AXE – es funktioniert wirklich
1. Mar 2004
(13. Jan 2005)
Pro:
Es wirkt !
Kontra:
Leider kapieren das die Frauen nicht .
Empfehlenswert:
Ja
 Dr_Labude
Über sich:
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut. (Licht...
Mitglied seit:20.11.2003
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Sie glauben vielleicht, Universitäten seien ein Hort der Unzucht. Wer sich dort häufiger aufhalte, der habe es gut. Es handele sich um ein Leben in pheromongeschwängerter Luft, umgeben von Studentinnen mit bauchnabelfreien Tank-Tops, die auf wilden Erstsemesterparties ihre erotischen Kenntnisse vervollständigen. Sie liegen falsch. Ich spreche aus Erfahrung. Ich bin Assistent.
Sexuell sind Universitäten eher eine spröde Umgebung. Nicht, das es keine bezaubernden Studentinnen gäbe. Diese sind aber völlig auf den nächsten Schein konzentriert. Bei "Französisch" denken sie an das Quellenseminar zum Existentialismus und bei der Frage "Zu Dir oder zu mir?" werden Sie überlegen, wo die Klausurenkurs-AG Mittelhochdeutsch bequemer tagen könnte. So ist das. Besonders übel dran sind die Vertreter des sogenannten akademischen Mittelbaus, also die Assistenten. Ihnen fehlt der Nimbus des Lehrstuhlinhabers, der bei studentischen Hilfskräften quasi freies Schießen hat. Für ein spontanes Wochenende mit dem Porsche in Cannes, welches bei BWL-Studentinnen durchaus Erfolge verspricht, fehlen ihnen die finanziellen Mittel. Hilfreich ist es natürlich, wenn man als Assistent Klausuren vorbereitet und die Lösung kennt. Hiervon Gebrauch zu machen, gilt aber als unfein. Außerdem bereite ich keine Klausuren vor. In dieser anscheinend aussichtslosen Situation greift der akademische Mittelbau schon mal zu verzweifelten Maßnahmen. Bei mir war es AXE; genauer gesagt, das AXE Shower-Gel Contact Ginger Extracts.
Ich gebe zu, es war mir schon ein bißchen peinlich, das Duschgel zu kaufen. Ich sah schon das wissende Gesicht der Kassiererin
vor mir, wenn sie die transparente Flasche mit den 250 ml aus zwei verschiedenfarbigen Flüssigkeiten (klar und petrolgrün) durch den Scanner zieht. Da es nun aber eh nicht mehr darauf ankam, kaufte ich gleich noch eine Packung Kondome. Es kam, wie es kommen musste. Die Frau an der Kasse grinste. Schon klar, was sie meinte, als sie mir ein schönes Wochenende wünschte. Den Kassenzettel habe ich natürlich vergessen. Ich meine, es waren so 2,50 Euro. Ohne die Kondome. Unter der Dusche stellte ich erst mal fest, dass man die Flasche, die so aussieht, wie auf dem Bild da oben, nur transparent und überhaupt ganz anders, tüchtig schütteln muss, damit sich die Flüssigkeiten vermischen. Beim Einseifen bildete das Duschgel einen hartnäckigen Schleim, den man kaum wieder runterkriegt. Wahrscheinlich ist diese Konsistenz notwendig, um die hochwirksamen Sexualhormone in die Haut zu transportieren. Allein der eher schwache und ziemlich undefinierbare Geruch kann nämlich nicht erklären, was dann geschah.
AXE - das Erlebnis Als ich ins Institut ging, nahmen die Dinge ihren Lauf. Ich begrüßte Frau Hollebein, die Sekretärin vom Chef. Sie ist eigentlich eine ganz Süße, was nur niemand merkt, weil sie immer so zugeknöpft ist und kaum mal die Augen von ihrem Bildschirm nimmt. Mein erster Test.
Ich näherte mich Frau Hollebein vorsichtig, reichte ihr mein frisch überarbeitetes Manuskript. Dezent (wir wissen doch aus tausend Filmen, wie man das macht, so wie zufällig) berührte ich ihre Schulter und verharrte etwas länger als es sein musste direkt hinter ihr. Sie MUSSTE einfach in den Wirkbereich meines neuen AXE-Duschgels kommen. Klar, ich nutzte die Gelegenheit für einen prüfenden Blick, ob ihre Nippel auch sofort hart werden, wie in der AXE-Werbung. Auch bei längerem Hinsehen, war allerdings erst mal nichts zu sehen. Ist ja auch kein Wunder, dass in der Werbung ein bißchen übertrieben wird. Dass es doch funktioniert, habe ich dann gemerkt, als ich mir eine Stunde später einen Kaffee holte. Frau Hollebein war mit der Projektsekretärin aus dem Drittmittelprojekt von Prof. Meier in der Teeküche. Die Projektsekretärin ist so ein richtiger blonder Feger, so mit String-Tanga unterm Minirock. Sie wissen, was ich meine. Als ich reinkam, verstummte das Gespräch. Frau Hollebein wurde ein bißchen rot, was ihr aber gut stand, die Projektsekretärin sah an mir herunter und warf mir ein wissendes Lächeln zu. Ich kann Ihnen sagen, da wurde mir ganz anders. Ich gleich noch mal an meinen PC, auf der Website von AXE nachgeguckt, ob da was von geheimen Inhaltsstoffen oder "Risiken und Nebenwirkungen" steht. Nichts. Sie verheimlichen gleich das ganze Duschgel. Wahrscheinlich sind die Inhaltsstoffe irgendwie illegal. Kein Wunder bei der Wirkung.
