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Die Story: New York wird von Terroristen heimgesucht. Nachdem ein vollbesetzter Bus in die Luft gejagt wurde, folgt ein gut besuchtes Broadway - Theater und später sogar die Zentrale des FBI`s. Diese werden der Lage nur schwerlich Herr, denn sie finden keine Verbindung zwischen den Attentätern, die jedes Mal mit der Bombe sterben und ihrem Motiv. Die Story nimmt dann so ihren Lauf, Für den normalen Zuschauer endet der Film dann jedoch ziemlich unpassend. Das was da passiert, scheint doch ziemlich unwahrscheinlich. Und so kommt es, daß man als politisch hinterfragender Zuschauer recht perplex im Sessel zurückgelassen wird, wie billig doch hier eine patriotisch- moralische Aufrüstung gegen den nahen Osten vollzogen wird. Da wäre man doch eher mit einem Oliver Stone zufrieden. Dieser schafft es wenigstens, einen Schein von Wahrheit hinter seinen Theorien zu bewahren. Wenn sich hier Weiße, Araber und orthodoxe Juden gegen den bösen General vereinen, dann geht jeder Rest des authentischen Anstrichs verloren. So einfach geht es dann doch nicht. Es bleibt nur noch der bös- geifernde Terrorist übrig, dem jeder Frieden ein Greuel ist. Ist das auch in Wirklichkeit so? So stark, wie sich der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser verdichtet hat, werden wir wohl noch viele Generationen benötigen, um solch ein Bild zu Stande zu bekommen. Auf beiden Seiten hat man nur Haß für einander übrig, dies kann auch eine Wagenladung amerikanscher Ideologien, die den spannenden Plot ja geradezu ersticken, nicht so leicht abwenden. Aber schön wäre es schon, funktionierten die Gedankengebilde der Vorväter so einfach. Nicht war, Herr Zwick?