Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Perfekte Behandlung auch für Neukunden |
| Kontra: |
nichts ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Nachdem ich von meinem SEAT-Händler nicht übermäßig angetan bin, habe ich eine 45000er-Inspektion (kleine Inspektion) an meinem SEAT Arosa einmal bei VW machen lassen. Schließlich ist der Wagen baugleich mit einem VW Lupo. Die Werkstatt meines Vertrauens heißt Schmidt+Koch Autohaus Neustadt und hat den Betrieb in der Neuenlanderstr. 440 in Bremen. Zu finden ist die Kette auch unter www.schmidt-und-koch.de
Annahme
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Nach telefonischer Anfrage, ob diese VW Werkstatt überhaupt ein "Fremdfabrikat" inspizieren würde, erschien ich als Neukunde und wurde wirklich zuvorkommend und nett behandelt, gerade so als wäre ich ein langjähriger, treuer Kunde. Ein solcher stand auch gerade in der Werkstatt und quatschte andauernd dazwischen, wohl um klarzumachen, dass er eine Vorzugsbehandlung wünsche. War aber nicht. Der KFZ-Meister hat sich meinen Auftrag zunächst angehört, die Daten aus dem KFZ-Schein in seine EDV-Maske eingetragen und dann den Wagen vom Hof auf die Hebebühne gefahren.
Diese kurze "Probefahrt" hat schon ein Problem bei den Scheibenwischern erkennen lassen. Mein Wunsch nach Behebung der Quietsch- und Rubbelgeräusche ohne die neuen Gummis auszutauschen wurde notiert.
Die äußerliche Besichtigung ergab dann auch keinen Anlass zu irgendwelchen Extraarbeiten. Auch von unten sieht mein Arosa wirklich gut aus, dafür, dass er immer an der Straße geparkt wird. Dem Meister fiel schnell auf, dass die HU und AU (also TÜV und ASU) fällig seien. Ich bat, das gleich mit zu erledigen. Dann sah er sich die Reifenprofile an und meinte, es könnte durchaus mal was Neues drauf. Diese Aussage ließ ich mal im Raume stehen.
Wartezeit
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Bereits bei der Ablieferung an einem Donnerstag Morgen habe ich darauf hingewiesen, dass es wirklich nicht eilig sei. Ich würde den Wagen gerne am Dienstag Abend wieder abholen. Der Meister schien erleichtert, weil er zurzeit den Dienst alleine erledigen musste. Auf dem Auftragsschein wurde Dienstag 15.00h notiert. Zusätzlich nahm der Meister meine dienstliche Telefonnummer sowie Handynummmer auf. Es kam aber kein Anruf.
Arbeitsqualität
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Hierbei sei angemerkt, dass ich wirklich kein KFZ-Techniker bin, wenn ich mir trotzdem auch hier und da kleine Reparaturarbeiten (Kabelbruch beheben, theoretisch auch Ölwechsel nebst Filterwechsel, Glühlampenwechsel etc.) zutraue. Aber ich gönne mir den Luxus des Autos und dann auch den Luxus eines kostenpflichtigen Reparaturservices. Die Arbeiten einer kleinen Inspektion sind natürlich in einem Pflichtenheft klar definiert und müssten rein theoretisch einfach nur Punkt für Punkt gecheckt werden. Viele Werkstättentests haben allerdings gezeigt, dass die Mechaniker hierbei gerne Arbeiten "übersehen". Ich habe jedenfalls bei der Abholung ein Arbeitsprotokoll mit drei Seiten ausführlicher Beschreibung zu einzelnen Tätigkeiten mit Ankreuzmöglichkeit erhalten. Es wurde offensichtlich nur an drei Stellen "n.i.O." eingetragen und in der Spalte daneben natürlich ein "behoben".
