Avon-Tante? Einmal und nie wieder!

1  01.06.2007

Pro:
freie Zeiteinteilung, Beraterinnen - Preise

Kontra:
Druck von oben, schwierige Kundengewinnung, Produktqualität, Schneeballsystem

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Einstellungschancen:

Aufstiegschancen

Verdienstmöglichkeiten:

Sozialleistungen:


krischdl1983

Über sich: Neuer Bericht "Auf die Plätze, dampfen, sauber" braucht noch Lesungen. Mein neues Ziel: or...

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Nachdem mein sohn im Mai 2005 geboren war, wollte ich neben dem studium noch ein bissel Geld nebenher verdienen. Ein klassischer Studentenjob mit festen arbeitszeiten war nicht drin. Also suchte ich einen Nebenjob, den man auch von zuhause machen kann.
Tja, leider ist das gar nicht so einfach, doch irgendwann stieß ich durch Zufall auf die Homepage der Firma Avon und hinterließ dort meine Daten zwecks einer Tätigkeit als Beraterin. Genaues konnte ich mir darunter nicht vorstellen, aber die Beschreibung "bei freier Zeiteinteilung von zuhause aus arbeiten" traf ja genau das, was ich schon so lange suchte.

Eine ganze Zeitlang geschah gar nichts, ich bekam keine Mail, keine Post, keinen Anruf und hatte den Gedanken daran auch eigentlich schon wieder verworfen, da ich es nach längeren Überlegungen doch nicht mehr so toll fand eine mir völlig unbekannte Kosmetikfirma zu vertreten.....

..... bis dann eines Tages auf unserem Anrufbeantworter eine Dame zu hören war, die sich als Avon Bezirksleiterin vorstellte,

und so begann mein kurzes Avon - Intermezzo, das ich unter der Rubrik "Erfahrung, die ich nicht gebraucht hätte" ablegen möchte.


~~~~~ Die Firma ~~~~~
Die Firma Avon wurde im Jahr 1886 von Herrn David H. McConnell gegründet , die damals noch California Perfume company hieß. Im selben Jahr fand sich auch die erste Dame (P.F.E. Albee), die die Kosmetikprodukte an die Frau bringen sollte, womit der Grundstein für das Haustürgeschäft gelegt war.
Im Jahr 1939 wurde die Firma schließlich in Avon Products Inc. umbenannt, 1945 folgte die Expansion nach Europa und im Jahr 1959 schließlich die erste Niederlassung in Deutschland.
Bis dahin war das Unternehemn in Amerika mit seinen Haustürgeschäften bereits sehr erfolgreich, so dass sich dieses Konzept fest in der Firmenphilosophie verankert hatte.
Die Produkte werden heute in 143 Ländern vertrieben, insgesamt gibt es ca. 5 Millionen Avon - Beraterinnen weltweit, davon rund 60.000 in Deutschland.
Im Jahr 2005 machte das Unternehmen einen Umsatz von 8,1 Milliarden US-Dollar.
Desweiteren ist Avon Gründungsmitglied des Bundesverbandes Direktvertrieb, den man an dem Siegel "gut beraten zu Hause gekauft" erkennen kann. Dass dies allerdings noch nichts heißen muss, werde ich später näher darlegen.
So, ich denke, das sind erstmal genug Hintergrundinformationen,
komme ich jetzt zur


~~~~~ Produktpalette ~~~~~
Die Firma Avon bietet ein recht großes Produktsortiment, das hauptsächlich Kosmetikprodukte, Parfums, aber auch wellness-Produkte sowie Nachtwäsche und Dessous umfasst.
Diese produkte werden den potenziellen Kundinnen in sogenannten Broschüren präsentiert, in denen nahezu jedes Produkt mit Bild vertreten ist und natürlich lockt auch immer wieder ein anderes Produkt mit einem nur in dieser einen Campagne geltenden Sonderangebot.
Diese Campagnen wechseln alle drei Wochen und kommen mit immer neuen Sonderangeboten daher, um die Kundin auch diesmal wieder zum Kauf animieren zu können.


~~~~~ Die Produktqualität ~~~~~
Die Produktqualität lässt anch meiner Erfahrung in den allermeisten Fällen zu wünschen übrig. Ich bekam von jeder Kundin, die ich hatte, mindestens eine Reklamation, egal, ob das nun ständig brechende Kajalstifte, gereizte Haut, falsche Lieferungen oder Hautunverträglichkeiten waren.


