphaere ist familiaer. Nachteil: man wird als armer Erasmusstudent in Kurse gesteckt, in denen Native Speakers sich partout weigern, so zu sprechen, dass man sie versteht - gut, das ist noch in Ordnung, schliesslich
Bilder von Auslandsstudium
babbel isch aa meinen Dialekt. Bloed ist es nur, wenn man die Haelfte des Kursgeschehens nicht versteht und dann oefter als Experte befragt bzw. Sich urploetzlich aeussern soll. In Situationen wie diesen fuehle ich mich den Gaesten der Titanic sehr verbunden - nach der Kollision mit dem Eisberg, versteht sich. Shopping
Na, was habe ich mich gefreut. Shoppen in GB - ein Traum, ich glaub es kaum (Reim). Die Bangoer Highstreet, vollmundig als laengste High Street ganz Grossbritanniens angekuendigt, kann jedoch die damit verbundenen Erwartungen nicht erfuellen. Hier reiht sich ein uninteressantes Geschaeft an das naechste, ein echtes Kaufhaus habe ich noch nicht entdeckt. Wenigstens mit den Lebensmittelmaerkten kann man mehr zufrieden sein. Der deutsche Kolonialismus hat auch die Insel in seine Gewalt gebracht; Al*i und Li*l (keine Schleichwerbung) heben die deutsche Fahne weit nach oben, toll! Interessant ist auch die walisische Preispolitik, die tatsaechlich willkuerlicher aussieht, als es das die Politik der Grossen Koalition tut. Neben den von mir schon ins Herz geschlossenen "Buy 1, get 1 free"-Angeboten sollte man vor allem bei CDs und DVDs die augen aufmachen. Eine einzelne DVD kostet 22 £, in Kombination mit zwei weiteren kostet alles zusammen 20 £ (?). Wenn man davon allerdings einmal absieht, bestaetigen sich einige Vorurteile: hier ist es schweineteuer, Mannomann. An jeder Ecke wird die Hand aufgehalten, das Geld rinnt schneller durch die Haende als Wasser durch ein Sieb. Essen
Vorurteil: britisches Essen ist schlecht. Fazit nach mehr als fuenf Wochen: stimmt. Ich als gewoehnlicher deutscher Student brauche nicht viel, um essenstechnisch befriedigt zu sein: eine grosse Portion totes Tier, garniert mit einer anspruchslosen Beilage und - fuers Gewissen - Salat oder Gemuese. Einfach, aber gut. Doch hier werden dem gewoehnlichen deutschen Studenten (=ich) zahlreiche Stoecke zwischen die Beine geworfen. Der Anblick walisischer Fleischtheken ist desastroes, weil diese die Vorzuege von leckeren Schnitzeln, Steaks oder Koteletts wohl noch nicht verstanden haben oder sich partout weigern, diese einzugestehen. Totes Tier wird zumeist zu horrenden Preisen verkauft und vieles von dem, was hier verkauft wird, verdient nicht mehr als das Praedikat: Debakel fuer die Ernaehrungsindustrie. Aber gut, es geht ja nicht nur um das Fleisch. Dafuer gibt es (zum Glueck) u.a. McDo*alds; das Grauen beginnt schon beim Fruehstueck. Koestlich duftendes Brot, eine einfache Weizenschnitte, vollmundiges & wohlschmeckendes Koernerbrot - all das kennen die Menschen hier nicht. Stattdessen erhaelt man ueberall zieharmonikaaehnliches Weissbrot, das noch dazu immer wieder wie Pappe schmeckt.
