... Schon seit Erscheinen des E39 Ende 1995 träumte ich mithilfe von vielen Autozeitschriften von den tollen R6 - Motoren, dem edlen flugzeugcockpitartigen Interieur und der in meinen Augen tollen Anmutung und Funktionalität der BMW bis Baujahr 2001. Kurzum: es wurde ein BMW 523i der Baureihe ... Bericht lesen
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BMW 523i Touring
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BMW 523i Touring
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Nachdem mein Erstwagen Ford KA (siehe Bericht) vor über einem Jahr das Zeitliche gesegnet hat, schaute ich mich nach etwas Anderem um. Nicht zu teuer sollte es sein, mal was Größeres und Edleres sowie auf keinen Fall älter als der Ford. Schon seit Erscheinen des E39 Ende 1995 träumte ich mithilfe von vielen Autozeitschriften von den tollen R6 - Motoren, dem edlen flugzeugcockpitartigen Interieur und der in meinen Augen tollen Anmutung und Funktionalität der BMW bis Baujahr 2001. Kurzum: es wurde ein BMW 523i der Baureihe E39 aus dem Herstellungsjahr 2 / 1997 mit 93.300 Kilometern. Jetzt habe ich exakt 100.000 Km und fühle mich mit ausreichend vielen Erfahrungen gesättigt, um ein Fazit über diesen tollen Wagen abzugeben.
DER BMW E39
Der komplett neu entwickelte E39 erschíen Ende 1995 und sollte neue Maßstäbe setzen. Eine Verringerung der Fahrgeräusche, neue, sparsamere Motoren und ein agiles Leichtbaufahrwerk komplett aus Aluminium für ein spritziges, aber dennoch komfortables Fahrverhalten sowie eine deutlich hochwertigere Innenraumanmutung waren die nennenswertesten Verbesserungen des neuen BMW der sogenannten oberen Mittelklasse. Das Leistungsspektrum der Benzin - und Dieselmotoren reichte während der gesamten Bauzeit von 136 PS bis 400 PS, wobei es anzumerken gibt, dass es Benziner nur ohne Turbolader und Diesel nur mit Turbolader gab. Zuerst gab es Reihensechszylinder von 150 PS im 520i (Hubraum 2.0 Liter) bis zu 170 PS in der hier beschriebenen Hubraummogelpackung 523i (Hubraum 2.5 Liter) und 193 PS im 528i (Hubraum 2.8 Liter). Die R6 hatten eine verstellbare Einlassnockenwelle, erst ab Ende 1998 war auch die Auslassnockenwelle verstellbar. Die V8 leisteten zuerst ohne VANOS 235 PS im 535i (Hubraum 3.5 Liter) bis 286 PS im 540i (Hubraum 4.4 Liter) und damals sagenhafte 400 PS im Hochleistungs M - Power - Motor des später erscheinenden M5 (Hubraum 5.0 Liter). Als Turbodiesel gab es zunächst nur den damals recht wenig verkauften 525tds mit 143 PS, noch ohne Direkteinspritzung (Hubraum 2.5 Liter). Später kam noch ein Vierzylinderturbodiesel mit 136 PS und zeitgemäßer Direkteinspritzung im 520d hinzu (Hubraum 2.0 Liter) sowie zwei neue Common Rail Direkteinspritzerturbodiesel, diese leisteten 163 PS im 525d (Hubraum 2.5 Liter) sowie 184 PS im 530d (Hubraum 3.0 Liter). Mit dem Facelift Ende 2000, welches man ganz leicht am ringförmigen Standlicht und Ellipsoidscheinwerfern vorne sowie LED - Schlussleuchten hinten erkennen kann, kamen überarbeitete Motoren zum Einsatz, diese leisteten im 520i 170 PS (Hubraum 2.2 Liter), im 525i 192 PS (Hubraum 2.5 Liter) sowie im 530i 231 PS (Hubraum 3.0 Liter). Die anderen Motoren wurden stärker, der 530d leistete dann 197 PS (Hubraum 3.0 Liter), der 535i 245 PS (Hubraum 3.5 Liter). Ausstattungsmäßig war der E39 anfangs nur recht mager bestückt, es gab bei den kleineren Motoren nicht mal elektrische Fensterheber hinten, Bordcomputer oder Klimaanlage serienmäßig.
