Spieltest zum PS2/PC-Game Azur & Asmar
22.04.2009
Pro:
- leichter Schwierigkeitsgrad - Schnell zu erlernen
Kontra:
- Grafisch nicht der Hingucker - Soundtechnisch weit verfehlt
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 teufelskrieger
Über sich:
Bin vorübergehend nicht aktiv, Sommerpause. Aber bald wieder da.
Mitglied seit:22.04.2009
Erfahrungsberichte:58
Vertrauende:19
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 28 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Willkommen zum Spieltest von Azur & Asmar, ein 2D-Jump & Run wie in den alten Tagen von Super Mario & Co, bei denen man sich lediglich nach links oder rechts bewegen konnte. Story Die Handlung des Spiels wird recht unverständlich vom Spiel mittels vorgerenderten Cutscenes erzählt. Wer den Animationsfilm von Michel Ocelot nicht kennt, der wird aus der PS2-Fassung nicht schlauer. Auf der Verpackung zumindest steht folgendes: „Die beiden Freunde Azur und Asmar werden von Asmars Mutter erzogen, die ihnen jeden Abend die geheimnisvolle Geschichte der eingesperrten Fee erzählt.
Doch eines Tages verlässt Azurs Vater die Heimatstadt und nimmt seinen Sohn mit. Als junger Mann kehrt Azur in das Land seiner Jugend zurück und muss aufgrund seiner blauen Augen, die angeblich Unglück bedeuten, als Bettler überleben. Nach einiger Zeit trifft er Asmars Mutter wieder, die inzwischen eine erfolgreiche Händlerin geworden ist. Sie nimmt ihn auf und behandelt ihn wie einen eigenen Sohn, was den Zorn in Asmar weckt. Beide treten gegeneinander an, um das Geheimnis der eingesperrten Fee zu lüften.“ Um ehrlich zu sein, spielt die Geschichte nicht wirklich eine Rolle, sie versucht lediglich, auf klägliche Art und Weise, die einzelnen Levels zusammenzuhalten.
Steuerung Dadurch, dass man sich nur nach links oder rechts bewegen kann und nicht in die dritte Dimension, fällt die Steuerung erfreulicherweise sehr simpel aus. Links, rechts, X zum Springen, Raute zum Kämpfen, Kreis zum Interagieren und R1 zum Sprinten. Das ist alles. In einem Tutorial wird es einem auch sehr schonend beigebracht. Später im Spiel kommt noch das ein oder andere Kommando hinzu, diese werden vom Spiel aber immer erläutert, und es sind nie mehr als die vier genanten Knöpfe vonnöten. Nach fünf Minuten Spielzeit ist geht einem die Steuerung in Fleisch und Blut über und man klettert lustig vor sich hin. Gameplay Ziel eines jeden Levels ist das Erreichen des Ausgangs bzw. das Finden eines bestimmten Artefakts. Meistens startet man links unten und läuft, springt und kämpft sich nach rechts bzw. nach oben durch den Level. Unterwegs begegnen einem Feinde in Form von Spinnen, Schlangen, kämpfenden und schießenden Soldaten, sowie Fallen in Form von Abgründen, Schlaghammern und messerscharfen Klingen, welche urplötzlich aus dem Boden schnellen. Ab und an bekämpft man einen Bossgegner, bei denen auch schon Mal eine besondere Strategie her muss, um diese bezwingen zu können. Dazu gesellen sich ein paar Schalter- und Steinschieberätsel, damit sich bestimmte Türe und Tore öffnen. Aber im Allgemeinen ist das Spiel recht einfach gehalten. Sollte etwas schiefgehen, wird man am letzten Speicherpunkt wiedergeboren, welche sehr fair im Level verteilt sind. Man hat unendlich viele Leben, so kommt fast nie Frust auf. Schlimmer ist es da schon sich zu verlaufen, wobei die Größe der Levels gerade noch überschaubar ist und die Anzahl der Gegner an der Hand abzählbar.
Präsentation Die Grafik ist im Vergleich zum Spielprinzip nicht in 2D. Alle Figuren im Spiel sind komplett in 3D, auch der Hintergrund, wie Wolken, Felsen, Gebäude, etc. sind in 3D gehalten. Natürlich reißt die Grafik keine Bäume raus, zu farbarm, zu detailarm und zu hakelig sind die Animationen des Protagonisten. Schatten, sowie gesonderte Spezialeffekte wie schöne Wasserspiegelungen oder Lensflare sucht man vergebens, dafür läuft das Spiel umso flüssiger. Beim Sound ist den Entwicklern leider die Puste ausgegangen. Sowohl in den Zwischensequenzen, als auch im Spiel selbst hat die Soundabteilung voll und ganz versagt. Die Musik geht einem nach einer Stunde auch auf die Nerven, alles in Allem nicht sehr gelungen. Multiplayer Kein Multiplayermodus
Fazit Für ein 2D Jump n Run für heutige Verhältnisse ganz in Ordnung. Man könnte vielleicht mehr rausholen durch größere Abwechslung beim Gegnerdesign und bei den Rätseln. Spielzeit betrug bei mir ca. 8 Stunden, aufgeteilt in 20 Levels, Frust kam so gut wie nie auf. Wertung Singleplayer 68 % Wertung Multiplayer: ---
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09.07.2009 11:35
Prima Erstbericht. Liebe güsse Hannelore
05.06.2009 11:13
Schöner einstand!
02.05.2009 12:49
Aha !! Kenn ich nicht...