Bernd and Hein get dooozy!
31.07.2001 (23.11.2001)
Pro:
paar Gags, Heather Graham, Dr . Evil und Mini - Me
Kontra:
Story, Fat Bastard
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
mehr
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Bernd: Grüß dich, Hein! Hein: Hallo, Bernd!
Bernd: Nun kommen wir also zu "Austin Powers 2 - Spion in geheimer Missionarsstellung" aus dem Jahr 1999, der Fortsetzung zu "Austin Powers - Das Schärfste was ihre Majestät zu bieten hat", ebenfalls inszeniert von Jay Roach und wieder geschrieben von Mike Myers, der diesmal gleich drei Rollen übernimmt. Abgesehen von Dr. Evil und Austin Powers kann man ihn auch als Fat Bastard bewundern. War Austin Powers eine Parodie auf James Bond und Dr. Evil eine Karikatur von Blofeld, so soll Fat Bastard an den "Beißer" erinnern. Hein: Ja, nachdem "Austin Powers" so ein großer Publikumserfolg auf Video wurde, war es nur eine Frage der Zeit, bist Myers eine Fortsetzung drehen würde. Mit mehr Gaststars, mehr Produktionsaufwand, mehr Action, mehr Girls, aber überraschenderweise auch weniger Gags, von denen die meisten zudem aus dem ersten Film geklaut sind. Meiner Meinung nach eine echte Enttäuschung, wo schon der Erstling kein voller Erfolg war.
Bernd: Ganz meine Rede! Aber erst einmal zu dem dürftigen Inhalt: Nachdem Dr. Evil abermals in den Weltraum geflüchtet ist, hat Austin Powers seine Elizabeth Hurley geheiratet, aber diese stellt sich als Killerroboter heraus, der zu Anfang explodiert. Nach dieser Enttäuschung wartet ein neues Abenteuer auf ihn. Hein: Ja, Dr. Evil fährt nämlich per Zeitmaschine zurück in die 60er Jahre, um den "Mojo", die geheime Potenz des britischen Geheimagenten Austin Powers zu stehlen. Aber dieser fährt ebenfalls zurück in die Vergangenheit und nimmt mit der Unterstützung der Agentin Shaggwell (Heather Graham) den Kampf auf...
Bernd: Natürlich ist Heather Graham shaggadellic hoch zehn, aber die grottenschlechte Inchronisation geht so weit, daß man solch legendäre Äußerungen wie "Oh! Behave!" in "Oh! Benimm dich!" und einfallsreiche Namen wie "Felicity Shaggwell" in "Felicity Schickfick" umwandelt. Einfach grauenhaft! Hein: Aber wenn es nur daran läge. Diese zwar deutlich besser inszenierte und prestige-trächtigere Fortsetzung ist einfach nicht so witzig wie das Original, trotz einiger toller Ideen.
Bernd: Die wiederum größtenteils sich um den genialen Dr. Evil drehen. Wie etwa wenn er mit seiner Gehilfin im Rausch schläft und am Tag darauf Schuldgefühle hat oder auch wenn er mit seinem Klon, Mini-Me in Aktion tritt. Oder auch wenn er bei "Jerry Springer" als böser Vater von Seth Green auftritt. Das hat was! Hein: Und natürlich gibt's wieder einige Gastauftritte bekannter Stars wie Tim Robbins als US-Präsident, Rob Lowe als junge Version von "Nummer 1" usw. Aber alles in allem ist der Film nur mittelmäßig.
Bernd: Und die ganzen Mädels von Kristen Johnson über Rebecca Romijn-Stamos bis hin zu der göttlichen Heather Graham sind allesamt wahrlich shaggadelic!!! Hein: Stimmt, aber nun ist genug!
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