Unser Dampfer...
06.02.2012
Pro:
sterilisiert schnell eine ganze Menge Flaschen, Milchpumpen - Zubehör usw .
Kontra:
man kommt beim Reinigen nicht bis an die Heizstäbe
Empfehlenswert:
Ja
 Hoernchen123
Über sich:
Ab und zu wieder da :-)
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Bevor unser Sterilisator demnächst seinen Weg zu Ebay findet, werde ich noch über ihn berichten. Nachdem der Sterilisator uns einige Monate gute Dienste geleistet hat, brauchen wir ihn nun nicht mehr. 1. Allgemeines
Dieser Dampfsterilisator/Vaporisator aus dem Hause Philips-Avent hat den sperrigen Namen Philips AVENT Express Elektrischer Dampfsterilisator SCF274/26 220. Er kostet neu, je nach Anbieter, um die 50-60 Euro. Lieferumfang: Das Gerät an sich mitsamt Steckerkabel Messbecher, um die 90 ml Wasser ab zumessen ein kleines Päckchen Zitronensäure zum Entkalken 2 260 ml Fläschchen mit Saugern
Spannung: 220-240 Volt 2. Unsere Erfahrungen....
Braucht man sowas überhaupt... Das war die große Frage, über die in unserem Geburtsvorbereitungskurs diskutiert wurde. Immerhin sind die Geräte nicht ganz billig und man braucht sie, wenn überhaupt, nur ein paar Monate. Und tut es zum Auskochen von Flaschen und Schnullern nicht auch ein Kopftopf? Nun ja. Wenn man ganz genau weiß, dass man voll stillen wird, auch nicht abpumpen wird und auch keine Schnuller zu verwenden gedenkt – dann braucht man so ein Gerät nicht. Da ich aber sicher wusste, dass ich nicht voll stillen, aber abpumpen werde und Schnullern nicht grundsätzlich abgeneigt bin, haben wir uns auch fürs zweite Kind solch ein Gerät zugelegt. Beim ersten Kind hatten wir einen Vaporisator aus dem Hause Nuk von Bekannten bekommen, der allerdings mittlerweile schon so alt war, das ich den nicht wiederverwenden wollte Also kaufe ich diesen Sterilisator von Avent.
Natürlich kann man Flaschen etc. auch im Kochtopf auskochen. Aber ich finde das deutlich umständlicher und ich habe im Bekanntenkreis mehrfach von unschönen Pannen gehört. Bei Bekannten von uns war die Wohnung nach einer Panne beim Auskochen von Plastikflaschen 4 Wochen unbewohnbar – sie hatten die Plastikflaschen auf dem Herd vergessen und die Mutter ist samt Kind eingeschlafen. Ergebnis: Plastikflaschen komplett eingeschmolzen, Plastikdämpfe bzw. der Geruch überall...aber immerhin kein Feuer... Also, wie gesagt, bei uns sprach alles für den Kauf eines Sterilisators und so wurde es dieser von Avent. Von denen gibt es übrigens auch noch eine kleinere Variante für die Mikrowelle. Sehr praktisch, schnell und klein....Und auch billiger als das große Gerät. Nur leider passte der Mikrowellen-Sterilisator nicht in unsere (eher kleine) Mikrowelle und ich musste ihn zurückschicken.
Offiziell (oder laut Werbung von Avent?) würden Kinderärzte und Hebammen empfehlen, alle Fütterungsutensilien bis zum ersten Geburtstag auszukochen. Das halte ich für etwas überzogen...Oder wie sagte unsere Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs so nett „Ein Krabbelkind, das den Staub hinter der Heizung ableckt, braucht auch keine sterilisierten Flaschen mehr“. Das sehe ich ähnlich und spüle seit der Zwerg ca. 6 Monate alt war, seine Sachen konventionell in der Geschirrspülmaschine (im extra heißen Programm „Babyflaschen“). 2.2. Das Gerät an sich....
Der Sterilisator ist recht groß und nimmt schon recht viel Platz in der Küche ein. Ein Besucher hielt ihn einmal für einen Brotback-Automaten. Aber da das Gerät so groß ist, passt viel hinein, so dass man mit einmal Mal vaporisieren alles an „Babyzubehör“ abkochen kann. Im Inneren befinden sich zwei Gitter, auf die man das Zubehör von Milchpumpen, Schnuller, Einzelteile der Flaschen usw. legen kann. Man kann diese Gitter auch zu einem Körbchen zusammenstecken und dort z.B. das Milchpumpenzubehör hinlegen und alles im Geschirrspüler waschen (und danach dann direkt im Sterilisator auskochen).