Papierkram
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Bei der Annahme wurde ein Formblatt am PC ausgefüllt, gedruckt und mir ein Blatt als Auftragskopie ausgehändigt. Darauf ist u.a. auch der Name und die telefonsiche Durchwahl des Meisters eingetragen. Bei der Abholung am Kundendienstschalter wurde ich nur nach dem KFZ-Kennzeichen gefragt und schon händigte man mir die Schlüssel, den KFZ-Schein und die Rechnung aus. Es wurde schon bei der Annahme festgehalten, dass ich per Kreditkarte bezhalen möchte. Obwohl die Frau an der "Kasse" meine VISA-Card eingelesen hatte, kreuzte sie auf der Rechnung "EC-Karte" an. Macht aber nichts. Der Betrag (runde 250 €) war völlig in Ordnung und war auch auf der Rechnung auf einzelne Posten aufgeschlüsselt. Immerhin nahm die HU nebst AU einen dicken Batzen für sich in Anspruch, seitens der VW-Werkstatt kamen wirklich keine Auffälligkeiten hinzu. Gerade mal Öl als Material, dann natürlich die Arbeitsstunden, vieles war als "inklusive" deklariert. Wirklich sehr schön, wie VW das macht.
Dann ging ich zum Auto, das auf einem separaten Bereich im Hof stand. Der Beifahrersitz war mit Zetteln bepackt, ein Messprotokoll war im Aschenbecher eingeklemmt. Alles sehr ordentlich und liebevoll! Die Zettel waren u.a. TÜV- bzw. Dekra-Report, AU-Messprotokoll, der Service-Eintrag in mein Scheckheft, ein Werkstattaufkleber an der B-Säule wegen der Mobilitätsgarantie (die ich nicht extra geordert oder bezahlt habe aber offensichtlich zum Leistungsumfang einer Inspektion gehört), ein Hinweis auf die verwendete Ölsorte. Am Aschenbecher klemmte das Messprotokoll der Motorelektronik, vom Test der Airbags und der Service-Intervall-Anzeige im Armaturenbrett. Zusätzlich fand ich einen Wintersortimentsprospekt sowie einen Hinweis auf Pflege von Klimaanlagen - na gut solche Werbung darf wohl sein. Alle Arbeiten waren übrigens auf den Freitag datiert, also doch sehr zügig ausgeführt. Dann stand mein Wagen offensichtlich bis zur Abholung einfach nur noch rum.
Überraschung
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Es war schon ziemlich dunkel bei der Abholung, aber ich habe es doch gleich wahrgenommen. Mein Arosa war 1A gewaschen!!!!! Ohne Auftrag, ohne Bezahlung. Erstklassig, dieser Service. Das muss ich schon sagen. Ich hab natürlich noch einen Blick unter die Motorhaube gewagt, aber nur feststellen können, dass die Flüssigkeitsbehälter aufgefüllt waren. Weil der Wagen nun schon richtig gewaschen und getrocknet war, traute ich mich bis heute nicht, die Scheibenwischer zu testen. Ich bau einfach mal drauf, dass die nicht mehr quietschen und rubbeln. Innen war übrigens auch alles schön sauber, allerdings sorge ich selbst dafür und kann nun kaum feststellen, ob die VW-Mechaniker (oder Azubis) noch mal gesaugt haben oder ob ich den Wagen so hinterlassen hab. Sieht jedenfalls richtig toll aus.
Resümee
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Wie soll ichs abschließen? Ich bin mit Schmidt+Koch Autohaus Neustadt uneingeschränkt zufrieden und muss und will denen die Höchstpunktzahl vergeben. So wie die mich als Fremd-/Neukunden behandelt haben, fühle ich mich wohl. Die Höhe der Rechnung entsprach hundertprozentig meinen Erwartungen und liegt bestimmt unter dem Niveau (m)einer SEAT-Werkstatt. Die kleinen Nettigkeiten (Wagenwäsche, Kalender 2003 kostenlos bei der Kasse, Serviceprotokolle, Sauberkeit in der Werkstatt) werden geschickt eingepreist, sodass ich nicht das Gefühl habe, dass die Rechnung deswegen leicht erhöht ist. Natürlich machen wir uns nichts vor und wissen, dass VW auch kalkulieren kann;-))
Genial wäre bei der sowieso schon vorhandenen Internet-Präsenz eine Art Vorschaumöglichkeit für Kunden, um zu sehen, wie weit ihr Auftrag bereits ausgeführt wurde. Allerdings wird das bei Telefonkontakt sicherlich gehen.
Ich danke allen LeserInnen für eine Bewertung und Kommentierung.
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