Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks

Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks

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... *lach* Viele von euch wissen ja, dass ich ein Jahr (2001/02) als Austauchschülerin in Amerika verbracht habe und so ähnliche Probleme bewältigen musste wie auch die Austauschschüler, die nach Deutschland kommen. Außerdem war ich im Jahr 2000 für zwei Wochen in Frankreich, wo ich mich ähnlich ... Bericht lesen





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Das beste Jahr meines Lebens..
Erfahrungsbericht von alpia über Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks
17.12.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Verbesserung der Sprachkenntnisse; man wird selbstständiger; tolle Erfahrung als Austauschschüler sowie auch als Gastfamilie
Kontra: es ist schwierig, Freunde zu finden; man kann auch schlechte Erfahrungen machen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo, Ihr Lieben!

Erst einmal möchte ich euch einen schönen Morgen wünschen und hoffe, dass euch die Glätte bisher nichts anhaben könnte. Ich bin eben mal wieder gaaaaanz langsam (sonst wär ich vom Rad gefallen..) nach Hause gefahren, denn ich habe grad zwei Freistunden. Und mir war mal wieder danach, euch einen neuen Bericht zu schreiben.. ;-)
Als ich dieses Thema gesehen habe (*wink*@Liloman und e_keule), wusste ich sofort, dass ich einfach darüber schreiben muss, denn ich kann von mir doch schon behaupten, dass ich Experte auf diesem Gebiet bin.. *lach*
Viele von euch wissen ja, dass ich ein Jahr (2001/02) als Austauchschülerin in Amerika verbracht habe und so ähnliche Probleme bewältigen musste wie auch die Austauschschüler, die nach Deutschland kommen.
Außerdem war ich im Jahr 2000 für zwei Wochen in Frankreich, wo ich mich ähnlich mit der Sprache quälen musste wie Ausländer hier in Deutschland.
Es kommt zudem noch hinzu, dass ich ehrenamtlich bei der größten Austauschorganisation der Welt namens YFU (Youth fur Understanding) mit, mit der ich im letzten Jahr auch in USA war.
Ich denke also, dass ich mich mit all meinen Erfahrungen doch an diesen Bericht wagen kann.. ;-)

Ein Austauschjahr ist natürlich nie einfach. Ein Jahr (oder als Alternative ein halbes) in der fremden Ferne zu sein, kann einen auf die Dauer ganz schön fertig macht, wenn man nicht selbst die Initiative ergreift und neue Menschen kennen lernt.
Für Austauschschüler in Deutschland mag das aber unter Umständen gar nicht mal so einfach sein, da Deutsch doch recht schwer ist und nicht mal eben in ein paar Wochen erlernt werden kann. Aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse kann es dann sehr schwer sein, Freundschaften aufzubauen. Wir Deutschen sollten ausländischen Schülern aber helfen so gut wie nur können, indem wir sie einfach mal zum shoppen, schwimmen, auf eine Party etc. nehmen. Ich weiß, dass ich mich unglaublich über so ein Angebot gefreut hätte.
Zudem hilft es sehr, wenn man ihnen spielend die deutsche Sprache näher bringt, schließlich sind Austauschschüler hier in Deutschland, um eine neue Sprache zu lernen. Dass dies nicht einfach ist, sollte jedem klar sein; deshalb ist es immer wichtig, Geduld zu bewahren.

Wir haben hier in Celle momentan eine italienische Austauschschülerin, die scheinbar gegen ihren Willen nach Deutschland 'geschickt' wurde. Natürlich kann das nie eine Lösung sein. Die Entscheidung ins Ausland zu gehen muss immer von der Person selbst kommen, das ist sehr wichtig! Das italienische Mädchen hat sich inzwischen (nach fünf Monaten!) wohl ein wenig eingelebt, aber besonders die ersten Wochen waren sehr schwer für sie. Deutsch konnte sie kaum, sie hatte Heimweh und hat sich einfach nur abgekapselt.
Auch wenn es schwer ist, an solch einen Menschen ranzukommen, sollte man doch nie aufgeben, sie zu ermutigen, aktiver zu werden. Besonders die Liebe der Gastfamilie ist hier vonnöten. Gerade in solch einer Zeit braucht ein Austauschschüler vielleicht einfach mal eine Umarmung und ein paar liebe Worte. Ich weiß, wie einsam es werden kann, wenn man von der Gastfamilie links liegen gelassen wird und keine Aufmerksamkeit bekommt. In den ersten Wochen ist das besonders schlimm, ich habe es leider erleben müssen.
Gastfamilie zu sein ist nicht einfach und man sollte sich immer über die Konsequenzen im Klaren sein. Ein Austauschschüler braucht viel Zuwendung, ist begierig zu lernen und nimmt deshalb viel Zeit in Anspruch. In den ersten Wochen ist es wichtig, ihm/ihr viel Zuneigung zu geben, bis er/sie Anschluss findet. Es kann auch hilfreich sein, andere Teenager im Alter des Austauschschülers (Nachbarn? Freunde der Kinder? Die Kinder selbst?) zu bitten, sich mal um ihn/sie zu kümmmern. Es ist einfach mal schön, unter Gleichaltrigen zu sein.

