BMW - Montoya darf nicht fahren

BMW - Montoya darf nicht fahren

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Das könnte das Fazit sein, wenn man den neuen Spot von BMW zum 3er Compact verfolgt. Da BMW sich Williams sehr stark in der Formel 1 engagiert ist, was bietet sich eher an, sich der Protagonisten aus dem Formel 1 Team zu bedienen. In diesem Spot sind es diesmal Gerhard Berger, seines Zeichens ... Bericht lesen





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BMW ist nicht gleich BMW
Erfahrungsbericht von tgierich über BMW - Montoya darf nicht fahren
29.10.2002


Produktbewertung des Autors:   

Originalität: sehr hoch 
Story: ausgezeichnet 
Darsteller: gut 

Pro: Gute Produktpräsentation, Witzige Handlung
Kontra: Bisjetzt nix .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Das könnte das Fazit sein, wenn man den neuen Spot von BMW zum 3er Compact verfolgt. Da BMW sich Williams sehr stark in der Formel 1 engagiert ist, was bietet sich eher an, sich der Protagonisten aus dem Formel 1 Team zu bedienen. In diesem Spot sind es diesmal Gerhard Berger, seines Zeichens ehemaliger Formel-1-Pilot und heute Motorsport-Chef bei BMW, und Juan Pablo Montoya, der kolumbianische Heißsporn.

Der Spot startet auf einer Rennstrecke. Man sieht einen BMW-Williams mit hektischen Kameraeinstellungen über die nasse Rennstrecke schießen. Und plötzlich gerät das Fahrzeug außer Kontrolle, gerät in Schleudern und landet in den Reifenstapeln. In der nächsten Szene steht ein etwas frustrierter Juan Pablo Montoya am einem Waschbecken mit heruntergelassenem Overall und wäscht sich die Hände. Mit väterlichem Beistand tritt Gerhard Berger in die Szene, und spendet mit den Worten: "Macht doch nichts, ist doch nur ein Auto". Schnitt.

Die Beiden verlassen die Rennstrecke und auf dem Parkplatz steht der neue 3er Compact, dunkel lackiert. Juan Pablo Montoya fragt mit seinem südamerikanischen Akzent: "Darf ich fahren? " Und dann wird der Zuschauer im Ungewissen gelassen. Man sieht der Wagen in einer dynamischen Fahrt über kurzenreiche und regennasse Strassen fahren. Dann erfolgt der Umschnitt in die Fahrgastzelle und man sieht Juan Pablo auf dem Beifahrersitz, während Gerhard die Fahrt durch die kurvenreiche Strecke regelrecht genießt. Dann kommt nur der trockene Kommentar von Juan Pablo: "So,so, ist also nur ein Auto" mit einem gewissen Grinsen: "Feigling". Danach erscheint das BMW Logo und der Spot ist zu Ende.

Meine Meinung
Ein interessanter Spot, der zunächst die Marke BMW ist eine nicht gerade positive Position rückt. Denn zu Anfang kommt der F1-Bolide von Montoya von der Strecke ab und landet in den Reifenstapeln. Würde der Spot hier enden, man würde vermuten, dass sich hinter BMW nicht die sichersten Fahrzeuge verbergen. Doch dann tritt das für Otto-Normalverbraucher zugeschnittene Produkt auf den Plan: Der neue 3er Compact.

Man sieht das Fahrzeug, wie es sicher auf den nassen Strassen sich bewegt, und in den engen Kurven der Landstrasse Spurtreue beweist. Also ganz anders als der von Juan Pablo gesteuerte F1-Bolide. Unterlegt wird der Spot mit einer dynamischen Musik, die das Sportliche am Dreier hervorhebt.

Bei der Auswahl der Darsteller hat BMW eine weise Entscheidung getroffen. Anstelle auf den sicherlich in Deutschland bekannteren Ralf Schumacher zurückzugreifen, tritt in diesem Spot Juan Pablo Montoya neben Gerhard Berger auf. Juan Pablo trat bisher in Deutschland in Werbespots nicht so sehr in Erscheinung, wie Schumi II, der u.a. für Veltins oder Jet Reklame treibt. Der Kolumbianer kommt mit seinem südamerikanischen Charme kommt sehr positiv rüber, und mit seinem spitzbübischen Kommentar gibt er dem Spot einen witzigen Ausgang. In dem Spot spiegeln sich auch die Attribute wieder, durch die Juan Pablo in der Formel Eins bekannt geworden ist: Unkonventionell, übereifrig und ein Draufgängertyp.

