Sicherheit- Kompetenz - Erfahrung
03.01.2001
Pro:
Freundlich, Kompetent, Zuverläßig
Kontra:
der Leistungsbereitschaft sind Grenzen gesetzt, gibt auch unfreundliche Mitarbeiter, Beitragssatz mit 13,9 % könnte niedriger sein
Empfehlenswert:
Ja
 playtick
Über sich:
Mitglied seit:23.07.2000
Erfahrungsberichte:150
Vertrauende:65
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 65 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wer sich hier die Meinungen über die Barmer und natürlich auch andere Krankenkassen ansieht, stellt schnell fest, daß viele Schreiber sich nicht so recht im klaren sind, welche Kompetenz eine Krankenkasse überhaupt hat. Daher nörgeln die meisten auch über Dinge, die auch die Barmer nicht zu vertreten hat, sondern eindeutig durch gesetzliche Vorgaben reglementiert sind. Dies ist bei allen Krankekassen gleich und somit würden die negativen Erfahrungen die hier teilweise beschrieben werden sicher auch bei anderen Krankekassen auftreten. Für mich ist es wichtig, einen kompetenten Partner als Ansprechpartenr in meiner Nähe zu haben. Daher habe ich mich seinerzeits für die BARMER entschieden, weil sie auch bei uns am Ort ansäßig ist. Da gibt es zwar auch noch andere Kassen, aber die Entscheidung fiehl auf die BARMER. Viele schreien wegen der Beitragssätze und versuchen in billigeren Krankenkassen Geld zu sparen. Doch sparen sie da wirklich? Ich habe die Erfahrung gemacht, teilweise selbst oder auch durch Freunde, daß die Leistungsbereitschaft bei der BARMER sehr groß ist. Wenn etwas mal nicht bezahlt werden kann, dann bekommt man auch eine wirklich fundierte Antwort. Das ist zwar nicht immer bei der ersten Anfrage gegeben, aber schließlich arbeiten dort auch nur Menschen und spätestens bei der zweiten Beantwortung ist man auch korrekt informiert.
Was spiegelt die Leistungsbereitschaft aus, was wirklich jeden etwas angeht? Zum Beispiel die Krankenhausbehandlung. Bei der BARMER kann ich unter allen Vertragskrankenhäusern wählen. Meine Wahl hat nichts mit dem Kostenfaktor zu tun, sondern ganz alleine mit meinem Vertrauen in die entsprechende Klinik. Leider ist eine Bekannte von mehr sehr schwer erkrankt und ist sehr froh sich hier die Klinik selbst auswählen zu können und nicht ein Krankenhaus zugewiesen zu bekommen. Das ist nicht bei allen Krankenkassen so. Den verpflichtet sind die Krankenkassen nur die Kosten für die nächsterreichbare Behandlungsstätte zu bezahklen. Das zählt auch beim Krankenhausaufenthalt. Wer also nun von seiner Kasse die Differenzkosten zwischen dem gewählten Krankenhaus und dem billigsten Krankenhaus in Rechnung gestellt bekommt, schaut schnell ganz dumm aus der Wäsche. Denn das kann verdammt teuer werden. Daher auf jeden Fall mal in die Satzung der Kassen schauen, wie es bei den anderen ist. Für die BARMER ein dickes PLUS. Haushaltshilfe. Das kann jeden mal treffen, der Kinder hat. Was soll geschehen, wenn die Frau krank wird und nun die Kinder nicht betreuen kann. Zum Glück gibt es da die Haushaltshilfe. Und bei der BARMER gibt es diese ohne zeitliche Begrenzung, wenn die Notwendigkeit besteht. Es gibt zwar auch hier Ausnahmen, z.B. bei Pflegefällen, aber diese muß man halt rechtzeitig bei seiner BARMER abklären. Nur Fakt ist, die Kinder sind verdammt lange versorgt. Und das nicht nur im Krankenhausfall sondern auch wer zwar Zuhause ist aber dort aufgrund der Krankheit den Haushalt nicht führen kann. Auch das ist nicht überall so. Einige zahlen nur während dem Krankenhausaufenthalt, andere begrenzen die Bewilligungszeit. Also auch hier in die Satzung schauen und selbst urteilen. Für die BARMER ein dickes PLUS.
Ich könnte jetzt sicher noch ne Menge mehr schreiben, aber ich denke das Hauptmerkmal, was ich hier rüberbringen will dürfte klar sein. Es bringt überhaupt nichts, nur über die Kraneknkasse zu klagen, sondern man muß sich schon informieren, wie es bei den anderen Kassen aussieht. Nur wer eine Kasse findet, die den gleichen Leistungsstandart in der Satzung zugesichert bekommt und der Beitrag stimmt, sollte an eine Wechsel denken. Die gesetzlichen Vorgaben kann auch die BARMER nicht umgehen. Ich sehe derzeit zumindest keinen Handlungsbedarf meine Krankenkasse zu wechseln.
Wer nun direkt schlechte Erfahrungen mit der BARMER gemacht hat und dies nicht mit den gesetzlichen Bestimmungen zu vertreten ist, sondern einfach aus Unkompetenz oder Unhöflichkeit, der läßt seinen Frust auch mit Recht heraus. Alle anderen sei gesagt, sucht lieber nach Wegen und Möglichkeiten euch im Rahmen der Gesetze zu helfen. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt und dann kann sich auch im Gesundheitsministerium wieder was tun. Bis dahin müßen wir wohl mit der jetzigen Situation leben. Mir paßt auch nicht alles, aber aufregen alleine bringt halt nichts.
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25.11.2002 05:18
ich bin ein totaler Gegner Gesetzlicher Krankenkassen, voll der Krampf. Zum Glück kann man sich ja privat Zusatzversichern. Ich habe auch viel schlechtes über die Barmer gehört das sie bestimmen Kuren nicht zahlt usw. Ich würde eher von der Kasse abraten.
21.08.2002 17:24
Na da sachste mal was, mir scheint diese kategorie wird sehr stark dafür benutzt sich auszukotzen... sicher gibt es ärgerliche dinge, aber hier wird zu sehr verallgemeinert... Gruss Mimmi
30.04.2002 21:57
Ich stimme Dir bei Deiner Kritik bezüglich dem, was die BARMER gar nicht zu vertreten hat zu. Ich selbst habe auch relativ gute Erfahrungen mit der Kasse gemacht. Das mit der Hilfe im Falle einer Krankheit der Mutter wußte ich noch gar nicht. Danke