FAHRKOMFORT / BEDIENUNG
Der E39 gehört der sogenannten "oberen Mittelklasse" an und somit der zweitgrößten Fahrzeuggattung unter den Limousinen. Somit ist seine Auslegung eher komfortabel denn sportlich. Öffnet man die Tür, wird man erstmal von einer feinen schwarzen, mit verchromtem BMW - Schriftzug versehenen Einstiegsleiste willkommen geheißen. Die dicke und schwer wirkende Tür fällt recht satt ins Schloß und will wegen der doppelten Türdichtungen und der massiven Bauweise mit viel Kraft geschlossen und auch geöffnet werden. Nimmt man dann auf den (aufpreispflichtigen) Sportsitzen Platz, fallen die Edelholzleisten auf, die an diesem Modell (es gibt auch einfachere Plastikleisten und sportlichere Aluminiumleisten) eine rundum von der linken Tür über das komplette Armaturenbrett bis zu der rechten Tür reichende Fläche bedecken, was einen sehr behaglichen und schützend wirkenden Eindruck hinterlässt. Das zum Fahrer geneigte Cockpit und der wegen der Kardanwelle (->überträgt u.a beim Hinterradantrieb die Antriebskraft nach hinten) recht hohe Mitteltunnel sorgen weiterhin für ein Gefühl wie im Flugzeugcockpit und auch dafür, dass einem der Beifahrer nicht so leicht auf die Pelle rücken kann, da man als Fahrer irgendwie abgetrennter sitzt als in den meisten anderen Autos. Aber nun erstmal Schlüssel ins Schloss und Motor an. Nach einem hellen Startergeräusch erwacht das Triebwerk und erinnert im Leerlaufklang auf den ersten Sekunden seltsamerweise an einen warmgelaufenen R6 - Diesel aus gleichem Hause. Bald ist es aber still und der Motor fällt warm in einen sehr niedrigen Leerlauf (rund 600 Touren laut Drehzahlmesser). Ein besonderer Genuss ist es dann, durch die Stadt oder auf der Landstrasse zu gleiten, die Geräuschdämmung ist nämlich ausgezeichnet geraten. Die AMS - Messungen nennen sagenhaft niedrige Werte von 62 dB bei 100 km/h und 71 dB bei 160 km/h jeweils im höchsten Gang. Das sind Werte, die damals auch ein luxuriöses Mercedes CL 600 - Coupe vorweisen konnte und welche damals (und teilweise auch noch heute) kein anderer Mitbewerber in dieser Klasse erreichte. Vergleich: ein gewiss nicht lauter Golf V neuesten Baujahres ist bei 100 km/h etwa 68 dB laut, ein typischer Wert für durchschnittliche damalige Mittelklasseautos ist 66 dB. 3 dB mehr klingen für das Ohr übrigens doppelt so laut. Bei solch einer angenehmen Akustik fällt es leider umso mehr auf, dass der Motor schon bei Landstraßentempo wahrnehmbar ist, wenn es auch nur leicht bergauf geht und er sich anstrengen muss. Gibt man Vollgas, röhrt er gar ziemlich kräftig. Bei zahmer Fahrt ist der Motor immer übertrieben hoch auf Drehzahl, hier wäre ein 6. Gang sehr angebracht. Ab ca. 120 km/h überwiegen die Fahrgeräusche. Die Bedienung im Inneren ist rundum tadellos, ich habe während der ersten Heimfahrt über 270 Kilometer alle Funktionen intuitiv bedienen können und gleich gelernt. Das zeigt, dass es für eine gute Bedienung nicht auf wenige Knöpfe wie bei den aktuellen BMW, sondern auf eine intelligente Anordnung und Logik ankommt - ein dickes Lob an die damaligen BMW - Ingenieure! Einzig der kombinierte Drehschalter u.a für die Nebelschlussleuchte ist nicht der Weisheit letzter Schluss, da bei Aktivierung der Leuchte immer kurz die vorderen Nebelscheinwerfer aufleuchten. Ansonsten ohne Tadel: Der Scheibenwischschalter besitzt ein zusätzliches Drehrad fürs Intervall, die Scheinwerferhöheneinstellung arbeitet sehr schnell und vereinfacht so das Justieren, das Lenkrad lässt sich sehr schnell und einfach vertikal und axial verstellen und die übrigens sehr angenehmen, mit ausziehbarer Sitzfläche versehenen Sportsitze lassen sich dank einer BMW - Spezialität extrem schnell flachlegen, einfach Hebel ziehen und schon liegt man. Das stufenlose Gebläse der Heizung arbeitet bemerkenswert leise, die Heizleistung ist ausreichend. Die Federung wirkt gekonnt abgestimmt, nicht zu straff und nicht zu weich mit einer eher straffen Tendenz (kein Sportfahrwerk). Der Wagen gleitet angemessen souverän über große Bodenwellen, ohne in übermäßiges Wanken zu geraten, Kopfsteinpflaster und Querfugen auf der Autobahn wirken akustisch und schwingungstechnisch unkritischer als bei niederklassigeren Autos. Knapp ausreichend das Cassettenradio mit 4 Breitbandboxen und 2 Hochtönern vorne, zumindest im Radiobetrieb bringt es einigermaßen brauchbare Bässe und passable Höhen zusammen. Interessantes Detail: Der Wagen besitzt noch einen altmodischen vom Motor angetriebenen Viskolüfter, der bei Aktivierung je nach Motordrehzahl wie ein alter Stadtbus ziemlich laut rauscht.
