Auvisio Street Beat

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Auvisio Street Beat

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Auvisio Streetbeat, zwei defekte Geräte

2  14.12.2007

Pro:
Design, Preis, Bedienkomfort, Transfer - Geschwindigkeit

Kontra:
zwei defekte Geräte innerhalb einer Woche

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Klang

Ausstattung

Bedienung

Verarbeitung

Service

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BasicOne

Über sich:

Mitglied seit:02.10.2006

Erfahrungsberichte:4

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hier meine Erfahrungen mit dem Auvisio Streetbeat:

Irgendwie habe ich mit MP3-Playern kein Glück. Meine erste Bestellung in HongKong vor einem guten Jahr ist beim Zoll hängengeblieben, weil da diese Firma mit dem angebissenen Apfel gemeint hat, ihr Design sei verletzt worden. Dabei wollte ich eigentlich nur einen MP3-Player, den ich einigermaßen komfortabel an der AUX-Buchse des Autoradios betreiben kann.
Die Ersatzanschaffung war dann ein sanso140: bei dem habe ich bis jetzt noch nicht verstanden, wie er die Titel sortiert. Außerdem ist bei dem das Abspielen bzw. das Finden von MP3-Dateien ohne ID3-Tag eine Katastrophe.

Jetzt habe ich als echtes Schäppchen den Auvisio Streetbeat bekommen. Das Design mit der hochlänzenden Front finde ich recht schön (komisch, daß diese Angebissener-Apfel-Firma da nichts dagegen hat).
Auch das Display ist recht ansprechend: nach dem eher schlichten "auvisio"-Schriftzug während dem Bootvorgang erfolgt die Anzeige in heller Schrift auf dunkelblauem Hintergrund, wobei man über die unterschiedlichen Hintergrundbilder immer weiß, in welchem Menübereich man sich befindet. Der Bootvorgang ist im Vergleich zum sansa140 übrigens mit nur wenigen Sekunden wesentlich schneller. Natürlich kann auf dem kleinen Display die ganze Information nicht im Klartext stehen, aber nach ein wenig Spielen findet man schnell heraus, welches Icon wofür steht. Der Titel des momentan abgespielte Liedes wird entsprechend dem ID3-Tag durchgescrollt. Gibt es diesen Tag nicht, wird der Dateiname angezeigt. Für die MP3-Wiedergabe kann man in einem Menü unterschiedliche Unterfunktionen wie beispielsweise die Wiedergabeart (zufällig, nach Directory...) oder den Equalizer anwählen. Auch das Browsen in den Directories ist darüber möglich, wobei ich diesen Menüpunkt lieber am Anfang und nicht am Ende der Liste sehen würde, da er doch wohl öfters benötigt wird als beispielsweise die Equalizer-Einstellung.

Am PC wird der Streetbeat als zwei Datenträger erkannt, einmal für den internen Speicher von 1GB und einmal für die zusätzliche microSD-Karte mit bis zu 2GB. Der Datentransfer geschieht für einen MP3-Player relativ flott. Im Betrieb ohne PC ist nur immer entweder der interne Speicher oder die Speicherkarte sichtbar. Die Umstellung ist aber mit wenigen Klicks schnell erledigt.

Zusatzfunktionen wie das eingebaute Spiel, die Foto-Darstellung und die Video-Wiedergabe habe ich nur kurz getestet, das sah aber einigermaßen vernünftig aus.
Der mitgelieferte Kopfhörer ist nicht so ganz der Bringer, aber immerhin hat er im Gegensatz zu vielen Noname-Videplayern eine 3.5mm Klinkenbuchse, in die ohne Adapter auch die bei uns üblichen kleinen Klinkenstecker passen.

So, eigentlich wäre der Streetbeat genau das, was ich mir gewünscht habe: Gehäuse sieht gut aus, Display-Design gefällt mir, Bedienung ist einfach, das Booten geht schnell, der Datentransfer ist ausreichend schnell.

