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Wie schon in dem rasanten Thriller "Speed" muß Keanu Reeves auch in "Außer Kontrolle" ein hübsches Tempo vorlegen, um seine Aufgabe zu lösen. Diesmal hat er als Mitglied eines Forschungsteams die Lösung des Welt-Energieproblems gefunden und macht sich damit Konzerne und Regierungen zum Feind.
Zur Handlung:
An der Universität von Chicago geschieht das Unglaubliche. Ein paar Wissenschaftler entdecken ein Verfahren, aus Wasser auf umweltfreundliche Art Energie zu gewinnen. Gerade will man dies der Welt berichten und das Verfahren allen Menschen zugänglich machen, damit es Frieden auf der Erde gäbe, explodiert die gesamte Uni und der Wissenschaftler Alistair Barkley stirbt. Seine Mitarbeiter Eddie Kasalivich und Lily Sinclair geraten durch eine geschickt eingefädelte Intrige (in Eddie´s Wohnung wird viel Geld und ein leistungsstarker Transmitter gefunden) in den Verdacht, die Pläne gestohlen zu haben. Fortan befinden sich die zwei auf der Flucht...
Der Ideenklau geht in Hollywood um. So erinnert dieser Film in vielen Teilen an Harrison Fords alias Dr. Kimbles „Auf der Flucht", ohne auch jemals dessen Klasse zu erreichen. Dies ist eigentlich verwunderlich, da Andrew Davis auch bei „Auf der Flucht" Regie geführt hat. Warum er nun bei seinem eigenen, erfolgreichen Film abkupfert mag daran liegen, dass er nicht zu viel riskieren wollte, frei nach dem Motto "never change a winning team". Dass aber auch sein Schauspielers Keanu Reeves ebenfalls versucht mit diesem Film an seinen Action-Welterfolg „Speed" anzuknüpfen, ohne auch nur entfernt dessen Klasse zu erreichen, läßt den geneigten Filmzuschauer doch heftigst verwundern. Ist das ganze etwa ein Zusammschluß, ein "Best of" der erfolgreichen Filme des Regisseurs und seines Protagonisten?! Es sieht fast so aus!
Fazit:
Der Film hat somit ernsthafte (Qualitäts-)Probleme. Aber besser geklaut, als schlecht erfunden. So ist der Film also nicht unbedingt toll, aber auch nicht richtig schlecht. Also genau die Mitte. Voila, die Wertung! Mehr ist zu diesem Hochglanz-Actionfilm nicht zu sagen, denn das Hirn wird nicht zu sehr beansprucht, dafür die Schweißdrüsen.
Richtig, bei diesem Film war eine Menge geklaut. Trotzdem fand ich ihn ganz nett. Kein Brüller aber man sollte ihn gesehen haben.
Gute meinung - frohes Fest und man ließt sich !
Thrawn
18.12.2000 13:35
Richtig, bei diesem Film war eine Menge geklaut. Trotzdem fand ich ihn ganz nett. Kein Brüller aber man sollte ihn gesehen haben. Gute meinung - frohes Fest und man ließt sich ! Thrawn