QUALITÄTSEINDRUCK / PLATZANGEBOT
Wer sich etwas Zeit nimmt und die verbauten Materialien im Inneren genauer unter die Lupe nimmt, merkt sofort, dass der Rotstift damals anscheinend noch nicht des Managers liebster Freund war. Die Holzleisten sind makellos gemacht und sauber eingepasst, die Veloursteppiche dick und gleichmäßig sowie ausgezeichnet zu staubsaugen, die Stoffe der Sitze scheinen hart im Nehmen zu sein, die Polsterung ist straff und formgenau. Ein Genuss auch feine, wenngleich vielleicht für manche Zeitgenossen auch unwesentliche Details: Das Cockpit ist weich ausgepolstert und lederartig genarbt, im Dachhimmel finden sich vorne sehr helle Halogenspotleselichter (hinten kein Halogen, aber leicht installierbar) für vier Passagiere, die Haltegriffe und das abschließbare und beleuchtete Handschuhfach gleiten bei Benutzung mittels Gasfeder sanft ein und aus, Dinge wie die Lenkradverstellung, Sitze oder die Armlehne rasten straff und sehr vertrauenserweckend ein, überall finden sich sehr hilfreiche und gut gemeinte Ablagen, die im geschlossenen Zustand fast nicht wahrnehmbaren Dosenhalter vorne und hinten gleiten elegant langsam heraus und haben mehrere kleine Gummiflossen, welche die Dose klapperfrei halten sollen, sogar die grossen Türverkleidungen und das Handschuhfach sind innen weich ausgekleidet. Sehr nett, wie ich finde. Eine Erwähnung wert ist die Tankuhr, welche extrem präzise arbeitet, wenn sie denn richtig funktioniert: Wenn sie bei "50 Liter" steht, dann gehen auch wirklich nur 20 Liter hinein, auch wankt sie bei Kurvenfahrt kein bisschen. Für mich ein Zeichen von Präzision und damit Qualität. Vom Platzangebot her sollte man den E39 nicht überschätzen, das Fahrzeug sitzt eher wie ein Maßanzug, anstatt mit luftigem Raumangebot zu glänzen. Wenn eine Person von einer Körpergröße um die 1.87 Meter vorne bequem sitzen will, so dass der Kupplungsfuß fahrschulmäßig beim Treten ganz gestreckt ist, kann hinter ihr eine gleich große Person nicht mehr bequem sitzen, da der Fahrersitz bei dieser Größe schon aufs letzte Viertel vor dem hinteren Anschlag geschoben werden will. Arrangiert man sich mit seinen Mitfahrern, können 5 Personen natürlich ausreichend sitzen, das Auto ist dann aber gut gefüllt und wirklich komfortables Sitzen mit viel Kniefreiheit ist was anderes. Für das Gepäck hat der Wagen einen mit einer Halogenleuchte hell beleuchteten und per elegantem Softtaster zu öffnenden Kofferraum mit 465 Liter Volumen zu bieten, dies ist für die Fahrzeuggröße eher durchschnittlich, ein viel kleinerer Dacia Logan Stufenheck hat schon über 500 Liter. Dadurch, dass es keine Scharniere im Kofferraum gibt, die auf das Gepäck drücken können und aufgrund der geradflächigen Form ist der Gepäckplatz jedoch gut nutzbar. Serienmäßig hat der E39 nur eine starre Rückbank, gegen Aufpreis gab es jedoch eine geteilt umklappbare, abschließbare Rückbank mit Durchladevorrichtung in der Mitte. Nennenswert ist noch, dass die Übersicht der Karosse wegen dem hohen Heck sehr schlecht ist, man kann nur schätzen, wo das Ende ist. Was jedoch wirklich stört, ist diese ewige Knarzerei vor allem bei kaltem Fahrzeug. Fährt man über Unebenheiten, verzieht sich die Karosserie spürbar und die Dichtungen der Türen verursachen trotz Schmierung ein leises, aber wegen der allgemeinen Ruhe an Bord doch störendes Ächzen und Knarzen. Siehe auch Rubrik "Mängel". Heftig: Stellt man ein Rad auf eine hohe Kante, so dass ein Hinterrad abhebt, verzieht sich die Karosse so stark, dass sich die Zierleisten touchieren.
FAHRDYNAMIK
Wer BMW kennt, weiß, dass das traditionell die Kernqualitäten dieser Marke ausmacht. Dies ist auch der Grund, warum BMW bis heute kein einziges Fahrzeug ohne sogenannte Standardbauweise (Hinterradantrieb und Längsfrontmotor) gebaut hat, diese Bauweise hat einfach zu viele Vorteile. Gleichmäßige Gewichtsverteilung, keine Antriebseinflüsse in der Lenkung, weniger Traktionsprobleme bei leistungsstarken Fahrzeugen und nasser Straße, da die Antriebsachse beim Beschleunigen belastet und nicht entlastet wird wie beim Vorderradantrieb, kleinerer Wendekreis möglich, Übersetzungsänderung recht einfach (anderes Hinterachsgetriebe). Nachteilig sind nur der höhere Preis, die minimal schlechtere Traktion im Winter (kein "Freiwühlen" durch Lenkbewegungen möglich, weniger Last auf der Antriebsachse) und ein heikleres Fahrverhalten im absoluten Grenzbereich (Übersteuern, also der bekannte Drift, bei dem das Heck quer aus der Kurve herauswandert). BMW hat den in meinem Fall 1550 Kilogramm schweren E39 (ermittelt auf einer digitalen Radlastwaage mit vollem Tank, vorne 750 Kilo, hinten 800 Kilo) aber sehr sicher abgestimmt, im Normalfall untersteuert der Wagen (Rutschen über die Vorderräder), selbst provozierendes Gasgeben ohne ASC (Traktionskontrolle, drosselt den Motor und sorgt mit Bremseingriffen für eine Stabilisierung des Fahrzeuges beim Beschleunigen) auf nasser Piste und geringer Geschwindigkeit bringen das Heck nicht aus der Ruhe, es dreht dann höchstens das kurveninnere Antriebsrad durch. Wer den Wagen so fährt wie einen frontgetriebenen Wagen, erntet erstmal Verdruss. Leicht gerät man in einen unschönen Bonanzaeffekt (Aufschaukeln beim Anfahren), welcher sich länger fortsetzen kann. Die Kupplung, die einen