~~~~~ Verdienst und Bezahlung ~~~~~
Die Beraterin bekommt zwischen 25 und 35 % des Gesamtumsatz. Und das funktioniert so, dass man nachdem man die Lieferung erhalten hat, zu den Bestellerinnen hingeht, ihnen ihre bestellten Produkte aushändigt und das Geld in bar kassiert. Dann überweist man den Betrag abzüglich der Provision (der genaue Rechnungsbetrag findet sich auf einem Anschrieben bei der Lieferung) an Avon.
Allerdings muss man auch bedenken, dass man für jede Kampagne die Broschüren aus der eigenen Tasche zahlen muss, und zwar 1,70€ pro Broschüre. Auch muss man sich natürlich Vorführprodukte kaufen (diese erhält man zum Beraterinnenpreis der ca. die Hälfte des regulären Preises ist), sowie Tüten, Avonanstecker und kleine Dankeschöngeschenke für die Kundinnen.
Alles in allem bleibt also nur wirklich was hängen, wenn man auch so richtig schön Umsatz macht.

So nach diesen einführenden Grundinfos möchte ich euch über


~~~~~ Mein Dasein als Avon-Beraterin ~~~~~
berichten:

Nach der oben erwähnten Nachricht auf dem Anrufbeantworter, kam die Dame dann eines Tages mit einem hellblauen Avon-Auto zu uns nach Hause.
Sie führte quasi fast ein Selbstgespräch über die Vorteile der Tätigkeit bei Avon, ließ mich Produkte testen und reicherte das Gespräch mit rhetorischen Fragen an, die man natürlich immer nur so beantworten konnte, dass es in die Lobeshymne über die Firma Avon hineinpasste.
Schließlich erklärte mir die Dame, dass ich mit einer Berater-Tätigkeit ja keinerlei Verpflichtungen eingehen würde, und jederzeit aufhören könnte, wenn es mir wieder erwarten nicht zusagen sollte.
Zum Einstand sollte ich eine Tasche mit 5 Avon-Produkten (die, wie sich im Nachhinein herausstellte, völlig veraltet waren) für 15€ kaufen, um sozusagen die "Verkaufserlaubnis" zu erwerben.
Blauäugig, wie ich war, und geplättet von dieser ständig quasselnden Dame, stimmte ich zu und bezahlte.
Dazu bekam ich eine dunkelblaue Einkaufstasche aus Stoff mit dem Aufdruck "Avon" und 5 Broschüren aus der aktuellen Kampagne und drei aus der letzten. Zur Erklärung sei gesagt, dass immer zwei Kampagnen Gültigkeit haben, nämlich die letzte und die aktuelle; kommt dann die neue Kampagne drei Wochen nach Erscheinen der derzeit aktuellen Kampagne hinzu, wird die alte Kampagne ungültig.
So, damit ausgestattet, und dem eingehämmerten Satz, dass ich am Tag mindestens drei Kundenkontakte haben muss, um erfolgreich zu sein, saß ich da, und begann fieberhaft zu überlegen, wem ich die Avon-Broschüre vorlegen könnte, mit dem Ziel, das diejenige eine möglichst große Bestellung aufgeben sollte.
Tja, wenn soll man da fragen: Bekannte, Verwandte, Freunde fallen bei mir so ziemlich weg, da ich erst hier her gezogen war, und die meisten Leute nur flüchtig über meine Mann kannte.
In der Avon-Mappe stand der glorreiche Tipp auch die Bäckereiverkäuferin, die arzthelferin und die Dame an der Bushaltestelle anzusprechen - aber dafür bin ich wirklich nicht extrovertiert genug.
Aber da Avon einen damit ködert, dass man Präsente bekommt, wenn man bei der ersten Bestellung einen Wert von 100€, bei der zweiten einen Wert von 120€ erreicht usw., versucht man natürlich sein Bestes.

Also stiefelte ich los und beglückte meine Schwiegermutter mit meinem Avon-Besuch und schwärmte in den höchsten Tönen über die mir noch völlig unbekannten Avon-Produkte - mit Erfolg. meine Schwiegermutter bestellte für 150€ Produkte.
Von diesem ersten Erfolg beflügelt, zog ich weiter und verteilte Broschüren an jeden, egal ob sie wollte oder nicht.
Und selbstverständlich, wie sollte es auch anders sein, beschlich mich ein sehr schlechtes Gewissen, dass ich die Leute zu Käufen nötigte (es waren schließlich alles Bekannte, die mich wohl nur ungern mit einem "Nein" vor den Kopf stoßen wollten), die sie weder wollten noch brauchten.