Schön ist es natürlich für einen Austauschschüler, scheinbar mit offenen Armen empfangen zu werden. Ein Plakat am Flughafen oder in der Wohnung wirkt doch sehr nett. Toll wäre außerdem auch ein persönlich eingerichtetes Zimmer, so dass sie die neue Tochter bzw. der neue Sohn gut 'zu Hause' einleben kann.
Zwischen eigenen Kindern und Gastkindern sollte außerdem möglichst kein Unterschied gemacht werden. Es kann doch außerdem sehr, sehr schön sein, zum Beispiel noch eine weitere 'spanische Tochter' zu haben.. :-) Ich werde meine amerikanischen Eltern nie vergessen! Sie haben mich wie ihre eigene Tochter behandelt und ich habe mich bei ihnen einfach geborgen gefühlt, das war wunderschön!
Eine liebevolle Gastfamilie ist nämlich ein sehr wichtiger Teil eines gelungenen Austauschjahres!

Es ist ebenfalls sehr wichtig, den Austauschschüler über deutsche Regeln (moralisch oder gesetzlich festgelegt) zu informieren, da es sonst schnell zu Missverständnissen kommen kann.
Auch ist es weniger hilfreich, Essen, Bräuche etc. an die des Landes des Austauschschülers anzupassen. Er/sie ist schließlich nach Deutschland gekommen, um mehr über unser Land zu lernen. Ein Schlagwort sollte für sie/ihn das Wort ANPASSUNG sein.

Den Austauschschülern selbst würde ich außerdem raten, im Gastland aktiv zu werden. Es ist eigentlich egal, was man macht, ob es nun in der Kust-AG, dem Badminton-Verein oder in der Disco ist; es ist nur wichtig, neue Menschen kennen zu lernen und so eventuell Freundschaften zu schließen. Es mag anfangs zwar schwer sein, andere Menschen in einer anderen Sprache anzusprechen und auf sie zu zu gehen, aber im Endeffekt wird es sich nur lohnen. Ich bin sehr froh, dass ich in Amerika gleich mit Sport angefangen habe; so habe ich wirklich schnell Freunde finden können.

Zudem kann es vielleicht hilfreich sein, einen Sprachkurs zu besuchen (falls man die Sprache noch nicht beherrscht), da das doch einiges einfacher machen kann. Einige Austauschorganisationen bieten solche Kurse sogar an.
In Amerika bin ich natürlich gut mit meinem Schul-Englisch aufgekommen, aber in Frankreich wäre ich ohne Französisch-Kenntnisse aufgeschmissen gewesen. Auch nach 1 1/2 Jahren Französisch-Unterricht in der Schule (nur zwei Stunden die Woche) hatte ich große Probleme mit der Verständigung. Die Sprache eines Landes zu beherrschen ist für ein gelungenes Austauschjahr auch sehr wichtig.

Ich hoffe, dass euch meine Tipps ein wenig geholfen haben und euch vielleicht ermuntern können, eventuell Gastfamilie zu werden oder sogar selbst für eine Zeit ins Ausland zu gehen. Beides ist definitiv eine tolle Erfahrung und ich kann nur zu beidem raten.
Mein Austauschjahr war das beste Jahr meines Lebens und hat mir nicht nur bezüglich meiner Sprachkenntnisse in Englisch sondern auch für meinen Charakter sehr viel gebracht.

In diesem Sinne: Auf in andere Länder! ;-)

Alles Liebe,
eure Claudia   
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Hilfe.. Die Amis kommen!
Bewertung für Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks von Liloman

Pro: man lernt viel über andere Kulturen, Mentalitäten
Kontra: Zeitintensiv, man kann Pech haben

Liebe Leser, liebe FC Mitglieder und Vertraute, ich habe mich heute doch noch dazu aufraffen können, einen Bericht zu schreiben und ich mache weiter mit dem, was ich am liebsten mache, Tipps und Tricks Berichte schreiben und heute geht es um das Thema ... Bericht lesen

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11.12.2002
NUTZT EURE CHANCE!!!
Bewertung für Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks von Chrosts

Pro: jede menge Erfahrungen, Bekantschaften, Aussprache wird gefestigt usw....
Kontra: man kann Pech mit seinem Austauschschüler haben, Austausch kann in die "Hose gehen"

>>>Vorgeschichte<<< Ein Austauschschüler in Deutschland? Nun ja dieser Satz wurde für mich Wirklichkeit. Um es genauer zu sagen vor zwei Monaten. Damals kamen 20 Franzosen nach Deutschland. Organisiert wurde das ganze von der Schule, also nicht von irg ... Bericht lesen

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20.02.2004
Deutschland ist toll– der Alk ist so billig!
Bewertung für Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks von e_keule

Pro: Verbesserung der sprachlichen Kenntnisse, recht billig das ganze, Freundschaften für’s Leben [?!]
Kontra: einer rennt einem immer hinterher, Heimweh [?]

Heute möchte ich einen Bericht über ein Thema verfassen, das mich zur Zeit wirklich beschäftigt: Austauschschüler! Zwar hab ich selber noch keinen Schüleraustausch mitgemacht, einige Klassenkameraden haben das aber auf sich genommen und somit habe ich auc ... Bericht lesen

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12.12.2002
Ein Wiedersehen - Austauschschüler bei uns
Bewertung für Austauschschüler in Deutschland - Tipps & Tricks von Dotab

Pro: Ein Wiedersehen nach langer Zeit
Kontra: Irgendwann kommt der Abschied

12. April 2002: Oh, ich vermisse euch wirklich. Es war wahnsinnig toll euch kennen zulernen. Ich würde am liebsten noch eine Woche hier in Opole bleiben, doch leider muss ich Polen verlassen. In einer halben Minute fährt der Bus, mit dem ich wieder nach ... Bericht lesen

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15.11.2002

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