sehr langen Pedalweg benötigt, will auch ziemlich sensibel bedient werden. Die Pedalkraft ist zwar gering, dafür würgt man den Motor sehr leicht ab, auch weil man beim Anfahren nichts hört, teilweise kaum merkt, wenn es mal daneben ging. Ist aber alles Übungssache, es gibt halt nur Autos, bei denen diese Übung gar nicht notwendig ist. Auf trockener Straße weiß der Wagen durch sein für die Größe leichtfüßiges Handling zu gefallen, die Lenkung ist direkt ansprechend und nicht zu leichtgängig, das Fahrverhalten hält keine Überraschungen parat, wobei natürlich angemerkt werden muss, dass sich die Größe des Fahrzeuges in engeren Kurven schon deutlich bemerkbar macht, das Auto wirkt dann etwas schwerfällig, mein Vorgänger Ford KA war da natürlich spritziger, was hauptsächlich am Gewicht und dem strafferen Fahrwerk liegt. Logisch, die Ausrichtung des E39 liegt eher in Richtung Reise, - denn Sportlimousine, diesen Part übernimmt bei BMW der 3er (damals E46). Trotzdem ist das Aluminiumfahrwerk (leichtere ungefederte Massen, besseres Ansprechen) keineswegs schwerfällig , für normales Fahren ist das Fahrwerk optimal abgestimmt und kombiniert guten Komfort mit befriedigender Handlichkeit. Beim Rangieren im Stand finde ich die Lenkung allerdings schon recht straff, die Lenkkräfte erreichen zwar nicht das Niveau mancher fitnessstudioersetzenden servolosen Kleinwagenlenkungen, sind aber trotzdem nennenswert, wenngleich auch für Frauen natürlich nicht zermürbend. Etwas mehr Servounterstützung wäre halt einfach ganz nett. Serienmäßig gab es ASC, welches nicht mit DSC zu verwechseln ist. Das DSC beinhaltet ASC und ist nichts anderes als das bekannte Stabilitätsprogramm ESP, es heißt bei BMW nur anders. DSC (ESP) bremst einzelne Räder ab, wenn das Fahrzeug unruhig wird und auszubrechen droht. Meiner hat nur ASC, aber auch das hat vor allem im Winter sehr gute Dienste geleistet. Gibt man auf schneebedeckter Bahn ohne ASC einen kleinen Gasstoß, ist der E39 sofort quer und driftet gemächlich dahin, dies habe ich mit aktiviertem ASC noch nicht geschafft, nach einem kleinen Zucken im Heck fängt ASC den Wagen schon im Ansatz ab.
ANTRIEB
Genug gelabert, kommen wir zum größten Schmuckstück des ganzen Wagens. Unter der großen Haube sitzt das kleine bayerische Meisterwerk, wobei klein natürlich relativ ist. Für sich gesehen schaut der Motor groß aus, er füllt den riesigen Motorraum im 5er vorne jedoch nur spärlich aus, schließlich sollen hier auch noch dicke V8 mit bis zu 5 Liter Hubraum Platz haben. Man kann sich sogar für Wartungsarbeiten hineinsetzen. Der BMW - intern M52 genannte Motor hat einiges zu bieten. Er ist vollständig aus Aluminium gefertigt, besitzt VANOS (verstellbare Einlassnockenwelle, erlaubt besseren Durchzug untenrum und mehr Kraft obenrum, ab 9/98 DOPPEL-VANOS auch für die Auslassnockenwelle), 24 Ventile (mehr Kraft obenrum) und anstelle von bei Alumotoren eigentlich unverzichtbaren Laufbuchsen eine spezielle Laufbahnbeschichtung. Aus 2494 ccm Hubraum schöpft der Motor bei 5500 U/min 125 kw / 170 PS, das Drehmoment liegt bei 245 Nm, welche bei recht hohen 3950 U/min erreicht werden. Diese Angaben lassen schon vermuten, von welchem Naturell der Motor ist. Wer mit normalen Drehzahlen fährt, dürfte aufgrund des lahmen Ansprechens recht enttäuscht sein, der Motor läuft zwar laufruhig und leise, jedoch auch ziemlich kraftlos und bisweilen auch träge, er klingt beim Beschleunigen aus niedrigen Touren mit einem nuschelnden Klang dabei oft sogar wie ein BMW - Vierzylinder. Wer z.B. in eine Kraftfahrstraße ohne Beschleunigungsstreifen einfahren will, ohne das Drehzahlband über 4000 Touren auszureizen, erlebt den Motor sogar erschreckend schwach, das Gaspedal liegt schon auf dem Bodenblech, die Drehzahl ist im 4. Gang bei 2500 Touren, der Tacho zeigt knapp 80 und es will nicht wirklich etwas vorangehen, während hinten schon die Lkw bedenklich näherkommen. Für Leute, die vorher von den bereits untenrum aggressiv antretenden Turbodieseln verwöhnt wurden, ist das also definitiv nichts. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn die Nadel die 4000 U/min passiert. Das Motorgeräusch wird kerniger und lauter und langsam entfaltet sich die kultivierte, gleichmäßige Kraft zu beeindruckenden Fahrleistungen. Auf der Autobahn ist der Wagen spürbar in seinem Element, es ist eine Sache von Sekunden, mal eben von 150 km/h Reisegeschwindigkeit auf 200 km/h zu beschleunigen, auch die Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h wird bemerkenswert flott erreicht, Tacho über 230 wird nicht durch quälendes Langsam - schneller - werden erreicht, sondern souverän und recht zielstrebig. Dabei lässt der Wagen relativ wenig Druck im Rücken spüren, weil die Kraftentfaltung im hohen Gang recht gleichmäßig ist. Auch leichte Steigungen beeindrucken ihn dabei kaum, was sicherlich auch an der kurzen Übersetzung liegt, denn bei 100 km/h im 5. Gang dreht der Motor schon 2500 Touren, wenn die volle Leistung anliegt, bei Höchstgeschwindigkeit steht die Nadel des Drehzahlmessers vor dem roten Bereich., dabei wandern die Zeiger der beiden Instrumente fast synchron nach oben. Das Spurtvermögen und die Leistungsbereitschaft des Triebwerks beim Ausnutzen des Drehzahlpotentials begeistern. Im 1. und 2. Gang läuft das