Auswahl der richtigen Flatrate - Tipps & Tricks

Erfahrungsbericht über

Auswahl der richtigen Flatrate - Tipps & Tricks

Gesamtbewertung (132): Gesamtbewertung Auswahl der richtigen Flatrate - Tipps & Tricks

 

Alle Auswahl der richtigen Flatrate - Tipps & Tricks Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


 


AMOR lässt grüßen - Die Flat und der Router

5  16.10.2001 (30.12.2002)

Pro:
Router AMORtisiert Flatrate, per Browser leicht konfigurierbar, schickes Design, stabil

Kontra:
Zusatzkosten von ca .  300 .  - DM (Router) sowie Twisted Pair - Kabel (1 .  - DM/m)

Empfehlenswert: Ja 

kadmos

Über sich:

Mitglied seit:27.10.2000

Erfahrungsberichte:72

Vertrauende:17

Diesen Bericht teilen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 55 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Zuerst die Braut/Flat und die Brauteltern/Provider: Die Auswahl der richtigen Flatrate sollte sich an 3 Kriterien orientieren: 1. Möglicher Anschluss eines Routers, der mehrere Computer gleichzeitig automatisch mit dem Internet verbindet und einen Extra-Computer (Server) überflüssig macht. 2. Auswahl eines Internet-Providers mit vernünftiger Technik sowie Tarif- und Preispolitik. 3. Schneller und unkomplizierter Online-Tarifwechsel ohne Wenn und Aber.
Nun zum Bräutigam/Router, welcher der Beachtung von Punkt 3 besondere Aufmerksamkeit schenken sollte, da nicht jeder Internet-Provider einen solchen Router unterstützt.
Nachfolgend wird beispielhaft eine DSL-Lösung beschrieben, prinzipiell funktioniert es bei ISDN und Modem genauso, man muss nur auf die Auswahl eines entprechenden Routers achten.
DSL (Digital Subscriber Line) ist als innovativste Technologie aus mehreren Gründen empfehlenswert:
1. sehr schnell (bis zu 12-mal schneller als ISDN)
2. es kann gleichzeitig telefoniert werden
3. die DSL-Flatrates (vor allem bei 1&1) sind individuell abstimmbar und sehr preisgünstig, bedenkt man die zusätzliche Anschlussmöglichkeit mehrerer Computer (z.B. per Router) ohne merkliche Geschwindigkeitseinbuße. Die Router kosten ca. 300.-DM (mit 4 Anschlüssen) bis 560.-DM (mit 7 Anschlüssen).
Es ist zu erwarten, dass DSL in absehbarer Zeit auch in vielen Kleinstädten verfügbar ist (wie z.B. schon in Gladbeck, wo ich zu wohnen das Vergnügen habe) - vgl. hierzu die entsprechenden Boards. Der DSL-Anschluss ist ja noch weitgehend Sache der Telekom, die auch die beiden dazu notwendigen Geräte, das DSL-Modem und den DSL-Splitter derzeit zur Verfügung stellt (im monatl. Preisaufschlag enthalten, vgl. für Details meinen Artikel zu DSL-einsundeins).
Nun zur Router-Story. Stellen wir uns zu Beginn der Geschichte folgendes Szenario vor. Der Ärger mit der Telekom ist endlich vorbei, alle Geräte sind eingetroffen und der DSL-Anschluss wurde sogar freigeschaltet...Nach einigen Stunden des Studiums und Werkelns ist es geschafft: Der PC kommuniziert zuverlässig mit dem DSL-Modem, das DSL-Modem mit dem DSL-Splitter, der Splitter mit der Amtsleitung – keines der filigranen Anschlussdrähtchen ist etwa „ausgebüchst“ und ständige Ursache langwieriger Fehlersuche. (ISDN-Dose und ISDN-Karte oder ein Modem können und sollten weiter angeschlossen bleiben, für den "Notfall"...)
Und unser Internetprovider (ich favorisiere 1&1, vgl. meinen Bericht in der Reihenfolge: „Internet“-„Internet Provider“-„Flatrates, Kabel & Co.“-„DSL“-„einsundeins.com“) scheint ordentlich mit der Telekom zusammenarbeiten zu können, denn auch der Zugang nach „draußen“ funktioniert – wir kommen regelmäßig ins Internet.

Doch die Ansprüche steigen: jeder in der Wohnung oder im Haus möchte individuell, gleichzeitig und ohne nennenswerten Geschwindigkeitsverlust im Internet arbeiten können, ohne dass erhebliche zusätzliche Kosten (abgesehen von der Hardware) entstehen.

