Das Schneider Aventinus ist der erste Weizenbock der Welt gewesen, das war 1907, also feiert er nächstes Jahr seinen 100. Geburtstag. Ein Bier, welches sich durch den optischen Eindruck und dem Alkoholgehalt derart krass von den Massenbieren hierzulande distanziert, muss natürlich einen gewissen ... Bericht lesen
Das Schneider Aventinus ist der erste Weizenbock der Welt gewesen, das war 1907, also feiert er nächstes Jahr seinen 100. Geburtstag. Ein Bier, welches sich durch den optischen Eindruck und dem Alkoholgehalt derart krass von den Massenbieren hierzulande distanziert, muss natürlich einen gewissen Reiz haben, um nun bald 100 Jahre lang gebraut und mit Liebe von Genießern rund um den Globus mit Freude und Leidenschaft getrunken zu werden. Und genau diesem Reiz möchte ich in diesem Erfahrungsbericht auf den Grund gehen.
OPTIK + PREIS
Eine lilafarbene Flasche, viel Gold, etwas Latein- ist das etwa das offizielle Bier des Vatikans? Eigentlich nicht, aber dennoch ein göttliches Getränk, das immer mehr Verbreitung bundesweit erfährt und in Kästen a 20 0,5 l Flaschen für 15€ oder im 5erPack inklusive Glas käuflich zu erwerben ist. Dabei macht wirklich bereits die Flasche mit ihrem edlen, ja protzigen Aussehen gehörig Eindruck. Das passende Glas ist ebenso ein wirklich episches Erlebnis. Kelchartig steht es vor einem, gedrungen, mit einer riesigen Öffnung. Dieses bietet dem Bier die Möglichkeit, sich geschmacklich optimal zu entfalten. Und genau diese Entfaltung ist auch von enormer Bedeutung, denn dieses Gebräu zeigt eine derartige Aromenvielfalt, das selbst manch ein Rotwein dagegen flach, eindimensional und langweilig wirkt. Doch langsam. Erst einmal das Aussehen im Glas. Tiefbraun, fast licht undurchlässig, mit einer gehörigen, hellen, enorm standfesten Schaumkrone, ist Aventinus bereits optisch ein wahrer Genuss.
GERUCH+GESCHMACK
Nun, der Schnuppertest. Natürlich nimmt eine alkoholische Note wahr, es sind auch ganz leicht würzige Aromen angedeutet, dominant jedoch ist der weizentypische Bananenduft der aus der Hefe resultiert. Geschmacklich zeigt es sich dann extrem vielseitig und überraschend: Es ist ein schweres Bier, ein starkes Bier, ein Bier mit einer enormen Aromenvielfalt,mit einer sehr stark ausgeprägten, angenehmen Fruchtigkeit, ein Bier, das neben der Hefe eine sehr dezente Würze und natürlich eine leichte alkoholische Note setzt. Ein Bier, das überrascht. Vermutet man bei dem Geschmack doch eher ein normales, gutes dunkles Weizen mit starkem Charakter und kein mächtiges Starkbier mit 8,2%. Genau das ist das erstaunliche, dass dieser enorme Alkoholgehalt nicht begleitet wird von einer übertriebenen Alkoholnote oder einer klebrigen Süße die die Süffigkeit einschränkt. So teilt das Aventinus nicht das Los vieler Starkbiere, dass es in ein unangenehmes Geschmacksextrem abdriftet. Vielmehr zeigt es sich extrem gut ausbalanciert, ohne dabei jedoch auf einen ureigenen Charakter zu verzichten. Das besondere im Geschmack ist auch die leicht weinartige Note die vom gekonnt gesetzten Alkoholaroma kommt. So lässt es sich geschmacklich mit wenigen Worten aber nur schwer umreißen, es ist, vereinfacht ausgedrückt, geschmacklich sehr komplex und tief, aber, und genau das ist das sehr faszinierende, dabei auch noch sehr süffig und gut trinkbar, sodass man sich beim Genuss selbst bremsen muss.
EINSATZMÖGLICHKEITEN / EMPFEHLUNGEN
Wo liegen dann also die Einsatzmöglichkeiten dieses Bieres? Für ,,Trinkgelage" ist es zu mächtig und komplex, kein ,,easy drinking" also, und deshalb nicht zu empfehlen. Es ist vielmehr genau dann ein angenehmer Freund und Begleiter, wenn ein schwerer Rotwein auch seine Trümpfe ausspielen könnte, sprich zu Wildgerichten und zu Braten mit dunklen Saucen sowie zum bewussten Genießen bei einem guten Buch oder einer Zigarre.
FAZIT
Das Aventinus aus oben genannten Gründen als ,,Edelbier" zu bezeichnen, ist gar nicht so falsch. Viele deutsche Premium Pilsener wie Warsteiner oder Bitburger sind da eher profillose Massenbiere, während das Spitzenprodukt aus dem Hause Schneider eine starke, individuelle Note zeigt, und das zu einem verhältnismäßig fairen Preis. Genau diese angenehmen Charaktereigenschaften führen dieses Bier geradewegs ins Reich der Spitzenbiere.