Triebwerk wie entfesselt, zeigt sich in höchstem Maße drehfreudig und erreicht die Maximaldrehzahl ohne das geringste Anzeichen von Gequältheit, absolut mühelos. Dabei drückt es den Fahrer durchaus kräftig in den Sitz, einen Drehmomentpunch wie die Turbodiesel kann er jedoch nicht bieten. Es ist vielmehr ein souveränes, müheloses und kraftvolles Schnellerwerden. Der dabei produzierte, nicht zu laute Klang kann da locker mithalten, es ist ein seidiges, turbinenartig - treibendes Geräusch, einfach nur noch genial und meiner Meinung nach das schönste Geräusch, das ein Motor bei hohen Drehzahlen haben kann, auch ein V8 klingt nur untenrum schöner. Man muss sich nach einer Spaßbeschleunigung auf abgesperrter Strecke extrem zusammenreißen, nicht auch danach noch auf der Straße immer wieder mal kurz das kleine Biest im Motor zu wecken. Getriebeseitig hätte ich eigentlich etwas mehr erwartet. Die Schaltung ist nicht schlecht und fühlt sich gut an, hat aber recht lange Wege und rastet teilweise leicht indifferent ein, benötigt auch ein bißchen Kraft. Vielleicht ist die Schaltung auch bloss schon etwas ausgenudelt, damalige Zeitschriften jedenfalls haben die BMW - Schaltungen ausnahmslos immer in den Himmel gelobt.
WIRTSCHAFTLICHKEIT
In der heutigen Zeit ein wichtiges Kapitel, der Sprit wird langfristig nicht billiger und das Gewissen sollte auch nichts dagegenhaben. Dass eine mit einem Fahrer und vollem Tank rund 1630 Kilogramm schwere Limousine mit so starkem Sechszylindermotor kein ausgeprägter Kostverächter sein kann, sollte jedem von vorneherein klar sein. Die Verbrauchswerte vor allem bei normaler Fahrweise sind aber trotzdem aller Ehren wert, vor allem im Vergleich zu manchem Kompaktwagenbenziner, der sich wesentlich mehr anstrengen muss. Wer normal fährt, darunter verstehe ich vernünftige Nutzung mit wenig Stadtbetrieb, keine Kurzstrecken und Autobahngeschwindigkeiten von 140 bis 150 km/h, kann mit Leichtigkeit Werte von 8.5 bis 8.7 Liter SP auf 100 Kilometer erreichen. Wer betont sparsam fährt und auf der Autobahn mit 120 km/h zufrieden ist, kann diesen Wert noch auf rund 7.5 Liter drücken, mein Minimalwert liegt bei 7.0 Litern auf der Landstraße im Sommer, Tempo 80 bis 110, gleichmäßige Fahrweise mit wenig Ortschaften. Erstaunlicher finde ich jedoch, dass man mit relativ gemäßigtem Verbrauch auch sehr schnell unterwegs sein kann. Selbst wer auf der Autobahn permanent (nur unterbrochen durch Tempobegrenzungen) Tempo 180 fährt und ab und zu Vollgas gibt, um mal eben 210 zu fahren, braucht nur rund 11 Liter, wenn insgesamt relativ gleichmäßiges Tempo gefahren wird. Im Winter verbraucht er naturgemäß mehr, weniger als 9 Liter hab ich auch bei winterlicher Schleichfahrt auf verschneiter Piste mit Tempo 60 bis 80 noch nicht geschafft. Als Benzin sollte es mindestens Normalbenzin mit 91 Oktan sein, durch den Klopfsensor (regelt den Zündzeitpunkt Richtung spät bei auftretendem Klopfen) gibt es keine Schäden, wohl aber einen höheren Verbrauch und geringere Leistung. Für die volle Leistung sollte es schon Super Plus mit 98 Oktan sein, ich tanke von Anfang an nur dieses. In der Versicherung ist der Wagen als Limousine mit den Klassen 18 für Haftpflicht, 23 in der Teilkasko und 22 in der Vollkasko (neue Struktur) eingestuft. Die Steuer beträgt in Deutschland zur Zeit 184 EUR jährlich, da er nur Euro 2 besitzt. Fahrzeuge ab 9/98 besitzen mindestens die Abgasnorm D3 und kosten 169 EUR. Über Inspektionspreise kann ich leider nichts berichten, da ich Mechaniker bin und manche Sachen selber mache, andere lasse ich in einer freien Werkstatt meines Vertrauens tätigen. Es existiert eine Wartungsintervallanzeige, die den Wagen je nach Belastung früher oder später in die Werkstatt holt. Es zeigt die Fälligkeit von Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel und Inspektion an. BMW´s Teilepreise sind jedoch nicht ohne, ich habe schon oft geschluckt, wenn ein primitives Plastikdruckgußteil vom geschätzten Materialwert von 2 Cent mal eben über 10 EUR kostet. Es sind die unscheinbaren Dinge, die hier den Geldbeutel extrem zerfleddern. Standardwartungsteile sind relativ bezahlbar, das ist aber bei allen Herstellern so, über die Teilepreise verdienen sich die dumm und deppert. Wenigstens ist der E39 wartungsarm und - freundlich konzipiert, es gibt keinen teuer zu wechselnden Zahnriemen mehr, das Ventilspiel wird automatisch justiert (Hydrostössel, halten das Spiel nahe null durch den Öldruck), Verteiler (verteilen für jeden Zylinder den Zündfunken) für die Zündung gibt es nicht (vollelektronische Zündanlage mit 6 Zündspulen, pro Zylinder eine), Luftfilter, Ölfilter und Spritfilter lassen sich sehr einfach wechseln und sind gut zugänglich, im Motorraum ist viel Platz zum Arbeiten und ein Glühlampenwechsel vorne und hinten ist sagenhaft einfach und in kürzester Zeit ohne Schrammen an den Händen möglich. Eine Wohltat in einer Zeit, in welcher es Autos gibt, bei denen für einen Wechsel vorne teilweise Stoßstange, Radhausverkleidungen und viele andere Teile ausgebaut werden müssen und hinten mehrere Clips sowie Verkleidungsteile. Unterwegs undenkbar. Als einziger Kritikpunkt fällt mir ein, dass man die Ölwanne leider nicht bei eingebautem Motor abschrauben kann, da sie von Achsteilen untenrum verbaut ist.
