Liebe Leser,
nachdem viele schon wissen das ich studiere ist es wohl an der Zeit mal einen Bericht über die Hochschule zu schreiben an der ich zur Zeit studiere. Zur Zeit befinde ich mich im dritten Semester in dem Fachbereich Betriebswirtschaft.
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Erfahrungsbericht von Dorilys über BWL - Hochschule, Bremen 03.12.2003
Produktbewertung des Autors:
Gesamteindruck der Schule:
gut
Lehrniveau:
niedrig
Qualität der Lehrkräfte:
ziemlich kompetent, meist interessant
Betreuung durch Lehrstühle:
meistens entgegenkommend
Pro:
Hilfe von der Schule und den Angestellten dort
Kontra:
Lernniveau
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Leser,
nachdem viele schon wissen das ich studiere ist es wohl an der Zeit mal einen Bericht über die Hochschule zu schreiben an der ich zur Zeit studiere. Zur Zeit befinde ich mich im dritten Semester in dem Fachbereich Betriebswirtschaft.
Immatrikuliert habe ich mich dort letztes Jahr zum Wintersemester, also zum 01.10. Auf die Schule kam ich weil ich mit meiner Freundin zusammen studieren wollte, und wir wollten beide weiter weg von unserem üblichen Zuhause, und dann wurden wir beide an der Bremer Hochschule angenommen und da stand dann fest das wir nach Bremen ziehen wollen, auch wenn es fast ein bisschen ZU weit weg war – knapp 600 Kilometer!
Voraussetzung für meinen Fachbereich ist ein Numerus Clausus von 2,5 und natürlich mindesten Fachhochschulreife.
Die Schule ist in zwei große Teile aufgeteilt, einmal haben wir direkt an der Weser den Teil der Hochschule der eben die Wirtschaftswissenschaftler und Nautiker beherbergt und dann haben wir einen Teil mit den anderen Studiengängen (Bauingenieurwesen, Architektur usw.) und die ganze Verwaltung sitzt. Über den Teil an sich kann ich wenig sagen, da ich dort sehr selten drin war, insgesamt nur zweimal, einmal als wir unseren ersten Studientag hatten und prompt zum falschen Gebäude gebrettert sind und einmal als ich aus Versehen mein Semesterticket in der Waschmaschine vergessen hatte und mir ein neues holen musste ;)
Die Kosten pro Semester betragen zur Zeit so um die 110 Euro, werden aber von Semester von Semester höher, was ich mittlerweile einen Minuspunkt finde, als ich angefangen hatte, war die Zahl noch zweistellig und für mich ist es oft schwer das Geld dafür zusammen zu kriegen.
Die Professoren sind eigentlich recht gut zu erreichen, was ich als Pluspunkt sehen würde. Sie haben regelmäßige Sprechstunden, oft auch eigene Homepages und Emailadressen unter denen sie zu erreichen sind die auf der Homepage der Hochschule zu erreichen sind.
Die Schule ist, würde ich eigentlich sagen, eine Fachhochschule, wird aber korrekterweise unter dem Begriff Hochschule geführt. Das liegt wohl daran, das die Schule sich versucht, sehr der Uni anzunähern, und auch von der Organisation ist sie da ähnlich, man stellt sich zum Beispiel auch dort die Vorlesungen selber zusammen usw. Ich nenne sie aber, um es mir einfacher zu machen einfach nur Schule in dem folgenden Bericht.
Ein weiterer Vorteil ist das die Gruppen hier recht übersichtlich sind. Es werden dort nur eine begrenzte Anzahl Studenten pro Jahr aufgenommen, deshalb sitzt man oft in einer Klasse mit 10 Leuten, wobei es auch da natürlich größere Säle gibt und Vorlesungen die gefüllter sind, aber so proppenvoll wie man das in der Uni sieht isses nicht.
Über eine technische Ausstattung kann ich als arme Bwlerin wenig sagen, kenne aber diverse Räume für Nautik, in denen tolle große und beeindruckende Geräte stehen, aber das ist dann auch das einzige was ich weiß, das sie toll aussehen und beeindruckend sind, auskennen tue ich mich damit natürlich nicht.
Die Schule hat den Vorteil, viel mit ausländischen Schulen zusammen zu arbeiten, die einem dann ein Auslandssemester ermöglichen, was ein fester Bestandteil des Studiums ist. Zumal die Schule auch viel Wert legt auf die sprachliche Seite, so gibt es extra Wirtschaftsstudiengänge die auf internationales Management setzen oder fremde Sprachen ermitteln, und auch für den „normalen“ Studiengang den ich gerade mache ist Sprache wichtig.