In der ersten Woche war ich fast den ganzen Tag unterwegs und suchte Leute, die etwas von mir kaufen wollten, aber ich fand eigentlich keine. Mein Kundenstamm betrug gerade mal 3 - 4 Leute, und es war klar, dass ich so auf Dauer kein Geld verdienen konnte. Schließlich hat man nach zwei bis drei käufen auch mal wieder genug Kosmetikartikel für die nächste Zeit, und da die Produkte für die Kundinnen auch nicht gerade sonderlich günstig sind, überlegt man sich eher zweimal, ob man etwas braucht.

Nach zwei Wochen teilte ich meiner Bezirksleiterin (die Frau mit den Rhetorikfragen) mit, dass ich nicht genug Kunden habe, und das wohl eher nichts für mich ist. Plötzlich war die dame, der sonst eigentlich alles ziemlich egal ist, auf den Plan gerufen und versuchte mich mit allen Mitteln bei der Stange zu halten. Ich solle erst mal den Kosmetikkurs besuchen, dann kämen die Kundinnen schon ganz von selbst.
Zum Ärger meines Mannes ließ ich mich wieder bequatschen, und besuchte für 25€ diesen Kosmetikkurs.
Dieser war ein absoluter Witz. Der Kurs wurde von einer Dame hier aus dem Dorf geleitet, von der jeder weiß, dass sie den Titel "Kosmetikerin" durch einen Fernkurs bekommen hat. Die Dame attestierte mir eine Mischhaut mit Hang zu Unreinheiten (ich habe normale Haut mit trockenen Stellen).
Nach dieser zweifelhaften Hautanalyse stellte man den Teilnehmerinnen die Hautpflegeprodukte passend zu ihrem Hauttyp zusammen (natürlich zu einem unschlagbar günstigen Preis, sodass man doch ruhig gleich die doppelte oder dreifache Menge nehme solle).
Außerdem bot man einen Kosmetikkoffer mit einigen Originalprodukten und vielen Proben an. Den solle sich jede Teilnehmerin kaufen, denn sonst müsse die "Kosmetikerin" und die Bezirksleiterin dem Chef erklären, weshalb diese Produkte nicht gekauft wurden von den Teilnehmerin und es würde ihenn unterstellt, sie hätten den Teilnehmerinnen die Vorzüge dieses Koffers nicht genügend erläutert.
Natürlich war keine Dame darunter, die ohne eine Bestellung dieses Kosmetikkoffers für sage und schreibe 90€ nach Hause ging.
Außerdem bekamen wir einen kleinen Leitfaden an die Hand, anhand dem man jeden Hauttyp zweifelsfrei bestimmen könne.
Gesagt getan, zwei Tage später fuhr ich zu einer Kundin und machte ihr eine Hautanalyse. Sie kaufte die von mir aufgrund des Leitfadens empfohlenen Produkte - und hatte zwei wichen später den fiesesten Hautausschlag den man sich denken kann.
Natürlich hatte diese Dame kein Interesse mehr an meinen tollen Avonprodukten, und so war ich wieder soweit aufzugeben.
Also sagte ich wieder einmal meiner Bezirksleiterin Bescheid.
Diese meinte dann, sie hätte die passende Idee für mich: ich solle doch lieber Bezirksleiterin werden. Dann bräuchte ich nur ab und an mal neue Beraterinnen zu werben, von deren Umsätzen ich dann profitiere. Ab und zu müsste ich mit den Beraterinnen eine Schulung machen und ihnen neue Produkte vorstellen und zusehen, dass sie eben nicht abspringen.
Mmmh, das klang ja soweit ganz gut, denn das direkte Kundengespräch bzw. überhaupt das Aquirieren neuer Kunden fiel mir ohnehin sehr schwer.

Warum also nicht das versuchen, schließlich kann es ja nicht so schwer sein, Beraterinnen zu betreuen. Also unterschrieb ich den Antrag zur "Anwärterin zur Bezirksleiterin" und versuchte neue Beraterinnen zu gewinnen. Meine eigene Bezirksleiterin unterstütze mich, in dem sie mich ständig zu ihren Infoständen einlud, wo ich dann einige neue Beraterinnen gewinnen konnte.
Allerdings sollte man nicht erwähnen, dass die Damen "Beraterin" werden, wenn sie dies unterschrieben, sondern dass man Ihre Daten lediglich dazu brauche, um ihnen Informationen zukommen zu lassen. Und da diese Informationen über den Hauptsitz in München verschickt würden brauche man genaue Angaben.
Dann aber sollte ich mich zwei Tage später bei den Damen melden, die uns ihre Daten gegeben hatten, und einen Termin bei ihnen zu Hause vereinbaren, wo man ihnen dann die Verkaufslizenz für 15€ verkaufen sollte. Außerdem solle ich immer darauf achten, direkt schon eine Bestellung aufzunehmen, denn "was man hat, das hat man".

Ich weiß es nicht, vielleicht bin ich zu ehrlich, aber von den 20 Adressen, die ich auf den Infoständen gesammelt hatte, wollten gerade mal zwei Frauen Beraterin werden und auch diese sprangen nach der ersten Kampagne wieder ab.