MÄNGEL
Perfekte Produkte aus Menschenhand gibt es nicht, das sollte jedem klar sein. Ist es dann auch noch ein Auto und dazu noch etwas älter wie in meinem Fall, kann sich der Spaß unter Umständen in ein richtiges Geldloch entwickeln. Bisher aufgetreten sind: leichter Rost am Falz der Heckklappe und an den Schnittkanten am Unterboden, nicht dramatisch, aber unschön, Ölverlust am Motor, jedoch minimal (der Motor ist so "schlau" konzipiert, dass der Ölpegel an einer Stelle der Ölwanne permanent über der Dichtung steht, dort ist es etwas ölfeucht, tropft aber nicht), Airbagleuchte leuchtet nach Verschieben des Beifahrersitzes, wahrscheinlich Stecker locker oder Sitzbelegungsmatte defekt, leichter Kühlmittelverlust am Ausgleichsbehälter, Dichtung defekt, Fahrwerksfeder vorne gebrochen, wurde von BMW voll bezahlt (ausgezeichnete Kulanzleistung nach so langer Laufzeit!), Bremse hinten völlig defekt (verrostet und Handbremse ohne Wirkung), Knarzgeräusche der Karosserie durch Verwindung, Tankuhr zeigt völlig falsch an (Nadel steht bei 3/4, wenn der Tank voll ist, hat sich aber wie ein Wunder von selbst "repariert"). Nach intensiver Forenforschung komme ich zu dem Schluss, dass das alles keine Einzelfälle sind, diese Mängel sind erstaunlich verbreitet und müssen daher als Konstruktions, - und Verarbeitungsmängel gelten. Desweiteren konnte ich weitere häufige, bei mir noch nicht aufgetretene Mängel finden: die Kühlmittelpumpe bei den R6 ist eine Fehlkonstruktion, deren Plastikschaufelrad kann zerbröseln oder sich von der Welle lösen mit fatalen Folgen, ABS / ASC - Sensoren fallen gerne aus, oft ist ab Baujahr 9/98 dann sogar das sündhaft teure ABS - Steuergerät defekt, bei den V8 gehen die Katalysatoren öfter kaputt (kann aber meines Erachtens auch an Vernachlässigung und / oder zu scharfer Fahrweise liegen), Nockenwellen, - und Kurbelwellensensoren gehen oft kaputt, Zylinderkopfdichtungen halten nicht ewig, manche Benziner haben erhöhten Ölverbrauch (auch hier schließe ich falsche Fahrweise nicht aus, z.B. Treten im kalten Zustand, falsches Einfahren), bei den modernen Dieseln (Common Rail, 525d und 530d) gibt es sehr oft defekte Turbolader und Injektoren, auch die Einspritzpumpen sind häufig defekt. Insgesamt wird aber berichtet, dass die Benziner richtig astronomische Laufleistungen selbst bei härtester Beanspruchung erreichen können.
SICHERHEIT
Man fühlt sich im E39 gut aufgehoben, wozu auch das vertrauensvolle Schließgeräusch der Türen und das geringe Geräuschniveau gehört. Aber auch im Crashtest konnte der Wagen glänzen, im AMS - Test erreichte der Wagen 4 Sterne, der Innenraum wurde durch den Crashtest nicht im geringsten verkleinert, die Werte der Crashtestdummies waren alle im grünen Bereich, das Türöffnen war ebenfalls einfach, nichts war verklemmt. Serienmäßig waren damals ABS (verhindert das Blockieren der Reifen bei rutschigem Untergrund) und ASC sowie 2 Airbags, gegen Aufpreis gab es Seitenairbags in den Türen, später auch DSC (ESP) und Kopfairbags. Die Bremsen wurden bei AMS für ausreichend gut und standfest befunden, sie sorgten auch heißgefahren für Werte um 40 Metern von 100 auf 0 km/h. Subjektiv könnte die Bremsanlage jedoch besser sein, bei hoher Beanspruchung (starke Bremsung von 220 auf 100 km/h) fängt die Anlage an zu rubbeln und wirkt überfordert. Auch beim testweisen ABS - Bremsen auf abgesperrter Strecke und trockener Straße könnte die Wirkung kräftiger sein, sicherlich spielen hier aber auch die schmalen Reifen eine Rolle. Ab 9/98 gab es außerdem eine leistungsfähigere Bremsanlage in Serie, die auch hinten belüftete Bremsscheiben vorsah. Selbstverständlich verfügt der E39 über Sicherheitsgurte für alle 5 Passagiere mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern.