Tags darauf bin ich der Projektsekretärin noch einmal an der Altpapiertonne begegnet. Sie war allein und trug einen Spitzen-Push-Up unter dem T-Shirt. Klar, dass ich mir so eine Gelegenheit nicht entgehen lassen konnte. Ich habe ihr einen Klaps auf den Po gegeben. Ihr Blick – so eine Mischung aus höhnisch und provozierend - war aber auch eine Einladung. Naja, das ging ihr dann wohl doch zu schnell. Vielleicht lade ich sie nächste Woche mal zum Essen ein. Auch mit Frau Hollebein machen die Sachen Fortschritte. Ich bin ihr noch ein paar mal näher gekommen und sie ist immer ganz rot geworden. Das sieht richtig gut aus. Ich habe mir "Liebe geht durch den Magen – Aphrodisiaka auf dem Tisch" bei Ebay bestellt. Ich werde natürlich berichten, wie es weitergegangen ist. Dieses Duschgel ist jedenfalls ein voller Erfolg. Nachtrag vom Montag:
Heute morgen bekam ich einen Anruf vom Dekan, ich solle doch mal vorbeikommen. Der saß da mit Frau Dr. Bergheim-Klatt, der Gleichstellungsbeauftragten. Sie erzählten mir etwas von "unangemessenem Verhalten" und "arbeitsrechtlichen Konsequenzen". Ich fasse es nicht. Verbiesterte Knochen, asexuelle Neidhammel, verklemmte Gestalten! Die haben ja keine Ahnung von AXE Shower Gel Contact mit Ginger Extracts. Für alle, denen dieser Bericht nicht gefallen hat, weil er keine Gliederung hat:
1. Die Flasche sieht wirklich anders aus als die da oben. Aber sie ist auch aus Plastik und hat Rillen. Den Deckel kann man auf und zu machen. 2. Ja, ich habe es ausprobiert. Das Zeug ist nicht schlechter als andere Duschgels, nur teurer. Daher drei Sterne. Ist ja schließlich ein ernsthafter Bericht.
3. Die Inhaltsstoffe stehen auf der Flasche. Es steht das gleiche drauf, wie auf anderen Duschgels. Man kann das in anderen Berichten dieser Kategorie sogar nachlesen. Pheromone sind nicht dabei. 4. Über die Reinigungsleistung kann ich nichts sagen. So dreckig war ich nicht. Wer richtig dreckig ist, soll Sandseife benutzen und hoffen, dass sich der Dreck nicht auf empfindliche Körperpartien erstreckt. Zum Haare waschen würde ich es nicht benutzen, weil man diesen Schaumschleim garantiert nicht wieder rauskriegt.
5. Habe ich vergessen. _____
Dieser Bericht wurde im Rahmen der Aktion "Vergesst mir die Duschgelberichte nicht" wieder nach oben geholt.
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23.03.2006 20:56
Danke für die Aufklärung in Sachen Uni, ich wusste ja gar nicht, dass das da so abgeht. Und läggere Assistenten habe ich auch nie gesehen, geschweige denn gerochen. Ingwer mag ich ja ganz gerne, aber so zum Duschen, ich weiß ja nicht. Originell auch die Geschichte um die Sekretärin und die Projekttante... soll doch echt immer noch so Dämchen geben, die so rumlaufen... 2,50 sind allerdings viel zu viel, auch für AXE. Preisbewusste kaufen das für 1,79 oder so... Nicht, dass ich das schon mal gekauft hätte, ich will ja keine Nippel irgendwo sehen... ;-)))
11.12.2005 21:35
assistent? uni? mann? mensch? Ich glaub dir kein Wort. *lol* Wer vergibt denn hier >hilfreich?? Ich glaub ich bin im falschen film...ZAPP!
19.03.2005 00:47
*prust* schöner kann man einen Bericht über ein Deo nicht schreiben .... sehr treffend ... *lol* ... könnt mich kringeln.... Liebe grüsse von einer Ex-Studentin.... ( wie kommst Du bloss auf die idee , man / frau würde nur an den nächsten Schein denken.....tz tz tz ....an welcher Uni bist Du bloss) *g* - Schade , dass die Studi Zeit schon vorbei ist......glaub ich werde das Deo mal bei uns ins Gästebad stellen *lol* Liebe Grüsse Tine