Eine Empfehlung geht also an alle bewussten Genießer da draußen die zum guten Essen ein gutes, komplexes Bier suchen. Hier ist es, ein Bier für den Olymp, ein Bier der Götter, ein Bier, das bestimmt dem offiziellen Biere des Vatikans würdig wäre ;)
In diesem Sinne viel Spaß beim lesen, bewerten und kommentieren.
Teile dieses Berichts habe ich bereits bei biertest-online.de veröffentlicht.
Pro: Einzigartiger, unvergleichlicher Geschmack, sehr kräftig Kontra: die beeindruckende Wirkung
Eisbock? Was ist das?
Die Legende:
Es ist Winter. Das gebraute Bockbier lagert tagsüber draußen. Der Braumeister gibt seinem Schüler den Auftrag, am Abend die Fässer ins Innere der Brauerei zu rollen. Der Schüler vergisst dass. Am nächsten Morgen ist ...
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Pro: Viel Voll für wenig Geld Kontra: Geschmack, Kopfweh, übelster Gestank
Aventinus ist Weizendoppelbock mit mächtig viel Alkohol drinnen, der sich so um die 8% einpegelt. Das fast schwarze Gebräu ist geschmacklich nicht unbedingt ein Gassenhauer aber bedingt durch seinen mächtigen blaumacherfaktor lässt es sich sehr gut dazu b ...
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Geschmack:
sehr hilfreich
10.10.2000
Legale Droge Bewertung für Aventinus (Weizen)von
doktorfritz
Pro: leckeres Bierchen, das gut voll macht Kontra: nichts
Das waren noch Zeiten! Wir waren jung und jagten den Drachen. Aber Drachen zu jagen macht furchtbar durstig. Und gegen diesen Durst gilt mit den Worten Johannes Kühns: Wasser genügt nicht.
Doch man sollte entweder jung und wild oder biererfahren sein, ...
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...Nun komme ich aus dem Norden und das Angebot an Weizenbieren beschränkt sich auf das normale Angebot. Doch da war eine Kneipe, die hatte ein super Bier. Es nennt sich Aventinus und ist ein Hefeweizenstarkbier.
Schon allein der Ausdruck hört sich gewaltig ...
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Pro: Sehr guter Geschmack Kontra: vielleicht der Preis
Aventinus, das Starkbier-Weizen mit sehr hoher Stammwürze ist ein qualitativ sehr anspruchvolles Starkbier auf Weizenbasis. Durch den hohen Gehalt an "festen Teilen" schmeckt dieses Bier kein bischen nach Wasser, sondern nur nach den Brauereizutaten. Zuge ...
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Pro: mal was ganz besonderes Kontra: leider nur für kurze Zeit
.../ 7 05 - 0
Telefax 0 94 41 / 7 05 - 190
Etwas zur Brauerei
1872 gründete Georg Schneider in München seine private Weissbierbrauerei. Die Braustätte in Kehlheim kam 1928 dazu. Sie ist die älteste Weissbierbrauerei Bayerns. Seit nun mehr 6 Generationen braut dieses Familienunternehmen naturbelassene und charaktervolle Weissbierspezialitäten. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen hat dese Brauerei für ihre Biere bekommen. Export der Weissbiere in 27 Länder weltweit. Das hat schon etwas.
Die Spezialitäten sind das Schneiders Weisse Original, Weizen Hell, Kristallweizen., Aventinus, Hell... alkoholfrei.
Die Zutaten natürlich nur die besten und das getreu nach dem Bayrischen Reinheitsgebot. Der Ciao User Sesamkorn, unser Bierexperte hier kennt sich scher aus, was darein gehört. Auch ich habe mich kundig gemacht...
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Pro: man bekommt es gott sei dank auf der ganzen Welt Kontra: höchstens, der Tag danach ;-) (nach der 10. Halbe ;-))
...Beispiel, das Erdinger Weissbier, das für Hefe Fans eine echte Alternative darstellt (zumindest in seiner dunklen Variante).
*** Fazit ***
Aus eigener Erfahrung (als langjähriger Weizentrinker) kann ich sagen, dass das Schneider Weizen eines der am besten bekömmlichen Weizenbiere ist, die ich bisher versucht habe (und es waren einige). Für mich steht es zusammen mit dem dunklen Erdinger Weizen klar an erster Stelle.
weitere (Weizen-)Biersorten der Schneider Brauerei Kelheim:
- Kristall
- Weizenhell
- Leicht
- Alkoholfrei
- und natürlich AVENTINUS (der Weizenbock!)
Ich wünsche euch viel Spaß und Genuss beim Trinken!
Prost
Gary...
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