0 - 100 km/h 8.2 Sekunden 0 - 120 km/h 11.2 Sekunden 0 - 160 km/h 20.7 Sekunden 0 - 180 km/h 27.5 Sekunden 0 - 200 km/h 40.8 Sekunden 4. G 60 - 100 km/h 9.6 Sekunden 5. G 80 - 120 km/h 13.0 Sekunden
ALTERNATIVE KONKURRENTEN
Die wichtigsten Konkurrenten sind: Audi A6 und Mercedes E - Klasse. Früher gab es noch den Ford Scorpio und den Opel Omega, beide werden leider nicht mehr produziert. Aus dem Ausland kommt noch eine riesige Flut dazu, diese wären: Lexus GS, Nissan Maxima, Toyota Camry, Skoda Superb, Rover 75, Saab 9 - 5, Peugeot 607, Renauls Vel Satis, Honda Legend, Volvo S 80, Citroen C6, Cadillac STS, Alfa Romeo 166 usw.
FAZIT
Der BMW 5er der Baureihe E39 ist ein im Kern prächtiges Fahrzeug mit hohem Genussfaktor und ausgezeichneter optischer Qualitätsanmutung. Der Wagen vereint all das, was BMW in den letzten Jahren stark und beliebt gemacht hat in einem Fahrzeug, ohne durch anstößiges, provozierendes Design und minderwertige optische Qualität Aufregung zu verursachen. Er ist die ideale Fusion zwischen einem prächtigen Antrieb mit Begeisterungspotential unter gewissen Betriebszuständen und einer komfortablen, ausreichend großen Reiselimousine sowie angemessener Ökonomie. Gehandikapt ist das Fahrzeug leider durch teilweise fehlende Gewissenhaftigkeit in der Verarbeitung wie z.B. vor allem und schwerwiegendsten im Rostschutz der Karosserie. Wären diese Mängel (Knarzen, Rost) nicht, würde ich gerne 5 Sterne vergeben, das reine Fahrgefühl ist es mehr als wert, so bleiben aber jedoch nur noch 4 sehr gute Sterne übrig.
Pro: Design, Motor, Fahreigenschaften, Fahrkomfort Kontra: hohe Kosten
...zu meinem Auto - einem BMW 523i - geben.
Dieses Auto kann ich wirklich als meinen "Liebling" bezeichnen, denn es bereitet mir seit nunmehr viereinhalb Jahren sehr viel Vergnügen. Allerdings ist dieses Vergnügen nicht ganz billig.
Aber nun schön der Reihe nach:
*** Optik ***
Das äußere Erscheinungsbild des 523i würde ich als dynamisch-elegant bezeichnen. Wie eigentlich jeder BMW wirkt er schon vom Äußeren her recht sportlich, ohne jedoch die für ... ...***
Natürlich konnte/kann man bei BMW eine ganze Reihe von allen möglichen Extras ordern. Als besonders empfehlenswert empfinde ich aber bei meinem Auto die Klimaautomatik (schnell ansprechend, für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar), die automatische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (ASC-T) und - wer gerne Musik hört - das Radio mit Kassettenteil und 6-fach CD-Wechsler mit einem sehr guten HiFi-Soundsystem. Angenehm sind auch die fernbedienbare ...
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...unseres Zusammenseins bereitete uns der BMW nicht immer nur Freude.
Aber zunächst zu den positiven Dingen:
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Der Fünfer ist vom Fahrverhalten her ein tolles Auto. Das Fahrwerk ist sportlich straff gefedert aber dennoch komfortabel. Quer- und Längsrillen werden sauber absorbiert. Der Wagen findet so eine gute Balance zwischen sportlichem Fahrbahnkontakt und komfortablem "schweben".
Vielleicht ist es gerade ... ...anderen BMW Fahrer mal öfter das Gaspedal etwas tiefer durchdrücken lässt.
Und das sogar verbrauchsmäßig ohne Reue.
Der Motor des 523i verbraucht rund 12 Liter auf 100 Kilometer auch bei spritziger Fahrweise. Die Beschleunigung ist mit 8,9s 0-100km/h ausreichend schnell.
Besonderes Lob verdient meines Erachtens BMW auch für die perfekte Integration von Autoradio, Fahrelektronik und Autotelefon. Auf einer einzigen multifunktionalen Bedienleiste ...
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...meine Erfahrungen mit dem 5er BMW (E39) berichten. \\\ !!! WICHTIG !!! ///
Zuallererst ein kleines Vorwort. Ich stehe in sehr guter Verbindung zum Hause BMW (Bin jedoch kein Mitarbeiter!!!). Aus diesem Grunde bin ich in meiner immer noch sehr jungen Fahrerkarriere bisher schon weit über 20 verschiedene BMWs gefahren. Die meisten über einen längeren Zeitraum. Unter diesen waren sechzehn 5er in den Modelausführungen 5.20i, 5.25i, 5.25d, 5.30d ... ...///
Grundsätzlich hat man bei BMW die Wahl. Will man eher ein Auto fürs Geschäft oder einen Sportwagen. Ersteres ist gleichzeitig auch billiger, da man dazu nur die Standardausstattung bestellen muss. Man erhält dann die übliche Frontschürze ohne Spoiler und Schnörkel. Auch ist der Wagen höher gelagert und weicher gefedert. Letzteres kann je nach Grad des Fanatismus, mehr oder weniger ins Geld gehen. Wenn man das normale M-Paket hinzubestellt, ...