Das ist ohne weiteres möglich, mit 1. dem richtigen Provider und 2. der passenden Flatrate, deren Zugangsprozedur das zulässt, sowie 3. einem DSL(!)-Router, der zuverlässig funktioniert, leicht zu konfigurieren ist (für evtl. unterschiedliche Provider) und der die erforderliche Anzahl von PC-Anschlüssen bereitstellt.

Was ist ein solcher Router? Am wichtigsten für unseren Zweck ist wohl seine Eigenschaft, unabhängig voneinander den angeschlossenen Computern bei Bedarf sofort eine Verbindung zum Internet aufzubauen. Dafür bräuchte man sonst einen „Extra-Computer“ mit entsprechendem Programm, einen Server, der bei Bedarf immer eingeschaltet sein müsste.
Abgesehen von der nicht gerade einfachen Konfiguration und Wartung: stürzte dieser Server einmal ab, flögen alle angeschlossenen PCs aus dem Internet.
Als „Zugabe“ eines solchen „aktiven“ Routers, der auch den PC entlastet, erhält man darüber hinaus ein internes Netzwerk, so können die Computer jetzt gegenseitig (je nach Berechtigung) ihre Daten und Programme benutzen und auch einen gemeinsamen Drucker verwenden.

Ein günstiger Router (Allied Telesyn) mit 4 Anschlüssen wird von 1&1 für 299.-DM angeboten.
In ähnlichen Preisregionen bewegt sich der Barricade Breitband-Router von SMC (SMC7004 mit 4 Anschlüssen, etwas teurer der SMC7008 mit 7 Anschlüssen: 559.-DM bei www.neumerkel.de).
Nach meinen Erfahrungen ist der Barricade-Router (ich besitze den SMC7008) eine gute Wahl, sowohl was den Preis als auch die Qualität und Benutzerfreundlichkeit anbetrifft. Er ist per Konfigurationsmenü von jedem mittels Netzwerkkarte angeschlossenen PC aus leicht konfigurierbar, per Aufruf seiner „Adresse“, z.B.“http://192.168.123.254.“
Beide Barricade Router haben Test-Sieger-Qualität (z.B. computerbild, PC Professionell), auch der neueste Barricade (SMC wireless Barricade) erhielt wieder eine Empfehlung der renommierten Zeitschrift com!online, vgl. auch hier die Homepage von smc.de.

Die fertigen Anschlusskabel für die Verbindung zwischen Netzwerkkarte (auch als USB oder PCMCIA erhältlich) – gängig sind Längen bis 50m aufwärts (der Meter für ca. 1.-DM) – besorgen wir im Elektronikshop, wo wir z.T. auch den SMC-Router günstig beziehen können. Auf eine teure Spezialzange zum eigenen Klemmen der Stecker können wir daher i.d.R. verzichten und stattdessen fertige Kabel verwenden. (Notfalls kann auch das Kabel getrennt und wieder gelötet werden.)

Beim meinem SMC-Router (SMC7008) war zwar nur eine knappe englische Anleitung mit enthalten, eine hervorragende deutsche auf T-Online (gilt ähnlich für 1&1) abgestimmte Anleitung kann jedoch wie mittlerweile allgemein üblich aus dem Support-Menü der Website ausgedruckt werden Die Benutzerkennung von T-Online muss genau nach Vorschrift der SMC-Anleitung eingegeben werden, sonst funktioniert es nicht!
Bei 1&1 ist das etwas einfacher, einfach die Benutzerkennung und den Zusatz „@online.de“ eingeben. Die übrigen Eingaben sind für T-Online und 1&1 diesselben. DHCP: enable; WAN Type: PP over Ethernet; Maximum Idle Time: Auto-reconnect.
Zusatzbemerkung: Mit AOL funktioniert es nach Angaben von SMC und auch meinen eigenen bisherigen Erfahrungen nicht (nach den Geschäftsbedingungen untersagt AOL ausdrücklich den Anschluss eines Routers an den Flatrate-Zugang – diese Einschränkung machte mir den Abschied von diesem Provider leicht...).

Diesen Bericht teilen auf Google+
Sponsorenlinks
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Binchen-1

Binchen-1

23.03.2002 12:43

sehr informativer Bericht. gut geschrieben. mach weiter so.

Arnd74

Arnd74

22.10.2001 12:21

Ein sehr guter, inforeicher Bericht. Gruß Arnd74

Arnd74

Arnd74

22.10.2001 12:21

Ein sehr guter, inforeicher Bericht. Gruß Arnd74

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 1224 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (98%):
  1. nicki28
  2. Binchen-1
  3. menelik79
und weiteren 51 Mitgliedern

"hilfreich" von (2%):
  1. mifrmoe

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Verwandte Tags für Auswahl der richtigen Flatrate - Tipps & Tricks