Ein Albtraum fuer jeden Ernaehrungswissenschaftler, Weight Watcher und Diaetberater stellt dann jedoch das sogenannte "British Breakfast" dar, in dem verschiedenste Fettsorten miteinander gemischt werden. Ich werde spaeter ein Bild eines solch ausgewogenen Mahls anhaengen, damit ihr euch das ungefaehr vorstellen koennt. Wetter
Vorurteil Nummer 2: in GB ist das Wetter immer schlecht. Apokalyptische Visionen tauchten auch bei meiner Ankunft in Bangor auf, als uns unsere Vormieterin erzaehlte, dass wir noch gar nicht wuessten, was Regen eigentlich ist. Doch waehrend ich schon darueber nachdachte, endlich mein Seepferdchen nachzuholen, um gegebenenfalls in den Sturzfluten nicht unterzugehen, entwickelte sich das Wetter hier unerwartet freundlich: tagelang blauer Himmel, angenehme Temperaturen, herrlich. Hier wurde also ein Vorurteil nicht bestaetigt, auch wenn es hier insgesamt schon haeufig regnet. Wenn, dann aber zumeist spaet in der Nacht oder nur fuer wenige Minuten. Die Chancen stehen also gut, dass ich den Aufenthalt hier ueberlebe und nicht von den Wassermassen ins Meer gespuelt werde. Naitlaif
Endlich kann ich in Medias Res gehen und das "das haette man doch auf jede hundsgewoehnliche Postkarte schreiben koennen"-Geschwafel hinter mir lassen. Jetzt wird es spannend, denn das walisische Nachtleben erfreut sich einiger Besonderheiten, die mir als Alien dann doch aufgefallen sind. a) Clubs Hier in Bangor gibt es mehrere Clubs/Discos. Da waere zum einen das Octagon, das ich jedoch auf Grund zahlreicher Gruselgeschichten ueber sich ins Nirvana schiessende Schulmaedchen (keine Alterskontrolle) noch nicht besucht habe. Ich glaube, da muss ich mir zunaechst Mut antrinken, bevor ich mich dort hinbegebe.
Unser erster Abend im Feierwunderland Bangor fuehrte uns in die Disco "Time" zur beruehmt-beruechtigten Geesy Night und wir erlebten unseren ersten Kulturschock. Musikalisch wurden alle Fehler begangen, die deutschen DJs den Job kosten koennen (die Hansons!!!!), aber was das sichnochnichtdenhiesigengepflogenheitenangepasste Erasmusauge erblicken musste, spottet eigentlich jeder Beschreibung. Der britische Kleidungsstil koennte durchaus, nun ja, als recht willkuerlich beschrieben werden. Zielsicher wird jede sich noch so beissende Farbkombination ausprobiert und - ganz wichtig - so wenig Stoff wie moeglich am eigenen Leib getragen. Holger (=ich), mit bekannten Spruechen a la "her mit den kleinen Englaenderinnen" bestens vertraut, freut sich - zunaechst. Denn hier tragen alle, ungeachtet des eigenen Koerperumfangs, moeglichst hautenge und kurze Klamotten. Koennt ihr euch Keiko aus Free Willy in engen Strumphosen vorstellen? Nein? Na dann fahrt mal zu mir und ihr werdet sehen: der Gedanke ist nicht so abwegig. Aber gut, zu den Leuten werde ich noch mehr erzaehlen. Weiter geht es mit den Clubs: in der Students Union (Alternativname: Academi, befindet sich im gleichen Gebaeude wie das Time) kommt nur rein, wer Student ist. Toll! Das fuehrte auch zu einem interessanten Kurzdialog mit unserem Language Buddy Adam, den ich hier kurz aus meinem Blog zitieren moechte: Frage an Adam: was ist da eigentlich der Unterschied (zw. Time und Academi, Anm. Der Redaktion)? Adam: das Time ist scheisse. Wir: aha. wieso? Adam: weil da auch Einheimische aus Bangor reinduerfen. Sagt das nicht vieles aus? Ich denke schon. In der Academi gefaellt es mir mitunter am besten, da sie hier Mittwoch Nachts ordentlich auf die Pauke und unter dem Motto Trash den Gaesten Hardrock, Metal, Nu Metal, Punk usw. um die Ohren hauen.