Mit Gerhard Berger steht Juan Pablo sozusagen der Gegensatz im Spot gegenüber. Gerhard als erfahrener, ehemaliger F1-Pilot versteht den Fahrer, der gerade sein Auto von der Piste geschmissen hat und steht ihm väterlich bei und spendet Trost ("Ist doch nur ein Auto"). Doch der väterliche Beistand hat seine Grenzen, wie wir es vielleicht aus unserer Jugend kennen: Papis Wagen ist tabu. Und so auch in diesem Spot. Mit den millionenteueren F1-Rennern darf Juan-Pablo machen, was er will, aber an das Auto von Gerhard Berger kommt er nicht ran. Soweit reicht das Vertrauen in den Fahrer doch nicht.

Der Spot ist insgesamt sehr unterhaltsam und humorvoll gemacht. Zunächst war ich ein wenig überrascht, dass BMW in einem Spot zeigt, wie ein Formel Eins Fahrzeug von der Piste abfliegt. Denn neben einem Motorschaden ist dies sicherlich nicht das, was sich die Automobilkonzerne als Werbung für ihre Fahrzeuge vorstellen. Aber dann wird in dem Spot die Verbindung zum realen Fahrzeug geschaffen, welches der Konsument Tag täglich im Straßenverkehr bewegt. Und dieses Fahrzeug vermittelt die Werte, die für den Autofahrer wichtig sind: Sicherheit und Beherrschbarkeit des Fahrzeugs im alltäglichen Straßenverkehr. Und dazu bekommt der Käufer des 3er Compact auch noch sportliche Dynamik vermittelt.

Zwischenzeitlich ist der Spot auch in einer anderen Version im Fernsehen zu sehen. Eher untypisch bei einer Kampagne, ist dieser Spot nun verlängert worden. Denn nach den Schleuderszenen und dem Einschlag in die Reifenstapel, sieht und hört man Gerhard Berger über den Bordfunk fragen: "Bist Du ok?" Ob BMW hier auf Kritik reagiert hat, vermag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Es ist jedoch ein wenig merkwürdig, dass der Spot verlängert wurde. Normalerweise wird in einer Kampagne der Spot in voller Länge gelauncht, und nach einer gewissen Penetrationsdauer verkürzt gesendet, um den Zuschauer nicht zu langweilen. Oder vielleicht geht BMW auch hier neue Wege?

Insgesamt ist dieser Spot mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man auch mal ein Produkt anders in Szene setzen kann. Zwar kommt BMW nicht an die Kreativität der Spots der französischen Autohersteller wie Peugeot oder Renault heran, aber man verbindet in diesem Spot das sportliche Engagement in der Formel Eins mit dem tatsächlichen Produkt auf eine sehr unkonventionelle und unterhaltsame Weise. Insgesamt ist der Spot sehr empfehlenswert, und zeigt uns, dass BMW nicht gleich BMW ist. Jedenfalls für Gerhard Berger....
Viel Spaß bei Lesen, Kommentieren und vor allem beim Bewerten
wünscht Euch Euer
Tom

   

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Kontra: -

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Kontra: fällt mir nichts ein.

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20.10.2002
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Bewertung für BMW - Montoya darf nicht fahren von larshermanns

Pro: Sehr witziger, realistischer Werbespot...
Kontra: ...ohne irgendwelche Mängel!

***** VORWORT Ich sollte mal wieder über einen Werbespot schreiben, den ich gestern im Fernsehen erblickt habe. Diesmal geht es um BMW...! ***** DER SPOT Wir sehen einen BMW-Williams beim Training. Noch ist nicht zu erkennen, ob Ralf oder Mon ... Bericht lesen

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sehr hilfreich

29.10.2002

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