Bei Avent ist ja oft alles aufeinander abgestimmt. Und so passen auch in den Vaporisator die Flaschen (genau 6 Stück) ganz exakt in die Körbe, die sich im Inneren des Geräts befinden. Aber zum einen kann man die Körbe auseinander nehmen, zum anderen sind Avent-Flaschen ja sehr breit (ich würde sogar sagen, es sind die breitesten Flaschen, die es so zu kaufen gibt). Kleinere/dünnere Flaschen gehen also immer in den Sterilisator auch rein. Auch auf die Avent Milchpumpe Isis ist dieser Sterilisator genau abgestimmt – in der Anleitung sind sogar Bilder, wie man die ganzen Einzelteile so geschickt in die Körbe packt, dass es genau passt und optimal sterilisiert wird. Ich hatte eine Milchpumpe von Medela, die von den Maßen irgendwie kleiner ist als die Avent-Pumpe, aber auch das passte prima.
2.3 Und die Benutzung... Die Benutzung ist denkbar einfach. Man füllt 90 ml Wasser ein, legt die Flaschen und anderen Utensilien, die sterilisiert werden sollen, in das Gerät, Deckel drauf – und schaltet den Vaporisator ein. Es dauert ca. 8 min und schon ist alles sauber. Ich hatte aber den Eindruck, dass es oft mit als 8 min waren. Eher so 10-12 min. Aber es war noch im Rahmen. Wir haben das Gerät auch nur in den ersten Wochen wirklich mehrmals täglich benutzt. Später nur noch einmal am Tag.
Die Flaschen bleiben, so lange man den Deckel nicht öffnet, bis zu 6 Stunden steril. Das zeigt schon, dass man eigentlich mehrmals am Tag sterilisieren muss. Wir haben es, wie gesagt, nur am Anfang ganz streng gehandhabt und das mit der Zeit gelockert. Natürlich muss man die Flaschen etc. vor dem Sterilisieren mit milden Spülmittel reinigen. Der Sterilisator übernimmt nur das Auskochen.
Was ich etwas blöd finde, ist, dass dieses Modell nur einen Einschalt-Knopf hat. Keinen zum Ausschalten. Läuft die Kiste einmal, läuft sie...Es sei denn, man zieht den Stecker aus der Dose. Und der Schalter geht für meine Begriffe zu leicht an, man braucht nur mal (aus Versehen) drankommen und schon ist die Kiste an und läuft dann ohne Wasser...Normalerweise schaltet sich das Gerät dann automatisch ab, aber ich hatte dazu kein Vertrauen und habe den daher jedes Mal aus der Steckdose gezogen. Es gibt inzwischen wohl ein neues Modell von Avent, das dieses Problem nicht mehr hat. Wenn man destilliertes Wasser verwendet, erspart man sich das regelmäßige Entkalken. Aber das Entkalken ist auch ganz einfach mit Zitronensäure zu erledigen. Ein Päckchen liegt auch schon im Originalkarton mit bei, Nachschub gibt es für wenig Geld in jedem Drogeriemarkt. Das Entkalken ist zwar leicht, aber etwas zeitaufwendig. Dazu muss man zunächst Wasser mit Zitronensäure in den Sterilisator geben und 3 min laufen lassen...Dann die (dann lauwarme) Brühe 20 min einwirken lassen, ausschütten, normal mit Wasser ausspülen und dann das Gerät ohne Fläschchen etc. einmal komplett durchlaufen lassen.
Ein Problem ist, dass man die Heizstäbe nicht sieht. Einerseits ist das schön und vermutlich auch damit weniger gefährlich (man kommt nicht in die Gefahr, die anzulangen, wenn sie heiß sind), andererseits ist es nicht möglich, zu sehen, wie erfolgreich man beim Entkalken war. Dass Entkalken nötig ist, sieht man erst, wenn sie dunkle (Kalk-)Krümel bilden. Das ist irgendwie unschön und ich war froh, dass dieser Effekt „erst“ nach ca. 5 Monaten eintrat, als wir die Sterilisator-Zeit schon fast hinter uns hatten.... Fazit:
Ein nützliches Gerät und zumindest für Flaschenkinder eine sehr sinnvolle Anschaffung. Der Sterilisator hat bei uns immer tadellos funktioniert und das auch immer recht flott. Lieber wäre mit der Mikrowellen-Sterilisator gewesen, aber der passte ja leider nicht in unsere Mikrowelle. So war dieser Sterilisator eine gute Alternative. Bis auf die Tatsache, dass man nicht bis an die Heizstäbe zum Reinigen kommt, waren wir zufrieden und daher gibt es 4 Sterne.
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13.02.2012 13:53
Ich hatte nie einen Sterilisator. Die paar Schnuller habe ich die ersten Monate ausgekocht und Fläschchen haben wir erst nach sechs Monaten gebraucht. Schöner BEricht.
10.02.2012 14:35
"bh" von uns ! Liebe Grüße - und schönes Wochenende ..... Edith und Claus
07.02.2012 06:15
Super vorgestellt obwohl brauchen tue ich sowas nicht.LG