b) Pubs In Bangor soll es angeblich mehr als 50 Pubs geben. Wir haben bisher noch nicht alle ausprobiert, inzwischen aber schon viele verschiedene besucht, um schon Favoriten herausgefunden zu haben. Ganz oben in der Favoritenliste steht das St. Patricks Pub mit seiner famosen 95 Pence-Nacht (Pint XXXX-Bier fuer 95 Cent), in dem ich - ich verkuende es mit Stolz - endlich den ersten amtlichen Vollrausch des Auslandsaufenthalts erleben durfte. Die Musik stimmt hier auch und auch das Publikum ist angenehm - auch wenn als Roemer verkleidete Waliser zunaechst seltsam anmuten. Weitere Favoriten? Das Wetherspoon ueberzeugt durch guenstige Preise und die famosen Burger & Chips & Beer-Angebote, das Yellow Pub ist gemuetlich und dank der Yellow Card kommt man auch einigermassen preiswert an Getraenke. Prinzipiell gefaellt mir die Pubkultur wirklich sehr, auch wenn ich zum Beispiel damit gerechnet haette, in so ziemlich jedem Pub Darts und Billiard spielen zu koennen, was leider nicht moeglich ist.
c) Karaok-ay Karaoke findet hier ziemlich regelmaessig und haeufig statt, ich habe bisher jedoch nur das im Yellow Pub besucht. Normalerweise halte ich wenig von Karaoke, doch hier musste ich eine Ausnahme machen und mir das Spektakel antun. Was auf der kleinen Buehne dargeboten wird, klingt manchmal hoerbar. Manchmal klingt es okay. Meist jedoch wuenscht man sich, die Genfer Menschenrechtskonventionen wuerden auch fuer solche Veranstaltungen gelten - es ist kaum zu glauben, mit welchen Hoellenqualen Karaokedarbietungen verbunden sein koennen. Dies liegt entweder am zu hohen Blutalkoholgehalt der Kuenstler oder an ihren nicht vorhandenen musikalischen Faehigkeiten; besonders gruselig klingt jedoch die Kombination aus beidem. Dennoch besitzt der Abend jedes Mal einen hohen Unterhaltungswert; u.a. auch durch volltrunkene Waliser, die ihre morschen Knochen zu "It's raining men" in der Gegend herumschwingen. d) Hauspartys Hauspartys sind guenstig, die einfachste Moeglichkeit, Menschen kennen zu lernen und sie machen darueber hinaus jede Menge Spass. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
e) Kleidung & Verhalten Waehrend Waliser tagsueber sehr nett und hilfsbereit erscheinen, zeigen sie in der Nacht ihr wahres und unangenehmes Gesicht. Dabei ist festzuhalten: Waliser KOENNEN beim Nachhauseweg aus dem Pub nicht ruhig sein. Sie schreien, singen, krakeelen, bruellen,...immer wieder und jede Nacht direkt vor dem Fenster. Andere Waliser kotzen dem armen Auslaender im Vollrausch vor die Fuesse, waehrend wieder andere uns Deutsche freudig mit dem Hitlergruss begegnen. Diese trommelfellzerstoerende Spezies traegt darueber hinaus stilsicher Klamotten, die dem Wetter in keinster Weise angepasst sind. Frauen kleiden sich prinzipiell nach der Formel "je weniger Stoff, desto besser", was eigentlich keine schlechte Sache waere, beim Koerperumfang der meisten Exemplare jedoch zu Augenschmerzen fuehrt. Darueber hinaus scheinen Jacken verpoent zu sein und Waliser mitten in der Winternacht mit Flip-Flops umherlaufen zu sehen, ist keine Seltenheit.