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Unser BMW 523i....ein Traumwagen!!!
Also zu aller erst muss ich sagen, dass ich den wagen selber n icht besitze, sondern meine Mutter. Ich bin "lediglich" ihr Sohn und darf mir auch hin und wieder einmal mit liebem Fragen und Dackelblick das auto ausleihen, um einige Runden zu drehen ;-). aber da wir das Auto nun seit 1 1/2 Jahren besitzen, denke ich, dass ich nun einige Erfahrungen zu diesem Auto hier einbringen kann.
Vorgeschichte: Wir starteten ... ...musste her, da unser alter BMW sowieso schon 280.000 km auf dem Buckel hatte. Nur welches Auto sollte es werden? Auf alle Fälle wieder ein BMW - klar! Nur welcher? Ein BMW 730iL hat uns zuerst sehr zugesagt, was wir aber aus Vernunftsgründen wieder gelassen haben. Also machten wir uns auf die suche nach einem neuen 5er... und da sahen wir ihn. Einen 523i in Arktissilber metallic mit 17" Breitreifen und M-Sportfahrwerk von privat.
Eckdaten: Erstzulassung: ...
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...nebeneinander und die Schnauze des BMW sah immer sehr einprägsam aus. Wie kann man die erste Sicht bezeichnen. Eleganz ausstrahlend, eine gewisse Wildheit vermittelnd, wenn man die Lampen als Augen bezeichnen würde. Da die Lackierung in Schwarz gehalten ist, drücken sich diese Emotionen noch stärker hervor.
Welche Worte könnte man noch mit einem BMW in Verbindung setzen? Größe, Annehmlichkeit, Eleganz, Bequemlichkeit und Fahrkomfort. Das wären die ... ...Da ich vorher nie einen BMW selber fuhr, war für mich die Umstellung auf dieses Auto schnell und einfach zu bewältigen.
Die Straßenlage selber ist sehr gut. Er liegt in den Kurven, bricht nicht aus, reagiert auf jede Bewegung, die ich mit dem Lenkrad machte. ABS verhinderte ein akutes Abremsen und vielleicht ein Wegschleudern des Spielzeuges aus den Händen meiner Neffen.
Die Sicht aus der Frontscheibe ist sehr optimal, weit und sehr übersichtlich ...
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...Gerichtsurteil nicht beachtet.
Das Verkaufsgespräch
Ab und an teste ich anonym Verkaufsberater. Nach 6 getesteten BMW Beratern muss ich sagen dass 3 sehr nett waren, dass von den Dreien zwei dabei noch richtig gut waren. Die anderen 3 waren arrogant und naja. Bezeichnender Weise haben beide schlecht bewerteten Verkäufer direkt in den BMW Niederlassungen gearbeitet.
Der BMW523i Touring - Erster Eindruck
Über das Design kann man sich streiten. Sicherlich aber ist das derzeitige Design umstrittener als die alten Designs. Mir persönlich gefällt der 5er besser als der 7er, aber insgesamt finde ich ihn zu klobig, klotzig. Wie gesagt: Geschmackssache.
Weniger Geschmackssache der Eindruck des Amaturenbretts. Eine grosse billig wirkende Plastikfläche. Hier bin ich massivst enttäuscht. Komisch, hat BMW doch dem X5 ein völlig anderes...
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Pro: günstiger als E 240 Kontra: schlechtere Ausstattung
...Der BMW523i touring hat eine Pferdestärke von 170 und kann eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 240 km/h erreichen. Er kan mit allen möglichen Extras ausgerüstet werden, z.B.: Lederausstattung, voll-elektrische Fensterheber, voll-elektrisches Schiebe- und Klappdach, etc. Er hat 225er Sportbereifung und das lässt ihn besonders sportlich aussehen. Er kann mit dem Mercedes Benz E 240 mithalten, der BMW523i touring ist billiger als der Mercedes E 240, nur der Mercedes hat eine bessere Innenausstattung.
Fazit: Der BMW523i touring kann mit dem Mercedes Benz E 240 mithalten und ist billiger, aber der Benz hat eine bessere Innenausstattung....
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Pro: Sehr schönes Design, Zuverlässig Kontra: hoher Benzinverbrauch, teuer
...Ich fahre seit August 99 einen BMW523i touring als Firmenwagen.
Um es vorneweg zu sagen es ist witklich pure Freude am Fahren. Der Wagen liegt hervorragend auf der Starße, man hört kaum den Motor und er hat sehr viel Platz.
Allerdings gibt es auch Mängel in diesem Auto. Z.B. die Heckklappe. So edel der Motor ist, der die Heckklappe automatisch zuzieht, so störanfällig ist er. Er verträgt auf keinen Fall das Zuschlagen der Heckklappe. Ansonsten fand ich im Innenraum auch Teile die ich nicht mehr zuordnen kann, die aber von BMW sind. Auch sollte man nicht auf einen geringen Benzinverbrauch achten, trotz vieler Überlandfahrten auf der Autobahn braucht das Auto 11.8Liter/100km. Naja, er ist auch nicht billig. Privat würde ich einen Audi A6Avant vorziehen, schon im Hinblick auf die Sonderausstattung die im Preis inbegriffen ist und bei...
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