Besonders toll war es, als plötzlich bei mir zu Hause die Firmenzentrale in München anrief und mich ausquetschte, warum meine Beraterinnen denn keine Bestellungen aufgeben würde, und ob ich denn nicht genug dahinter wäre, den Damen die Vorzüge von Avon klarzumachen!!!!
Also stand ich wieder vorm Aufgeben. Aber meine Bezirksleiterin wäre nicht meine Bezirksleiterin gewesen, wenn sie mich auch davon nicht wieder abgehalten hätte. Sie kam eines Tages zu mir, nahm mich in ihrem Avon-auto mit und fuhr mit mir alle Parkplätze ab, um mögliche Interessentinnen zu finden.
Ich habe mich noch nie so geschämt, wie an diesem Tag als ich wildfremde Frauen anquatschte mit dem Satz "Hallo, Sie haben doch sicher auch Interesse an einer lukrativen Nebenbeschäftigung bei der Firma Avon!".

Nein, die Frauen hatten kein Interesse, und am Abend zu Hause war ich mit den Nerven völlig runter. Meine Tätigkeit bei Avon war innerhalb dieser drei Monate mehr als zeitraubend gewesen. Ich war ständig damit beschäftigt, Kundinnen zu finden, damit ich überhaupt einen ernstzunehmenden Gewinn einfach konnte, aber meist belief es sich nur so auf 40 - 50€ im Monat, und das war schon wirklich viel.
Irgendwann hatte mein Mann die Nase voll, und verbot mir die Tätigkeit bei der Firma Avon.
Ich schickte alles, was noch an Lieferungen kam zurück, und sagte meinen drei Kundinnen, dass ich nicht mehr für Avon tätig bin.
Doch der Knaller kam erst: Ich bekam eine Mahnung über 30€!
Ich hatte alles Rechnung sowie Überweisungen aufbewahrt: meine Buchhaltung stimmte, der Mahnbetrag war falsch.
Ich rief in München an und versuchte das dort zu erklären. Man sagte mir eine Prüfung zu, doch auch nach dieser Prüfung stand dieser Betrag angeblich noch aus. Man drohte mir sogar mit dme Rechtsanwalt, wenn ich nicht umgehend zahlte. Auch 5 Anrufe in München halfen nichts - man glaubte mir nicht, auch nicht nachdem ich alle meine Belege dorthin gefaxt hatte.
Also zahlte ich die 30€ um mir den Ärger zu ersparen und endlich meine Ruhe vor dieser Abzocker-Firma zu haben.
Meine Bezirksleiterin hatte noch ca. zehnmal auf unseren AB gesprochen, dass ich ihr doch bitte meine Bestellung durchgeben sollte - aber ich denke, dass sie irgendwann gecheckt hat, dass ich nichts mehr mit ihrer Firma zu tun haben wollte.


Ich kann euch nur raten, niemals dort als Beraterin anzufangen!


Ach so: Wer nun sagt, ich habe hier alles viel zu negativ beschrieben, dem sei gesagt, dass dieser Bericht haargenau meine Erfahrungen wiederspiegelt. Vielleicht gibt es auch Beraterinnen, die seit Jahren mit dieser Art des Nebenverdienstes glücklich und zufrieden sind - aber ich habe nach einem kurzen Blick hinter die Kulissen mein Fazit gezogen.
Und wen es stört, dass ich nicht über das engagement von Avon gegen Brustkrebs oder ähnliches geschreiben habe, dem möchte ich sagen, dass dies ein Erfahrungsbericht zur Tätigkeit als Beraterin ist und kein Bericht über die Firma selbst.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!

Solltet ihr Verbessungsvorschläge haben, nur zu, ich würde mich freuen!

lg,
krischdl

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
V-Tina

V-Tina

28.12.2010 20:04

Habe neugierig deinen Bericht gelesen und bin überrascht wie unterschiedlich Avon sein kann. Ich habe über eine Woche einen Kosmetikkurs besucht, welcher von der Fa. Avon bezahlt wurde. Meine Bezirksleiterin hat sich viel Mühe gegeben und mich jederzeit unterstützt. Mein Avon-Koffer hat mir auch keinen Cent gekostet. Und bevor ich was verkauft habe, habe ich ca. 200 Euro bei Avon investiert und selbst die Produkte ausprobiert. Verkauft habe ich immer die Sachen, welche mich selbst überzeugt hatten. LG Valentina

Claudine9382

Claudine9382

20.12.2010 21:36

Hab mich auf gerade im Internet über Avon informiert. Hört sich ja wirklich nicht schlecht an. Aber wenn man dann so etwas hört.... Lieber Finger weg!

Maddy78

Maddy78

15.09.2010 09:46

Sehr guter und hilfreicher Bericht!

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