Paranoia Die staendige Angst vor Terroranschlaegen scheint den Briten zu Kopf gestiegen zu sein. Jede Tuer ist als Feuerschutztuer deklariert, Feueralarme schrillen an allen Ecken und Enden und jeden tag gibt es mehrmals Sirenengeheul zu hoeren - und das in einer Stadt mit maximal 20000 (inklusive der Studenten) Einwohnern. Uns ist es dabei schon mehrfach gelungen, einen Feueralarm durch unser sog. "German cooking" auszuloesen, den Knaller erlebten wir jedoch am letzten Wochenende waehrend unseres Trips nach Cardiff. Dort schrillte der Alarm gegen 3.15 am Morgen los, weil irgendwelche Hollaender im Vollrausch den Alarmknopf betaetigt und ungluecklicherweise so verkantet hatten, dass er sich nicht mehr abstellen liess, so dass wir gut 45 Minuten in der kalten Nacht herumstehen durften. Trotz der stets praesenten Gefahr des flammenden Infernos gelang es den Reportern vor Ort (u.a. mir), zahlreiche actionsgeladene Videoaufnahmen der Katastrophe zu drehen und Inbterviews mit Ueberlebenden der Katastrophe zu fuehren, die bald bei youtube veroeffentlicht werden. Inzwischen wurden einige der schonungslosen Aufnahmen veroeffentlicht, ich werde hier die Links hineinsetzen. Mag sein, dass dies den AGB zuwider laeuft, doch wenn es um journalistische Aufklaerungsarbeit geht, muss man bereit sein, auch Grenzen zu uebertreten. Hier also die Links zu den ersten Videos: http://www.youtube.com/watch?v=i8WaZjTJACo http://www.youtube.com /watch?v=hGDzS74xeTM http://www.youtube.com/watch?v=RbCVUOTGxh0 http://ww w.youtube.com/watch?v=_-0D4OrBUeo
Fazit Ich koennte hier noch viel mehr schreiben, u.a. ueber unsere Ausfluege, die Landschaft, die Leute usw. usw. Fuer den Moment reichen diese ersten Informationen dennoch, denke ich. Wer mehr wissen will, der darf sich die Bilder zu Gemuete fuehren, ausserdem verweise ich noch einmal an mein Blog, dessen Adresse in meinem Kurzprofil zu lesen ist...dort gibt es alles noch ausfuehrlicher, farbiger und fruchtiger.
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16.04.2007 16:25
Ich hatte in England als FLA so ein schmuckes Rapunzelzimmer, etwa 3m x 2,50m. Bei mir gabs keine Rolläden, dafür hob sich aber bei Böen der Teppich. Kein Scheiß, die Bude war so brüchig! Immerhin konnte ich nach eigenem Gutdünken heizen. Bis auf die Dusche, die in den ersten Monaten mehr oder minder kalt blieb. Zum Glück alles für lau, da nimmt man das gerne in Kauf, ebenso die frühmorgens musizierenden Grundschüler direkt unter dem Schlafzimmer an freien Vormittagen, und den langen Weg zur Toilette, der durch das Schlafzimmer der Kollegin, einen Trockenraum, einen finsteren Treppentunnel, über zwei Stolperfallen hinweg und durch einen weiteren Flur führt. Immerhin gab es in der Wohnung ein Clubtelefon, auf dem man mit etwas Glück erreicht werden konnte, falls man sich gerade im Fernsehraum mit der kaputten Glotze aufhielt... Liest sich wohl etwas räudig, war aber echt geil! Die Probleme mit dem 'German Cooking' sind mir allerdings auch nicht gänzlich unbekannt... Sei froh, dass du in einer Großstadt lebst: Auf der Blackpooler Highstreet gibt es alles, was das Prollherz begehrt, und mit etwas Glück kotzt einem schon am Nachmittag der erste Alkoholiker routiniert vor die Füße.
10.04.2007 12:49
lg bea
16.03.2007 15:57
very interesting ~ erinnert mich irgendwie an den Film über einen französischen Erasmus-Studenten, den es für ein Jahr nach Barcelona verschlug