Nun aber zu den Nachteilen:
Der erste Streetbeat, den ich hatte, zeigte ein Rauschen auf dem linken Kanal, das besonders bei leisen Passagen sehr störend war. Ich weiß nicht, ob das ein Firmware-Problem oder ein Hardware-Problem war. Jedenfalls war der Klang des Austausch-Gerätes einwandfrei (mit richtigen Kopfhörern und am AUX-Eingang meines Autoradios). Naja, bis zu dem Zeitpunkt, als ich ihn zum Akku-Laden an die USB-Schnittstelle eines PCs gehängt habe (das hatte ich ja vorher eigentlich auch schon gmacht, um die MP3s drauf zu bekommen). Jedenfalls ist er seit diesem Zeitpunkt tot: am PC wird er nicht mehr als USB-Device erkannt und im Normalbetrieb kommt er über den Boot-Bildschirm nicht mehr hinaus. Momentan warte ich auf den RMA, um ihn wieder einzuschicken, diesmal aber dann endgültig (einen Reset-Knopf gibt es nicht und ein anderer Weg für einen Reset ist mir nicht bekannt)

So, und nun noch einige Infos für diejenigen, die nach meinen Erfahrungen sagen werden: "selbst schuld, hättest Du nicht so ein chinesisches Noname-Produkt gekauft...":
In der Tat kommt das Teil wohl aus China, genauer von "Yifang Digital". Die bieten OEM-Player an, auf die dann je nach Großkunde eine angepaßte Firmware aufgespielt wird. Bei denen heißt der Player EM861 (so, wie es auch auf der Gehäuse-Rückseite meines Players steht). Wenn man nun mit diesen Infos ins Internet geht, dann findet man ziemlich schnell, daß zumindest ein Player von Yifang (zwar nicht der EM861, aber immerhin...), hardware-identisch ist mit einem Player eines bekannten HiFi-Herstellers und über ein Firmware-Update von diesem Hersteller dann auch komplett umgewandelt werden kann. Somit ist meiner Meinung nach der Käufer der "Markenware" in diesem Fall auch nicht besser dran als ich.

Wie oben schon gesagt, mit MP3-Player habe ich einfach kein Glück. Und ob meine Erfahrungen mit dem Streetbeat repräsentativ sind, kann ich nicht beurteilen. Deshalb bewerte ich ihn ja nicht als "ganz schlecht".

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
BasicOne

BasicOne

15.12.2007 19:00

Hallo Volker111 Bezahlt habe ich 20Euro. Wie in meinem Bericht geschrieben ist er am PC normalerweise als zwei Laufwerke zu erkennen, nur wenn man ihn normal ohne PC betreibt kann er nicht beide Speicher gleichzeitig verwenden. Voll geladen habe ich ihn gar nicht, so weit ist es nicht gekommen. Ich habe ihn abends ausgepackt und ca. eine Stunde am USB gehabt (wobei ich auch die MP3s draufgespielt habe). Am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich ihn im Auto laufen lassen und wollte ihn in der Arbeit eigentlich komplett laden. Normalerweise blinkt, solange er am USB ist, die Batterieanzeige und diese 5 Punkte auf dem Display leuchten nacheinander auf (zumindest die ersten beiden). Kann aber sein, daß sich das mit sich änderndem Ladezustand auch ändert. Ich habe dann irgendwann gemerkt, daß sich auf dem Display nichts mehr getan hat, also: in Windows "USB-Gerät entfernen" gedrückt und ihn dann abgezogen. Seitdem kommt er über das auvisio-Boot-Bild nicht mehr hinaus und wenn ich ihn wieder an den PC anschließe wird er auch nicht mehr erkannt. Wäre interessant, ob es bei Dir genauso ist! Den Markennamen will ich hier nicht einfach so nennen, aber in Google kommt man mit den Suchbegriffen "yifang" und "EM850RB" ziemlich schnell auf die Anleitung, wie man die Marken-Firmware flasht....

Volker111

Volker111

15.12.2007 15:50

Was hast du bezahlt? Welche Markenfirma meinst du? Bin gerade dabei, den Akku über USB zu laden, doch bin ich etwas verunsichert, da auch bei mir der Screen sich nicht verändert. Am PC wird er mit 2 Laufwerken angezeigt, den internen UND den externen Speicher. Wie lange hattest du beim ersten Mal den Akku geladen und wie lange konntest du den Player betreiben?

Nas_EW

Nas_EW

14.12.2007 20:29

toller erstbericht:) gruß tim

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