Oft im Jahr gibt es auch interessante Veranstaltungen, die man besuchen kann, und die oft richtig toll und spannend gemacht sind. Ich erinnere mich da lebhaft an ein Wochenendseminar, an dem wir in Gruppen an PCs ein Unternehmen simuliert hatten das wir leiten mussten. Es war sehr lehrreich und hat dazu noch Spaß gemacht, mal was anderes als trockene Theorie.
Über die Mensa kann ich wenig sagen, da ich da noch nie gegessen habe, zumal auch direkt neben der Hochschule ein Studentencafe ist in dem man essen kann und auch sehr billig ist, und da ich die Mensa ziemlich ungemütlich finde, esse ich eher da. Dort kostet dann ein Glas Cola 50 Cent, zum Beispiel, also die Preise dort sind durchaus manierlich.
Allerdings muss ich bei den Vorteilen die ich aufgezählt habe, auch mal meckern, und das ist das Lernniveau. Also, um ehrlich zu sein finde ich es nicht nötig das man mir jetzt noch erklärt wie man 10% von 100 rechnet, wie die römischen Zahlen gehen oder das nach der 9 die 10 kommt. Es erscheint mir das ein Großteil der Lehrer nur vom Blatt abliest, und dafür brauche ich eigentlich keine Vorlesung, finde ich. Das Script durchlesen kann ich mir zuhause auch selber. Interessant ist der Unterricht hauptsächlich nur bei denen die aus dem Praxisbereich kommen und von dem bloßen Ablesen abweichen, aber diese Vorlesungen sind die Erwähnten die dann auch voller sind ;)
Ich denke aber, das die Schule schon gut und auch empfehlenswert ist, zumal man viel Hilfe bekommt wenn man ein Praktikum machen will eine Stelle dafür zu finden, ziehe aber einen Stern für die Ableser ab. Allerdings muss ich abschließend vielleicht noch erwähnen, das ich mich entschlossen habe, nicht mehr Betriebswirtschaft weiter zu studieren. Nachdem ich nun drei Semester absolviert habe, stelle ich mehr und mehr fest, es ist nicht mein Ding. Ich denke ich werde an die Uni wechseln und Sozialpädagogik studieren, zumal mir in der Arbeit mit meiner SHG auffällt wie viel Spaß es mir macht, Menschen zu helfen und ich glaube mit Tourette werde ich es schwerer haben in der Wirtschaft einen Platz zu finden, und letztendlich sehe ich mich auch nicht vierzig Jahre meines Lebens hinter einem Schreibtisch verstauben ;). Deshalb, hier eben noch der Bericht der Schule, nächstes Jahr schreibe ich dann vielleicht schon über die Uni und meinen neuen Studiengang ;)
Pro: Hochschule mit vielen Möglichkeiten Kontra: noch keine herausgefunden
Best practice-Hochschule 2000-Das zukunftsweisende Profil der Hochschule Bremen hat durch die Aufzeichnung "best practice-Hochschule 2000", verliehen vom Centrum für Hochschul-Entwicklung (CHE), Anerkennung gefunden. An der Schwelle zum dritten Jahrtausen ...
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Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Schule den Bezug zur Realität nicht herstellen kann. Der Schüler lernt viele theoretische Dinge, die mit seinem Leben nichts zu tun haben. Leider wird den Schülern nie gezeigt, wie die reale Welt aussieht und wie man ...
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...bemessenen Hochschuletat. Die Bewerbungsunterlagen sind gewöhnlich schon im Januar des Bewerbungsjahres erhältlich. Die Anschrift des Immatrikulations- und Prüfungsamtes lautet:
Hochschule Bremen
Immatrikulations- und Prüfungsamt
Werderstraße 73
28199 Bremen
Telefon: 0421-5905-111
Über Ihre Bewerbung wird nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist sehr rasch entschieden. Die Auswahl der Bewerber orientiert sich im wesentlichen an zwei Kriterien: Durchschnittsnote des Reifezeugnisses und Wartezeit. Erfahrungsgemäß wird die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze (ca. 45) für den Studiengang "Betriebswirtschaft / Internationales Management" um ein Mehrfaches überbucht, so daß der Notendurchschnitt zunächst bei etwa 1,6 und die Wartezeit bei ungefähr 12 Semestern liegt. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, daß sich...
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